Neustädter Mitteilungsblatt

Waldbegehung im Neustädter Kommunalwald war für Bürger, Jäger und Kommunalpolitiker gleichermaßen interessant

Forstamtsleiter Lutz Hofheinz aus Kirchhain und Revierleiter Klaus Schild erklärten auf dem rund 4,5 km langen Rundgang die Lage nach dem Orkan Kyrill
Bürgermeister Thomas Groll, der die Teilnehmer auf dem Vereinsgelände des Schützenvereins Horido in den Kampentannen begrüßte, zeigte sich erfreut, dass so viele Interesse an dem Neustädter Wald zeigten. Im vergangenen Jahr gab es erstmals die Waldbegehung in Momberg, auch mit großem Erfolg, man werde dies auch in Zukunft fortsetzen. Er dankte zugleich dem Schützenverein für die Bewirtung nach dem Waldrundgang.
Der Neustädter Kommunalwald hat eine Größe von 1.000 ha, und ist damit der größte Kommunalwald im Forstamtsbereich, so Forstamtleiter Lutz Hofheinz. Er dient der Naherholung für die Bürger und Freizeitsuchenden, ist biologisch wertvoll mit seiner Flora und Fauna, wichtig für die Jäger und ist Einnahmequelle für die Stadt Neustadt. Im Forstamtsbezirk gibt es 17.200 ha Wald, die sich in Staatswald, Privatwald und Kommunalwald gliedern. Das Forstamt Kirchhain betreut acht Städte und Gemeinden. „Die 4,5 km, die wir begehen wollen, sind bei dem heutigen tollen Wetter für alle zu bewältigen, es wird ein reines Vergnügen sein“, so Hofheinz. „Hier in den Kampentannen werden wir aufbrechen, weiter geht es zur Rohrhecke, dann werden wir die Arnshainer Straße überqueren, weiter geht es dann zum Drei-Herren-Stein durchs Wiesental retour zum Ausgangspunkt.“ „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

„Park & Ride“-Anlage soll entstehen

Neustadt will nach zwölf Jahren Projekt umsetzen Kosten belaufen sich auf mehr als 430000 Euro
Neustadt. Die Stadt Neustadt verfolgt nun bereits seit zwölf Jahren das Ziel, eine „Park & Ride“-Anlage am Bahnhof einzurichten.
von Florian Lerchbacher
„Wir möchten hier keine Deluxe-Anlage bauen sondern einfach nur geordnetes Parken ermöglichen und eine Ein- und eine Ausfahrt einrichten“, sagt Neustadts Bürgermeister Thomas Groll. Seit dem Jahr, 1996 verfolgt die Stadt das Projekt. „Die Schaffung einer Anlage ist bisher vorrangig daran gescheitert, dass die Bahn während der Planung immer noch Nachforderungen stellte und das Thema immer weiter verschleppt wurde“, kritisiert er.
Inzwischen hat er an einem runden Tisch mit Vertretern der Deutschen Bahn AG, des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) und des Regionalen Nahverkehrsverbundes Marburg-Biedenkopf (RNV) über die Anlage gesprochen. Als Resultat werde man eine rund 10 000 bis 15 000 Euro teure Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, deren Kosten zu 50 Prozent der RMV sowie zu jeweils 25 Prozent Kommune und RNV tragen. Aber auch die Verkehrsgesellschaft Oberhessen hat auf Anfrage Grolls Bereitschaft gezeigt, ebenfalls eine gewisse Summe beizusteuern, denn eine Verkehrszählung hatte ergeben, dass mehr als ein Viertel der täglich in Neustadt rund um den Bahnhof parkenden Autos aus dem Vogelsbergkreis stammt. Rund ein Drittel der Autos stammt aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Kein Wunder, schließlich ist Neustadt aus dieser Richtung kommend der erste Bahnhof im RMV-Gebiet. „Und so ist ein Ticket nach Frankfurt zum Beispiel wesentlich billiger, als wenn man es in Treysa lösen muss“, hebt Groll hervor – mithin sei die Haltestelle für viele Menschen attraktiv.
„Die Kosten für den Bau einer ,Park & Ride‘-Anlage belaufen sich nach den früheren Plänen auf rund 430 000 Euro“, erinnert sich Ordnungsamtsleiter Norbert Gies, erwartet aber, dass durch zahlreiche Änderungen höhere Kosten entstehen. „„Park & Ride“-Anlage soll entstehen“ weiterlesen

