Das Musikprogramm für die Kirmes steht fest

Dynamisches Duo Groll / Spatzier hat Auswahl der Künstler an die Agentur volkston.de weitergegeben

Vor einigen Jahren hatte Bürgermeister Thomas Groll die Kirmes zur Chefsache erklärt und sich fortan um die Organisation mit Rene Spatzier gekümmert. Die Musik fällt nun aber nicht mehr in ihren Aufgabenbereich.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. „Auf die Dauer ist es nicht so einfach, die ganze Organisation mit zwei Mann zu schultern“, gibt Bürgermeister Thomas Groll zu. Und so haben er und Rene Spatzier die Auswahl der Musik an einen Dienstleister weitergegeben, der sich damit auskennen muss; die Künstleragentur volkston.de um Thomas Schmitt, die bereits andere Städte bei Volksfesten unterstützt und, so Groll, auf „tausende Events“ zurückblicken kann. „Damit alles passt übernimmt volkston.de auch die Licht- und Tontechnik“, fügt der Rathauschef hinzu. „Das Musikprogramm für die Kirmes steht fest“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

513. Neustädter Trinitatis-Kirmes: „…aus Franken kommt die Musik.“

Beliebte Show- und Partybands sorgen vom 9. bis 12. Juni 2017 für den guten Ton

In den letzten Jahren hat es erfreulicherweise eine Trendumkehr bei der Neustädter Trinitatis-Kirmes gegeben, denn die Besucherzahlen auf dem Festplatz in der „Lehmkaute“ und im Festzelt sind wieder angestiegen. Dies mag zum einen damit Zusammenhängen, dass traditionelle Volksfeste im Allgemeinen wieder einen größeren Publikumszuspruch als in der Vergangenheit erfahren, zum anderen machen sich aber natürlich auch die durchgeführten Veränderungen in der Programm- und Platzgestaltung und die Wechsel bei Generalpächter und Festwirt bemerkbar.

„Konrad Ruppert verfügt als Vorsitzender des Schaustellerverbandes Kassel-Göttingen über hervorragende Kontakte. Ihm gelingt es immer wieder, attraktive Fahr- und Ausspielungsgeschäfte nach Neustadt zu holen und für ein abwechslungsreiches Speisenangebot zu sorgen. Adi und Toni Ahlendorf haben das Festzelt 2016 wunderbar dekoriert. Familie Ahlendorf zählt zweifelsohne zu den besten Festwirten in Mittelhessen“, zeigt sich Bürgermeister Thomas Groll mit den beiden Partnern äußerst zufrieden. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Groll sitzt der Schalkert im Nacken

Anwohnerin, die beim Austeilen von Fragebögen vergessen wurde, übt massive Kritik

Einige Anwohner hätten absichtlich keinen Fragebogen erhalten, und die ermittelte Einstellung der Bürger bei der Befragung stimmt auch nicht. Meint Bianka Höck, Anwohnerin des Schalkerts.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Die Stadt Neustadt weiß nicht weiter. Seit Jahren sucht sie nach einer Möglichkeit, ortsfremde Abkürzer aus dem Wohngebiet rund um den Schalkert herauszuhalten- doch bisher hat sie keine Lösung gefunden. Aus diesem Grund befragte sie die Anwohner – vergaß allerdings beim Austeilen der Bögen einige Häuser, unter anderem das der Familie Juraschek-Höck, die zu den größten Kritikern der momentanen Verkehrssituation gehören. Bianka Höck unterstellt Bürgermeister Thomas Groll Absicht, schließlich habe er schon einmal mit einem Halteverbotsschild vor ihrer Tür versucht, sie „mundtot“ zu machen – damals hatten sie und ihr Lebensgefährte mithilfe eines parkenden Autos vor ihrem Haus versucht, durch das Hindernis für eine gewisse Verkehrsberuhigung zu sorgen. „Wir leben im Erdbebengebiet“, sagt sie und moniert, dass vor ihrer Heimat viel gerast werde. Groll ist von diesen Anschuldigungen schockiert – auch deshalb, weil er in der vergangenen Woche persönlich mit der Anwohnerin gesprochen und ihr die Ergebnisse der Befragung mitgeteilt habe: „Vor diesem Hintergrund überrascht mich sehr, dass sich Frau Höck mit ungerechtfertigter Kritik an die Presse wendet.“ Ihr Haus sei tatsächlich Zunächst bei der Fragebogen-Verteilung nicht bedacht worden – das sei aber keine Absicht, sondern Ergebnis einer „Irritation“ im Rathaus gewesen. „Groll sitzt der Schalkert im Nacken“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Achtung: Die „Löschdrachen“ sind los!

