Neustädter Mitteilungsblatt

CDU Neustadt

In unserer Kommune tut sich was! Zahlreiche Investitionen in der Kernstadt und den Stadtteilen

Nach der „Sommerpause“ nahmen die Stadtverordneten und Magistratsmitglieder der CDU Neustadt Ende August die kommunalpolitische Arbeit wieder auf.

Im Mittelpunkt der vom Fraktionsvorsitzenden Hans-Dieter Georgi geleiteten Sitzung standen die aktuellen Investitionen und sozialpolitischen Projekte in unserer Kommune.

Das einhellige Fazit der Anwesenden lautete: In unserer Kommune tut sich etwas! Belege dafür sind sowohl in der Kernstadt als auch den Stadtteilen Mengsberg, Momberg und Speckswinkel deutlich sichtbar:

Die Arbeiten am Neustädter Kunstrasenplatz gehen zügig voran. In diesen Tagen erhält die Freiwillige Feuerwehr Neustadt-Mitte ein neues Staffellöschfahrzeug. Im September wird auch die Sanierung der Bäder im Kindergarten „Sonnenschein“ in der Eichsfelder Straße beginnen. Der „Startschuss“ für das Förderprogramm Soziale Stadt ist erfolgt. Als erste Kommune im Landkreis hat Neustadt die Weichen zur Erarbeitung von seniorenpolitischen Leitlinien gestellt. In wenigen Wochen wird das Katastrophenschutzfahrzeug für die Momberger Wehr in Dienst gestellt werden können. Im Herbst wird die Fensterfront im großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses erneuert. In Mengsberg wurde in den vergangenen Wochen der Ofen des Backhauses saniert. In Speckswinkel wird die Ausweisung neuer und vor allem kurzfristig verfügbarer Bauplätze in den nächsten Monaten zum Abschluss gebracht. Und diese Aufzählung ist noch nicht einmal vollzählig.

Darüber hinaus werden im Herbst die Planungen für die grundlegende Sanierung des „Hauses der Begegnung“ beginnen.

Der zum Jahresbeginn einstimmig von CDU, SPD und FWG beschlossene Haushaltsplan 2016 wird also konsequent umgesetzt.

Alle aufgeführten Maßnahmen, so Stadtverbandsvorsitzender Franz-W. Michels, tragen dazu bei, Neustadt und die Stadtteile wieder ein Stück voranzubringen.

Der Dank der CDU-Fraktion gilt Bürgermeister Thomas Groll, den Damen und Herren des Magistrats und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung. Sie haben seinerzeit den Entwurf des Haushaltsplanes erarbeitet und sorgen nun dafür, dass die darin enthaltenen Vorhaben umgesetzt werden.

Aber auch der Einsatz des städtischen Bauhofes wurde während der Sitzung angesprochen. Neben dem „Alltagsgeschäft“ werden von den Mitarbeitern immer wieder Projektarbeiten erledigt. Beispiele aus diesem Jahr sind das Aufstellen eines Spielgerätes in Speckswinkel, die Anlage einer vom Förderverein finanzierten Pflasterstrecke für Dreirad und Roller in der Kindertagesstätte „Sonnenschein“ oder die Neugestaltung der Wegeflächen beim Junker-Hansen-Turm.

Wolfram Ellenberg hob hervor, dass die Neustädter Kommunalpolitik auch in der Region positiv wahrgenommen werde. Beispielsweise habe Landrätin Kirsten Fründt erst kürzlich wieder die zahlreichen Aktivitäten hervorgehoben, die in Neustadt stattfänden. Es sei wichtig, so Ellenberg weiter, dass die Mandatsträger bei den wichtigen Entscheidungen Einigkeit an den Tag legten. Dies sei nicht zuletzt der engagierten Arbeit von Bürgermeister Thomas Groll zu verdanken.

Im Oktober wird die CDU-Fraktion damit beginnen, intern über den Haushaltsplan 2017 zu sprechen und Vorschläge hierfür entwickeln. Bürgerinnen und Bürger, die Ideen für das umfangreiche Zahlenwerk haben, sind eingeladen diese der CDU-Fraktion mitzuteilen. Dies kann per Post oder per Email erfolgen.

Vorsitzenden der CDU-Fraktion

Herrn Hans-Dieter Georgi, Leipziger Straße 21, 35279 Neustadt E-Mäil: CDU-Fraktion-Neustadt-Hessen@web. de

Natürlich befasste man sich auch in dieser Sitzung mit den Themen Erstaufnahmeeinrichtung und Flüchtlinge. Die CDU spricht sich dafür aus, den eingeschlagenen Weg fortzuführen, die ehrenamtliche Arbeit weiter zu unterstützen und den engen Kontakt zwischen zur EAE-Leitung zu pflegen. Missstände müssten angesprochen werden und Fehlverhalten geahndet werden.

