Der Sport bringt die Menschen zusammen

Fußballturnier für heimische Jugendliche und für junge Flüchtlinge kam bei Teilnehmern gut an

Ein von Jugendpflege und Gemeinwesenarbeit des bsj und dem VfL Neustadt veranstaltetes Fußballturnier im Waldstadion gab Jugendlichen die Möglichkeit, mit Sport Barrieren zu überwinden und sich kennenzulernen.

von Maik Drossel

Neustadt. Trotz ungünstiger Wetterbedingungen hatten die Jugendlichen viel Spaß am gemeinsamen Turnier. „Kicken für Respekt“ war nicht nur das Motto dieser Aktion, sondern so lautete auch die Aufschrift der T-Shirts für die Siegermannschaft. Das gemeinsame Fußball spielen sollte mehr als ein Wettkampf sein: Die Teilnehmer sollten auch die Gelegenheit bekommen, sich gegenseitig kennenzulernen und Barrieren zu brechen, betonte Jugendpfleger Lars Kietz. „Der Sport bringt die Menschen zusammen“ weiterlesen

Fördertopf-König setzt aufs Miteinander

Als Bürgermeister einer Stadt mit Erstaufnahmeeinrichtung sind Thomas Grolls Aufgaben sehr vielfältig

Heute beginnt die zweite Hälfte von Thomas Grolls zweiter Amtszeit als Bürgermeister seiner Heimatstadt – einer Amtszeit, die seit Herbst 2014 aus weit mehr als dem Alltagsgeschäft besteht.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Es ist zweifelsfrei eines von Thomas Grolls großen Talenten, den Weg an immer neue Fördertöpfe zu finden und Gelder abzugreifen. Das war schon vor der Zeit Neustadts als Kommune mit einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge so, ist aber noch viel extremer geworden, seitdem der ehemaligen Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne eine neue Bedeutung zugekommen ist. Der Bürgermeister der östlichsten Gemeinde des Landkreises Marburg-Biedenkopf ist zum einen in den verschiedenen Ministerien bekannt wie ein bunter Hund, zum anderen ist auch in Wiesbaden aufgefallen, dass die Stadt an unterschiedlichsten Förderprogrammen partizipiert. „Fördertopf-König setzt aufs Miteinander“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

„Müllsammelaktion“ im Neustädter Bürgerpark

Am 27. Juni 2016 fand eine große „Müllsammelaktion“ im Neustädter Bürgerpark statt. Hieran beteiligten sich rund 20 Flüchtlinge. Das Vorhaben wurde von zwei afghanischen Familienvätern, den Brüdern Sadri, die mit Ehefrauen und Kindern in der örtlichen Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht sind, gegenüber dem Team der Gemeinwesenarbeit angeregt. Die Gebrüder Sandri sprachen die weiteren Helfer an und die Kommune stellte die notwendigen Gerätschaften zur Verfügung. Die Flüchtlinge betonten, dass sie sich in Neustadt wohlfühlten und der Bevölkerung durch die Aktion ein Beispiel des Miteinanders geben wollten. Bürgermeister Groll begrüßte das gezeigte Engagement ausdrücklich. „Wir wissen darum, dass so manche Flüchtlinge, aber natürlich auch Einheimische, es mit der richtigen Entsorgung von Abfall leider nicht so genau nehmen. Hier wurde ein Gegenbeispiel gesetzt.“ „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Wenn Tore unvergessen bleiben

Stadt Neustadt gewinnt Wolfgang Weber für die Gedenkveranstaltung „Und ewig fällt das Wembley-Tor…“

Fußballfreunde aufgepasst: Wolfgang Weber, Vizeweltmeister von 1966, kommt nach Neustadt, um über Fußball und im Besonderen das Wembley- Tor zu sprechen – und den Spatenstich für den Kunstrasenplatz zu begleiten.

