Neustädter Mitteilungsblatt

Die Grundschule Mengsberg/Momberg führte einen Projekttag mit dem Thema „Zu Fuß zur Schule“ durch

Den Kindern wurde am Ende des Tages der Schulwegeplan übergeben
Der Schulwegeplan wurde in jahrelanger Arbeit von einer Elterngruppe und dem Kollegium der Grundschule Mengsberg/Momberg erstellt. Unterstützt wurden sie dabei von der Stadt Neustadt, Ordnungsamtsleiter Norbert Gies, dem Landkreis Marburg-Biedenkopf als Schulträger und dem ASV. Von den Eltern beteiligten sich daran Andrea Münzer, Katja Gabriel, Bianka Höck, Anke Stepanek, Annegret Völzke, sowie die Lehrer der Grundschule unter der Leitung von Schulleiterin Regina Kirchner. In dem etwas länger andauernden Prozess markierten Eltern die Schulwege ihrer Kinder, Gefahrenstellen wurden aufgezeigt, Bordsteine gekennzeichnet.
Herausgekommen ist am Ende ein attraktiver farbiger Flyer, der mit Unterstützung der örtlichen Gewerbetreibenden gedruckt werden konnte und der für Eltern und Schüler wertvolle Tipps zur Schulwegesicherung enthält. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Groll fordert in der Ortsmitte mehr Mut zur Lücke – MNZ

Speckswinkel sucht mit Hilfe der Dorferneuerung Antworten auf leerstehende Wirtschaftsgebäude und den demografisch Wandel
Neustadt-Speckswinkel (aws). Drei Planungsbüros haben im Zollhof Speckswinkel ihr Konzept für die Belebung der Speckswinkler Ortsmitte vorgestellt. Mit Hilfe der Dorferneuerung will Neustadt gegen Leerstände ankämpfen und sich auf den demografischen Wandel einstellen.
„Wir wollen nicht mit der Brechstange modernisieren, sondern bei allen Entscheidungen die Anlieger einbinden. Vor allem soll der ländliche Charakter unseres Dorfes nicht verloren gehen“, beschrieb Ortsvorsteher Karl Stehl die Vorstellungen und Meinungen von Bürgern und Kommunalpolitikern.
Mit dem Konzept, auf vorhandenen oder neu geschaffenen Leerflächen wieder Neubauten in die Ortskerne zu bringen, will die Stadt einen weiteren Impuls für die Binnenentwicklung geben. „Man kann allerdings die Gebäude nur dann erhalten, wenn sie auch tatsächlich genutzt werden. Der Denkmalschutz muss sich bewegen. Man darf nicht nur immer die Erhaltung von alter Bausubstanz fordern, sondern muss auch Mut zur Lücke oder zum Abriss zeigen“, forderte Groll. „Groll fordert in der Ortsmitte mehr Mut zur Lücke – MNZ“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Aus der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neustadt/Hessen

Nachtragshaushalt 2008 (Magistratsvorlage) Der Nachtragshaushalt 2008 wurde in der Ausschusssitzung und den Sitzungen der Ortsbeiräte der Stadtteile ausführlich diskutiert. In der SVV lobten Thomas Horn (SPD) und Karl Stehl (CDU) die Arbeit des Kämmerers und der Mitarbeiter der Stadt, die den Plan aufgestellt hatten. Sie bezogen sich im Wesentlichen auf die Erweiterung des Betreuungsangebotes in den Kindergärten, der Beschäftigung mit dem Demographischen Wandel, auf die moderate Anpassung der Gebühren und den Straßenbau, der ein heißes Thema in den Diskussionen im Vorfeld war. Günter Hämer (REP) kritisierte die Veranlagung für die Kirmes und stellte die Frage in den Raum, ob man sie nach derzeitigem Stand nicht kaputt mache. Die Veranstaltungen seien schlecht besucht, so Hämer, selbst der Festzug sei nur noch ein Schatten seiner selbst. Man könne auf keinen Fall mehr vom größten Volksfest im Marburger Land sprechen. Er schlug vor, die Stadtteile mehr ein zu binden, und größere Gruppen zu verpflichten, auch wenn man 40 Euro Eintritt verlangen müsste, in Stadtallendorf und Alsfeld klappe das doch auch. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Es bleibt bei 75 Prozent der Kosten