Verein will Ideen fördern – MNZ

Region Herrenwald wählt Thomas Groll zum Vorsitzenden
Neustadt (aws). Gut 70 Bürger aus Neustadt und Stadtallendorf haben im historischen Rathaus in Neustadt den Verein „Region Herrenwald“ gegründet, eine Satzung verabschiedet und Bürgermeister Thomas Groll zum Vorsitzenden gewählt. Mit den Beitrittserklärungen, die vor und spontan während der Veranstaltung abgegeben wurden, zählt der Verein jetzt schon über 100 Mitglieder.
„Sie nehmen heute an einem historischen Moment teil“, so Bürgermeister Thomas Groll zur Begrüßung der Gäste im historischen Rathaus. Mit Leben soll der Städteverbund von Stadtallendorf und Neustadt in der „Region Herrenwald“ erfüllt werden. Die neue Region hatte sich während der Oberhessenschau mit einem eigenen Stand erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
„Landrat Robert Fischbach (CDU] hatte angeregt, noch mehr Regionen ms Leben zu rufen. Der Verbund von Neustadt und Stadtallendorf aus dem Ostkreis ist mit rund 30 000 Einwohnern zwar die kleinste Region. Trotzdem gehen wir aber einem guten Start entgegen“, erklärte Manfred Vollmer.
Weitere Regionalgemeinschaften im Kreis sind die „Region Lahn Dill Bergland“, die „Region Burgwald“ und die „Region Marburger Land“. Im Frühjahr 2007 hatte sich die Region, damals noch Ostkreis genannt, auf den gemeinsamen Weg gemacht. Mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung im Neustädter Haus der Begegnung begann im Mai 2007 die Entwicklungsphase für das zu erstellende Konzept. „Verein will Ideen fördern – MNZ“ weiterlesen

Landestheater tritt drei Mal in Neustadt auf


Stadt will kulturelles Angebot erweitern
Neustadt. Die Stadt Neustadt möchte schrittweise das kulturelle Angebot erweitern und sucht dafür Kooperationspartner. Bürgermeister Thomas Groll wurde dann auch gleich fündig: Das Hessische Landestheater Marburg gibt in diesem Jahr drei Gastauftritte in der Junker-Hansen-Stadt. „Das ist das erste Mal, dass das Landestheater zu Auftritten in den Ostkreis kommt“, freut sich Groll über die Zusage.
Intendant Ekkehard Dennewitz war von dem Vorhaben der Neustädter direkt angetan und sagte spontan Unterstützung zu: „Unsere Aufgabe als Landestheater ist es, nicht nur in Marburg zu spielen, sondern auch in die Region zu gehen.“
Probeweise vereinbarten Intendant und Bürgermeister drei Gastauftritte. Sie hoffen nun, dass die Neustädter und die Bürger der umliegenden Städte und Gemeinden das Angebot annehmen. „Wir lassen drei Versuchsballons starten. Erfahren wir eine positive Resonanz, dann wird es in 2009 sicher eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen der Kommune und dem Landestheater geben“, sind sie sich einig. „Landestheater tritt drei Mal in Neustadt auf“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Aus der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neustadt/Hessen
Mitteilungen des Magistrates

