Groll empfängt Königin Melanie – MNZ

Stadt Neustadt will ihren Marktplatz beleben/Zehn Direktvermarkter sind dabei
Neustadt (aws). „Treffpunkt Marktplatz“ heißt eine neue Initiative der Stadt Neustadt, mit der die umgestalteten Bereiche von Marktstraße und Marktplatz der Junker Hansen Stadt mit Leben und Gemeinsinn erfüllt werden sollen. Nach den großen Erfolgen des vergangenen Jahres mit dem Nikolausmarkt und dem Weihnachtsmarkt will die Stadt damit ein weiteres Angebot zur Belebung ihrer Innenstadt schaffen.
Davon sollen auch die Gewerbetreibenden profitieren. An insgesamt sieben Freitagen des Jahres werden Direktvermarkter ihre Produkte auf dem Marktplatz in der Neustädter Stadtmitte anbieten. Der erste „Treffpunkt Marktplatz“ wird am 4. April in der Zeit zwischen 14 und 18 Uhr seine Pforten öffnen.
„Es soll allerdings kein typischer Wochenmarkt für Obst, Gemüse und andere Grundnahrungsmittel sein, sondern als Wohlfühlmarkt zum Treffen, Einkaufen, Plaudern und Spaß haben auf und um den Marktplatz einladen“, erläuterte Bürgermeister Thomas Groll, der in dieser Woche zusammen mit Ingrid Korn vom Fachbereich ländlicher Raum, Fachdienst Landwirtschaft des Landkreises Marburg Biedenkopf, und Ordnungsamtsleiter Norbert Gies das Programm der Veranstaltungsreihe vorstellte.
Neben einem Angebot an regionalen Bio-Erzeugnissen wie Gemüse, Wurst, Nudeln, Honig, Rapsöl und Feinobstbränden sollen auch Schwälmer Bratwurst, Getränke, Kaffee und Kuchen angeboten werden.
„Das Hessische Diakoniezentrum Hephata wird mit seinem gesamten Angebot an Bio Obst- und Gemüse dabei sein“, versprach Ingrid Korn. Zehn Direktvermarkter haben ihr Kommen schon zugesagt, weitere Anbieter und Aussteller
sind bei den Verantwortlichen der Stadt stets willkommen. Immer soll ein ganz bestimmtes Thema im Mittelpunkt jedes Markttages stehen. „Groll empfängt Königin Melanie – MNZ“ weiterlesen

Märkte geben Neustadt mehr Flair

Rund ein Dutzend regionale Erzeuger bieten künftig einmal im Monat ihre Waren an
Neustadt. Ab der kommenden Woche lädt die Stadt Neustadt einmal im Monat zum „Treffpunkt Marktplatz“ ein.
von Florian Lerchbacher
„Wir wollen mehr Leben in die Stadt holen“, sagt Bürgermeister Thomas Groll und ergänzt: „Ich weiß vom Bauernverband, dass Märkte wieder groß im Kommen sind.“ Und so haben die Neustädter in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Landwirtschaft des Landkreises Marburg-Biedenkopf ein Konzept für einen Erzeugermarkt entwickelt, bei dem Anbieter aus der Region ihre Waren verkaufen.
„Wir hoffen, dass der Markt von den Bürgern angenommen wird“, ergänzt Groll – der Wunsch kann in Erfüllung gehen, muss aber nicht: Im Ebsdorfergrund zum Beispiel wurde erst kürzlich der „Grund-Markt“ von einer monatlich auf eine vier Mal im Jahr stattfindende Veranstaltung abgespeckt. Anders sieht es jeden Freitag in Gemünden oder auch beim „Landfrauenmarkt“ in Frankenberg aus, den es bereits seit 20 Jahren gibt und der sehr beliebt bei der Bevölkerung ist.
Dort hat sich sogar ein Stammtisch etabliert, der während des Marktes den Beginn des Wochenendes einläutet. Jene Treffpunkt-Kultur haben auch die Neustädter im Visier – was sich nicht nur am Namen des Marktes sondern auch den Angaben des Bürgermeisters erkennen lässt. „Märkte geben Neustadt mehr Flair“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Mehr Grün für Neustadt – eine neue Gartenkultur für die Historische Altstadt

