Aber sicher

Neustadt schafft Rücklage für Inflation / Flüchtlingszahlen machen Bürgermeister Sorgen
Von Florian Lerchbacher
Neustadt. Die Einbringung des Haushaltsplan-Entwurfs ist für Bürgermeister Thomas Groll (CDU) mehr, als „nur“ die Zahlen des entwickelten Finanzplanes vorzustellen. Und so hatte er für die Stadtverordnetenversammlung am Montagabend eine Rede geschrieben, die mehr als 70 Seiten lang ist – er trug selbige allerdings nicht komplett vor, sondern beschränkte sich auf die „wesentlichen Aspekte“.

Dabei übermittelte er auch einige Botschaften: Den Neustädterinnen und Neustädtern gab er zum Beispiel mit auf den Weg, dass sie sich über die Zukunft der Trinitatis-Kirmes Gedanken machen sollen. Immer mehr Schaustellerinnen und Schausteller müssten ihre Geschäfte aufgeben, der Kirmesbesuch für eine Familie sei inzwischen ein „teures Vergnügen“, und die Bereitschaft, sich beim Festzug einzubringen oder das Volksfest überhaupt zu besuchen, sinke immer weiter: „Die Kirmes ist leider nicht mehr das identitätsstiftende Volksfest für die ganze Kommune.“ Er plane nicht, das Fest abzuschaffen – aber es gelte, über Veränderungen zumindest nachzudenken. Das entstehende jährliche Defizit von 10.000 Euro sei dabei nicht das Problem.

In Richtung des Landes fordert er, dass der Kommunale Finanzausgleich – trotz guter Zahlen für Neustadt – „endlich“ reformiert und die Position der Kommunen im ländlichen Raum gestärkt werde. Außerdem sprach sich Groll dafür aus, dass auch Kinder unter drei Jahren für sechs Stunden von den Kindergartengebühren befreit werden. „Aber sicher“ weiterlesen

Willkommen im Café Amandina

Angebot wird wesentlicher Bestandteil des multifunktionalen Hauses, das im Frühjahr 2023 fertig sein soll
Von Florian Lerchbacher
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Momberg. „Sie schaffen hier einen wundervollen Ort. Einen Anker. Es braucht feste Punkte, an denen die Menschen zusammenkommen.“ Angela Dorn, hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, ist voll des Lobes für das Projekt, das derzeit in Momberg im Mittelpunkt steht – und auch für die Menschen, die sich dort engagieren. Die Bürgerinnen und Bürger des Neustädter Ortsteils machen gemeinsam mit der Stadt aus dem ehemaligen Kindergarten ein multifunktionales Haus – also ein Gebäude, das zahlreichen Zwecken dienen soll: Ab dem Frühjahr des kommenden Jahres stehen dort schicke Räume bereit beispielsweise für Sport- oder Krabbelgruppen, aber auch temporäre Angebote. Unter anderem sollen dort Friseure oder Physiotherapeuten ihre Dienstleistungen anbieten. Es wird kulturelle Veranstaltungen und Beratungsangebote geben, Büchertauschregale, der Ortsvorsteher bekommt ein Büro im umgestalteten Haus, und unterm Dach werden zwei Räume mit Pilgerbetten ausgestattet, schließlich liegt Momberg direkt am Elisabethpfad. „Hier war einst die Puppenstube des Kindergartens“, erinnert sich Timo Stark an seine Kindheit, während er durch das Obergeschoss des Gebäudes geht, wo künftig bis zu zehn Pilger übernachten (und duschen) können. „Willkommen im Café Amandina“ weiterlesen

Gesundheit! Neustadt soll ein Medizinzentrum bekommen

Von Florian Lerchbacher
Neustadt. Das Kultur- und Bürgerzentrum soll das Herz des gesellschaftlichen Miteinanders Neustadts werden. Auf der Fläche direkt daneben soll das Herz der medizinischen Versorgung entstehen – und noch viel mehr: Geplant ist ein „Zentrum für Gesundheit und Rehabilitation“ (kurz „Medzentrum“ genannt).

