Mit der Sonne kommen die Besucher

Nach schleppendem Beginn stieß das Frühlingsfest letztendlich auf gute Resonanz Zunächst sah es so aus, als sollte das Frühlingsfest das gleiche Schicksal wie der Vorgänger, der Treffpunkt Marktplatz, erleiden: Der Himmel war Wolkenverhangen, es regnete und die Bierbänke blieben leer, von Florian Lerchbacher
Neustadt. Mehrfach hatte im vergangenen Jahr das Wetter dem Treffpunkt Marktplatz einen Strich durch die Rechnung gemacht. Beim Frühlingsfest am Freitag sah es kurzzeitig nach einer Fortsetzung dieser Serie aus, dann wendete sich das Blatt jedoch zum Guten.
Die Sonne kam ein wenig heraus und so langsam trauten sich auch die Neustädter aus ihren Häusern und kamen auf den Marktplatz. Dort erwarteten sie mehrere Stände von Direktvermarktern, ein Flohmarkt der Stadtbücherei und die Kolpingsternchen in bunten Kostümen mit ihrer Aufführung „Frühling, Sommer, Herbst und Winter“.
Hinzu kamen zwei Ehrengäste: Hessens Kohlkönigin Anne Schweinebraden und Rosenkönigin Janina Michel. „Die eine repräsentiert das Schöne, die andere das Nahrhafte“, scherzte Bürgermeister Thomas Groll, wobei Schweinebraden einwand, als junges Gemüse sehe auch der Kohl durchaus schön
aus. Das Amt bekleidet sie seit dem Hessentag 2008, als unter dem Titel „Kohl mit Köpfchen“ eine Königin gesucht wurde, da die Region Fritzlar / Homberg für dieses Gemüse bekannt ist. „Mit der Sonne kommen die Besucher“ weiterlesen

Region Herrenwald geht ins Netz – MNZ

Bürger sollen sich künftig im Internet über Fördermöglichkeiten informieren können
Neustadt/Stadtallendorf (aws). Mit 13 000 Euro vom Land Hessen will die Region Herrenwald, bestehend aus Neustadt und Stadtallendorf, im Internet über sich informieren und für sich werben. Es gilt, die Bürger aufzuklären, wie sie über die Region Fördergelder beantragen können.
Ein Jahr nach der Gründung des Trägervereins „Region Herrenwald“ ist die Zahl der Mitglieder auf 116 gewachsen. 40 Mitglieder kamen am Mittwochabend zur ersten Jahreshauptversammlung in die Stadthalle Stadtallendorf.
Neustadt und Stadtallendorf hatten sich zusammengeschlossen, um Fördermittel beantragen zu können, welche die Europäische Union (EU) zur Entwicklung des ländlichen Raums zur Verfügung stellt. „Unser Ziel ist es, so viele Mittel wie möglich in die Region zu holen“, sagte Neustadt Bürgermeister Thomas Groll (CDU), Vorsitzender der Region Herrenwald.
So plant die Region derzeit den Bau eines Naturlehrpfads im Herrenwald zwischen Stadtallendorf und Neustadt. Der Verlauf soll sich an der „Alten Niederkleiner Straße“ orientieren. An acht bis zehn Stationen soll der Fußgänger in Anlehnung an die Märchen der Brüder Grimm, Natur erfahren und Natur erleben. „Region Herrenwald geht ins Netz – MNZ“ weiterlesen

