Städte und Eon billigten Planungen
Stadtallendorf. Eine der letzten Amtshandlungen von Manfred Vollmer als Bürgermeister war am vergangenen Dienstag eine Gesellschafterversammlung. Erstmals kamen die Gesellschafter der Netzgesellschaft Herrenwald zusammen. Diese Gesellschaft, die am 1. Januar ihren Betrieb aufnahm, hat den Netzbetrieb der beiden Ostkreis-Städte Stadtallendorf und Neustadt gemeinsam mit Eon-Mitte übernommen.
Bei jener Gesellschafterversammlung wurde der Betriebsplan für das laufende Jahr verabschiedet. Er sieht Investitionen in Höhe von 270 000 Euro in die Stromnetze der beiden Städte vor.
Die Auswirkungen dieses Wirtschaftsplanes werden von den beiden Bürgermeistern der Städte sehr positiv bewertet. So sei es gemeinsam mit dem Partner Eon-Mitte gelungen, eine Planung mit leichten Überschüssen auf den Weg zu bringen. Eon-Mitte betreibt die technische Unterhaltung des Netzes.
Als besonders wichtig sehen die Städte aber die Einrichtung eines Geschäftsstandortes in Stadtallendorf an, da so für die Bürgerinnen und Bürger ein „Ansprechpartner“ direkt vor Ort ist. Eon hatte sich dazu auch während des Vergabeverfahrens verpflichtet.
Laut Freddy Greib, Fachbereichsleiter in der Stadtverwaltung, werden derzeit Standorte geprüft. Es wird ein Technikcenter entstehen, von dem aus das Netz gewartet wird. Auch Beratungen sollen dort möglich sein. „Ich rechne damit, dass das Center in diesem Jahr eröffnet“, sagte Greib auf Anfrage dieser Zeitung.
Landwirte sollen die Wassermassen aufhalten
Veränderungen sollen der Stadt die Rückhaltebecken ersparen
Mindestens vier Millionen Euro müsste die Stadt Neustadt für einen optimalen Hochwasserschutz ausgeben – in Zeiten klammer Kassen kommt das für Kommunalpolitiker nicht infrage.
von Florian Lerchbacher
Neustadt. Strukturelle Veränderungen auf den Feldern, Schlammfänger und acht Regenrückhaltebecken – all das zusammen würde Neustadt optimal vor aus Starkregen resultierendem Hochwasser schützen. Umgesetzt werden diese von Diplom-Ingenieur Wolfgang Strähle und dem Ingenieurbüro für Umwelttechnik und Bauwesen entwickelten Vorschläge in ihrer Gesamtheit jedoch nie. Das stellte Bürgermeister Thomas Groll schon im Vorfeld der Präsentation des Gutachtens klar. Der Grund ist einfach: Vier Millionen Euro müsste die Stadt mindestens zahlen, und über solche Summen verfügt sie schlicht nicht.
Strähle hatte das in den vergangenen zwei Jahren alleine fünfmal betroffene Gebiet rund um die Innenstadt genauestens begutachtet, Luftbilder ausgewertet und Zahlen analysiert. Am 5. Juni 2011 waren zum Beispiel 20 bis 69 Liter innerhalb von 30 Minuten pro Quadratmeter heruntergekommen – solch enorme Mengen regnet es nur seltener als alle 100 Jahre herab. Auf die Statistik und das Glück will sich die Stadt aber nicht verlassen, stellte Groll klar.
Die Kanäle sind auf solche Wassermassen nicht ausgelegt: Der Kanal in der Momberger Straße kann zum Beispiel 10 Liter pro Sekunde ableiten, müsste bei einem Unwetter wie am 5. Juni 410 Liter pro Sekunde ableiten. Solche Dimensionen seien bei den Kanälen natürlich nicht sinnvoll, erklärte Strähle. Viel eher würde sich ein Rückhaltebecken anbieten, in das das Wasser eingeleitet und anschließend gedrosselt abgegeben wird.
