Stadt plant Ausbau der Kinderbetreuung

Neue Gruppe soll Mitte nächsten Jahres in die Kindertagesstätte „Regenbogen“ kommen
Schon für das Kin- der23gartenjahr 2018/2019 kann die Stadt Neustadt nicht alle Elternwünsche erfüllen und muss mit einer Warteliste arbeiten. Doch sie plant bereits Abhilfe.
von Florian Lerchbacher
Neustadt. „Wir haben in den vergangenen Monaten eine deutliche Zunahme an Nachfragen nach Kitaplätzen festgestellt“, berichtet Bürgermeister Thomas Groll. Problem nur: Die Kindertagesstätten seien gefüllt und auch der Waldkindergarten – dessen einjähriges Bestehen am 22. September mit einem Fest gefeiert werden soll – sei sehr gut angelaufen. Im Laufe des nächsten Vierteljahres werden wohl alle Plätze belegt sein. Es gibt also Handlungsbedarf: „Entsprechend haben wir Bedarf für eine zusätzliche Gruppe und haben im Magistrat beschlossen, die Betreuungsmöglichkeiten für U-3- Kinder zu erweitern.“

Der notwendige Platz ergibt sich aus den Umstrukturierungen, die in Neustadt im Zuge des Neubaus des Hauses der
Begegnung geplant sind: Da die Bücherei (und das Familienzentrum) aus der Kindertagesstätte „Regenbogen“ verschwinden und im Neubau untergebracht werden soll, wird dort Raum frei, in den die neue Betreuungsgruppe kommt. „Ob es eine altersgemischte oder eine Krippengruppe wird, haben wir noch nicht entschieden“, sagt der Bürgermeister.
Eltern würden im Vergleich zu früher viel eher wieder arbeiten gehen – aber eben auch nicht alle. „Die Dreijährigen bekommen wir unter aber bei den Zweijährigen gibt es immer mal wieder Wartezeiten. Um das zu vermeiden, brauchen wir eine neue Gruppe. Das geht leider nicht ad hoc – entsprechend müssen wir unsere Eltern um Verständnis bitten“, ergänzt Groll.
Die Stadt will die neue Gruppe Mitte des Jahres 2019 eröffnen. Derzeit ermittelt sie die Kosten und beantragt Fördermittel. Der Umbau der Bibliothek zur Kindergruppe soll im ersten Quartal des kommenden Jahres beginnen.
Derzeit gehen 10 Kinder in den Waldkindergarten, 75 in die Kindertagesstätte „Regenbogen“ in der Allee und 115 in den „Sonnenschein“ in der Eichsfelder Straße. Daran lasse sich allerdings wenig ablesen, wirft Groll ein, da sich der Betreuungsschlüssel durch Zweijährige und Integrationskindern in den einzelnen Gruppen verändere.

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