Neustädter Mitteilungsblatt

Haushalt 2018 einstimmig verabschiedet

„Neustadt 2025“ nicht zuletzt aufgrund der Erstaufnahmeeinrichtung möglich

 

Nachdem Bürgermeister Thomas Groll den Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2018 im Dezember eingebracht hatte, war dieser anschließend von den Fraktionen von CDU, SPD und FWG, den beiden Fachausschüssen der Stadtverordnetenversammlung und den vier Ortsbeiräten beraten worden. Dies geschah in einem Rekordtempo, ohne jede kritische Anmerkung, bei nur vereinzelten Nachfragen und jeweils einstimmig. Die Art und Weise der Beratungen dürfte im Kreisgebiet wohl einmalig sein. In den vergangenen Wochen wurde erneut deutlich, dass die Kommunalpolitiker vor Ort gemeinsam die Zukunft Neustadts und seiner Stadtteile gestalten wollen und es einen großen Konsens über die dabei zu verfolgenden Ziele gibt. Dabei bauen CDU, SPD und FWG auf der guten Vorarbeit des Bürgermeisters und der Verwaltung auf. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss das umfangreiche Zahlenwerk am 5. Februar erwartungsgemäß einstimmig. Vor der Abstimmung nutzten die Fraktionsvorsitzenden Hans-Dieter Georgi (CDU), Hans-Gerhard Gatzweiler (SPD) und Karsten Gehmlich (FWG) die Gelegenheit, den Haushalt 2018 aus ihrer Sichtweise zu beurteilen. Hierbei waren große Übereinstimmungen festzustellen. Immer wieder bezog man sich aufeinander und stellte dabei Gemeinsamkeiten heraus. Schade, dass die Beratungen nur von zwei Neustädter Zuschauern verfolgt wurden. Diese Debatte hätte eigentlich mehr Besucher verdient gehabt.

Als erster ergriff Hans-Dieter Georgi das Wort. Er verwies darauf, dass der Etatentwurf den Vorstellungen der Christdemokraten voll und ganz entspreche. Georgi dankte der Verwaltung für ihre engagierte Arbeit und bezeichnete Bürgermeister Thomas Groll als den Moderator und Motor der Neustädter Kommunalpolitik. Die CDU freue sich daher, dass Groll, dessen Wort im Landkreis Gewicht habe, sich im Herbst abermals zur Wahl stellen werde. Die Christdemokraten begrüßten dies uneingeschränkt. Hans-Dieter Georgi lud die Fraktionen von SPD und FWG ein, die Kandidatur ebenfalls zu unterstützen. Er verwies darauf, dass die Aufnahme Neustadts in zahlreiche Förderprogramme zuallererst der engagierten Arbeit des Bürgermeisters und seiner Vernetzung in Land und Kreis zu verdanken sei. Georgi nannte die Großvorhaben Neubau des Bürgerhauses, Sanierung des Freibades und Umgestaltung von Rathausplatz und Jugendheim als wichtige Weichenstellungen für die Zukunft. Dabei sei für die CDU klar, dass zunächst gut geplant und anschließend, das heiße zumeist 2019, umgesetzt werde. Dass man über einen äußerst positiven Haushalt verfüge sei der eigenen Haushaltskonsolidierung, einer guten gesamtwirtschaftlichen Lage, der insgesamt kommunalfreundlichen Politik des Landes und der Schaffung einer Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in der ehemaligen Kaserne zu verdanken. Trotzdem dürfe man den soliden Haushaltskurs nicht verlassen, denn es könnten auch wieder einmal schlechtere Zeiten kommen. Aufgrund der zahlreichen Aktivitäten gerade auch im sozialen und kulturellen Bereich werde Neustadt in der Region positiv wahrgenommen. Diese gute Ausgangslage gelte es zu nutzen, um das Neustadt des Jahres 2025 zu bauen, griff der CDU-Fraktionsvorsitzen- de das Motto der Haushaltsrede des Bürgermeisters auf. Georgi zeigte sich zuversichtlich, die gesteckten Ziele der kommenden Jahre erreichen zu können.