SPD-Fraktion „Bau des Deutschlandradweges”
Es wurde im März ein Gespräch mit dem ASV Marburg/L, geführt. Danach hat es den Anschein, dass bis zum Hessentag 2010 die Radwegeverbindung Neustadt-Stadtallendorf im Zuge des „Deutschlandradweges“ fertig gestellt sein soll. Für die Verbindung Neustadt-Schwalmstadt wird dies nach gegenwärtigem Stand nach 2010 werden. Entsprechend der Intention des Antrags haben wir uns schriftlich an das Hessische Wirtschaftsministerium, die Landtagsabgeordneten Gotthardt und Dr. Spies, Herrn Landrat Fischbach und das ASV Marburg/L, gewandt und um zügigen Bau der Radwegeverbindung gebeten.
SPD-Fraktion „Verbesserung der Parksituation am Bahnhof
Dem RMV wurde zwischenzeitlich mitgeteilt, dass der Magistrat damit einverstanden ist, dass Planungsangebote für eine Machbarkeitsstudie einer Park & Ride-Anlage eingeholt werden. Die VGO Oberhessen hat grundsätzliche Bereitschaft erklärt, sich an Planungskosten zu beteiligen. Hier bedarf es nach Vorlage der Planungsangebote weiterer Gespräche. Prioritätenliste Straßenbau 2007-2013
Die für das Jahr 2008 vorgesehene Kanal- und Straßenbaumaßnahme Nellenburgstraße wird auf das kommende Jahr verschoben. Der Bürgermeister hatte sich in einem Gespräch mit Staatssekretär Güttier (HMWVL) wegen der Bedeutung der Straße im innerörtlichen Verkehrsgefüge im Dezember 2007 um GVFG-Fördermittel bemüht. Mittlerweile hat der Staatssekretär schriftlich mitgeteilt, dass er die zuständigen Stellen angewiesen habe, das Vorhaben 2009 zu fördern. Ein vorheriger Baubeginn wäre förderschädlich. Die GVFG-Mittel führen im Übrigen nicht dazu, dass sich der Anliegeranteil verringert. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Kulturelles Angebot in Neustadt soll erweitert werden

Kommune und Hessisches Landestheater Marburg vereinbaren Zusammenarbeit
Die Stadt Neustadt (Hessen) möchte schrittweise das kulturelle Angebot vor Ort erweitern und sucht hierfür Kooperationspartner.
Kürzlich kam Bürgermeister Thomas Groll mit Ekkehard Dennewitz, dem Intendanten des Hessischen Landestheaters Marburg, zusammen, um über Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu sprechen. Dennewitz war von dem Vorhaben angetan und sagte spontan Unterstützung zu.
„Unsere Aufgabe als Landestheater ist es, nicht nur in Marburg zu spielen, sondern auch in die Region zu gehen“, so der Intendant. Probeweise vereinbarte man für das Jahr 2008 drei Gastauftritte in Neustadt. Am Sonntag, dem 25. Mai wird ab 18.00 Uhr die Komödie „Eine Bank in der Sonne“ von Ron Clark im „Haus der Begegnung“ aufgeführt. Eine berührende Geschichte über Liebe und Freundschaft im Alter mit viel Witz und Humor. Das Stück erhielt in der regionalen Presse hervorragende Kritiken und verspricht einen vergnüglichen Abend. Der Eintritt beträgt 12,00 Euro, für Schüler, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende, Schwerbehinderte (ab 50 % G.d.B.) und ALG II-Empfänger (jeweils mit Ausweis/Bescheinigung) 7,00 Euro. Der Vorverkauf erfolgt ab 5. Mai 2008 auf der Stadtkasse im Rathaus.
Wilhelm Hauffs Märchen „Das kalte Herz“ wird am 29. August 2008 im „Haus der Begegnung“ gespielt. Dieses bekannte und mehrfach verfilmte Stück ist etwas für die ganze Familie. Zum Abschluss gibt es dann am 30. November 2008 einen lebhaften Abend mit den besten Witzen der Welt im „Historischen Rathaus“. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Stadt Neustadt verabschiedete sich von den Soldaten der Panzerbrigade 14 „Hessischer Löwe“