Bürgern fehlen Informationen über Region

Verein „Region Herrenwald“ will intensiver über Fördermöglichkeiten informieren Radweg bis zum Hessentag
Am Mittwochabend hielt der junge Verein „Region Herrenwald“ seine erste Hauptversammlung in der Stadtallendorfer Stadthalle ab.
von Karin Waldhüter
Stadtallendorf. Am Mittwoch trafen sich rund fünfzig Mitglieder in der Stadtallendorfer Stadthalle Stadtallendorf zur ersten Hauptversammlung der „Region Herrenwald“. Der Verein entstand im April des letzten Jahres. Ihm gehören neben den Städten Neustadt und Stadtallendorf Vereine und Bürger der beiden Städte an.
Insgesamt zählt der Verein zur Zeit 116 Mitglieder. Ziele des Vereins „Region Herrenwald“ sind die Stärkung der regionalen Identität und des Zusammengehörigkeitsgefühls. Zum anderen ist die Bildung von Regionen notwendig, um Fördermittel der Europäischen Union für die ländliche Entwicklung (ELER) bis zum Jahre 2013 zu erhalten. Als Vorsitzender der „Region Herrenwald“ begrüßte Neustadts Bürgermeister Thomas Groll seinen Stadtallendorfer Amtskollegen Manfred Vollmer und Ullrich Buddemeier von Fachbereich Regionalentwicklung des Landkreises Marburg-Biedenkopf.
„Der Schwerpunkt unserer Arbeit lag zu Beginn in der Klärung von organisatorischen Fragen“, erinnerte Groll an die Anfänge des Vereins, der auch dem Netzwerk der hessischen Regionen, dem Verein Regionalforen beigetreten sei. „Bürgern fehlen Informationen über Region“ weiterlesen

Neue Patenschaft geplant – MNZ

Neustadt knüpft freundschaftliches Band mit 6. Kompanie
Neustadt (aws). Eine Patenschaft eingehen wollen die Stadt Neustadt und die 6. Kompanie des Luftlandefernmeldebataillons, die der Division für spezielle Operationen angehört. Das hat das Stadtparlament beschlossen.
Die Patenschaft soll am 17. Juni bei einem Empfang geschlossen werden. Seit 1960 ist Neustadt Garnisonsstadt. Seit über fünf Jahrzehnten gibt es freundschaftliche Verbindungen zwischen der Bürgerschaft der Kommune und den in Neustadt stationierten Soldaten. Viele gemeinsame Veranstaltungen sind der Beleg.
Das gute Miteinander kam auch in Patenschaften zum Ausdruck, welche die Stadt Neustadt zunächst 1990 mit dem Panzergrenadierbataillon 142 und – nach dessen Außerdienststellung 1992 – ab 1995 mit der Stabskompanie der Panzerbrigade 14 „Hessischer Löwe“ geschlossen hatte. Letztere endete mit der Auflösung der Brigade 2008.
Der Magistrat war der Auffassung, dass auch zukünftig eine patenschaftliche Verbindung zu einer Einheit der Bundeswehr bestehen sollte, auch über die für 2012 vorgesehenen Schließung der Ernst-Moritz-Arndt Kaserne hinaus.
„Wir wollen nicht, dass mit Schließung der Kaserne der Kontakt zu den Soldaten abreißt.“ „Neue Patenschaft geplant – MNZ“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Mitglieder des Bauausschusses besichtigten die Straßen in der Kernstadt und den Stadtteilen

Dabei auch die Ortsvorsteher der Stadtteile Karlheinz Kurz, Karl Stehl und Artur Groß
Die SVV hat seinerzeit eine Prioritätenliste Straßenbau verabschiedet, so Bürgermeister Thomas Groll zur Begrüßung. Aufgrund der Straßenzustände ist es immer wieder notwendig sie anzupassen und fortzuschreiben. Trotz immer weniger Finanzen kann die Stadt den Straßenbau nicht vernachlässigen. Um sich ein Bild über den aktuellen Zustand der Straßen zu verschaffen, die noch auf der Prioritätenliste zur Abarbeitung stehen, wurden sowohl in der Kernstadt als auch in den Ortsteilen die Straßen begutachtet. Die Fraktionen sollen bis zum 15. Juni die Straßen einreichen, die ihnen besonders wichtig erscheinen. Stadt, Magistrat und Bauamt wollen sich nicht um die Verantwortung drücken, so Groll. Die Meinung der Fraktionen ist ihnen deshalb auch wichtig.
Die Tour führte vom Rathausplatz durch die Turmstraße zur Marktstraße. An der Einfahrt Ecke Sparkasse merkten die Ausschussmitglieder an, dass man die Randkanten an der Einfahrt als auch die Ausfahrt absenken sollte, weil die Fahrzeuge doch hart aufschlagen. Es wurde extra so angelegt, damit der Verkehr abgebremst in die Marktstraße einfährt. Vielleicht könnte man das Ganze doch ein wenig abschwächen, war man der Meinung, denn auch Radfahrer haben ihre Not damit. Das erste Teilstück der Ritterstraße wurde 2007 fertig gestellt, jetzt ist der Rest ausgeschrieben und wird im Rahmen der Altstadtsanierung gebaut. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Patenschaft soll die Verbundenheit zeigen

