Drei Landkreise, eine Feier

Neustadt traf Nachbarn aus dem Schwalm-Eder-Kreis und dem Vogelsbergkreis am „Dreiherrenstein“
Neustadt. Am „Dreiherrenstein“ treffen die Landkreise Schwalm-Eder, Vogelsberg und Marburg-Biedenkopf zusammen. Anlässlich des Stadtjubiläums „Neustadt 750“ bot sich Bürgermeister Thomas Groll die Gelegenheit, die Nachbarn der Junker-Hansen-Stadt zu einer Wanderung einzuladen.

Etwa 150 Wanderer trafen sich auf dem Schlossplatz vor dem Rathaus, um gemeinsam zum „Dreiherrenstein“ zu laufen. Der rund vier Kilometer lange Weg, der in einer Stunde zurückgelegt wurde, führte auch an der neuen Schutzhütte in der Verlängerung des Kohlscheider Weges vorbei.

Am „Dreiherrenstein“ hatten sich bei Ankunft der Wanderer bereits zahlreiche Gäste aus den umliegenden Städten und Gemeinden versammelt. Wie die Stadt Neustadt berichtete, haben etwa 350 Menschen den Weg zum Nachbarschaftstreffen gefunden. Die Junker-Hansen-Musikanten sorgten mit Blasmusik für Unterhaltung.

Groll äußerte die Hoffnung, dass die Zusammenkunft regelmäßig stattfinden möge. Aus Willingshausen wurde bereits Interesse geäußert, anlässlich „200 Jahren Malerkolonie“ 2024 eine solche Veranstaltung zu organisieren.

Manege frei für den „Goldenen Biber“

Unter anderem kommt Star-Clown Tony Alexis zum Artistenfestival / OP verlost Karten
Von Florian Lerchbacher
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Neustadt. Das Artistenfestival „Goldener Biber“ kehrte zurück – und das mit Wucht. Kooperierte die Stadt in den Jahren 2018 und 2019 noch mit einer Artistenschule (und einem Mitmach-Zirkus), so wartet sie bei der dritten Auflage der Veranstaltung mit einem Programm auf, das sogar Kenner mit der Zunge schnalzen lässt. Bürgermeister Thomas Groll, bekennender Zirkus-Fan und seit fast drei Jahrzehnten Mitglied der „Gesellschaft der Circusfreunde“, ist jedenfalls bereits voller Vorfreude und verkündet stolz, dass auch Stefan Nolte – Präsident eben jener Gesellschaft – angesichts des Programms sein Kommen angemeldet habe.

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die Sparkasse Marburg-Biedenkopf machten es, wie der Rathauschef herausstellt, möglich, namhafte Artistinnen und Artisten nach Neustadt zu locken – einer Kommune, die über das Jahr verteilt die exakt 750 Jahre zurückliegende urkundliche Ersterwähnung von Nova Civitas feiert. Und der „Goldene Biber“ werde angesichts der Besetzung mit Sicherheit zu den Höhepunkten gehören, sagt Groll.

Der Bürgermeister hatte es sich nicht nehmen lassen, höchstpersönlich an der Zusammenstellung und Organisation des Programms mitzuwirken. Die Telefonate mit Stargast Tony Alexis führte er beispielsweise selbst. Der weltberühmte Clown spreche zwar mit Ausnahme seines markanten Ausrufs „Ahoi“, den früher bis zu 5 000 Menschen in Zirkuszelten erwiderten, keinerlei Deutsch. Die Kommunikation habe aber trotzdem funktioniert und sei sehr erheiternd gewesen, berichtet Groll und freut sich wie ein Kind in der Manege, dass der Clown sich einmal mit „gracias amigo“ (vielen Dank, mein Freund) verabschiedet habe. „Manege frei für den „Goldenen Biber““ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Neustadt traf seine Nachbarn am „Dreiherrenstein

Seit alters her befinden sich am „Dreiherrenstein“ die wich­tigsten Grenzsteine in der näheren Umgebung Neustadts.
Bis 1803 trafen hier die Landgrafschaften Hes­sen-Kassel und Hessen-Darmstadt und das kur­mainzische Gebiet, zu dem Neustadt bis zum seinerzeitigen Reichsdeputationshauptschluss ge­hörte, aufeinander. Vor über 200 Jahren wurden dann aufgrund der napoleonischen Kriege Teile des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation „neu geordnet“ und Neustadt kam „nach Kassel“. Heute treffen am „Dreiherrenstein“ die Landkrei­se Schwalm-Eder, Vogelsberg und Marburg-Bie­denkopf zusammen.
Das letzte große Treffen an dieser historischen Stätte fand 2004 anlässlich der 500. Neustädter Trinitatis-Kirmes statt. Das Stadtjubiläum „Neu­stadt 750“ bot Bürgermeister Thomas Groll nun die Gelegenheit, die Nachbarn der Junker-Han­sen-Stadt wieder einmal einzuladen.
Erfreulicherweise hatte Petrus ein Einsehen und so blieb es am 3. Oktober, anders als an den Vor­tagen, trocken und sogar die Sonne kam zum Vor­schein.
Bereits in den frühen Morgenstunden hatten die Kameradin­nen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt für die notwendige Infrastruktur gesorgt. Später sollten sie die Wanderer mit Würstchen und Getränken sowie Kaffee und Kuchen versorgen. Herzlichen Dank dafür.
Danke auch an den städtischen Bauhof für vorbereitende Maßnahmen, Sonja Stark und Rene Spatzier für die Organisa­tion, „dem Bernsburger Bauern“ für die Bereitstellung seiner Wiese als Parkplatz, Rainer Kurz für die Verkehrsregelung und den Fahrern des Bürgerbusses für ihren Einsatz. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustadt im Herzen

