(Umbauten am Rathausnebengebäude in Neustadt sind beendet / Auch das Ortsgericht hat ein neues Zuhause
Von Alfons Wieber
Neustadt. Die Umbauarbeiten im Rathausnebengebäude der Stadt Neustadt sind abgeschlossen. Den Neustädtern stehen ab sofort in den neugestalteten Räumen das Einwohnermeldeamt, das Standesamt, ein allgemeiner Bürgerservice und das Ortsgericht zur Verfügung.
In der Vergangenheit war im Erdgeschoss lediglich das Einwohnermeldeamt in einem einzigen großen Büro untergebracht. Durch den Einbau einer Ständerwand wurde dieser Raum geteilt, sodass nun zwei Büros zur Verfügung stehen. „Das bedeutete zwar eine doppelte Geräteausstattung, führt aber letztendlich zu einer erhebliche Verkürzung der Wartezeiten, da nun zwei räumlich getrennte Arbeitsplätze mit der erforderlichen Diskretion für die Bürger zur Verfügung stehen“, erklärte Bürgermeister Thomas Groll (CDU). Im Büro des allgemeinen Bürgerservice erhält man zukünftig die gelben Säcke, den Müllkalender oder Informationsmaterial zur Kommune und kann Neustadt-Artikel erwerben. Weiterhin werden beim allgemeinen Bürgerservice Fischereischeine und Parkausweise für Schwerbehinderte ausgestellt und das städtische „Werbemobil“ für Vereinsfahrten sowie öffentliche Einrichtungen (Haus der Vereine, Historisches Rathaus, Grillhütte Kernstadt) vergeben.
Ein bisher als Abstellplatz genutzter Raum wurde zum neuen Büro für das Ortsgericht umgebaut. Dort finden nun jeden Dienstag und Donnerstag jeweils von 16 bis 18 Uhr die Sprechstunden von Ortsgerichtsvorsteher Hubert Brühl statt. „Stadt präsentiert Bürgerservice in neuen Räumen – MNZ“ weiterlesen
Bau des neuen Spielplatzes beginnt Ende des Monats
Mengsberger haben Fläche am Feuerwehrhaus ausgewählt
Rund 20000 Euro lässt es sich die Stadt Neustadt kosten, im Stadtteil Mengsberg einen neuen Spielplatz zu bauen.
von Florian Lerchbacher
Mengsberg. Die Zeit der einsamen Rutsche im Mengsberger Ortskern ist schon lange vorbei: Nur ein rostiges Schild und Sandreste zeugen davon, dass dort einst ein Spielplatz war. Lange müssen die Kinder am Rande des Landkreises aber nicht mehr warten, dann können sie sich auf nagelneuen Spielgeräten vergnügen: „Wenn alles geliefert ist, geht es los“, kündigt Karlheinz Kurz an – und da die meisten Geräte bereits angekommen sind, vermutet der Ortsvorsteher, dass die Arbeiten Mitte oder voraussichtlich eher Ende Mai beginnen.
Das Aufstellen der Geräte auf der Wiese am Feuerwehrgerätehaus übernimmt der Bauhof- und das, obwohl die Mengsberger für ihr Engagement durch Eigenleistungen bekannt sind. „Der TÜV wird alles genauestens überprüfen, deswegen müssen Fachleute diese Arbeiten ausführen“, sagt Kurz mit einem Lächeln. Er ist sich aber sicher, dass seine Mitbürger keineswegs mit den Händen in den Taschen nur zusehen werden: „Mit Hilfsarbeiten können wir die Bauhof-Mitarbeiter sicherlich unterstützen.“
In der Vorbereitung des Projekts haben die Mengsberger jedenfalls schon ganze Arbeit geleistet: Bereits im vergangenen Jahr wählten die Mitglieder eines Arbeitskreises die Wiese zwischen Feuerwehrgeräte- und Gefrierhaus aus. „Aber keine Sorge, es bleibt genug Platz für die Übungen der Einsatzgruppe und die Wettkämpfe der Jugendfeuerwehr“, betont Kurz. „Bau des neuen Spielplatzes beginnt Ende des Monats“ weiterlesen
Groll: „Falls kein Interesse besteht, sind wir abgesichert
Bundesanstalt übernimmt ausstehende Kosten für Erschließung
„Wir gehen als Stadt kein Risiko ein“, sagte Neustadts Bürgermeister Thomas Groll über die geplante Erschließung des Technikbereichs der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne.
von Florian Lerchbacher
Neustadt. Hinsichtlich der Konversion der Neustädter Kaserne, also der Umwandlung des Geländes für zivile Nutzung, müssen die Stadt und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) übereinkommen, wie sich die Kosten für die Erschließung aufteilen. „Wir gehen kein Risiko ein. Falls kein Interesse an den Gewerbeflächen besteht, sind wir abgesichert“, sagt Bürgermeister Thomas Groll und betont, die Erschließung werde die Stadt keine zusätzlichen Mittel kosten.