Momberger werden zur Kasse gebeten Neustadt tritt Tourismusverband bei
Neustadt. Die Parlamentarier haben in Sachen Ausbau von Arenecke, Tannenbergstraße und Pfaffenhöfer Straße eine Entscheidung entgegen des Ansinnens der Anwohner gefällt.
von Florian Lerchbacher
75 Prozent der Kosten des Ausbaus müssen die Anwohner der drei Straßen zahlen, der Magistrat hat sich entschieden, die Beiträge in fünf gleichen Raten einzufordern. Die Einstufung der drei Straßenzüge als „Anliegerstraßen“ basiere auf dem Hessischen Kommunalabgabengesetz und der Straßenbeitragssatzung der Stadt, sagte Bürgermeister Thomas Groll und betonte, der Magistrat habe mehrfach Rücksprache mit dem Hessischen Städte- und Gemeindebund gehalten. Neben einigen Experten habe auch der zuständige Minister, Dr. Alois Rhiel, die Einschätzung geteilt – in Kenntnis der Tatsache, dass in den Straßen Busverkehr stattfindet und Dorfgemeinschaftshaus und Kindergarten dort angesiedelt sind. Die Anwohner hatten eine Ausweisung als „innerörtliche Durchgangsstraße“ gefordert, um weniger Kosten tragen zu müssen.
Einer möglichen Klage steht Groll gelassen gegenüber: „Aus meiner Sicht ist es, auch im Hinblick auf kommende Veranlagungen, durchaus wünschenswert, dass wir eine verwaltungsgerichtliche Entscheidung bekommen.“ Es sei abzusehen, dass alle Anlieger zumindest Widerspruch gegen den Gebührenbescheid einlegen. „Es bleibt bei 75 Prozent der Kosten“ weiterlesen

Neustädter machen den ersten Schritt

Parlamentarier starten Verfahren für die zivile Nutzung von aufgegebenen Kasernenflächen
Neustadt. Einstimmig votierten die Neustädter Stadtverordneten für eine Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gelände der Kaserne.
von Florian Lerchbacher
Die zivile Nutzung des Geländes der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne muss geplant werden, schließlich verlassen im Jahr 2012 die letzten Soldaten Neustadt. Am Montag stimmten die Parlamentarier geschlossen für die Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines Bebauungsplanes, um den 16 Hektar großen „Technikbereich“ in Gewerbeflächen umzuwandeln.
Eine Spedition hat sich dort bereits angesiedelt (die OP berichtete), sie möchte die Flächen aber nicht nur mieten, sondern kaufen. „Außerdem hat eine Schlosserei einen Kaufantrag gestellt“, berichtete Bürgermeister Thomas Groll (CDU) und ergänzte, ein weiteres Handwerksunternehmen habe Interesse angemeldet: „Die erste Fläche wäre dann schon vermarktet“, freute er sich.
Groll bat die Stadtverordneten, Geschlossenheit zu beweisen und einstimmig für Flächennutzungs- und Bebauungsplan sowie den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zu stimmen. Die Neustädter müssten schließlich gemeinsam für ihre Zukunft eintreten. „Neustädter machen den ersten Schritt“ weiterlesen