 

Hans-Gerhard Gatzweiler betonte, dass er die Politik des Landes für die Kommunen an diesem Abend nicht bewerten wolle. „Landtagswahlkampf machen wir zu gegebener Zeit, da gibt es sicher viel zu sagen“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende. In der Bewertung des Haushaltes 2018 schloss sich Gatzweiler immer wieder seinem Vorredner an. Auch er stellte heraus, dass man andernorts sehr wohl sehe, was sich in Neustadt alles tue. dass man hier Themen der Zukunft behandle. Gab es früher oftmals Stagnation, so herrsche heute Innovation vor, betonte der Sozialdemokrat. Anstehende Entscheidungen würden von Verwaltung und Magistrat gut vorgearbeitet und dann in den Gremien intensiv beraten. Der Bürgermeister lege

dabei Wert auf frühzeitige Informationen der drei Fraktionen. Die erzielten Ergebnisse könnten sich sehen lassen. Gatzweiler attestierte dem Bürgermeister, viele Fördertöpfe zu finden und diese zum Wohle der Kommune zu nutzen. 2013 oder 2015 habe sich wohl keiner vorstellen können, was nun alles zur Umsetzung anstünde oder bereits vorhanden sei: Neubau des Bürgerhauses. Freibad-Sanierung, Waldkindergarten. Gemeinwesenarbeit oder Quartiersmanagement. Entscheidend zu dieser Entwicklung habe vor allem die Erstaufnahmeeinrichtung beigetragen. „Wir kamen in Programme, an die vorher nicht zu denken w ar. Durch höhere Einwohnerzahlen steigen die Schlüsselzuweisungen. Dies müssen wir den Kritikern der EAE offensiv entgegenhalten“, so der Sozialdemokrat. Als positiv bewertete Gatzweiler auch, dass in kommunalpolitische Entscheidungen immer wieder Expertenwissen von außen einbezogen werde und das hinter den Vorhaben ein Gesamtkonzept stehe. In den kommenden Jahren habe man gerade im sozialpolitischen Bereich – Familien- und Generationenzentrum, Seniorenarbeit – noch viel vor. Hans-Gerhard Gatzweiler betonte, dass der Haushalt 2018 für die SPD keinen Anlass zur Kritik biete und es daher auch kaum Nachfragen gegeben habe. „Kommunalpolitik in Neustadt macht derzeit viel Spaß“ stellte er abschließend fest.

 

Als Dritter im Bunde fand auch Karsten Gehmlich positive Worte für den Haushalt 2018, die Verwaltung und den Bürgermeister. Er betonte, dass es Aufgabe der Kommunalpolitik sei, in die Zukunft zu denken. Dieser Herausforderung werde der Haushalt 2018 ohne Zweifel gerecht. „Manche glauben noch gar nicht daran, dass die darin enthaltenen Vorhaben tatsächlich Wirklichkeit werden, da müssen wir noch Überzeugungsarbeit leisten“, so der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler. Aufgabe der Kommunalpolitik ist es seinen Worten nach, für ein lebens- und liebenswertes Neustadt zu sorgen. Der Etat biete hierfür zahlreiche Ansatzpunkte. Dabei dürfe man ruhig immer wieder Neues wagen. Beispiele hierfür seien der Waldkindergarten oder das Quartiersmanagement im Rahmen der „Sozialen Stadt“.