Anfang Februar war der erste offizielle Übungsdienst der Speckswinkler „Löschdrachen“. Bei diesen handelt es sich um die Kinderfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Speckswinkel. Eine Kinderfeuerwehr (anderenorts auch „Bambinifeuerwehr“ genannt) ist für Kinder von 6-10 Jahren gedacht, welche aufgrund der Altersbeschränkung noch nicht an der Jugendfeuerwehr teilnehmen können. Die Stadtverordnetenversammlung hatte hierfür kürzlich die satzungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen.

Die Kinder werden spielerisch an das Thema „Feuerwehr“ herangeführt. Auch die Brandschutzfrüherziehung ist Teil des Konzeptes. Hierbei werden die Gefahren des Feuers aufgezeigt und das Absetzen eines Notrufes geübt. Die Kinderfeuerwehrwartin Jennifer Thierau konnte am ersten Übungstag 10 von 12 angemeldeten Kindern begrüßen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Deckenerneuerung K 17 Neustadt-Momberg für August 2017 geplant

Arbeiten im Bereich der Mengsberger Wacholderheide haben begonnen

Im Rahmen einer „Verkehrskonferenz“ stellte der Regionale Bevollmächtigte von Hessen-Mobil für Westhessen Eugen Reichmann den Bürgermeistern die für 2017 geplanten Straßenbauprojekte im Bereich der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Landkreis Marburg-Biedenkopf näher vor.

Für August dieses Jahres ist die Deckenerneuerung im Hochbauverfahren der K 17 zwischen Neustadt und Momberg auf einer Länge von 2 km vorgesehen. Insbesondere in den Kurvenbereichen soll zudem eine Bankettbefestigung mit Rasengittersteinen erfolgen.

Der Baubeginn hängt vom Zeitpunkt der Förderbescheiderteilung durch das Land ab.

Ebenfalls für die zweite Jahreshälfte ist das Aufbringen einer zweiten Deckenschicht auf der Kreisstraße zwischen Neustadt und Arnshain vorgesehen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Die Stadt ist ratlos und hofft auf Anregungen

Immer wieder gibt es Beschwerden über die hohe Verkehrsbelastung durch Pendler „Am Schalkert“

„Wir haben noch keine Lösung gefunden, die allen gerecht wird“, klagt Bürgermeister Thomas Groll und fragt: „Wo ist der Stein der Weisen?“

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Insbesondere nachmittags fällt „Am Schalkert“ und in den Nebenstraßen auf, dass zahlreiche Fahrzeuge mit Schwälmer Kennzeichen das Wohngebiet durchqueren. Aus Richtung Stadtallendorf kommend nutzen sie die Strecke auf dem Heimweg als Abkürzung – was natürlich kein Verbrechen ist, wohl aber eine Belastung für die Anwohner. Und zwar eine, die sie auch immer wieder bei der Stadt beklagen.

Bereits im Herbst 2013 kam das Thema im Ortsbeirat der Kernstadt aufs Tableau. Die vorgeschlagene Einbahnstraßenregelung fand allerdings keine mehrheitliche Zustimmung der Anwohner – wurde aber einige Monate später im Zuge der Bauarbeiten an der Hindenburgstraße und der daraus resultierenden zahlreichen Umleitungen im Stadtgebiet doch eingeführt. „Das hat ordentlich funktioniert“, erinnert sich Bürgermeister Thomas Groll. „Die Stadt ist ratlos und hofft auf Anregungen“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Ein Jahr „Begegnungstreff Neustadt” in der Marktstraße

Seit genau einem Jahr besteht nun der Begegnungstreff in der Marktstraße. Ein Grund zum Feiern fanden die Mitarbeiter/innen der Gemeinwesenarbeit in Neustadt und hatten zu einem „Tag der offenen Türen“ eingeladen.