Die Referenten Holger Möller und Andreas Schmidt-Maas führten in das Thema ein
Bürgermeister Thomas Groll konnte zum oben genannten Thema etwa 15 interessierte Bürger, die Referenten Andreas Möller, Architekt, Andreas Schmidt-Maas, Landschaftsarchitekt und Anja Ceulaers, Raumplanung im Historischen Rathaus begrüßen. Als einziger Mandatsträger interessierte sich Hans-Gerhard Gatzweiler für dieses für die Gestaltung der Innenstadt so wichtige Thema.
„Lebenswerte Städte werden geprägt durch eine Vielzahl von Grünflächen in einer Stadt, wie Parkanlagen, Sport- und Spielstädten, Alleen und nicht zuletzt durch Gärten oder Fassadenbegrünung“, so Bürgermeister Thomas Groll in seiner Einführung. Der Nutzen von öffentlichem und privatem Grün wird leider in der öffentlichen Diskussion viel zu wenig wahrgenommen und wenn, dann als Kostenfaktor angesehen. Ich denke, dass sich an diesen Maßnahmen nicht nur die städtischen Gärtner, sondern auch Privatleute engagieren können. Grün kostet Geld, trotzdem ist es heute in vielen Orten das Thema. Mit dem Bürgerpark verfügen wir in Neustadt schon seit Jahren über eine „Grüne Lunge“, dem Bürgerparkverein sei an dieser Stelle Dank für sein Engagement nicht nur für mehr Grün, sondern auch für kulturelle Veranstaltungen. Da möchte ich das traditionelle Fest „Neustadt feiert im Park“ ansprechen, wir werden in diesem Jahr noch ein Weinfest haben und ein Mittelalterliches Rittergelage im Park durchführen.
Dankbar bin ich auch Gunhild Kappen und Thomas Huber für die fachkundige Unterstützung. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Bürgerversammlung in Momberg gut besucht

Kommunalpolitische Fragen, Dorferneuerung und Bürgerpflichten standen auf der Tagesordnung
SVVst. Norbert Krapp konnte neben den rund 40 interessierten Momberger Bürgern auch Bürgermeister Thomas Groll, den Ersten Stadtrat Werner Kappel, Ortsvorsteher Artur Groß, Sabine Blaufuß vom Fachbereich Ländlicher Raum und Bauamtsleiter Thomas Dickhaut begrüßen.
Im Jahr 2020 wird auch in Momberg die Auswirkung des demographischen Wandels zu spüren sein, so Bürgermeister Thomas Groll. Die Menschen werden älter, es werden weniger Kinder geboren und sind es jetzt noch 1.300 Einwohner werden es in 2020 130 weniger sein. Dadurch entstehen mehr Leerstände, die jetzt schon in einer Vielzahl in der Arenecke und am Backhaus zu verzeichnen sind.
„Wir müssen uns in der Stadt mit dieser Entwicklung beschäftigen, Architekt Laukel wird herausfinden, was die Eigentümer denken, wie der Denkmalschutz dazu steht und ob vielleicht da und dort ein Abriss nicht sinnvoller ist.
Schwerpunkte des Arbeitskreises Dorferneuerung in Momberg waren bis dato der Spielplatz, der Kirchplatz, die Sanierung Neuer Teil DGH. In 2008 wird noch am alten Teil DGH gearbeitet, in der Zukunft Arenecke, Backhaus und Festplatz. Um das Backhaus macht sich jeder seine eigenen Gedanken. Dr. Buchstab von der Denkmalpflege ist der Meinung, dass der Erfolg oder Misserfolg der DE Momberg mit der Sanierung Backhaus steht oder fällt. Wie sehen Sie in Momberg die Entwicklung in den kommenden Jahren? Innen muss vor Außenentwicklung stehen“, so Groll. „Ich denke, wenn wir noch mehr Bauflächen ausweisen, dann muss ein Ausgleich und Straßen geschaffen werden. Es muss dann zwangsläufig eine Baulandumlegung folgen, damit die Lasten auf viele Schultern verteilt werden. Bei den Straßenbauarbeiten ist eine grundhafte Erneuerung vorgesehen und damit auch eine Veranlagung für die Anlieger vorgesehen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Dickes Lob für die Jugendlichen des Jugendclubs Momberg