Neustädter suchen Kontakt mit Bataillon
von Florian Lerchbacher
Neustadt. Im Jahr 2012 steht die endgültige Schließung der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne an, die letzten Soldaten werden abziehen. Nach 52 Jahren verlässt die Bundeswehr die Garnisonsstadt Neustadt. „Über fast fünf Jahrzehnte gab es eine freundschaftliche Verbindung zwischen Bürgern und Soldaten“, sagte Bürgermeister Thomas Groll während der Stadtverordnetenversammlung und betonte, eine „paten- und partnerschaftliche Verbindung“ zur 6./Luftlandefernmeldebataillon Division Spezielle Operationen in Stadtallendorf solle das freundschaftliche Miteinander fortführen. Die Neustädter stimmten diesem Plan einstimmig zu. Als Patenschaftsverein soll die Historische Bürgerwehr die Verbindung „mit Leben füllen“. Der Abschluss der Patenschaft ist für den 17. Juni vorgesehen, wenn das Heeresmusikkorps II aus Kassel an der historischen Stadtmauer ein Wohltätigkeitskonzert gibt.
Auch alle anderen Magistrats-vorlagen endeten mit einer einstimmigen Zustimmung der Stadtverordneten. So ist nun die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zuständig für die Erschließung und die Vermarktung des Teils der Kaserne, der zurzeit für die zivile Nutzung vorbereitet wird (die OP berichtete). „Im Sommer 2010 dürften die ersten Baufortschritte im Technikbereich der Kaserne zu sehen sein“, orakelte Groll. Die Frage über die weitere Nutzung der Unterkünfte stelle sich dann 2012. „Wahrscheinlich muss dann die Abrissbirne her“, ergänzte er. „Patenschaft soll die Verbundenheit zeigen“ weiterlesen

Am Fußballfeld ging’s rund

Großes Interesse an ersten Turnieren auf dem neuen Platz
26 Mannschaften aus Schülern der Klassen eins bis sechs nahmen am Freitag an den ersten offiziellen Turnieren auf dem Mini-Fußballfeld in Neustadt teil.
von Florian Lerchbacher
Neustadt. Das Interesse am Fußballturnier von Gesamtschule, Stadtjugendpflege und
des Vereins zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit war mit 40 Meldungen so groß, dass Organisatorin Katrin Schmitt zwei Spieltage festlegen musste. Am Freitag traten die Teams aus den Klassen eins bis sechs an, am 29. Mai spielen die Mannschaften der Jahrgangsstufen sieben bis zehn ihre Meister aus.
Wo zahlreiche Spieler sind, da sind natürlich auch Unmengen von Anhängern. Und so fanden am Freitag abwechslungsreiche und spannende Spiele auf dem Mini-Fußballfeld statt, das umringt war von Fans der jugendlichen Kicker.
Für Abwechslung sorgten derweil die Mitglieder verschiedener Arbeitsgemeinschaften, die sich rund um das Feld präsentierten – beispielsweise zeigten die Cupstacker oder die Mitglieder der Flöten- oder der Kung-Fu-AG ihre Künste. Zudem wurde die pädagogische Mittagsbetreuung mit ihrem Konzept vorgestellt. „Am Fußballfeld ging’s rund“ weiterlesen