Fußgängerbrücke über die Wiera zur Hindenburgstraße wird erneuert

Ein Gutachten hatte der Kommune die Sanierung der Fußgängerbrücke vom Junker-Hansen-Turm kommend über die Wiera zur Hindenburgstraße empfohlen. Im städtischen Haushalt 2016 wurden für die Maßnahme Gelder eingestellt. In wenigen Wochen sollen die Arbeiten nun beginnen. Zuvor wird die Kommune noch die Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde beim Landkreis herstellen. Ein Ortstermin fand bereits statt. Es ist vorgesehen, die bisherige Brücke abzureißen und durch neue Betonfertigteile zu ersetzen. Die neue Brücke wird dann ein Alugeländer erhalten. Nach dem aktuellen Stand der Planungen ist mit Kosten von rund 40.000,- Euro zu rechnen.

Wegefläche vor dem Junker-Hansen-Türm und Jugendheim wird erneuert

Im vergangenen Jahr entstand in Neustadt an der Rückseite des Rathauses ein neues Ehrenmal für die Opfer der Kriege und der Gewaltherrschaft. Zu Recht wurde in diesem Zusammenhang immer wieder von Teilnehmern an der Feierstunde zum Volkstrauertag der Zustand der Wegefläche vor dem Junker-Hansen-Turm und dem angrenzenden Jugendheim beklagt. Insbesondere nach Regenfällen war diese „ein Beet von Pfützen“. Da die Gestaltung des Ehrenmals günstiger war, als im städtischen Haushalt eingeplant, ergab sich die Möglichkeit, hier noch etwas zu tun, so Bürgermeister Thomas Groll. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs entfernten

das Kieselrot (welches nicht belastet war), setzen zwei Abläufe für Oberflächenwasser und bringen nun etwas helleren Besumer Kies auf. Damit das Gesamtbild stimmig sei, werde man im Laufe der nächsten Wochen auch die angrenzenden Wege noch erneuern, betont der Bürgermeister.

Multifunktionsfläche vor dem Jugendraum Neustadt erweitert

Dank einer Erbschaft entstand vor drei Jahren vor dem Jugendraum in der Neustädter Kernstadt eine gepflasterte Multifunktionsfläche mit Basketballkorb. Mit Mitteln aus dem Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“ wurden nun zwei „unverwüstliche“ Metalltore angeschafft und vom Bauhof aufgestellt. Der Anschaffungspreis betrug rund 1.000 Euro. Der Jugendraum, so Bürgermeister Thomas Groll, werde auch immer wieder von jungen Flüchtlingen aufgesucht. Sport eigne sich gut für ein Miteinander und könne Sprachbarrieren überwinden. Dem wolle die Kommune mit der Anschaffung Rechnung tragen.

Sanierung der Neustädter Leichenhalle wird fortgesetzt

2015 erhielt die Leichenhalle auf dem Neustädter Friedhof eine neue Tür und neue Oberlichter. Hierfür wurden insgesamt knapp 11.000 Euro verausgabt. Nun stehen weitere Sanierungsschritte an, für welche die Kommune rund 35.000 Euro vorgesehen hat.

Das Flachdach erhält eine komplett neue Abdichtung. Zudem soll das Mauerwerk des Gebäudes gegen aufsteigende Feuchtigkeit gesichert werden. Auch ist vorgesehen, die direkt an die Leichenhalle angrenzende Wasserstelle „ein wenig“ zu versetzen, um auch so die Gefahr von eindringender Feuchtigkeit zu minimieren.

Auch die beiden Toiletten werden saniert. Die Sanitäranlagen werden ausgetauscht, neue Fliesen verlegt und die Installation winterfest gemacht. „Diese Maßnahme alleine wird aber den zu Recht monierten Zustand der Toiletten nicht verbessern“, so Bürgermeister Groll. Vielmehr müsse hier mancher Nutzer sein Verhalten überdenken.

Abschließend wird das Gebäude einen neuen Anstrich erhalten. Wenn die Witterung mitspielt, sollen die Arbeiten bis zum Beginn der Winterzeit beendet sein.

„Erstes Hundeschwimmen“ am 10.9.2016 im Freibad Neustadt

Bundesweit findet die Aktion „hundimfreibad“ (hundimfreibad.de) immer mehr Anhänger. In diesem Jahr beteiligt sich auch das Neustädter Freibad erstmals daran.