Acht dieser Rückhaltebecken wären für den optimalen Schutz notwendig. Die Kosten wären von den Wassermassen, den Kanälen und den Feldern abhängig und würden zwischen mehr als 100 000 Euro und weit über einer Millionen Euro variieren. „Landwirte sollen die Wassermassen aufhalten“ weiterlesen
Jugend sagt, wo sie der Schuh drückt
Fünft- bis Neuntklässler fungieren während des ersten Jugendgipfels als Experten für ihre Heimatstadt
Woran fehlt es der Jugend? Offen, ehrlich und nicht beschönigt – so müssen die Antworten sein, damit Jugendpflege und Stadt Änderungen auf den Weg bringen können.
von Florian Lerchbacher
Neustadt. Wer kennt die Mangel im Angebot für Jugendliche besser als die Jugendlichen selbst? Niemand. Um die Defizite zu finden und – wenn möglich – zu beheben, initiieren acht Mitarbeiter des für die Jugendpflege zuständigen Vereins . zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit (bsj) mit Unterstützung der Stadt am Mittwoch, 14. März, den ersten Neustädter Jugendgipfel.
„Unser Ziel ist eine Sozialraumanalyse der Experten -also der Jugendlichen“, erklärt Stadtjugendpfleger Sebastian Habura. Jeweils 15 Schüler aus den Jahrgängen 6 bis 9 der Martin-von-Tours-Schule sollen an dem geplanten Jugendgipfel teilnehmen. „Am besten wäre es wenn aus jeder Gruppe jemand dabei ist, damit alle Interessen vertreten werden“, betont Haburas Kollegin Anika Leineweber.
An ihrem „großen Tag“ sollen sich die Jugendlichen zunächst während eines „Stationslaufs“ zu den Feldern „Mobilität“, „gute und schlechte Orte“, „Angebote der Jugendarbeit“ sowie „Freizeitangebote und -beschäftigungen“ äußern. „Dann können wir uns ein Bild davon machen, was die verschiedenen Altersstufen bewegt, wie sie die Themen wahrnehmen und was ihnen fehlt“, erklärt Leineweber. „So werden wir auf Missstände aufmerksam gemacht und erfahren wo es fehlt – aber auch, was gut ist oder sich verbessert hat“, ergänzt Habura.
Bei der Mobilität sei zum Beispiel interessant wie Jugendliche Angebote erreichen können – beziehungsweise, ob dies überhaupt der Fall ist, oder ob .sie aufgrund fehlender Mobilität die Angebote erst gar nicht wahrnehmen können.-In der zweiten Phase des Jugendgipfels, der „Visionsphase“, soll der Nachwuchs erläutern wie er sich Angebote vorstellt, Verbesserungs- oder Veränderungsvorschläge machen und Ziele vorgeben. „Jugend sagt, wo sie der Schuh drückt“ weiterlesen
Verbundenheit mit der Bundeswehr bleibt groß
Zahlreiche Neustädter verfolgten feierliches Gelöbnis
120 Rekruten aus Stadtallendorf und Schwarzenborn bekräftigten gestern in Neustadt auf, dem Festplatz während eines feierlichen Gelöbnisses den Willen, ihrem Vaterland zu dienen.
von Florian Lerchbacher
Neustadt. Die Rekruten hätten einen weitaus einfacheren Werdegang einschlagen können -Oberstleutnant Jan-Peter Fiolka zollte gestern den Soldaten seinen Respekt für ihre Berufswahl. Nicht jeder Bürger sei bereit, für ihre körperliche Fitness zu sorgen, bei Wind und Wetter in den Einsatz zu gehen oder die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Fiolka gab indes zu, die Bundeswehr habe nicht so viel Nachwuchs wie benötigt. Bürgermeister Thomas Groll schloss sich den lobenden Worten des Oberstleutnants während des feierlichen Gelöbnisses der Patenschaftskompanie – der 6. Kompanie des Luftlandefernmeldebataillons Division Spezielle Operationen „Hessischer Löwe“ aus Stadtallendorf, sowie des Jägerregiments 1 aus Schwarzenborn an.
Nach seinem‘ Bekenntnis zu den Streitkräften warb er bei den Soldaten dafür, sich in die Gesellschaft zu integrieren, schließlich seien sie ein Teil der Region. Er bedauerte zwar, dass die Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne bald nicht mehr für militärische Zwecke genutzt wird, „gleichwohl wird die Stadt immer mit der Bundeswehr verbunden sein“.
Dies bewiesen Neustadts Bürger auch: Mehrere hunderte Besucher säumten den Festplatz und bedachten insbesondere die Zwischenspiele des Heeresmusikkorps 2 immer wieder mit ausgiebigem Beifall, zum Beispiel den preußischen Präsentiermarsch, zu dem Fiolka und Groll die Front abschritten.