Defibrillator übergeben – MNZ

Neustadt (aws). Einer der vier Defibrillatoren, die kürzlich von der VR Bank Hessenland den Bereitschaftsgruppen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gespendet wurden, ist nun im Neustädter „Haus der Begegnung“ aufgestellt worden. Zusammen mit Bürgermeister Thomas Groll (CDU) übergaben Ute Kanetscheider und Stephan Walz vom DRK Neustadt das Gerät im Wert von rund 2500 Euro an Henry Gawlitta und Thomas Haase, die beiden neuen Pächter vom „Haus der Begegnung“. „Das Haus wird als Restaurant häufig und von vielen Gästen aufgesucht. Außerdem finden hier viele Veranstaltungen mit hohen Besucherzahlen statt“, begründete Kanetschieder die Platzwahl. Defibrillatoren werden bei Herzrhythmusstörungen, Herzstillstand und Herzflimmern eingesetzt. Die Geräte sollen öffentlich zugänglich sein, in Neustadt im Büro der Pächter. „Eigentlich braucht man zur Bedienung keine Ausbildung, denn die Geräte sind selbsterklärend und somit kann jeder damit umgehen“, beschrieb Kanetscheider, stellvertretende Leiterin der DRK-Kreisbereitschaft , die Funktion. Trotzdem will die Neustädter DRK-Bereitschaft die beiden Pächter und das Personal sowohl in der Bedienung als auch in der dabei notwendigen Herz-Lungen-Wiederbelebung schulen. Im Notfall müssen beide Maßnahmen innerhalb von drei bis fünf Minutdn erfolgen.

Neustadt will seine Energiefresser aufspüren – MNZ

Stadtparlament fordert Zähler und Kontrolle mittels Fernabfrage in städtischen Gebäuden
Neustadt (aws). Die Stadt Neustadt will Energie einsparen. Einstimmig haben die Neustädter Stadtverordneten einen Prüfungsantrag der CDU-Fraktion beschossen, der vorsieht in die städtischen Liegenschaften Mess- und Erfassungsgeräte für Energie, Wärme und Wasser einbauen zu lassen. Mit dem Beschluss wurde der Magistrat beauftragt, zunächst die Kosten für den Einbau der entsprechenden Messeinrichtungen prüfen zu lassen.
Binnen Jahresfrist ist der Preis für Erdgas um 25 Prozent gestiegen, eine weitere 30-prozentige Preiserhöhung ist angekündigt. Bei Heizöl sieht die Lage noch dramatischer aus. Hier mussten die Kunden vom Juli 2007 bis zum Juli 2008 einen Anstieg um 70 Prozent hinnehmen. Auch die elektrische Energie hat sich erheblich verteuert. Außerdem werden die in Neustadt anstehenden Investitionen in das Kanal- und Wassernetz an den Wasser- und Abwasserpreisen nicht spurlos vorübergehen.
Vor diesem Hintergrund wird nach Meinung der CDU Fraktion der wirtschaftliche Umgang mit Energie und Wasser für alle zu einer der wichtigsten Aufgaben.
„Unsere zukünftigen Finanzen werden durch diese Entwicklung stark belastet werden und zu einer nicht unerheblichen Größe im Gesamthaushalt anwachsen“, argumentierte Gerhard Heinmöller, Sprecher der CDU-Fraktion. Im Mengsberger Hallenbad soll nach dem Willen der Stadtverordneten der Energieverbrauch bei Beleuchtung, Heizung, Lüftung und Beheizung des Beckenwassers und der Duschen erfasst werden. „Neustadt will seine Energiefresser aufspüren – MNZ“ weiterlesen

“Sterntaler“ bekommt neues Bad – MNZ

Sanitäreinrichtungen des Kindergartens werden nach 34 Jahren ausgetauscht
Neustadt-Mengsberg (aws). 34 Jahre ist das Bad des Kindergartens „Sterntaler“ in Mengsberg benutzt worden, ohne dass es grundlegend saniert worden wäre. Nun erhält die Kinderbetreuungseinrichtung ein völlig neues Bad.
Damit geht ein großer Wunsch der Leiterin Karin Wagner kurz vor ihrem Eintritt in den Ruhestand in Erfüllung. Sie hatte immer wieder darauf gedrängt, dass Toiletten und Waschbecken erneuert werden. Die komplette Demontage der alten Einrichtung hatten sechs Väter übernommen. Michael Fröhlich, Christian Kaiser, Christoph Kunz, Markus Stern, Daniel Schober und Ingo Schwalm brauchten dafür nicht einmal einen Tag. Trotzdem werden für die Sanierung des Bades noch Kosten in Höhe von rund 34 000 Euro anfallen.
Gemeinsam mit Betriebsamtsleiter Heiko Steuernagel erläuterte Bürgermeister Thomas Groll das Vorhaben. Im Zuge der Sanierung sollen demnach Heizungszuleitung, Wasserleitung, die Sanitärobjekte (Toilettenschüsseln und Waschbeckensäulen), Fliesen, Trennwände, zwei Fenster, die Tür und die Decke ausgetauscht oder erneuert werden. Mittlerweile sind der Fußboden und die Wände der Waschraums mit neuen Fliesen versehen. Handwerker sind derzeit dabei die Decke neu zu gestalten. Die Sanierung des zweiten Waschraums im Mengsberger Kindergarten soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. „“Sterntaler“ bekommt neues Bad – MNZ“ weiterlesen