Dort sollen ein Allgemeinmediziner, ein Zahnarzt, ein Psychologe und Praxen für Physio- und Ergotherapie unterkommen – sowie eine Apotheke, die Sparkasse und ein Bäcker. Die Planungen hat die Stadt in die Hände der IWG Versorgungskonzepte GmbH mit Sitz in Gießen gelegt – die IWG-Unternehmensgruppe trage seit mehr als 20 Jahren zur Sicherung der ambulanten medizinischen Versorgung insbesondere im ländlichen Raum bei, betont Bürgermeister Thomas Groll. Prokuristin Nicola Bechtler stellte die entsprechenden Pläne und Konzepte gemeinsam mit Architekt Karsten Spitzner den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz vor.

„Ich bin froh, dass wir einen erfahrenen Partner gefunden haben, um das für die Stadt wichtige Projekt an zentraler Stelle zu realisieren“, betont Groll und erinnert daran, dass dort einst eine Einrichtung für betreutes Wohnen geplant worden war, bis sich die Pläne zerschlugen. Er sei sich sicher, dass die IWG es schaffen werde, das Vorhaben umzusetzen.

Im benachbarten Kirtorf setze sie beispielsweise in der Ortsmitte ein Ärztezentrum um – und in Neustadt habe das Unternehmen auch schon eine Machbarkeitsstudie erstellt. In diesem Zuge habe es Gespräche mit den „Leistungserbringern“ gegeben, also Ärzten, Zahnärzten, Apotheken und den Vertreterinnen und Vertretern anderer Heil- und Pflegeberufe. „Gesundheit! Neustadt soll ein Medizinzentrum bekommen“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Neustadt im Advent
Ein stimmungsvoller 3. Advent in Neustadt

Dreigeteilt und doch zusammengehörend war die Ver­anstaltungsfolge am dritten Adventssonntag in Neu­stadt: der Besuch des Nikolauses, das gemeinsame Sin­gen von Weihnachtsliedern und der „Leuchtende Zug“ sorgten für einen stimmungsvollen Nachmittag und Abend. Insbesondere die bunte Lichterfahrt durch die Kernstadt und die Stadtteile reihte sich in die bisherigen Höhe­punkte des Stadtjubilä­ums „Neustadt 750″ ein.
Gegen 15 Uhr betrat zu­nächst der Nikolaus auf Einladung des Gewer­bevereins Neustadt e.V. und mit Unterstützung der Kommune die Trep­pe des Historischen Rat­hauses. 250 Kinder hat­ten im Vorfeld einen Bon erworben und erhielten
(dafür eine Geschenktüte. Da der Nikolaus für jedes Kind ein persönliches Wort bereithielt, dauerte es über eine Stunde bis sich die Schlange der Anstehenden lichtete. Während die Kinder warteten, konnten die Großen ; schon die Angebote der Historischen Bürgerwehr, der
Tanzgarde des VfL, der Roten Garde des Frauenver­eins 1958 e.V. und von Maria Happel & Team nutzen, die u.a. Feuerzangenbowle, Glühwein, Waffeln und Bratwurst bereithielten.
Kurz nach 16 Uhr hieß Bürgermeister Thomas Groll sicher 400 Besucher auf dem Marktplatz willkommen. „Wir leben gegenwärtig in herausfordernden Zeiten, in denen wir uns verstärkt auf Traditionen besinnen sollten. Mancher mag fragen, ob vor dem Hinter­grund der aktuellen Geschehnisse ein „Leuchtender Zug“ oder das Singen fröhlicher Lieder angezeigt ist, meine Antwort darauf ist ein klares „Ja“. Wir können nicht den Kopf in den Sand stecken und ständig Trüb­sal blasen, sondern müssen auch einmal aus dem All­tag ausbrechen“, so der Bürgermeister, der für diese Aussage Zustimmung der Anwesenden erhielt.
Begleitet vom Neustädter Blasorchester (wieder un­terstützt von Musikerinnen und Musikern des Spiel­mannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhain) unter der Leitung von Heiko Jahnke sangen viele bei den traditionellen Weihnachtsliedern kräftig mit. Christiane Krapp dirigierte den „Neustädter Chor“ und Sonja Stark moderierte. Das gemeinsame Singen kam gut an und einige konstruktive Vorschläge für eine mögliche Wiederauflage kamen bereits auf. Man müsse sehen, so der Bürgermeister im Nachgang, ob daraus eine Tradition erwachsen könnte. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Energiegenossen spenden für Neustadts Kinder