Gehmlichs Credo lautete „Wir alle sind Neustadt“, es müsse daher gelingen, möglichst viele Bürger für die Zukunftsfragen ihrer Heimatstadt zu interessieren. Er hob hervor, dass die Fraktionen fair miteinander umgingen. In den großen Linien der Kommunalpolitik stimme man überein. Da sei es nicht schlimm, wenn die Fraktionen auch einmal – er spielte damit auf die Ablehnung der FWG zu den Wiederkehrenden Straßenbeiträgen an – nicht einer Meinung seien. Beim Haushalt waren CDU, SPD und FWG einer Meinung und stimmten dem Zahlenwerk für 2018 geschlossen zu. Bürgermeister Thomas Groll gehörte mit der Einbringung im Dezember der „erste Aufschlag“, nun hatte er auch das Schlusswort. Er gab dabei seiner Freude über die Einmütigkeit der Fraktionen Ausdruck. „Der Umgang in den städtischen Gremien wird von der Bürgerschaft positiv wahrgenommen und ist ein Pluspunkt für Neustadt“, so Groll. Gemeinsam werde man nun daran gehen, „Neustadt 2025“ zu bauen. Dabei sei es sein Ziel, nicht nur in Steine, sondern eben auch in Menschen zu investieren. „Es ist unsere Aufgabe für ein Wohlfühlklima vor Ort zu sorgen“, betonte der Bürgermeister. Dabei sei der Haushalt 2018 und die darin enthaltene mittelfristige Finanzplanung bis 2021 das Kursbuch. Klar sei. dass man die anstehenden Großvorhaben nicht alle in einem Jahr werde umsetzen können. Planen, vorstellen, ergänzen und anpassen sowie umsetzen – so laute die Reihenfolge, die eben ihre Zeit in Anspruch nehme. Auch Thomas Groll zeigte sich zuversichtlich, dass man das gesteckte Ziel erreiche. „Wenn die Bagger kommen, dann werden auch die Zweifler erkennen, dass die Ansätze des Haushaltes keine Träumereien sind, sondern Realität werden“, so der Bürgermeister. Nur eines bedauerte der Kämmerer im Nachhinein mit einem leichten Lächeln, den von ihm gewählten Titel des Haushaltes 2018: „Neustadt 2025 – wir schaffen das“. ..Damit wollte ich keinesfalls aussagen, wie nun schon wieder mancher mutmaßt, dass ich nur noch einmal antrete und 2025 dann Schluss ist. Jetzt kommt erst einmal die Bürgermeisterwahl 2018 und dann sehen wir in aller Ruhe weiter“, stellte er dazu fest, gab aber auch zu erkennen, dass er mit 55 Jahren noch kein Per s:: rar sein wolle.

Auch die anderen beiden Magistratsvorlagen der Tagesordnung wurden von den Stadtverordneten jeweils einstimmig angenommen. So wählten die Parlamentarier Joachim Riehl aus der Kernstadt als Nachfolger für den derzeitig noch amtierenden Ortsgerichtsvorsteher Hubert Brühl. Ebenso einstimmig wurde der 28. Oktober als Termin für die kommende Bürgermeisterwahl angenommen. Am gleichen Tag finden in Hessen die Landtagswahlen statt. Als Termin für eine mögliche Stichwahl in Neustadt wurde der 11. November festgelegt.

Erstmalig als Stadtverordnete konnte Stadtverordnetenvorsteher Franz Wilfried Michels an diesem Abend Anke Stark aus Momberg in den Reihen der SPD-Fraktion begrüßen. Sie war für Sebastian Sack, der aus dem Stadtparlament ausgeschiedenen ist, nachgerückt.

Eine schriftliche Anfrage des Christdemokraten Mario Gräser befasste sich mit „Hilfe-Inseln“ für Kinder. Hierbei handelt es sich um ein Präventionsprojekt der hessischen Polizei. Kinder finden in Geschäften und anderen Einrichtungen Hilfe und Ansprechpartner bei kleinen Verletzungen, Furcht vor ungewohnten Situationen und ähnlichem. Der Bürgermeister sagte zu, sich nach den Modalitäten zu erkundigen und möglicherweise dann weiteres zu veranlassen.

Der SPD-Antrag zu Elektromobilität und Carsharing bleibt im Geschäftsgang. Die Versammlung kam überein, sich weiter zu informieren und die Entwicklungen in Bund, Land und Kreis zu beobachten, um dann weitere Schritte einzuleiten.