Hammer fällt über Kantine – MNZ

Amtsgericht versteigert ehemaliges Ergee-Anwesen in Neustadt
Von Pascal Reeber
Neustadt/Kirchhain. Es ist das drittteuerste Anwesen, das die Gerichte im Kreis zu versteigern haben: Am 29. Juli kommt der Wohn- und Geschäftskomplex an der Emil-Rössler-Straße 2 in Neustadt unter den Hammer. Geschätzter Wert: 650 000 Euro.
1938 gebaut, diente der H-förmige Bau im Zweiten Weltkrieg der Versorgung von Fremdarbeitern der Sprengstoffwerke in Allendorf „Es gibt zwei große Säle mit einer sehr schönen Fachwerkkonstruktion“, berichtet Ehrenstadtrat Ludwig Dippel. Nach dem Krieg sei der Bau dann im Besitz der Strumpffabrik Ergee gewesen, die mehrere tausend Menschen in Neustadt beschäftigte. Sie richtete Speisesäle ein, sagt Dippel.
Heute beherbergt der Bau ein Fitnessstudio und fünf Wohnungen im Keller- und Dachgeschoss. Außerdem ist eine kleine Gastwirtschaft mit Kegelbahn untergebracht. Im westlichen Querflügel befindet sich das Lager einer Spedition. Die Wohnungen haben eine Größe von zusammen 340 Quadratmetern, der ganze Bau bietet 2866 Quadratmeter Fläche. „Hammer fällt über Kantine – MNZ“ weiterlesen

Neustädter setzen Zeichen

Planungen für das Neustadt-Treffen laufen auf Hochtouren
„Das 33. Neustadt-Treffen im Jahr 2011 hat für uns die gleiche Bedeutung, wie der Hessentag für Stadtallendorf“, sagt Bürgermeister Thomas Groll, von Karin Waldhüter
Neustadt. Rund fünfzig Vertreter von Vereinen und Verbänden waren am Donnerstag bei einer Informationsveranstaltung zum Neustadttreffen. Der Vorsitzende der Festkommission, Norbert Krapp, Bürgermeister Thomas Groll und Klaus Groll, Mitglied im Festausschuss, stellten einen Planungsentwurf für das „Neustadt-in-Europa-Treffen“ vor, das vom 9. bis 11. September 2011 stattfindet.
„Das Programm ist noch nicht endgültig. Die Vereine sollten sich einbringen, um zum Gelingen beizutragen“, betonte Krapp. Bereits im Oktober hatten Magistrat und Festkommission einen Planungsentwurf vorgelegt, der auf positive Resonanz gestoßen war. Als gutes Zeichen wertete Thomas Groll die gute Beteiligung an dem zweiten Treffen: „Das zeigt, dass die Vereine Interesse haben und sich einbringen wollen.“ „Neustädter setzen Zeichen“ weiterlesen

38 Neustädte begegnen sich – MNZ

2011 steigt das 33. Neustadt-Treffen unterm Junker-Hansen-Turm
Neustadt (aws). Fast 50 Neustädter haben die Informationsveranstaltung zum 33. Neustadt-Treffen am Donnerstag verfolgt. Dass darunter auch Vorstandsmitglieder fast aller Vereine vertreten waren, zeigt das hohe Interesse, welches die Bürger der Veranstaltung entgegenbringen.
Vom 9. bis 11. September 2011 wollen sich 38 Städte und Gemeinden aus Europa in Neustadt ein Stelldichein geben. „Es ist zwar noch reichlich früh, aber der Erfolg der 500. Trinitatiskirmes hat bewiesen, dass frühes Planen zum Erfolg führt“, betonte Norbert Krapp, Vorsitzender der Festkommission des Neustadt-Treffens. Zusätzlich zu den Mitarbeitern aus den Reihen der Vereine braucht die Stadt rund 250 weitere Helfer.
Drei Tage lang will sich die Stadt ihren Gästen gegenüber von der besten Seite zeigen. Gestützt haben sich Bürgermeister Thomas Groll (CDU), Festausschussvorsitzender Norbert Krapp und Fachgebietsleiter Klaus Groll auf die Planungen und Erfahrungen für die Vorbereitung der Jubiläums-Trinitatis-Kirmes 2004 und des 10. Neustadt Treffens 1988.
Festzug besteht aus Fußgruppen und bietet den 38 Städten eine Plattform
Bürgermeister Groll stellte das vorläufige Programm vor. Es soll am Freitag mit einer Wiedersehensfeier beginnen und mit Kinderbelustigung, einem gemeinsamen Essen im Festzelt, einem musikalischen Bühnenprogramm auf verschiedenen Bühnen in der Alt-Stadt sowie Musik für Junge und Junggebliebene bis tief in die Nacht dauern. Der Samstag steht unter dem Motto: „Neustadt feiert“. „38 Neustädte begegnen sich – MNZ“ weiterlesen