Funker David Faust widmete sich im Namen der Rekruten vornehmlich dem Teamgeist, den sie in den bisherigen zwei Monaten Ausbildung gelernt hätten und nie wieder vergessen würden. Anschließend folgte die Vereidigung der Soldaten auf Zeit (ab 24 Monaten Dienstzeit) beziehungsweise das Gelöbnis der freiwillig Dienenden.
Neustädter Mitteilungsblatt
Deutsches Institut für Urbanistik befasst sich mit Konversionsprojekt
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) befasst sich derzeit im Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienmanagement (BImA) mit verschiedenen Konversionsprojekten nach Aufgabe der militärischen Nutzungen im Bundesgebiet.
Ein besonderer Schwerpunkt hierbei liegt auf der Lösung von Umweltbelangen. Das Difu ist das größte kommunalwissenschaftliche Institut in Deutschland und wird als Gemeinschaftseinrichtung durch den Bund, das Land Berlin und mehr als 100 deutsche Städte, Regional- und Umlandverbände sowie Planungsgemeinschaften getragen. Das gemeinnützige und unabhängige Institut untersucht in Forschungsfragen kommunalpolitische Fragestellungen und Forschungsthemen, erarbeitet Empfehlungen und Grundlagen für die Arbeit der kommunalen Verwaltungen und Kommunalpolitik. Zu den sechs ausgewählten Konversionsstandorten gehören u. a. Dortmund und Hannover aber auch kleinere, ländlich geprägte Kommunen, darunter Neustadt (Hessen).
Kürzlich waren die Mitarbeiterinnen des Difu Daniela Michalski und Viola Schulze Dieckhoff vor Ort, um sich in Gesprächen mit dem seinerzeit beauftragten Umweltplanungsbüro Berlin, der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Marburg-Biedenkopf und Bürgermeister Thomas Groll und der Leiter des Fachbereiches III – Bauen, Planen & Umwelt, Thomas Dickhaut, über die Entwicklung der Konversionsmaßnahme Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne zu informieren.
Bürgermeister Groll freute sich darüber, dass das örtliche Projekt zu den „bestpractice“-Vorhaben seitens der BImA gezählt wird, habe sich doch auch die Kommune hier entsprechend eingebracht. Dies gelte sowohl für die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung als auch für die Stadtverordnetenversammlung und den Magistrat, die seinerzeit in rascher Folge die notwendigen Beschlüsse gefasst hätten.
Mädchen bekommen Ansprechpartner in
Anika Leineweber wird Sozialarbeiterin an der Martin-von-Tours-Schule und wirkt in der Jugendpflege mit
Der Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit (bsj) baut die Jugendpflege in Neustadt kontinuierlich aus und stellt Sebastian Habura eine Frau 3n seine Seite.
von Florian Lerchbacher
Neustadt. „Eine Frau hat einen anderen Blickwinkel und bekommt natürlich viel leichter einen Zugang zu den Mädchen“, sagt Sebastian Habura, der für die Jugendpflege in Neustadt zuständig ist, und freut sich über Verstärkung: Die 25 Jahre alte Diplom-Pädagogin Anika Leineweber unterstützt ihn mit 14 Stunden die Woche.
Fast vier Jahre ist Habura nun bereits in Neustadt tätig – eine Zeit, in der er viel bewirkte, vornehmlich aber natürlich Ansprechpartner für die Jungs war. Nun steht ihm Leineweber zur Seite, die sich – ebenso wie Honorarkraft Sabrina Dauter -um die Mädchen der Kommune kümmern möchte, Ihr zweites Hauptaugenmerk soll auf dem Jugendraum in Mengsberg liegen. Dieser ist zwar eigentlich selbstorganisiert, „aber wir wollen die Mengsberger unterstützen“, erklärt Habura, der sich mit der Jugendpflege aller Jugendräume annimmt.
Zunächst will Leineweber montagabends eine Stunde in Mengsberg vor Ort sein. Dort plant sie vornehmlich Veranstaltungen beziehungsweise Ausflüge oder Freizeiten – an diesem Freitag geht es zum Beispiel auf die Kart-Bahn nach Neuastenberg: „Ich war bisher zweimal in Mengsberg. Der Jugendraum ist gut organisiert und läuft. Ich möchte den Mengsbergern bei
Veranstaltungen und Aktivitäten außerhalb des Ortes unter die Arme greifen“, betont Leineweber.