Bürger gestalten ihre Stadt – MNZ

Pfarrhaus restauriert und Garagenfläche begrünt
Neustadt (aws). Die Stadt Neustadt hat Bürger und Vereine ausgezeichnet, die in Eigeninitiative das Stadtbild verschönert haben. Anstoß dafür war die Aktion „Mehr Grün in Neustadt“.
Die Junker-Hansen-Stadt soll im Hinblick auf das Neustadt-Treffen 2011 schöner werden, so der Wille der Kommunalpolitiker. Dafür will die Verwaltung die historischen Gebäude der Stadt restaurieren lassen und für mehr Grün in der Stadt zu sorgen. Gelungene Beispiele lassen sich unter anderem am Haus der Vereine, dem kürzlich vorgestellten Stadtarchiv, dem Nebengebäude des Rathauses und im historischen Rathaus selbst finden.
Bürgerengagement soll das BUd abrunden. Unter dem Motto „Zuhause in der Stadt“ hatten als Startschuss eine Bürgerversammlung und die Aktion „Mehr Grün für Neustadt – eine neue Gartenkultur für die historische Altstadt“ gestanden.
Dabei hatten Experten den Bürgern Gestaltungs-Tipps für Häuser und Gärten gegeben.
„Das was daraus geworden ist, schlägt sich auf das Stadtbild und insbesondere auf die Altstadt nieder. Besonders der Tagestourismus wird von den liebevoll gestalteten und begrünten privaten Bereichen profitieren“, sagte Bürgermeister Thomas Groll (CDU). „Bürger gestalten ihre Stadt – MNZ“ weiterlesen

Neustadt feilt am Zukunftskonzept

Einen Teil der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne will die Stadt in Gewerbeflächen umwandeln
Neustadt. Ein Teil der Neustädter Bundeswehrkaserne könnte, bis zum Jahr 2010 zu einer genutzten Gewerbefläche werden. Die Stadt will Baurecht schaffen.
von Michael Rinde
Die Bundeswehr hat der Neustädter Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne noch eine weitere Gnadenfrist von vier Jahren gegeben. Erst im Jahr 2012 sollen die letzten Soldaten die Kaserne verlassen haben (die OP berichtete). Diesen Zeitgewinn kann die Stadt gut brauchen, um die zivile Nutzung des 31 Hektar großen Kasernengeländes voranzutreiben.
Auf dem Weg dorthin gibt es weitere Fortschritte: Am nächsten Montag entscheidet das Neustädter Stadtparlament über eine Änderung des Flächennutzungsplanes und will auch den Startschuss für die Aufstellung eines Bebauungsplanes geben. Damit soll für einen etwa 16 Hektar großen Teil des Kasernengeländes das nötige Baurecht entstehen. Dieser Abschnitt des Geländes gehört zum so genannten Technikbereich der Kaserne. Dort brachte die Bundeswehr bisher vor allem Fahrzeuge und Lager unter.
Für die Bundeswehr ist dieser Technikbereich inzwischen überflüssig geworden. Einen Teil hat sie schon an eine Spedition vermietet, die die Flächen auch gerne kaufen möchte. „Neustadt feilt am Zukunftskonzept“ weiterlesen