von Paul Schunk

Neustadt. Es ist wohl die legendärste Szene in der Geschichte des Fußballs: das Wembley-Tor. Der Engländer Geoffrey Hurst hatte den Ball in der Verlängerung des WM-Finales 1966 am 30. Juli an die Unterkante der Latte geschossen, von wo dieser dann auf (oder davor?), aber jedenfalls nicht hinter die Linie sprang. Schiedsrichter Gottfried Dienst aus der Schweiz entschied damals letztendlich auf Tor zum 3:2 für England, das am Ende 4:2 gewann und sich im eigenen Land zum ersten und bisher auch einzigen Mal zum Weltmeister machte. „Wenn Tore unvergessen bleiben“ weiterlesen

Schäfer hat das „kleine Licht“ vom Horizont dabei

Finanzminister übergab am Freitag Fördermittel in Höhe von 910000, die ins Haus der Begegnung fließen

„Heute ist ein guter Tag für Neustadt“, sagte Bürgermeister Thomas Groll und freute sich, dass die Stadt dank verschiedener Fördertöpfe das Sorgenkind „Haus der Begegnung“ sanieren kann.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Das kommunale Investitionsprogramm „Hessen packt’s an“ macht’s möglich, dass die Stadt Neustadt in den kommenden Jahren rund 2,25 Millionen Euro investieren kann. Rund 710000 Euro stehen aus Bundesmitteln zur Verfügung – unter der Voraussetzung, dass die Stadt 80 000 Euro beisteuert. Aus dem kommunalen Investitionsprogramm kommen noch einmal rund 200 000 Euro dazu – ebenfalls mit der Bedingung verknüpft, dass die Stadt rund 40 000 Euro ergänzt. Eine Förderzusage über diese beiden Beträge überreichte Finanzminister Dr. Thomas Schäfer am Freitag im Haus der Begegnung. Noch nicht „vor Ort“ sind rund 970000 Euro an „Investitionshilfen“ des Landes, die Neustadt bekommt, weil in der Stadt eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge geschaffen wurde – ebenfalls unter der Bedingung, dass die Stadt etwas mehr als 200000 Euro beisteuert. „Schäfer hat das „kleine Licht“ vom Horizont dabei“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Natura 2000 Schutzgebiet bei Neustadt: Informationstafel informiert Besucher Schmetterlingsexkursion im Juli

Marburg-Biedenkopf – Natura 2000 bezeichnet ein länderüber-greifendes Schutzgebietssystem innerhalb der EU, das ein wichtiger Baustein der Hessischen Biodiversitätsstrategie ist. So gibt es im NATURA 2000-Schutzgebiet bei Neustadt gut erhaltene und sehr artenreiche Pfeifengras-, Glatthafer- bzw. nasse magere Flachlandmähwiesen. Diese besonderen Wiesen bilden u.a. die Lebensgrundlage für die großen, überregional bedeutenden Vorkommen von Dunklem und Hellem Wiesenknopf-Ameisenbläuling. Die beiden Schmetterlingsarten der Gattung Maculinea sowie die genannten artenreichen Wiesen sollen im Schutzgebiet bei Neustadt durch eine angepasste landwirtschaftliche Nutzung geschützt und erhalten werden. Dies geschieht indem Landwirte auf bestimmten Grünlandflächen freiwillig auf Düngung verzichten und festgelegte Nutzungspausen einhalten, die für den Lebenszyklus der Schmetterlinge wichtig sind. Hierfür erhalten die Landwirte eine Förderung über das Hessische Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflege-Maßnahmen (HALM). „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Stadt bekommt ein Sonderlob aus Wiesbaden

Neustadt nimmt am Modellvorhaben „Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum“ teil

Die Hessische Staatskanzlei hat für die Arbeit mit Flüchtlingen ein weiteres Förderprogramm ins Leben gerufen. Mit dabei ist wieder einmal die Stadt Neustadt, die 42 000 Euro aus dem Topf erhält.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Vier Ideen hatte die Stadt Neustadt ausgearbeitet, um an den neuen Fördertopf mit dem Titel „Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum“ heranzukommen. Die Ansätze stießen in Wiesbaden auf großes Interesse und die Hessische Staatskanzlei entschloss sich, 42 000 Euro an Fördermitteln in den Ostteil des Landkreises Marburg-Biedenkopf fließen zu lassen.