3.000 Euro der Vogelsberger Gesellschaft sind für die örtlichen Kindergärten bestimmt
Neustadt. Seit einem Jahrzehnt arbeiten die Energiegenossenschaft Vogelsberg (EGV) und die Stadt Neustadt bereits eng zusammen. Nachdem schon auf dem Dach des Bauhofs II (ehemalige Mehrzweckhalle Kaserne) eine PV-Anlage errichtet worden war, konnte 2022 mit der PV-Freiflächenanlage gegenüber der „Hainmühle“ ein größeres Projekt erfolgreich umgesetzt werden. Weitere Kooperationen sollen folgen, etwa ein weiterer Solarpark und die Errichtung mehrerer Windkraftanlagen im Stadtwald.

Traditionell unterstützt die EGV nach der Realisierung des ersten größeren Projektes eine soziale Einrichtung in der jeweiligen Kommune.

In Neustadt fiel die Wahl nun auf die örtlichen Kindergärten. Kürzlich überreichten die EGV-Vorstandsmitglieder Günter Mest und Udo Pfeffer einen Scheck über 3.000 Euro an Neustadts Bürgermeister Thomas Groll, der wie der ebenfalls anwesende Hans-Gerhard Gatzweiler dem Aufsichtsrat der Genossenschaft angehört. „Energiegenossen spenden für Neustadts Kinder“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Zweites Vernetzungstreffen im Projekt Global Nachhaltige Kommune Hessen

In dem Projekt Global Nachhaltige Kommune (GNK) Hessen werden bis Ende 2023 13 hessische Städte und Gemeinden sowie zwei Landkreise dabei unterstützt, kommunale Nachhaltigkeits­strategien im Kontext der Agenda 2030 und der hessischen Nach­haltigkeitsstrategie gemeinsam mit der Verwaltung, Kommunal­politik und anderen engagierten Akteurinnen und Akteuren zu entwickeln.
Die regelmäßigen Vernetzungstreffen bieten den Kommunen Ge­legenheit, sich zu den Chancen und Herausforderungen bei der Erarbeitung ihrer Nachhaltigkeitsstrategien auszutauschen und kollegial zu beraten.
In Kleingruppen werden Erfahrungen diskutiert und Potentiale des Zusammenwirkens identifiziert, im Plenum werden konkrete Unterstützungsangebote aufgezeigt und Best Practices vorgestellt. Aus den Vernetzungstreffen nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Impulse und einen klaren Blick auf die nächsten Prozessschritte mit.
Nach dem virtuellen Auftakttreffen Ende Juni 2022 bot nun der
erste Vernetzungstermin vor Ort am 9. November 2022 in Gießen die Gelegenheit eines persönlichen Kennenlernens und intensiven Austausches.
Aus Neustadt (Hessen) nahmen hieran Bürgermeister Thomas Groll, Fachbereichsleiter Holger Michel und Jahrespraktikantin Selina Renn teil.
Auf Postern stellten sich die einzelnen Städte und Gemeinden so­wie Landkreise näher vor. Interessanterweise hing die zweitkleins­te Kommune Neustadt neben der größten Frankfurt a.M.
Neustadt hob bei seinem Auftritt hervor, dass man sich bis 2030 zu einer attraktiven Wohnstadt entwickeln wolle und dabei Zu­kunftsthemen wie Mobilität und Klimaschutz bzw. Klimaanpas­sung an hervorgehobener Stelle positionieren werde. Dies solle u. a. in interkommunaler Zusammenarbeit geschehen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Gräben und Mulden sollen Neustadt vor Wasser schützen

Land fördert Erstellung von Starkregenkarte für Neustadt mit 64.000 Euro
Neustadt. Von Starkregenereignissen ist gerade immer wieder das „Heidental“ in Neustadt betroffen, das ein Einzugsgebiet von fast 100 Hektar umfasst. In der Folge kommt es dann zu Überschwemmungen in den angrenzenden Straßenzügen bis hin zur Stadtmitte.