Bisher muss die Kommune 60 000 Euro tragen – 25 000 Euro für das Konversionsmanagement (weitere 25 000 Euro zahlt das Land), 15 000 für den Flächennutzungs- sowie 20 000 für den Bebauungsplan (die Bima zahlt weitere 60 000 Euro). Die Erschließung zahlen die Bima und anteilig die Firmen, die im bisherigen Technikbereich der Kaserne ansiedeln wollen. Außerdem stellt die Stadt einen Förderantrag. „Groll: „Falls kein Interesse besteht, sind wir abgesichert“ weiterlesen
Erschließung der Kaserne kostet 2,4 Millionen – MNZ
Bauausschuss der Stadt Neustadt steht einstimmig hinter der Nutzung als Gewerbegebiet
Von Alfons Wieber
Neustadt. Die Mitglieder des Neustädter Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauwesen, Umwelt , Landwirtschaft und Forsten haben dem zur Konversion der Ernst-Moritz-Arndt Kaserne vorgelegten Bebauungsplan zugestimmt. Konversion bedeutet die zivile Nutzung des einst militärischen Geländes.
Erst seit einem Jahr beschäftigen sich die Neustädter Parlamentarier mit der Umwandlung. Am 9. Juni 2008 hatte Hartmut Röder im Haus der Begegnung den Stadtverordneten und Magistratsmitgliedern die Vorstellungen des Büros „GKU Standortentwicklung“ aus Berlin zur Konversion unterbreitet. Schon jetzt steht der Bebauungsplan.
I Leitungen und Straßen erneuern
Im Zuge der Konversion plant die Stadt im Einvernehmen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) die Umwandlung der Militärflächen zu einem Gewerbegebiet – zunächst nur im technischen Bereich der Kaserne.
Die Stadt ist dabei Träger der erforderlichen Bauleitplanung und der Maßnahmen zu öffentlichen Erschließung der Flächen.
Die Erschließungsmaßnahmen setzen sich aus dem Bau der Hauptversorgungsleitungen und der Anpassung der künftig öffentlichen Verkehrswege an den allgemeinen Standard zusammen. Zur Finanzierung der öffentlichen Erschließungsmaßnahme sind von der Stadt zur Senkung der Erschließungskosten der Anlieger Fördermittel beantragt worden. Für die restlichen ungedeckten Kosten wird eine Erschließungskostenpauschale für jedes im Gültigkeitsbereich des Bebauungsplanes verkaufte Grundstück nach Größe und Bebaubarkeit vom Käufer gefordert.
Die Konversion, die öffentliche Erschließung und die Verwertung der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne sollen in zwei Phasen erfolgen. „Erschließung der Kaserne kostet 2,4 Millionen – MNZ“ weiterlesen
Neustädter Mitteilungsblatt
DFB -Aktionstage am Minispielfeld an der Waldschule Neustadt unter dem Motto „mitspielen kickt“
Volker Schmidt (Gesamtschule) und Matthias Kraft (Jugendtrainer VfL) stellten das Konzept vor
Im letzten Jahr konnte das DFB-Minispielfeld an der Waldschule seiner Bestimmung übergeben werden, so Bürgermeister Thomas Groll. Neustadt war eine von drei Kommunen in Hessen, die so ein Spielfeld erhalten haben. Den Unterbau haben seinerzeit die Kommune und der Kreis mit finanziert, allein die Stadt Neustadt hat 3.500 Euro dazu gegeben.
Jetzt hat der DFB angeregt, einen Aktionstag durchzuführen. Am 8.-9. Mai 2009 findet deshalb ein Fußballturnier auf dem Kunstrasen statt.
Volker Schmidt und Matthias Kraft stellten den Plan im Rathaus vor.