Die Patenschaft zwischen der Stabskompanie der Panzerbrigade 14 und der Kommune wurde aufgelöst
Bevor man zu dem offiziellen Teil der Zeremonie auf den Rathausplatz schritt wurde im Historischen Rathaus ein Empfang für geladene Gäste gegeben.
Bürgermeister Thomas Groll lud die Gäste zu einem Umtrunk und einem Imbiss ein. General a. D. Dr. Günter Kießling ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte an die Versammelten zu richten. „In die Freude zusammen zu sein, mischt sich auch der Schmerz, die so eine Verabschiedung mit sich bringt. In diesen Wochen geht man von Abschied zu Auflösungen und die Freude darüber, dass wir abrüsten dürfen, ist ein Erfolg unserer Strategie. Wir durften 1989 die Wende erleben. Es ist nichts Neues, denn die ganze Militärgeschichte ist geprägt von Transformation, deren Kern es ist, aus Quantität Qualität zu machen. Der Bürgermeister und die Stadt haben uns zu diesem Abschied geladen, das ist ein würdiger Schlusspunkt. Lassen Sie den guten Geist dieses Tages in die Bundeswehr einfließen.“
Auf dem Rathausplatz hatten sich inzwischen viele Soldaten, Vereine und Bürger der Stadt zum Abschied eingefunden. Das Heeresmusikkorps 2 Kassel umrahmte die Veranstaltung feierlich. „Herr Brigadeführer Oberstleutnant Willi Dechert, Soldatinnen und Soldaten der Panzerbrigade 14 „Hessischer Löwe“, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Gäste, nachdem sich die Panzerbrigade 14 bereits im Oktober in der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne aus der Öffentlichkeit verabschiedet hat, ist es heute an der Garnisonsstadt Neustadt, den „Hessischen Löwen“ Auf Wiedersehen zu sagen“, so Bürgermeister Thomas Groll. „Ich bin dem damaligen Brigadeführer Oberst Theodor Herkel dankbar, dass er meiner Anregung, diese Verabschiedung inmitten unserer historischen Altstadt durchzuführen, spontan zustimmte. Ihnen, Herr Oberstleutnant Willi Dechert, den Soldaten der Stabskompanie und dem Heeresmusikkorps 2 danke ich ebenso wie Herrn Amtsrat Norbert Gies für ihr tatkräftiges Mittun bei Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Mehr als 100 Mitglieder zählte der Verein „Region Herrenwald“ schon zur Gründungsversammlung

Interessierte Bürger aus Neustadt und Stadtallendorf zeigten großes Interesse an der Versammlung
„Sie nehmen heute an einem historischen Moment teil“, so Bürgermeister Thomas Groll zur Begrüßung der Gäste im Historischen Rathaus. „Wir wollen die „Region Herrenwald“ mit Leben erfüllen. Ich freue mich, dass so viele Bürger aus beiden Städten gekommen sind und begrüße unter anderem Bürgermeister Manfred Vollmer, Pfarrer Arnulf Hummel, den SVVst. Norbert Krapp, den SVVst. Hans-Georg Lang und den Ersten Stadtrat Heinrich Reinhard aus Stadtallendorf, den Vereinsvorsitzenden Ludwig Nothvogel, vom Landkreis Ulrich Buddemeier, sowie Friedrich Greib aus Stadtallendorf und Holger Michel aus Neustadt.“
„Ich finde es toll, dass Sie heute in so großer Anzahl erschienen sind“, so Manfred Vollmer. „Der Landrat hat seinerzeit angeregt, noch mehr Regionen ins Leben zu rufen, Neustadt und Stadtallendorf aus dem Ostkreis ist die kleinste Region mit ca. 30.000 Einwohnern. Ich denke aber Qualität zählt und so haben wir uns zunächst zur „Region Ostkreis“ zusammengeschlossen. Wir haben ein Regionalentwicklungskonzept (REK) aufgestellt und eingereicht und wurden ins ELER-Programm aufgenommen. Durch Beschlüsse der SW beider Städte hat die Projektstadt „Wohnstadt“ den Auftrag zur Erstellung eines Konzeptes bekommen. Es wurden vier Arbeitsgruppen gebildet, die verschiedene Projekte erstellt haben, die zum REK zusammengefasst wurden. Im Oktober 2007 erfolgte die Übergabe an beide Bürgermeister. Ich rufe Sie heute auf, machen Sie tatkräftig mit.“ „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustadt will Leerstand bekämpfen – MNZ

