Bundesverkehrsministerium meldet Weiterbau als ein mögliches Projekt an EU-Kommission
Wären die beiden noch nicht begonnenen Abschnitte der Autobahn 49 von Privatinvestoren finanzierbar? Das Bundesverkehrsministerium schließt das nicht mehr aus.
von Michael Rinde
Stadtallendorf. Ob sich die A 49 als Projekt für eine öffentlich private Partnerschaft (ÖPP) eigne, werde derzeit geprüft, heißt es lapidar auf mehrfache Anfragen dieser Zeitung aus dem Berliner Bundesverkehrsministerium. Das Ministerium verweist global auf das Land Hessen, das die Finanzierung über ein ÖPP-Projekt vorgeschlagen habe. Dieser Vorschlag erfolgte zu Zeiten der schwarz-gelben Landesregierung im Jahr 2012. Inzwischen wird Hessen von einer Koalition von CDU und Grünen regiert und hat mit Tarek al-Wazir einen grünen Verkehrsminister. „Für die Landesregierung ist die entscheidende Frage, ob die Finanzierung vollständig gesichert ist“, erklärt Ministeriumssprecher Wolfgang Harms – und bewegt sich damit genau auf der Linie des Koalitionsvertrages von CDU und Grünen im Land., Es gebe derzeit noch keine vorläufige Wirtschaftlichkeitsprüfung für die A 49, zunächst müsse es einen „Zuschnitt“ für das mögliche Projekt geben, heißt es auf Nachfrage der OP aus der Pressestelle des Bundesverkehrsministeriums. „Private Investoren bleiben eine Option“ weiterlesen