In Neustadt will sie sich dem neuen Mädchen-Treff (Dienstag, 16 bis 18 Uhr) einbringen, der auf gute Resonanz stößt. „Mädchen bekommen Ansprechpartner in“ weiterlesen
Ein Ortsschild erinnert an die Heimat
Soldaten aus Neustadt sind für Kommunikation zuständig Einsatzort ist ausschließlich ein Lager in Kundus
24 Soldaten aus der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne in Neustadt führt Hauptmann Benedikt Brandenburger in den Einsatz in Afghanistan – von Angst aufgrund der aktuellen Lage ist nichts zu merken.
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von Florian Lerchbacher
Neustadt. „Als Soldat im Fernmeldezüg Kundus tragen Sie dazu bei, das Land dauerhaft mit einer sich selbst tragenden Sicherheit zu stabilisieren. Bringen Sie sich selbstbewusst mit Leistungsbereitschaft, Initiative und Einfallsreichtum ein“, gab Oberleutnant, Raphael Lehmann den Soldaten des Führungsunterstützungbatailloris 286 mit auf den Weg in den Einsatz in Afghanistan. Mitte März machen sie sich auf Richtung Mittlerer Osten. Dort sind die Soldaten aus Neustadt für die Kommunikationsfähigkeit der Einsatzkräfte vor Ort verantwortlich. 52 deutsche Soldaten kamen bisher in Afghanistan ums Leben, doch die Lage spitzte sich in den vergangenen Wochen noch weiter zu: Amerikanische Soldaten sollen Korane verbrannt haben, seitdem prägen blutige Unruhen die Nachrichten aus der Ferne. „Wir schätzen* die Lage reell ein und können die Gefährlichkeiten bewerten“, sagt Hauptmann Benedikt Brandenburger und ergänzt: „Wir fahren mit dem gutem Gefühl jede Situation mit diesen Soldaten meistern zu können.“
Allerdings geht der Hauptmann auch nicht davon aus, in brenzlige Lagen zu geraten, da seine Einheit nur im Lager in Kundus zum Einsatz kommt; „Das Lager verlasst man nur mit einem konkreten Auftrag in einem gesicherten Fahrzeug“, erklärt er, ist sich aber ziemlich sicher, dass dies seine Truppe nicht betreffen werde: „An sich sind wir gut geschützt. Wir müssen höchstens die Wache unterstützen.“ Im „schlimmsten Fall“ heiße dies, Demonstranten vor dem Lager „mit dem Schild abzudrängen“. „Ein Ortsschild erinnert an die Heimat“ weiterlesen
Platane fehlte die Standsicherheit
Speckswinkel. Ende der vergangenen Woche fällten Mitarbeiter des Bauhofes die Platane am Ortseingang von Speckswinkel (aus Richtung Momberg kommend). Zu Beginn der vergangenen Woche hatte die Straßenmeisterei Kirchhain, laut Auskunft der Stadt, bei einer Routinekontrolle festgestellt, dass der Baum erhebliche Risse aufweise. Daraufhin hätten Mitarbeiter der Stadt den Baum ebenfalls in Augenschein genommen und das Schadensbild bestätigt.
Baum prägte das Ortsbild
Die Stadt suchte das Gespräch mit Ortsvorsteher Karl Stehl, um ihn über den Schaden und die geplante Fällung zu informieren, da es sich bei der Platane um einen ortsbildprägenden Baum handelte. Stehl wiederum setzte sich mit den Mitgliedern des Ortsbeirates in Verbindung. Gemeinsam seien sie zu der Überzeugung gekommen, dass die Sichtweise der Verwaltung, die Platane aus Verkehrssicherungsgründen fallen zu müssen, richtig sei. „Ortsbeirat und Bürgermeister bedauern diese Entscheidung, sie war aber geboten, um Gefahren vorzubeugen“, teilte die Stadt mit.