Der „Begegnungstreff“ hat sich in diesem ersten Jahr bereits als Begegnungsort und zentrale Anlaufstelle für die geflüchteten Menschen in Neustadt und alle Ehrenamtlichen und Interessierten etabliert. Ein neuer Fokus ist im September letzten Jahres hinzugekommen, als auch das Quartiersmanagement mit seinem Büro dort einzog. Daher kamen zum „Tag der offenen Türen“ ganz unterschiedliche Menschen aus Neustadt zusammen, um auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückzublicken. Über 100 Gäste feierten dieses kleine Jubiläum bei Kaffee und Kuchen, Kinderschminken und -basteln, einem internationalen Buffet – mit Spezialitäten aus Syrien, Russland, dem Irak, der Türkei und sogar aus Schwaben – und später bei Musik und Tanz. Viele kamen zu späterer Stunde sogar noch mit zur „Sportnacht“ in die Sporthalle in der Querallee, um den Abend bei einem Parkour-Workshop und einem Tischtennis-Turnier ausklingen zu lassen, was so manchen nicht nur Spaß, sondern auch einen ordentlichen Muskelkater bescherte. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Flüchtlinge nehmen Hilfsangebote gut an

 

Stadt und bsj freuen sich über den Erfolg des Begegnungstreffs und der Selbsthilfewerkstatt

Seit genau einem Jahr gibt es in Neustadt den Begegnungstreff für Flüchtlinge. Am Tag der offenen Tür zogen Mitarbeiter und der Bürgermeister eine gute Zwischenbilanz.

von Yanik Schick

Neustadt. Der Syrer Hussein Salah Al Haj lebt seit knapp einem Jahr in Deutschland. Fast täglich kommt er seitdem in den Begegnungstreff in der Marktstraße. Dort kann er Deutsch lernen, Bekannte treffen, Freizeitangebote wahrnehmen. Das Wichtigste, so erzählt er, sei allerdings die Beratung durch die Mitarbeiter bei bürokratischen Angelegenheiten: „Manchmal bekommen wir schwierige Briefe. Dann helfen sie uns.“

Seit genau einem Jahr gibt es den Begegnungstreff, der durch Landesmittel finanziert und von der Kommune in Partnerschaft mit dem Verein „bsj“ betrieben wird. „Es war ein komplett neues Projekt für uns. Keiner wusste am Anfang genau, was passieren würde“, erinnert sich Annika Schlüter, eine von drei bsj- Mitarbeitern in Neustadt. In dem ehemaligen Ladenlokal bekommen Flüchtlinge vor allem Beratung sowie die Möglichkeit, in Kontakt mit Neustädtern zu

treten und so in das Gemeindeleben integriert zu werden.

„Die Nachfrage ist immens“, erzählt Schlüters Kollege Martin Methfessel: „Das ist schön, aber wir können es nicht in unendlichem Umfang leisten.“ Beratungszeiten mussten aufgrund des hohen Hilfsbedarfs bereits verkürzt werden. Wie Schlüter berichtet, hätten in den Wochen nach der Eröffnung des Begegnungstreffs viele Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung das Angebot wahrgenommen, inzwischen seien es vorrangig Einzelpersonen oder Familien, die anderweitig in der Stadt untergebracht sind. Zehn ehrenamtliche Personen unterstützen den bsj, der aber weiterhin engagierte Helfer sucht.

Kontakt hilft gegen Vorurteile

Das erste Jahr sei „ein Erfolg“ gewesen, findet Bürgermeister Thomas Groll. „Die Arbeit trägt einen großen Anteil daran, dass wir vor Ort die Herausforderung der Unterbringung und beginnenden Integration von Flüchtlingen bisher gut gemeistert haben.“ Methfessel sieht das ähnlich: „Wenn die Einheimischen die Flüchtlinge kennen, kann eine latente Fremdenfeindlichkeit abgebaut werden.“ Außerdem könne in das Leben der Geflüchteten durch den Begegnungstreff eine wichtige Struktur gebracht werden. „Wenn kein Angebot für die Menschen da ist, ist auch ihre Lebenssituation unbefriedigend“, sagt er.