Begonnen wird am Freitag, dem 8. Mai 2009. Da wird die Gesamtschule Neustadt ein Schulturnier für alle Klassen der Jahrgangsstufen 1-10 unter der Leitung von Referentin Kathrin Schmitt durchführen. Außerdem wird sich an diesem Tag das Angebot der Pädagogischen Mittagsbetreuung der Gesamtschule Neustadt vorstellen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen
Thofern beleuchtet das „Glück der Einheit“
Konrad-Adenauer-Stiftung vermittelt Expertin nach Neustadt Festakt anlässlich von 60 Jahren Bundesrepublik
Der Kulturhistorische Verein und die Stadt Neustadt planen anlässlich von 60 Jahren Bundesrepublik Deutschland einen Festakt und eine Ausstellung, von Florian Lerchbacher
Neustadt. Am 23. Mai 1949 hatte der Parlamentarische Rat in Bonn unter dem Vorsitz Konrad Adenauers das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verabschiedet. Vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war dies die Geburtsstunde eines Staates. Der Kulturhistorische Verein und die Stadt Neustadt beschlossen, dies historische Datum mit einem Festakt und einer Ausstellung zu würdigen – allerdings erkoren sie als Termin den 18. Mai aus. Die Veranstaltung findet im oberen Saal des katholischen Pfarrheims statt.
„Ein solch bedeutendes Ereignis sollte eine Stadt würdigen“, sagt Bürgermeister Thomas Groll. Anlässlich von 60 Jahren Bundesrepublik Deutschland könne man guten Gewissens zur Fahne stehen und auch mal die Nationalhymne singen: „Das ist dann keine übertriebene Deutschtümelei sondern zeigt einfach, dass man ein gutes Verhältnis zu seiner Nationalität hat.“ In Frankreich zum Beispiel sei es nichts besonders, i Flagge zu zeigen oder die Hymne zu singen. In Deutschland ist dies hingegen höchstens bei Fußballspielen der Nationalmannschaft normal – und das auch erst seit der Weltmeisterschaft 2006. „Thofern beleuchtet das „Glück der Einheit““ weiterlesen
Neustädter Mitteilungsblatt
SPD-Ortsverein Momberg informiert: Treffen der SPD-Ortsvereine
Zunächst einen kurzen Rückblick auf den letzten Bericht im Mitteilungsblatt. Die Glückwünsche des Vorsitzenden Jörg Grasse und die Überreichung der entsprechenden Urkunde an Manfred Schmitz, wurden zwar bildlich festgehalten, konnten jedoch aus technischen Gründen nicht gedruckt werden. Ein 40-jähriges Partei-Jubiläum ist in der heutigen Zeit nicht unbedingt etwas Alltägliches und sollte auch entsprechend gewürdigt werden. Nun wollen wir dies an dieser Stelle nachholen.
Beim letzten politischen Dämmerschoppen des Ortsvereines berichtete Jörg Grasse kurz über die letzte Stadtverordnetenversammlung. Hier war das Konjunkturpaket II und seine Auswirkungen auf die Kernstadt und die einzelnen Stadtteile ein wichtiges Thema. Hier ist die Sanierung des alten Teiles des Momberger Dorfgemeinschaftshauses in erster Linie zu nennen. Dach und Fenster sollen in diesem Jahr noch erneuert werden. Die Fassade erhält eine thermische Außendämmung. Wie bereits bekannt, hat sich auch die Straßenbeitragssatzung geändert. Allerdings nicht, wie erhofft, zum Vorteil der Anlieger. Immerhin bleiben die Beitragssätze unverändert.
Die Mitarbeit der Mandatsträger im Kindergartenausschuss hat schon erste Früchte getragen. Die kleine Wunschliste der Kindergartenleitung konnte schon fast vollständig abgearbeitet werden. Die SPD-Ortsvereine der Stadt Neustadt beabsichtigen ein Treffen um ihre kommunale Zusammenarbeit besser zu koordinieren. In diesem Jahr ist wieder eine Informationsveranstaltung geplant. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen
Stadt baut für ihre Kleinsten – MNZ
Neustadt (aws). Damit der Neustädter Kindergarten „Sonnenschein“ in der Eichsfelder Straße eine weitere Gruppe von bis zu 15 Kinder aufnehmen kann, wird er zur Zeit ausgebaut. An der Westseite des Gebäudes entsteht ein neuer Gruppenraum mit Toiletten. Auf einer Grundfläche von rund 90 Quadratmetern wird der neue Bereich in eingeschossiger Bauweise erstellt und optisch an das bisherige Gebäude angepasst. Wegen der Bauarbeiten kommt es zu Einschränkungen bei der Nutzung des Außenbereichs. Nach Ende der Arbeiten soll der Spielplatz des Kindergartens wieder vollständig genutzt werden. Die Baukosten und die Kosten liegen bei rund 240 000 Euro belaufen. Allerdings kann die Stadt aus dem „Investitionsprogramms 2008 -2013 Kinderbetreuungsfinanzierung“ mit einer Zuwendung in Höhe von neunzig Prozent durch das Land rechnen. Der Eigenanteil belaufe sich damit nur auf 24 000 Euro, berichtet Bürgermeister Thomas Groll (CDU), der davon ausgeht, dass das Projekt im Juli fertig wird.