Anschließend veranlasste Bürgermeister Thomas Groll die Fällung, die Mitarbeiter des Bauhofes am Freitagmorgen umsetzten. Auch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises, die zuvor von der Kommune in Kenntnis gesetzt wurde, habe zugestimmt. „Selbstverständlich wird eine Ersatzbepflanzung vorgenommen werden“, lautet das Fazit in einem Schreiben der Stadt.
Schmetterling als Nachmieter der Soldaten
Deutsches Institut für Urbanistik nimmt umweltrechtliche Ausgleichsprojekte in der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne unter die Lupe
Noch lange nicht abgeschlossen und schon ein Vorbild: Die Umwandlung der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne läuft hinsichtlich der umweltrechtlichen Projekte beispielhaft.
von Florian Lerchbacher
Neustadt Hannover, Dortmund, Neustadt – die Junker-Hansen-Stadt ist in guter Gesellschaft. Sechs ehemalige Kasernen hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ausgewählt, bei denen die Umwandlung des ehemals militärischen in zivil genutztes Gelände im Hinblick auf das Umwelt-recht beispielhaft über die Bühne geht. Das Deutsche Institut für Urbanistik startete nun ein Forschungsprojekt, in dem es die verschiedenen Aspekte der Konversion im Hinblick auf den umweltrechtlichen Ausgleich unter die Lupe nimmt/Ziel ist es, eine Art Leitfaden für die Umwandlung weiterer Kasernen für die zivile Nutzung zu erstellen.
Daniela Michalski vom Institut für Urbanistik zeigte sich vom „reibungslosen Übergang“ beeindruckt – die Soldaten seien aus einem Teil der Kaserne abgezogen worden, die Kommune habe direkt mit der Umnutzung und der Erschließung begonnen. „So entstanden keine Brachflächen“, lobte sie und betonte, dies sei nicht überall der Fall: „Das zeitliche Ineinandergreifen ist unüblich.“
„Wir analysieren, wie Städte mit den Anforderungen umgehen und den Ausgleich, umsetzen. Grundsätzlich haben Städte das Ziel, einen Ausgleich zu schaffen, wenn sie in Natur und Landschaft eingreifen“, erklärt Michalski. „Schmetterling als Nachmieter der Soldaten“ weiterlesen
Neustädter Mitteilungsblatt
Kirmesbesucher erwartet 2012 abwechslungsreiches Speisenangebot auf dem unteren Festplatz
Bei der Meinungsumfrage zur Zukunft der Neustädter Trinitatiskirmes, so Bürgermeister Thomas Groll anlässlich eines Pressegespräches, sei immer wieder der Wunsch nach einem abwechslungsreichen Speisenangebot auf dem unteren Festplatz geäußert worden. Diesem Anliegen der Bürgerschaft wolle man bei der 508. Trinitatiskirmes, die vom 1.-4. Juni 2012 stattfindet, Rechnung tragen und habe daher in den letzten Wochen Gespräche mit verschiedenen Anbietern geführt. Groll ist der Auffassung, dass sich die dabei erzielten Ergebnisse sehen lassen können. Er zeigte sich erfreut darüber, dass mit Harry Cloes nach vielen, vielen Jahren wieder einmal ein Neustädter mit für die Verköstigung der Kirmesbesucher sorgen wird. An dessen Imbissstand wird es neben Bratwurst und Steaks, wie schon beim „Neustadt-in-Europa-Treffen 2011, schmackhaften Ochs und Spanferkel am Spieß geben.
Auch die im vergangenen Jahr von vielen vermisste Fischbude wird diesmal wieder vor Ort sein.
Die Neustädter und ihre Gäste können sich zudem auf Pizza, Langos, Pilzpfanne, asiatische Gerichte, Crepes und Eis freuen.
„Es ist uns gelungen, eine gute Mischung aus bekannten und neuen Anbietern vertraglich zu binden“, erklärt Thomas Groll. „Für jeden Geschmack wird es also etwas geben. Über die Kirmestage kann daher die Küche zu Hause kalt bleiben.“
Abgerundet wird das Angebot auf dem unteren Festplatz durch einen Süßwarenstand, Luftballons für die kleinen Besucher und „Airbrush-Tattoos“. Die Vermarktung dieses Bereiches hat die Kommune übrigens doch wieder selbst übernommen. Mit den zu erwartenden Standgeldern ist der Bürgermeister vor dem Hintergrund des Besucherrückganges in den letzten Jahren „durchaus zufrieden“. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