Die Landesregierung sehe in der offensiven Förderung von Zuwanderung eine Chance, die negative Bevölkerungsentwicklung im ländlichen Raum zu bremsen, sagt Bürgermeister Thomas Groll – und die Stadt Neustadt sah in dem Ansatz eine Chance, Unterstützung für Projekte abzugreifen. Sie ließ es auf denVersuch ankommen und bekam als eine von sieben hessischen Städten und Gemeinden mit einer Größe von 5 000 bis 10000 Einwohnern den Zuschlag – und das bei rund 90 Bewerbern. „Stadt bekommt ein Sonderlob aus Wiesbaden“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Neustadt (Hessen)

Bundestagsabgeordneter Dr. Stefan Heck berichtete aus Berlin

Am 13. Juni 2016 fand eine Mitgliederversammlung des CDU- Stadtverbandes Neustadt (Hessen) statt. Anlass hierfür war die Aufstellung einer Delegiertenliste zur Wahlkreisdelegiertenversammlung der CDU Marburg-Biedenkopf im Oktober dieses Jahres zur Nominierung eines Kandidaten für die nächste Bundestagswahl im Wahlkreis 171 (Marburg).

Vorsitzender Franz-W. Michels konnte hierzu neben Bürgermeister Thomas Groll und dessen Vorgänger Manfred Hoim auch den heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Heck aus Amöneburg-Mardorf begrüßen.

Rasch war die von Franz-W. Michels und Thomas Groll angeführte Delegiertenliste einstimmig verabschiedet und Dr. Stefan Heck konnte das Wort ergreifen.

Der Bundestagsabgeordnete ging in seinen Ausführungen auf das aktuelle bundespolitische Geschehen ein und sprach u.a. die Flüchtlingsthematik, die Abstimmung der Briten über die weitere EU-Zugehörigkeit, die Haushaltspolitik des Bundes und den Weiterbau der A 49 an. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Patenkompanie lud zum „Familientag „Tag der offenen Tür“ nach Stadtallendorf

Seit Anfang März 2016 besteht nun die Patenschaft zwischen der in Stadtallendorf stationierten 4. Kompanie des Versorgungsbataillons 7 und der Stadt Neustadt (Hessen).

Am Festzug der Trinitatis-Kirmes hatte kürzlich eine Abordnung der rund 200 Soldaten teilgenommen. Auf diese Weise wollte man die Verbundenheit zur Patenkommune zum Ausdruck bringen. Zu Recht erhielten die Soldaten dafür reichlich Beifall der Zuschauer.

Nachdem die ursprünglich in Unna beheimatete 4./7 nun inzwischen in der Herrenwaldkaserne heimisch geworden ist, lud man die Angehörigen und Vertreter aus Neustadt (Hessen) am 4. Juni zu einem „Familientag“/„Tag der offenen Tür“ ein. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Momberg macht beim Zukunftswettbewerb mit

Ortsbeirat beschloss Teilnahme Nach Mengsberg und Speckswinkel ist nun auch der dritte Stadtteil dabei

Momberg macht die Trilogie komplett und will die Erfolgsgeschichte weiterschreiben: Nach Mengsberg und Speckswinkel steigt im Jahr 2017 auch der dritte Neustädter Stadtteil bei „Unser Dorf hat Zukunft“ ein.

von Florian Lerchbacher

Momberg. In den vergangenen Jahren schrieben die Neustädter Stadtteile beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ eine wahre Erfolgsgeschichte: Mengsberg setzte die Latte mit dem Sieg beim Bundeswettbewerb und der Teilnahme am Europäischen Dorferneuerungspreis natürlich unwahrscheinlich hoch. Nichtsdestotrotz sorgten auch die Speckswinkler mit ihrer Leistung beim Regionalentscheid für zufriedene Gesichter: Unmittelbar nach dem Triumphzug der Mengsberger landete der kleinste Stadtteil im Jahr 2014 in der ersten Runde auf Platz zwei – wobei der Wettbewerb nicht nur gut für die Moral, sondern vor allem auch gut für das Engagement und den Zusammenhalt im Dorf war. „Momberg macht beim Zukunftswettbewerb mit“ weiterlesen