 

Ellen Mattheis seit 25 Jahren bei der Stadt Neustadt (Hessen) beschäftigt

 

Anfang 2018 konnte die Mengsbergerin Ellen Mattheis auf ein 25-jähriges Beschäftigungsverhältnis bei der Stadt Neustadt (Hessen) zurückblicken. Von 1993 an war sie zunächst als Reinigungskraft im Kindergarten „Sterntaler“ in Mengsberg eingesetzt. Nach dessen Zusammenlegung mit dem katholischen Kindergarten Momberg im Sommer 2015 wechselte sie als Mitarbeiterin in die städtischen Bäder. Dort versieht sie Kassendienst, reinigt die Anlagen und ist im Verkauf des Bistros tätig. Gemeinsam mit dem Personalratsvorsitzenden Stephan Henrich dankte Bürgermeister Thomas Groll Ellen Mattheis für ihre langjährige Tätigkeit bei der Kommune. Der Bürgermeister erinnerte u. a. daran, dass sie während ihrer „Kindergartenzeit“ weitaus mehr als eine Reinigungskraft gewesen sei. Sie habe die Erzieherinnen immer wieder unterstützt, wenn „Not am Mann“ war.

Peter Mückler 25 Jahre bei der Stadt Neustadt (Hessen) beschäftigt

Seit Januar 1993 ist der Neustädter Peter Mückler als Mitarbeiter des städtischen Bauhofes tätig. Er konnte nun auf eine 25-jährige Beschäftigung bei der Kommune zurückblicken. Dieses Jubiläum wurde von Bürgermeister Thomas Groll und Personalratsvorsitzenden Stephan Henrich im Beisein des stellvertretenden Fachbereichsleiters Bauen, Planen und Umwelt, Peter Lippert, gewürdigt. Aktuell ist Peter Mückler u. a. für die Sauberhaltung städtischer Flächen verantwortlich und wird auch bei der „Grünkolonne“ eingesetzt. Bürgermeister Thomas Groll dankte dem Jubilar für seinen Einsatz und wünschte ihm für die kommende Zeit alles Gute, insbesondere Gesundheit.

 

„Bilderschwatz“ in Willingshausen

Beliebt und bekannt in der Schwalm ist seit mehreren Jahren der „Bilderschwatz“ in Willingshausen.

Am 24.222018 um 16.00 Uhr soll es um ein Bild mit Bezug zur Nachbargemeinde Neustadt gehen. Der Titel des Werkes von Karl Lenz IS0‚–194-9). ein Künstler aus der Region, lautet „Kirmes in Neustadt“. Lassen Sie sich überraschen. Als „Pate“ der Veranstaltung. die von der Willingshausen-Touristik organisiert wird, fungiert die Neustädter Bürgerwehr. Bei Kaffee und Kuchen soll „geschwatzt“ werden. Interessierte aus Neustadt sind herzlich zu einem Besuch in der Kunsthalle Willingshausen (Gerhardt von Reutem-Haus) eingeladen.

 

Neujahrskonzert erbrachte 700 Euro für die Kulturloge

Das 10. Neustädter Neujahrskonzert fand am 12. Januar in der evangelischen Kirche statt. Wie immer war der Eintritt frei, stattdessen wurde nach Absprache zwischen Pfarrerin Kerstin Kandziora und Bürgermeister Thomas Groll um Spenden für die Kulturloge Marburg gebeten. Der gemeinnützige Verein ermöglicht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Kreisgebiet, denen die finanziellen Möglichkeiten dazu fehlen, den Besuch kultureller Veranstaltungen in Marburg und dem Landkreis.

Die Besucher des Neujahrskonzertes erlebten einen musikalischen Hochgenuss und bereiten nun anderen durch ihre Spenden ebenfalls eine Freude.

Alexandra Klusmann, die Vorsitzende der Kulturloge Marburg, konnte nun von Bürgermeister Thomas Groll 700 Euro in Empfang nehmen. Sie freute sich sehr darüber und dankte Kirchengemeinde und Kommune für ihr Engagement. Alexandra Klusmann, war selbst beim Neujahrskonzert zu Gast, und hob nochmals die tollen Leistungen von Br8ett und der Ev. Sing- und Musikschule Stadtallendorf hervor.