Auch Neustadt setzt auf die Mössinger Mischung
Stadt will gepachteten Garten am Kauterbachgäßchen aufwerten
Die im vergangenen Jahr begonnene Aktion „Neustadt wird grün“ wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Außerdem plant die Stadt zusätzliche Aktionen.
von Karin Waldhüter
Neustadt. Nachdem die Krokusse zu Füßen des Junker-Hansen-Turms wieder verblüht sind, kommen jetzt die dort gepflanzten Narzissen heraus und werden wohl in den nächsten Tagen für gelbe Farbtupfer sorgen.
Im vergangenen Herbst gab es nach den Vorschlägen des Arbeitskreises „Neustadt wird grün“ in der Ringstraße bereits einige Anpflanzungen.
„Kurzfristig werden dort weitere Gewächse gesetzt werden, ein Pflanzstreifen ist vorbereitet.“, erklärte Bürgermeister Thomas Groll während einer Ortsbesichtigung in der Ringstraße.
Dort soll ein brachliegender Garten, der an das Kauterbachgäßchen und die Ringstraße angrenzt, im Zuge der Aktion „Neustadt wird grün“, durch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs und mit Unterstützung der Neustädterin Gunhild Kappen umgestaltet werden.
Die Planungen hierfür erstellte Holger Möller, der seit zwei Jahrzehnten die Altstadtsanierung in Neustadt begeleitet, berichtete Groll. Auf einen genauen Zeitpunkt für den Start des Projektes konnte sich der Neustädter Bürgermeister aber noch nicht festlegen. „Auch Neustadt setzt auf die Mössinger Mischung“ weiterlesen
Das „Zauberwort“ wird nun Realität
Bauhöfe von Stadtallendorf und Neustadt arbeiten künftig zusammen Ziel: Einsparen und Arbeit erleichtern
Die interkommunale Zusammenarbeit von Stadtallendorf und Neustadt wird konkret: Die Bauhöfe beider Städte arbeiten von nun an zusammen, von Nadine Weigel
Stadtallendorf. Planungen gab es lange: Bereits im Jahr 2003 setzten sich die Bürgermeister von Stadtallendorf und Neustadt zusammen und überlegten, wo und wie sie zusammenarbeiten könnten. Nun ist die Lösung da und sie scheint konkrete Vorteile für beide Kommunen zu haben.
Durch die Zusammenarbeit der beiden Bauhöfe wollen die Städte Geld einsparen und ihren Mitarbeitern die Arbeit erleichtern. Grundgedanke dabei ist, ein optimierter Einsatz von Geräten. Die Bauhöfe sollen Maschinen der anderen Stadt mit nutzen, die sie selbst nicht besitzen. Erste Aktionen zeigten dabei bereits Erfolge: So nutzten Stadtallendorfs Bauhofmitarbeiter vor kurzem die große Ast- und Wallheckenschere aus Neustadt.
Im Gegenzug werden bald die Neustädter von dem großen Fuhrpark Stadtallendorfs profitieren: Das Reinigen des Sandes auf den 19 Spielplätzen Neustadts soll mit einer Stadtallendorfer Maschine geschehen. Jedoch soll die Maschine nicht einfach ausgeliehen werden.
Vielmehr wird ein Stadtallendorfer Mitarbeiter die Arbeit dann in Neustadt ausführen. Auch auf anderer Seite soll die Zusammenarbeit auf diese Weise erfolgen. „Das war von vornherein klar, damit kein Streit aufkommt, falls mal etwas kaputtgeht“, sagte Stadtallendorfs Bürgermeister Manfred Vollmer am Donnerstag bei der Vorstellung des Projektes. „Das „Zauberwort“ wird nun Realität“ weiterlesen