Bürgermeister Thomas Groll setzt auf Zuschüsse aus der Stadtbauförderung
Neustadt (aws). Die Stadt Neustadt will ein Stadtentwicklungskonzept erstellen, das sich „Projekt Zukunft Neustadt“ nennt. Seit Mitte 1984 befindet sich die Stadt Neustadt im Städtebauförderungsprogramm. Ende 2009 läuft diese finanzielle Unterstützung durch Bund und Land aus, ohne dass die Leerstände beseitigt wären.
Die Leerstände waren für die SPD-Fraktion schon im vergangenen Jähr der Anlass einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung einzubringen, der ein Förderprogramm der Kommune beim Erwerb von leerstehenden Gebäude im Stadtkern und den Ortskernen der Stadtteile durch Privatpersonen forderte.
Dafür sollten im Nachtragshaushalt dieses Jahres 25 000 Euro veranschlagt und die Förderrichtlinien im Frühjahr erarbeitet werden. Die CDU-Fraktion forderte ein Leerstandskataster. Über beide Anträge wurde erneut im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauwesen beraten. Zu einer Entscheidung kam es aber nicht. Die beiden Anträge verbleiben im Geschäftsgang und sollen später weiter beraten werden. Die Kommune will nun zunächst einen anderen Weg einschlagen.
Bürgermeister Thomas Groll (CDU) regte die Erstellung eines Stadtentwicklungsgutachtens „Projekt Zukunft Neustadt“ an. Anja Ceulaers von der Hessenagentur und Holger Möller vom Büro für Architektur und Stadtentwicklung aus Kassel stellten den Ausschussmitgliedern das Konzept für ein solches Gutachten, das sich auf Neustadt und die Stadtteile beziehen soll, näher vor.
Die Kosten hierfür werden sich auf rund 45 000 Euro belaufen. Die Hälfte soll aus Mitteln der Städtebauförderung beglichen werden, die andere Hälfte trägt die Kommune. Auf Vorschlag des Bürgermeisters sollen hierfür die zunächst für das Förderprogramm zum Gebäude-Erwerb vorgesehenen 25 000 Euro Verwendung finden. Das Gutachten soll die gegenwärtige Situation der Kommune analysieren und Handlungsanweisungen für die Zukunft enthalten. „Neustadt will Leerstand bekämpfen – MNZ“ weiterlesen

Auf dem Drahtesel zum Hessentag

Stadtaliendorfs Bürgermeister hebt die „nachhaltige Wirkung“ der Strecke Richtung Neustadt hervor
Stadtaliendorf. Ende des Sommers soll eine Entscheidung über die Route des Deutschland-Radweges 46 fallen.
von Florian Lerchbacher
„Wir befinden uns mitten in der Planung“, sagt Jörg Belten, der Pressesprecher des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen Marburg (ASV), zum Deutschland-Radweg, der unter anderem Neustadt und Stadtallen-dorf verbinden soll. Obwohl die Streckenführung noch nicht endgültig feststeht, machte Belten eine Zusage: „Die Verbindung ist zum Hessentag fertig.“
Der Deutschland-Radweg 46 soll in Oberaula beginnen und über Treysa, Wiera und Neustadt bis nach Stadtallendorf reichen. Das ASV Marburg ist für die Abschnitte Stadtallendorf – Neustadt sowie von der Junker-Hansen-Stadt bis zur Kreisgrenze Richtung Wiera zuständig.
Verschiedene Varianten stehen zur Diskussion. Das ASV muss sich nun mit der Unteren und der Oberen Naturschutzbehörde zusammensetzen, um sich für eine Streckenführung zu entscheiden. Von den Gesprächen und der resultierenden Entscheidung ist dann abhängig, ob ein Planfeststellungsverfahren oder eine Plangenehmigung – nach vereinfachtem Baurecht – notwendig wird. „Für die Strecke Richtung Wiera könnte es noch ein-
facher werden“, sagt Belten und erklärt: „Für den Radweg könnten bereits vorhandene Wirtschaftswege verwendet werden – da muss jedoch die Stadt mitspielen.“
Ende des Sommers sollen die Entscheidungen fallen. „Je nachdem, wie diese ausfallen, könnte der Radweg Wiera -Neustadt auch bis zum Hessentag fertig werden“, erklärt Belten. Die Finanzierung der Projekte übernimmt der Bund. „Die Perspektiven sind gut, der Deutschlandradweg 46 hat hohe Priorität“, weiß der ASV-
Sprecher. Erst nach der Fertigstellung kommen die Kommunen ins Spiel, die dann für die Unterhaltung der Wege zuständig sind. „Auf dem Drahtesel zum Hessentag“ weiterlesen