Bürgermeister Thomas Groll kündigte bereits für das 11. Neustädter Neujahrskonzert Anfang 2019 ein abwechslungsreiches Programm unter dem bewährten Motto „aus der Region, für die Region“ an.

 

Drop In(klusive) – ein Treffpunkt für Eltern mit Kindern U3 erfolgreich eröffnet

Am Dienstag, dem 30.1.2018 eröffnete der neue „Drop In(klusive)“-Treff für Eltern mit Kindern bis 3 Jahren. 15 erwachsene und noch mehr kleine Gäste kamen zum ersten Treffen. Es wurde gespielt, einander kennengelernt, sich ausgetauscht und natürlich gemeinsam gefrühstückt.

Bei Drop In(klusive) gibt es kein vorgefertigtes Programm. Alle Teilnehmenden können ihre Wünsche und Ideen einbringen und so das Programm mitgestalten. So kam bereits die Idee auf, eine Hebamme einzuladen und mehr gemeinsame (Kreis-)spiele zu machen. Geleitet wird das Angebot von Martina Trogrlic vom bsj, die Erzieherin im Waldkindergarten Neustadt ist, und Annika Schlüter, die sonst bei der Gemeinwesenarbeit Neustadt beschäftigt ist Beide freuten sich sehr darüber, dass schon beim ersten Treffen so viele interessierte Eltern mit Kindern gekommen sind und hoffen, dass es mit der Zeit noch mehr werden.

Der Drop In(klusive)-Treff ist ab jetzt wöchentlich von 9:30 bis 11 > Uhr geöffnet und findet im Haus der Vereine, Ritterstraße 6. statt. Das Angebot ist kostenfrei, die Eltern sind aber eingeladen, etwas für das Frühstück (z.B. Käse, Marmelade…) oder eigenes Spielzeug mitzubringen.

Gefördert wird das Projekt von der Karl-Kübel-Stiftung und dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Nähere Informationen bei:

Annika Schlüter bsj Marburg e.V., Integrative Gemeinwesenarbeit Neustadt Marktstraße 6, 35279 Neustadt, Tel.: 06692 9691157

 

Mittagstisch für Senioren im Speckswinkler Zollhof

Bereits zum vierten Mal lädt das Team von „Unser Dorf hat Zukunft Speckswinkel“ Senioren aus Speckswinkel, aber auch Neustadt, Mengsberg und Momberg zu einem gemeinsamen Mittagstisch ein. Am 22. Februar 2018 gibt es ab 12.30 Uhr im -Zollhof“ Erbseneintopf mit Würstchen und Brot plus Nachtisch zum Preis von 5,50 Euro (ohne Getränke). Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen. Aufgrund der guten Resonanz, so Anita Ochs vom Vorbereitungskreis, wird das gemeinsame Essen bis auf Weiteres monatlich – mit wechselnden Gerichten – angeboten werden. Anmeldungen, die aufgrund der Vorbereitung unbedingt notwendig sind, werden bis zum 18.2.2018 in den Briefkasten am -Zollhof“ oder direkt an Anita Ochs, Tel. 06692-1560, erbeten.

Bei Bedarf kann für Senioren aus der Kemstadt und den Stadtteilen Mengsberg und Momberg ein Fahrservice angeboten werden. Bitte unter Tel. 06692-8922 melden.

Es kam die Frage auf, warum der Mittagstisch nicht auch einmal am Wochenende angeboten werden kann. Dies ist nicht möglich, da zu einem solchen Termin der günstige Preis keinesfalls angeboten werden kann.