Seit gut einem halben Jahr gibt es zusätzlich zum Begegnungstreff in der Marktstraße eine „Selbsthilfewerkstatt“, in der die Flüchtlinge Fahrräder reparieren oder an Nähkursen teilnehmen können. Schlüter möchte in naher Zukunft – wie schon im vergangenen Jahr – mit den Menschen einen Gemüsegarten anlegen. Weitere Projekte sind  in der Ausarbeitung. Die Förderung des Landes für den Begegnungstreff, so Methfessel, sei zunächst für maximal drei Jahre angelegt. „Für die Zeit danach gibt es das eine oder andere Gedankenspiel, die Zukunft ist aber noch nebulös.“

Für Groll ist klar: „Die Arbeit muss über 2018 hinaus fortgeführt werden. Ich setze darauf, dass uns das Land auch zukünftig in diesem Bereich unterstütz.“

 

 

Neustädter Mitteilungsblatt

Deutscher Wetterdienst ehrt Wetterbeobachterin in Neustadt

Rita Berg beobachtet seit über 25 Jahren das Wetter

Rita Berg beobachtet und notiert seit dem 1.1.1992 als ehrenamtliche Wetterbeobachterin im Auftrag des Deutschen Wetterdienstes (DWD) den Niederschlag in Neustadt. Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt hat Rita Berg als Dank für ihr 25-jähriges ehrenamtliches Engagement, nun die Wetterdienstplakette verliehen.

Die Auszeichnung wurde ihr am 8. Februar 2017 im Rathaus der Stadt Neustadt (Hessen) von Elke Diederich – stellv. Leiterin der Regionalen Messnetzgruppe des DWD in Offenbach – feierlich überreicht. Anwesend war auch Bürgermeister Thomas Groll. Elke Diederich überbrachte Rita Berg den Dank des Präsidenten des DWD und würdigte die außerordentliche Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft der Geehrten. Zu ihren Aufgaben gehört die tägliche Messung des Niederschlages und im Winter die Bestimmung der Schneedecke. Bis Ende 2011 hat Rita Berg zusätzlich den Wetterverlauf in Neustadt gewissenhaft beobachtet und notiert. Das reichte vom Verlauf von Gewittern und Hagelschauern bis zum winterlichen Schneetreiben. Sie hat damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Wettervorhersage und Klimaüberwachung geleistet. Davon profitieren alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, denn die Auswirkungen des Wetters und Klimas betreffen jeden von uns. Für den nationalen Wetterdienst sind Bürger wie Rita Berg unverzichtbar, die mit Spaß am Wetter, Liebe zur Natur, einer guten Beobachtungsgabe und einem hohen Verantwortungsbewusstsein jahrzehntelang gewissenhaft das Wetter in ihrer Region überwachen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

SPD bringt Spannung in Stadt

 

Neustadt soll Ladesäule für Elektroautos bekommen

Rund 40 000 Euro will die Stadt Neustadt in eine Ladesäule für Elektroautos investieren – und zwar eine, aus der ordentlich Saft kommt.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. „Elektro-Mobilität ist in aller Munde, kommt aber nicht voran“, monierte Georg Metz (SPD) während der Stadtverordnetenversammlung und betonte: „Deutschland lahmt bei diesem Thema im Vergleich zu anderen EU-Ländern.“

Ein Grund dafür seien die Versorgungslücken, sagte Metz und brachte folgerichtig einen Antrag ein, dass die Stadt eine Ladesäule auf E-Autos aufstellen solle – und zwar eine, die auch angemessene Leistung erbringt. Die meisten Anlagen hätten eine Ladeleistung von elf Kilowatt. Zu wenig, wie der Sozialdemokrat befand: „Dann dauert das Laden zu lange. Das muss schneller gehen.“ Zielgruppe seien schließlich vornehmlich Tagestouristen – und die sollten die Möglichkeit bekommen, während sie die Sehenswürdigkeiten der Stadt bewundern, ihre Fahrzeuge aufzuladen. Es könne schließlich auch zur Steigerung der Attraktivität sorgen. „Eine vorübergehende Übernahme der Stromkosten durch die Stadt Neustadt zur Markteinführung soll dabei nicht ausgeschlossen werden“, heißt es zudem in dem SPD-Antrag, in dem aber auch die Hoffnung auf einen „externen Partner (…) im Marktsegment Energieversorgung“ geäußert wird. „SPD bringt Spannung in Stadt“ weiterlesen