Bürgermeister Thomas Groll zollte ihnen Respekt für die gute Arbeit
Zu Gast bei den Momberger Jugendlichen nicht nur Bürgermeister Thomas Groll, sondern auch Ortsvorsteher Artur Groß, Stadtverordneter Jörg Grasse und Sabine Blaufuß, die in der Dorferneuerung Momberg involviert ist.
„Der Momberger Jugendclub ist zwar kein eingetragener Verein, trotzdem hat er einen Vorstand und die Arbeit läuft in geordneten Bahnen“, so Bürgermeister Thomas Groll, der sich mit etwa 20 Jugendlichen im Jugendraum am Festplatz zu einem Gespräch traf. „In Momberg läuft die Jugendarbeit wirklich gut, das sehe ich gerne, besonders wichtig ist mir die Einbindung des Nachwuchses durch die Älteren. Dadurch sind im Vorstand immer eingewiesene Jugendliche vertreten.“
Begeistert von dem ordentlichen Raum und den Jugendlichen zeigte sich auch Sabine Blaufuß, zuständig als Sachbearbeiterin beim Landkreis im Fachbereich Ländlicher Raum und speziell für die Dorferneuerung zuständig. Sie würde gerne mit anderen Jugendclubs den Jugendclub Momberg besuchen, und denen zeigen, wie es funktionieren kann.
Den Raum des Jugendclubs gibt es bald zehn Jahre. Jetzt möchten die Jugendlichen ihn von innen in den Osterferien streichen. „Ihr streicht, wir kaufen die Farbe“, bot Bürgermeister spontan an, alles andere müsse nur noch abgesprochen werden. Gerade solche Eigeninitiativen schätzt Groll sehr, und würde sich in dieser Hinsicht noch viel mehr Aktivitäten wünschen. Da auch die Barhocker in die Jahre gekommen sind, müssten sie erneuert werden, so der Wunsch der Jugendlichen. Das solle mit dem Stadtjugendpfleger Erik Hoffmann abgesprochen werden, der leider nicht anwesend sei, erklärt Groll. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Förderverein für Hallenbad der Stadt Neustadt ins Leben gerufen

29 Gründungsmitglieder wählten ihren Vorstand
Bürgermeister Thomas Groll begrüßte alle Anwesenden in der Hegeholzklause zur Gründungsversammlung des „Fördervereins Hallenbad“. Er freute sich über die große Anzahl von Bürgern, Vereinen, Mitgliedern der SW und des Ortsbeirates Mengsberg. „Das Hallenbad in Mengsberg wurde in den vergangenen Jahren mit erheblichen Mitteln saniert“, so Groll. „Wenn man so hohe Investitionen tätigt, dann sollte das für alle ein Zeichen sein, dass das Bad erhalten wird. Vier Mitarbeiter sind in der Wintersaison im Hallenbad tätig. Es wurden inzwischen Spielgerätschaften angeschafft, und mit 20 gebuchten Kindergeburtstagen ist das schon ein erfolgreicher Anfang für Veranstaltungen.
Mit dem zu gründenden Verein wollen wir dafür sorgen, dass das Bad für die Besucher attraktiver wird. Wir haben in der Stadt gute Beispiele für funktionierende Fördervereine, wie dem Förderverein Bürgerpark oder dem Förderverein Gesamtschule. Beide haben im Laufe ihrer Arbeit in die Projekte des Bürgerparks oder der Gesamtschule schon viel Geld investiert. Anmerken möchte ich hier auch noch die Feuerwehrvereine aller vier Wehren unserer Stadt. Auch durch deren Aktivitäten konnte schon so manches auf den Weg gebracht werden.
Der Förderverein Hallenbad soll kein reiner Mengsberger Verein sein, sondern ein Verein, in dem Mitglieder aus der Kernstadt und allen Stadtteilen vertreten sind. Ein zu wählender Vorstand soll seine Ideen und Vorstellungen einbringen, ich werde das Projekt unterstützen und so ein Verein muss dann auch mal in der Stadt um Unterstützung ringen. Zusammen mit dem DLRG kann man zu Beginn der Badesaison im Herbst ein großes Eröffnungsfest organisieren. Auch der Nikolaus kann durchaus das Bad besuchen. Ich denke, wenn man etwas in Eigeninitiative startet, dann wird ein Obolus der Stadt am Ende auch nicht fehlen. Wir müssen mit kleinen Schritten beginnen, von Null auf Hundert, das wird fehlschlagen.“ „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Bürgermeister lobt Jugend