 

Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“

Die Grundlagen sind gelegt, jetzt heißt es „umsetzen“

Die Umsetzung des Städtebauförderungsprogrammes „Soziale Stadt“ wird durch eine Lenkungsgruppe begleitet. Dieses Gremium, das etwa vierteljährlich unter dem Vorsitz von Bürgermeister Thomas Groll tagt, wird programmbegleitend tätig und hat auch eine Multiplikatorenfunktion. Im Mittelpunkt der letzten Zusammenkunft standen ein Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres sowie ein Ausblick auf kommende Vorhaben. Die Quartiersmanagerin Heike Brandt vom Kasseler Büro für Regionalentwicklung und Städteplanung akp und Swetlana Nerenberg

vom bsj Marburg berichteten u. a. von der weitgehenden Fertigstellung des Spielplatzes „Vor dem Hain“. Die Arbeiten hatte im September/Oktober der städtische Bauhof übernommen. Für das Frühjahr ist noch die Ergänzung von Sitzmobiliar und die Aufstellung zweier Fußballtore geplant. Die Einweihung ist für April 2018 mit einem „Quartiersfest“ vorgesehen. Die Planungen für die Umgestaltung des Schulhofes der Martin-von-Tours-Schule in der Querallee sind weiter fortgeschritten und werden Anfang Januar 2018 mit dem Fachbereich Schul- und Gebäudemanagement des Landkreises abgestimmt. Zur Finanzierung des Vorhabens wird die Kommune Mittel aus dem Städtebauförderungsprogramm an den Landkreis weiterreichen und dieser die Kofinanzierung von rund 27 % übernehmen. Nachdem für die Neuschaffung eines Spielplatzes „Am Steimbel“ bereits ein Workshop mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dieses Wohnquartieres stattgefunden hat, gilt es nun, das Vorhaben mit dem Eigentümer abzustimmen und eine Konzeptskizze zu fertigen. Die Umsetzung ist für 2018 geplant. Auch die erfreuliche Förderkulisse für den Neubau des „Hauses der Begegnung“ wurde im Verlauf der Sitzung thematisiert. In den letzten Wochen wurden seitens der Hessischen Landesregierung förderfähige Kosten von über 4,6 Mio. Euro anerkannt und Fördermittel in Höhe von 4,2 Mio. Euro bewilligt. Die Förderquote beträgt also 90 %. Wie bereits an anderer Stelle ausgeführt, gilt es nun die Planer auszuwählen und das Vorhaben zielorientiert voranzutreiben. Die Stadt Neustadt (Hessen) wird sich auch 2018 bei der Innenstadt-Offensive „Ab in die Mitte“ bewerben. Das Thema lautet diesmal „Mein Lieblingsort mit Wohlfühlklima“. Unterstützt vom Büro akp werden Sonja Stark und Bürgermeister Thomas Groll die sieben „Festtage“ planen. Wie in der Vergangenheit auch, will man dabei neben Bewährtem auch wieder Neues wagen. Die Kommune hat sich zudem unverbindlich für ein weiteres Förderprogramm angemeldet. Dieses befasst sich mit der Förderung der Revitalisierung von Siedlungsbereichen und der lokalen Ökonomie. Nähere Einzelheiten hierzu wird es seitens des federführenden Umweltministeriums im II. Quartal 2018 geben. Dann wird zu entscheiden sein, ob es geeignete Projekte vor Ort gibt. Die Kommune nimmt zudem am Interessenbekundungsverfahren für das BIWAQ-Programm (Bildung-Wirtschaft-Arbeit im Quartier) teil. Angemeldet wurde das Projekt „Neustädter Berufsinformationsnetzwerk“ (NeuBINe), welches in verschiedenen kleineren Teilprojekten umgesetzt werden soll. Hierbei geht es vorrangig um die Durchführung von Berufsqualifizierungsmaßnahmen in den Jahren 2019 bis 2022. In diesem Zusammenhang wies Bürgermeister Thomas Groll zum wiederholten Male darauf hin, dass es bei der „Sozialen Stadt“ eben nicht nur um bauliche Investitionen, sondern auch um eine soziale Komponente, sprich die Menschen im Quartier, ginge. Ausführlich