Die nach der Fertigstellung der A 49 im Bereich Neustadt beginnende Flurbereinigung bietet nach den Worten von Bürgermeister Thomas Groll die Möglichkeit, die Problematik anzugehen. Beispielsweise können Gräben und Mulden angelegt, Bewirtschaftungsrichtungen verändert und Grünstreifen geschaffen werden.

Mit dem Beginn der Flurbereinigung dürfte ab dem Jahr 2026 zu rechnen sein. Bürgermeister Groll vertritt allerdings die Auffassung, dann nicht „bei null“ zu starten, sondern bereits jetzt mit konzeptionellen Vorbereitungen zu beginnen. Aus diesem Grunde hat die Kommune beim Land Fördermittel für die Erstellung einer Starkregenkarte beantragt. Diese soll dabei helfen, zukünftige Maßnahmen punktgenau umzusetzen.

Nun bekam die Stadt Neustadt einen Zuwendungsbescheid aus dem Landesprogramm für Klimaschutz und Klimaanpassung. Da Neustadt nicht nur Klimakommune ist, sondern auch über zahlreiche Windenergieanlagen im Stadtgebiet verfügt, wurde eine hundertprozentige Förderung in Höhe von 64.000 Euro gewährt. Gerade in Zeiten angespannter Finanzen, so der Bürgermeister, ist eine solche Unterstützung des Landes natürlich willkommen.

Hans von Dörnberg – ein Mächtiger seiner Zeit

Vortrag von Albert-Frederick Freiherr von Dörnberg zum Stadtjubiläum
Neustadt. Zu einem Stadtjubiläum gehören nicht nur rauschende Feste, Festivals und Konzerte, sondern auch das Besinnen auf die Vergangenheit der Kommune. Aus diesem Grunde hat die Stadt Neustadt anlässlich von „Neustadt 750“ zwei Bücher herausgegeben, zum Tag der hessischen Landesgeschichte eingeladen und eine Ausstellung über die Verbindungen Neustadts zu den Grafen von Ziegenhain veranstaltet.

„Wer über Neustadts Geschichte spricht, der kommt an Hans von Dörnberg nicht vorbei. Der Junker prägt mit seinen Bauten – dem nach ihm benannten Turm, der Stadtpfarrkirche und dem Dörnberg’schen Schloss, dem heutigen Rathaus – bis in unsere Tage das Bild Neustadts. Daher beschäftigen wir uns im Rahmen des Stadtjubiläums mit seinem Leben und sind froh, dass uns ein Nachfahre dieses Mannes seine Vita näherbringt“, sagte Bürgermeister Thomas Groll.

Albert-Frederick Freiherr von Dörnberg aus Bad Hersfeld ist nach Neustadt gekommen, um einen Vortrag über Leben und Wirken seines berühmten Vorfahren zu halten. Die Familie von Dörnberg stammt von einem Bruder des Junker Hans ab. „Hans von Dörnberg – ein Mächtiger seiner Zeit“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungblatt

Hans von Dörnberg – ein Mächtiger seiner Zeit
Vortrag von Albert-Frederick Freiherr von Dörnberg zum Stadtjubiläum