Am Samstag, dem 10. September 2016, steht das Freibad den Vierbeinern in der Zeit von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr zur Verfügung. In der darauffolgenden Woche wird dann das Wasser abgelassen und die Becken gereinigt und winterfest gemacht.

Der Eintritt beträgt am 10. September 2016 für Erwachsene 1,00 Euro und für Vierbeiner 2,00 Euro.

Im Freibad werden ausreichend Hundekottüten zur Verfügung stehen. Auch an diesem Tag gilt natürlich: Den Anweisungen des Badepersonals ist Folge zu leisten.

Spaziergänger und Radfahrer können am Riedstrauch verweilen

Heimat- und Verschönerungsverein Momberg stellt Pavillon auf

Der Heimat und Verschönerungsverein Momberg hat vor kurzem am Riedstrauch in Momberg einen Pavillon mit Sitzgelegenheit aufgestellt. Der Pavillon steht direkt am Fahrradweg zwischen Neustadt und Momberg in unmittelbarer Nähe des Kreuzes, an dem sich regelmäßig an Christi Himmelfahrt Gläubige der katholischen Gemeinden aus Neustadt und Momberg zum Gottesdienst treffen. Der Holz-Pavillon wurde durch Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins Momberg und interessierten Helfern aufgestellt. An der Rückwand ist eine Fotogalerie über die Mom- berger Vereinsheime und anderen interessanten Plätzen in Momberg aufgehängt. Nun können Radfahrer und Wanderer, die den Rundwanderweg der Stadt Neustadt bzw. den Radweg Richtung Mengsberg und Wiera nutzen, an dieser Stelle verweilen oder Schutz suchen. Von hier oben hat man nebenbei auch noch einen herrlichen Blick auf Momberg.

Fahrzeugübergabe des neuen Staffellöschfahrzeugs für die Feuerwehr Neustadt (Hessen)

Am vergangenen Freitag, dem 26.8.2016, wurde ein neues Feuerwehrfahrzeug an die Freiwillige Feuerwehr Neustadt-Mitte übergeben.

Besonders begrüßte er die Landrätin und Brandschutzdezernentin des Landkreises, Frau Kirsten Fründt, den Stadtverordnetenvorsteher Franz-W. Michels, mit seinen Stellvertretern Hans-Gerhard Gatzweiler, Karsten Gehmlich und Hans-Dieter Georgi. Auch den Ortsvorsteher Klaus Groll, den ersten Stadtrat Wolfram Ellenberg, sowie Stadtbrandinspektor Erhard Wölk mit seinem Stellvertreter Arno Sack und den stellvertretenden Kreisbrandinspektor, Jörg Fackert, begrüßte Groll bei dieser Veranstaltung.

Den würdigen Rahmen dieses besonderen Tages der Indienststellung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges verliehen zudem Frau Pfarrerin Kandziora und Herr Pfarrer Rhiel, so Thomas Groll, und begrüßte diese ebenfalls besonders.

Neben dem bereits Anfang des Jahres übergebenen Gerätewagen- Logistik und dem neuen Staffellöschfahrzeug, folgt noch in diesem Jahr die Übergabe des neuen Katastrophenschutz-Löschgruppenfahrzeuges, der Feuerwehr Momberg. Drei neue Fahrzeuge, in nur einem Jahr, in einer kleinen Kommune wie Neustadt, sind sicher eine Seltenheit und besonders zu bewerten. „Das Jahr 2016 ist ein besonderes Jahr für die Feuerwehren der Stadt Neustadt“, so beschrieb es Bürgermeister Groll sehr treffend.

Die Feuerwehren Neustadts haben allesamt gut ausgebildete Feuerwehrfrauen und Männer und sind ebenfalls sehr gut ausgerüstet. Daher stellt das neue Löschfahrzeug kein „feuerrotes Spielmobil“ dar, sondern ein wichtiges Fahrzeug für die Sicherheit der Bevölkerung und zur Bewältigung der Aufgaben „Retten, Löschen, Bergen und Schützen“, der Feuerwehren.

Bürgermeister Groll wies in dem Zusammenhang auch auf das bald folgende Jahresgespräch mit den Führungskräften der Feuerwehren für 2016 hin, bei dem wieder neue Weichen für die Zukunft gestellt werden. Er bekräftigte noch einmal die Tatsache, dass selbst in angespannten finanziellen Situationen „kein Rotstift bei den Feuerwehren“ angesetzt wurde. Dies soll auch in Zukunft so sein und bleiben, denn ein Blick in die Zukunft verrät weiter hohe notwendige Ausgaben in die Feuerwehren und vor allem in die Feuerwehrhäuser.