blickten Heide Brandt und Swetlana Nerenberg gemeinsam mit dem Bürgermeister auf das Jahr 2017 zurück. Zahlreiche Vorhaben konnten vom Quartiersmanagement umgesetzt werden. Beispielsweise gab es im Rahmen des Wettbewerbsbeitrages „Ab in die Mitte“ Ende September gemeinsam mit dem Familienzentrum ein interkulturelles Buffet. Im Oktober wurde der Mitmach-Circus in der Leipziger Straße für Kinder aus der gesamten Kommune – ebenfalls mit dem Familienzentrum und der Jugendpflege – durchgeführt. Auch bei der Schaffung des Waldkindergartens war das Quartiersmanagement moderierend und vorbereitend tätig. Für die Leipziger Straße wurde eine Projektkonferenz durchgeführt. Die Förderanträge wurden vorbereitet und gemeinsam mit dem Bürgermeister wurde „Vernetzungsarbeit“ mit der Politik, Wiesbadener Ministerien und Fachbehörden, geleistet. Weiterhin wurden die verschiedenen Förderanträge vorbereitet. Aktuell befasst sich Swetlana Nerenberg mit der Auswahl des Mitmach-Circus für das Jahr 2018 und bereitet gemeinsam mit dem Familienzentrum und dem Gesundheitsamt eine Befragung zu präventiven Gesundheitsmaßnahmen vor. Vorgesehen ist auch eine regelmäßige „Schaufenster-Fotoausstellung“ im Begegnungstreff. Auch für 2018 hat man sich wieder viel vorgenommen. So soll der Kontaktausbau („Quartierskontakte“) vorangetrieben werden. Auch die Öffentlichkeitsarbeit soll weiter intensiviert werden. Aktuell gibt es bereits eine Internetseite und einen Facebookauftritt, angedacht ist noch ein Newsletter. An vier Stunden in der Woche besteht die Möglichkeit, die Quartiersmanagerin Swetlana Nerenberg im Begegnungstreff anzutreffen und sich mit ihr auszutauschen. Geplant ist auch gemeinsam mit der Gemeinwesenarbeit/Sport für Flüchtlinge eine Fitnessgruppe als Integrationsprojekt aufzubauen. Weiterhin wird die Konzeption für eine gemeinsame Internetseite der kommunalen Kindertagesstätten, der Jugendpflege und des Familienzentrums erarbeitet. Auch baulichplanerisch steht 2018 einiges an. Im Mittelpunkt steht natürlich die Vorbereitung des „Leutturmprojektes Haus der Begegnung“. Aber auch die Machbarkeitsstudien für den Bahnhof und das Bahnhofsumfeld, den Zwischenbau des ehemaligen Schwersternhauses, die Umsetzung eines Neustädter Kunst- und Kulturpfades und die Neugestaltung des Bürgerparkes stehen an. In diesem Zusammenhang betont Bürgermeister Thomas Groll dass bei den jeweiligen Vorhaben natürlich auch die Meinung der Bürgerschaft von Interesse sei. Insbesondere bei der Nutzung des Bürgerparkes werde natürlich der Förderverein Bürgerpark ebenso beteiligt wie die entsprechenden Fachbehörden des Landkreises. 2018 soll der Spielplatz —Am Steimbel“ umgesetzt und eine Neukonzeption des Spielplatzes „In der Aue“ vorbereitet werden. Auch geht es um die Freiflächengestaltung im Bereich des Weidenbrunnens und der Ringstraße Marktstraße (Cafe Möller). Weiterhin will man sich intensiv mit der Weiterentwicklung des Wohnquartieres Leipziger Straße befassen und plant einen Workshop für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, um sich über den Zwischenstand des Städtebauförderungsprogrammes „Soziale Stadt“ in Neustadt auszutauschen. Bisher, so Bürgermeister Thomas Groll, seien Fördermittel von insgesamt rund 5,4 Mio. Euro für die Kommune bewilligt worden. Diese gelte es. in den kommenden beiden Jahren nun zielgerecht zu investieren. Aber bereits heute werden Folgeanträge vorbereitet, um auch ab 2019 um weitere Vorhaben neu aufzunehmen und anzugehen.

 

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