Thomas Groll im Gespräch mit Jugendlichen: In Momberg läuft alles gut
Momberg. Der Jugendclub erhielt beim Gespräch mit dem Bürgermeister Thomas Groll ein Lob für dessen Arbeit
und Verhalten.
von Klaus Böttcher
„In Momberg läuft das so wie ich es gerne sehe“, sagte der Bürgermeister, der sich mit 20 Jugendlichen in ihrem Raum beim Festplatz zu einem lockeren Gespräch traf.
Der Momberger Jugendclub ist ein Verein, der zwar nicht eingetragen ist, aber einen Vorstand hat und bei dem alles in geordneten Bahnen läuft. Besonders lobte der Bürgermeister die Einbindung der Jüngeren durch die Älteren. Begeistert von dem ordentlichen Raum und den Jugendlichen zeigte sich auch Sabine Blaufuß. Sie ist Sachbearbeiterin beim Landkreis im Fachbereich Ländlicher Raum und speziell für die Dorferneuerung zuständig.
Den Raum des Jugendclubs gibt es seit rund zehn Jahren. Jetzt möchten die Jugendlichen
ihn sanieren. „Ihr streicht, wir kaufen die Farbe“, sagte der Bürgermeister spontan. Groll erklärte den Jugendlichen die Höhe der zur Verfügung stehenden Mittel. 13000 Euro seien für die Jugendarbeit gedacht, wozu zum Beispiel Fahrten oder Ferienspiele zählen würden. 3 500 Euro stehen für Anschaffungen für die Jugendräume im gesamten Stadtbereich zur Verfügung. Der Momberger Kommunalpolitiker Jörg Grasse setzte sich für die Jugend seines Ortes ein. Der Jugendclub sei ein fester Bestandteil des Momberger Vereinslebens und jeder Euro für ihn sei gut angelegt. „Bürgermeister lobt Jugend“ weiterlesen

Stadt will als erstes Pergolen begrünen

Fußweg in der Ringstraße ist Bürgern ein Dorn im Auge 15000 Euro für Projekte veranschlagt
Neustadt. Rund 20 Bürger warteten am Samstag während der Veranstaltung „Mehr Grün für Neustadt – eine neue Gartenkultur für die historische Altstadt“ mit zahlreichen Ideen auf.
von Florian Lerchbacher
Im April stellt das Hessische Wirtschaftsministerium in Frankfurt während der Veranstaltung „nachhaltig Stadt entwickeln – urbane Perspektiven für Hessen“ das neue Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“ vor. Die Stadt Neustadt will sich bewerben, denn im Jahr 2009 läuft die Altstadtsanierung aus, erklärt Anja Ceulares, die Projektleiterin von „Mehr Grün für Neustadt“. Allerdings müsse im Vorfeld ein Konzept erstellt werden, noch wichtiger sei aber, dass sich Neustädter engagieren. „Das Land fördert nur die Projekte, an denen sich auch die Bürger beteiligen“, ergänzt sie.
An der samstäglichen Veranstaltung nahmen zumindest schon einmal 20 Neustädter teil. Sie hörten zunächst einen Vortrag von Stadtplaner Holger Möller, der die Ergebnisse einer Bestandsaufnahme der Grünflächen präsentierte und einige Vorschläge machte, welche Objekte mit einfachen Mitteln verschönert werden können. Anschließend zeigte Landschaftsarchitekt Andreas Schmidt-Maas Beispiele der Umgestaltung aus anderen Städten. „Stadt will als erstes Pergolen begrünen“ weiterlesen