Er dankte abschließend allen Personen die bei der Anschaffung des Staffellöschfahrzeuges beteiligt waren und viele ehrenamtliche Stunden damit verbracht haben. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung lud Herr Groll zu einem gemeinsamen Imbiss ein.

Wehrführer Wolfram Streichert gönnte allen Anwesenden einen kurzen Rückblick in die Vergangenheit. So waren es Schlagzeilen wie die Atomkatastrophe von Tschernobyl und Lieder wie Final Countdown von Europe oder die Höhen von Modern Talking, die das Jahr prägten, an dem das, nun außer Dienst gestellte, Tanklöschfahrzeug angeschafft wurde. Dies verdeutlichte noch einmal mehr das Alter dieses Fahrzeuges. Damals war es ein Quantensprung für die Neustädter Wehr, konnte man doch nun Verkehrsunfälle auch ohne die Unterstützung der damaligen Stützpunktfeuerwehr Kirchhain bewältigen. Auch Brände konnten, unabhängig vom Hydrantennetz, aufgrund des großen Löschwassertanks, schneller gelöscht werden.

„Ein zuverlässiges Fahrzeug was uns durch die letzten 30 Jahre begleitet hat ist nun Geschichte“, so Streichert.

Im Jahr 2011 wurde, nach 25 Jahren, der Förderantrag für die Ersatzbeschaffung gestellt, welcher im Jahre 2014 durch Staatssekretär Werner Koch übergeben wurde.

Man begann bereits früh damit, sich vergleichbare Fahrzeuge anderer Feuerwehren anzusehen.

So wurden die Feuerwehren in Rosenthal, Bad Zwesten, Biedenkopf, Jesberg, und Lahntal besucht, um sich ein Bild über die Verarbeitung der unterschiedlichen Aufbauhersteller zu machen. Auch auf die praktischen Erfahrungen, welche die einzelnen Wehren mit ihren Staffellöschfahrzeugen gemacht haben, wurde großen Wert gelegt.

In vielen hundert Stunden erarbeitete die eigens gegründete Projektgruppe „Ersatzbeschaffung Tanklöschfahrzeug“ eine Ausschreibung für das Fahrgestell und den Aufbau. Letztlich entschied man sich für die Firma MAN, als Fahrgestellhersteller und die Firma Schlingmann, als Aufbauhersteller.

Das neue Fahrzeug mit einer Leistung von 290 PS besitzt ein vollautomatisches Getriebe und zuschaltbare Schleuderketten.

Eine Gruppenkabine bietet für die Staffelbesatzung, besonders für die Atemschutzgeräteträger, die sich schon während der Anfahrt zum Einsatz problemlos ausrüsten können, viel Platz. Neben den Anschnallgurten, als übliche Sicherheitseinrichtungen nach STVO, sind der pneumatische Lichtmast, mit 24 Volt Xenon Strahlern, die sehr helle LED Umfeldbeleuchtung, bzw. die komplett verbaute LED-Technik und die Einmannhaspel am Fahrzeugheck, als entscheidende Neuerungen zu nennen.

Vorhandene Ausrüstungsgegenstände, die bisher auf einem Anhänger mitgeführt wurden oder nach Bedarf aus dem Schwerlastregal aufgeladen werden mussten, wurden ebenfalls in das Staffellöschfahrzeug integriert.

„Alles in allem wurden, alleine durch mehrmalige Besuche in Form von Optimierungsprozessen bei der Firma Schlingmann in Dissen, mehrere hundert Stunden und viele Tage Urlaub geopfert, um ein städtisches Fahrzeug zu beschaffen, welches für die Feuerwehr kein Spielzeug ist, sondern den Forderungen des Bedarfs- und Entwicklungsplans entspricht.“, betonte Streichert noch einmal.

Er bedankte sich bei allen Einsatzkräften, die in verschiedenster Art und Weise dazu beigetragen haben, dass dieses Fahrzeug heute übergeben werden kann.

Im Besonderen gilt der Dank Erhard Wölk, Arno Sack, Uwe Bie- lert, Holger Krapp, Jörg Reuscher und Matthias Weigang, die neben ihm maßgeblich bei den Planungen beteiligt waren. Von Seiten der Stadtverwaltung bedankte Streichert sich bei Ober amtsrat a.D. Norbert Gies, Walter Eva, Rene Spatzier, Holger Michel und natürlich an der Spitze bei Bürgermeister Thomas Groll, sowie dem Magistrat.