Zu einem Stadtjubiläum, so Bürgermeister Thomas Groll, ge­hören nicht nur rauschende Feste, Festivals oder Konzerte, sondern auch das Besinnen auf die Vergangenheit der Kom­mune. Aus diesem Grunde hat die Stadt Neustadt (Hessen) anlässlich von „Neustadt 750“ zwei Bücher herausgegeben, zum Tag der hessischen Landesgeschichte eingeladen und eine Ausstellung über die Verbindungen Neustadts zu den Grafen von Ziegenhain veranstaltet.
„Wer über Neustadts Geschichte spricht, der kommt an Hans von Dörnberg nicht vorbei. Der Junker prägt mit seinen Bau­ten – dem nach ihm benannten Turm, der Stadtpfarrkirche und dem Dörnberg’schen Schloss, dem heutigen Rathaus – bis in unsere Tage das Bild Neustadts. Daher beschäftigen wir uns im Rahmen des Stadtjubiläums mit seinem Leben und sind froh, dass uns ein Nachfahre dieses Mannes seine Vita näherbringt.“
Albert-Frederick Freiherr von Dörnberg, der Kommune seit Jahren verbunden, war mit seiner Gattin aus Bad Hersfeld nach Neustadt gekommen, um einen Vortrag über Leben und Wirken seines berühmten Vorfahren zu halten. Die Familie von Dörnberg stammt von einem Bruder des Junker Hans ab. Rund 50 Interessierte waren zu dem Vortrag in das Kul­tur- und Bürgerzentrum gekommen, darunter Baronin von Schwertzell aus Willingshausen, das Ehepaar von Schenk aus Schweinsberg und Ruth Piro-Klein, die stellvertretende Vor­sitzende des Hessischen Vereins für Geschichte und Landes­kunde. Natürlich durften auch „Junker Hans“ Tom Streichert und Burgfräulein Anna Mix nicht fehlen.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch Einspielungen aus dem Musical „Nova Civitas“ von Christiane Krapp. „Neustädter Mitteilungblatt“ weiterlesen

Erste Autobahnkilometer bekommen im Frühjahr Beton

Deutlich erkennbare Baufortschritte auf der A 49 zwischen Schwalmstadt, Neustadt, Stadtallendorf
Von Michael Rinde
Neustadt. Große Fortschritte beim Streckenbau sind auf Teilen der A-49-Trasse erkennbar, vor allem zwischen Schwalmstadt und Neustadt. Auf einzelnen Abschnitten bauen „Grader“, Straßenbaumaschinen, inzwischen die Frostschutzschicht ein. Auch bei den Brückenbauwerken gibt es deutlich sichtbare Fortschritte. Immer weiter pflanzt sich der Überbau der Gleentalbrücke zwischen Herrenwald und Dannenröder Forst fort. Die Brücke über die Joßklein ist geschlagen, um zwei Beispiele zu nennen.

Der Einbau der Frostschutzschicht ist ein entscheidender Moment im Trassenbau. Auf diese Schicht, die bereits extrem verdichtet wird, folgt dann die Betondecke, auf der in der Zukunft Fahrzeuge unterwegs sein werden. Rund 75 Zentimeter ist diese Frostschutzschicht dick, so sehen es die Richtlinien vor. Rechts und links dieser Trassenabschnitte stehen bereits Pfeiler. In diesem Teil der Autobahn sind Irritationsschutz-Zäune vorgesehen. Die Zaunelemente werden eingehängt, bevor die abschließende Betonschicht aufgebracht wird.

„Wir sind auf dem Abschnitt zwischen Schwalmstadt und Neustadt auf einem wirklich guten Weg“, sagt Jürgen Driebe, einer der beiden Geschäftsführer der A 49 Autobahn GmbH gegenüber der OP. Aktuell gehen die Planungen davon aus, dass im späten Frühjahr nächsten Jahres erstmals der Betonfertiger auf die Strecke zwischen Schwalmstadt und Neustadt geht. Er trägt eine 25 bis 27 Zentimeter dicke Betonschicht auf. Auf dieser Schicht könnten dann theoretisch, aber auch nur theoretisch, bereits die Fahrzeuge fahren. Doch die eigentliche Fertigstellung von Streckenkilometern dauert dann noch Monate, etwa für Schutzplanken, Markierungsarbeiten, Zaunbau und Schildermontage. „Erste Autobahnkilometer bekommen im Frühjahr Beton“ weiterlesen