Truppe braucht Kaserne länger

Neustädter Bundeswehr-Liegenschaft wird bis zum Jahr 2012 genutzt
Neustadt. Zwei Ausbildungskompanien werden in den nächsten drei Jahren vorübergehend in der Neustädter Kaserne stationiert.
von Michael Rinde
Am Freitag bestätigte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums auf Anfrage der OP: Die Neustädter Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne bleibt voraussichtlich drei Jahre länger geöffnet als geplant. Ursprünglich sollten die letzten Bundeswehr-Einheiten Neustadt Ende dieses Jahres endgültig verlassen. Im Februar zeichnete sich bereits ab, dass die Bundeswehr die Neustädter Kaserne länger benötigt als bisher geplant (die OP berichtete).
Seit wenigen Tagen steht endgültig fest: Zwei Ausbildungskompanien, die ursprünglich in einer Kaserne in Rotenburg an der Fulda untergebracht werden sollten, werden in den nächsten Jahren in Neustadt stationiert. Der Umbau und die Modernisierung der Kaserne in Rotenburg an der Fulda dauert länger als ursprünglich kalkuliert.
Neustadts Bürgermeister Thomas Groll (CDU) hatte am Freitag noch keine offizielle Nachricht über die längere Nutzung der Kaserne erhalten. Groll hob gegenüber der OP hervor, dass die längere Nutzung der Kaserne durch die Bundeswehr für die Stadt einen wertvollen Zeitgewinn bedeute. Mehr im „LOKALTEIL“
Kaserne bekommt eine „Gnadenfrist“
Die Bundeswehr wird bis 2012 zwei Fernmeldekompanien vorübergehend in Neustadt stationieren
Neustadt. Die Gründe, warum die Bundeswehr die Neustädter Garnison überhaupt aufgeben will, kann Bürgermeister Thomas Groll (CDU) weiterhin nicht nachvollziehen. „Truppe braucht Kaserne länger“ weiterlesen

Auf Pflaster sollen Busse stoppen – MNZ

Bürgerversammlung Mengsberg: Umbau der Haltestelle am Feuerwehrhaus geplant
Neustadt-Mengsberg (aws). Über eine hohe Resonanz und rege Beteiligung haben sich Neustadts Parlamentarier bei der Bürgerversammlung in Mengsberg freuen können. Rund 35 Bürger waren in den Saal des Gasthauses Ochs gekommen, um zu diskutieren, wie die Abwanderung aufgehalten und die Bushaltestelle am Feuerwehrgerätehaus umgestaltet werden kann.
Obwohl in der hessischen Gemeindeordnung nur eine jährliche gemeinsame Bürgerversammlung von Stadt und Gemeinden vorgesehen ist, bietet die Junker-Hansen-Stadt allen Ortsteilen eine solche Versammlung an. Neben Stadtverordnetenvorsteher Norbert Krapp (CDU) standen Stadtoberhaupt Thomas Groll (CDU), Orts Vorsteher Karl Heinz Kurz (SPD) und Bauamtsleiter Thomas Dickhaut zu kommunalpolitischen Fragen Rede und Antwort.
Die Probleme, die auch in Mengsberg mit dem demographischen Wandel einhergehen, stellte Bürgermeister Groll an den Beginn seiner Ausführungen. Immer mehr Ortskerne würden durch den Umzug von Bürgern in die Ballungszentren entvölkert. Immer mehr Gebäude stünden leer oder würden nur noch von den Älteren, die zurückbleiben, bewohnt. In Mengsberg sei das noch nicht so schlimm wie in anderen Ortsteilen. Trotzdem gilt es nach den Worten von Groll den Auswirkungen der „Landflucht“ entgegenzuwirken.
Es sei allerdings schwerer geworden, Käufer oder Bauherren zu finden, welche den Innenbereich von Städten oder Dörfern bewohnen wollten. „Förderprogramme sind hier hilfreich, aber mit der Ausweisung von Neubaugebieten muss man vorsichtig sein. Das Bauen im Außenbereich oder auf der grünen Wiese muss genau bedacht sein“, sagte Groll. „Auf Pflaster sollen Busse stoppen – MNZ“ weiterlesen