Frau Landrätin Fründt betonte einmal mehr das Herzblut und den Aufwand der hinter einer solchen Fahrzeuganschaffung steckt, welches zwar vorrangig zum Schutze der Bevölkerung dient, aber auch als Motivation für den Feuerwehrnachwuchs.

Frau Fründt dankte allen Kameradinnen und Kameraden für das stetige Engagement und die Freude an der feuerwehrtechnischen Arbeit und lobte auch in Neustadt die guten Geräte und die Mannschaft, von der sie sich vor Ort überzeugen konnte. Weiterhin sei sie sehr froh, dass die Politik in Neustadt keine Kosten und Mühen für die Feuerwehren scheut. Die Brandschutzdezernentin wünschte den Einsatzkräften aus Neustadt so wenig wie möglich Einsätze und ein sicheres und unversehrtes Rückkehren aus diesen.

Stadtbrandinspektor Erhard Wölk dankte an erster Stelle Bürgermeister Groll, sowie den städtischen Gremien für die zur Verfügung Stellung der finanziellen Mittel.

Vieles sei zuvor schon durch die Vorredner gesagt worden, daher erwähnte Wölk abschließend, dass er sehr zuversichtlich ist, dass die Kameradinnen und Kameraden aus Neustadt sich das nötige Wissen zu dem Fahrzeug, durch intensive Übungsstunden, schnell aneignen werden und bei kommenden Einsätzen mindestens genauso effektiv und schnell geholfen wird, wie es in der Vergangenheit der Fall war.

Zu guter Letzt durfte etwas ganz Wichtiges nicht fehlen.

Frau Pfarrerin Kandziora und Herr Pfarrer Rhiel begrüßten die Anwesenden Feuerwehrleute ganz herzlich. Pfarrer Rhiel bemerk

te, dass er viele aus der Feuerwehr persönlich kennt und ihm, aufgrund seiner Aufgabe in der Seelsorge, die Schwere mancher Einsätze sehr wohl bekannt sind.

Pfarrerin Kandziora ging in ihrem Teil der Ansprache auf den Schutzpatron der Feuerwehren, den heiligen St. Florian ein. Auch der die Feuerwehren begleitende Spruch „Gott zu Ehr, dem nächsten zu Wehr“ erläuterte sie sehr anschaulich und stellte einen weiteren biblischen Bezug zur Feuerwehr durch Jesus dar. Mit einem winkenden Zaunpfahl bemerkte Frau Pfarrerin Kandziora scherzhaft, wie gerne sie auch mal eine Fahrt in einem solchen Auto machen würde, deren Wunsch wir natürlich sehr gerne zur Folge kamen.

Im Anschluss rundete Pfarrer Rhiel den festlichen Rahmen würdevoll ab. Es wurde ein Gebet gesprochen und das Feuerwehrfahrzeug gesegnet, um „mit Gottes Hilfe die zerstörerische Gewalt des Feuers zu brechen“, so Pfarrer Rhiel.

Gemeinsam erhoben sich alle Anwesenden von den Plätzen und sprachen das „Vater unser“ und sangen die 1. Strophe des Liedes „Großer Gott wir loben dich“.

Es folgte die Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Thomas Groll an die Wehrführung der Kernstadtwehr. Im Anschluss durfte eine Probefahrt für Frau Landrätin Fründt, die in ihrer kurzen Amtszeit schon außerordentlich viel über das Feuerwehrwesen gelernt hat, Herrn Bürgermeister Groll, sowie Frau Pfarrerin Kandziora nicht fehlen. Danach konnte das Löschahrzeug bei einem Imbiss und Getränken ausgiebig begutachtet werden.

Das Interesse an der Arbeit der Feuerwehren wurde ganz besonders bei Frau Kandziora geweckt, die sich die Feuerschutzausrüstung, sowie die notwendigen Geräte für die Brandbekämpfung im Innenangriff, einmal anzog und sichtlich beindruckt war, welche körperlichen Belastungen, gerade bei den sehr warmen Temperaturen, nur durch die Ausrüstung herrschen.

Wer nun auch interessiert ist und einmal mehr über uns und unsere Feuerwehr wissen möchte ist recht herzlich zum „Tag der offenen Tür“ am 11.9.2016 in das Feuerwehrhaus in der Lehmkaute in Neustadt eingeladen.

Wir danken allen Beteiligten für diesen sehr schönen und würdevollen Ablauf dieser nicht alltäglichen Fahrzeugübergabe.

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