Der langjährige Bürgermeister Manfred Hoim feiert am Freitag seinen 80. Geburtstag
Von Michael Rinde
Neustadt. Herausforderungen kennt Manfred Hoim seit seiner Jugend gut, er weiß damit umzugehen und sie zu bewältigen, wie er privat und beruflich unter Beweis gestellt hat. Am heutigen Freitag feiert der frühere Bürgermeister der Stadt Neustadt, das langjährige Kreisausschuss-Mitglied, der frühere Marburger Stadtverordnete seinen 80. Geburtstag. Seit einigen Jahren lebt Hoim mit seiner Frau Sibylle in Michelbach, Neustadt ist für ihn aber unvergessen. Die Zeit dort, es waren 18 Jahre, also drei Amtszeiten, war jedoch prägend und zentral in seinem langen Berufsleben. „Ich habe ein in jeder Hinsicht erfülltes Leben gehabt, privat und beruflich“, sagt Manfred Hoim bilanzierend. Und er will es mit seiner Frau weiterhin genießen. Zwar ist er kein aktiver Part in der Kommunalpolitik mehr, Anteil am Geschehen nimmt der Christdemokrat daran aber weiterhin intensiv.

Ergee schließt und die Truppe geht

Die Herausforderungen begannen für Hoim mit dem 18. Lebensjahr, als er sich entschied, via Berlin aus der DDR zu fliehen, wohlwissend, dass darauf Zuchthaus stand. Es war Republikflucht. Die Mauer war noch nicht gebaut. „Vielleicht hätte ich mich dann auch nicht mehr getraut“, räumt er ein. Es war der Wunsch nach Freiheit, der ihn aus dem Unrechtsstaat DDR trieb. Der 13. August 1961 hatte für Manfred Hoim besondere Bedeutung: Es war der Tag des Mauerbaues und zugleich der Tag, an dem er seine Sibylle kennenlernte. Beides waren Einschnitte im schlechten wie auch im besten Sinne für ihn. Der Mauerbau führte letztlich dazu, dass er seine Eltern erst in den 1970er-Jahren wiedersehen durfte, mit seiner Frau gründete er eine Familie, wurde Vater von zwei Töchtern. „Neustadt im Herzen“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Vorverkauf für Goldener Biber beginnt

Am Sonntag, dem 16. Oktober 2022 heißt es um 14.30 Uhr im Circuszelt am Junker-Hansen-Turm durch Bürgermeister Thomas Groll „Manege frei, das Spiel beginnt“.
150 Minuten (inkl. Pause) dürf­te die bunte Schau der „Stars in der Manege“ dauern. Die Circus-Zeitung, das Organ der Gesellschaft der deutschen Circus-Freunde (GCD), hat bereits über den „Goldenen Bi­ber“ 2022 berichtet und GCD- Präsident Stefan Nolte hat sein Kommen zugesagt.
Vor Beginn und in der Pause wird die Saxophongruppe des Happy Sound Orchestra die Besucher mit schwungvoller Musik unterhalten und für die richtige Festivalstimmung sor­gen. Der Förderverein der Kin­dertagesstätte „Sonnenschein“ verkauft in der Pause Kaffee und leckere Waffeln.
Am 29.09.2022 beginnt der
Vorverkauf für das Artistenfestival im NeuSTADTLADEN. Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 14.30 – 16.30 Uhr sowie Mittwoch und Freitag von 10 – 12 Uhr.
Es stehen 66 Logenplätze (Erwachsene 15 €, Kinder bis 14 Jah­re 12 €) und 270 Tribünenplätze (Erwachsene 12 €, Kinder bis 14 Jahre 10 €) zur Verfügung.
Die Logenplätze sind nummeriert, auf der Tribüne herrscht freie Platzwahl

Weltseniorentag
– Neustadt würdigt die Leistungen der Älteren und den Gewinn, die sie für das gesellschaftliche Zusammenleben darstellen –

Anlässlich des internationalen Tages der Senioren, der jedes Jahr am 1. Oktober stattfindet, veranstaltet Neustadt am 6. Oktober 2022 einen Senioreninformationsnachmittag im Kultur- und Bür­gerzentrum. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

EAM hat Neustadt ein Energiewendekonzept erstellt / Kommen weitere Bioenergiedörfer hinzu?

Von Florian Lerchbacher
Neustadt. „Das sind hehre Ziele – aber man muss das alles natürlich auch finanzieren können“, sagt Bürgermeister Thomas Groll mit Blick auf ein fast 50 Seiten starkes Energiewendekonzept, das die EAM für die Stadt Neustadt entwickelt hat. Das Unternehmen ist „Energiewendebegleiter“ der Kommune – und hat diese dafür zunächst ganz genau unter die Lupe genommen. Unter anderem ergab die Datenanalyse, dass jährlich im Stadtgebiet 28,47 Gigawattstunden Strom erzeugt, aber „nur“ 20,06 Gigawattstunden verbraucht werden. Die CO2-Emission beläuft sich im Sektor Strom auf rund 8 084 Tonnen.

Ein „signifikantes Optimierungspotenzial“, um Wärme einzusparen, sieht die EAM bei der Sanierung der Gebäudehüllen – verweist allerdings auch darauf, dass „die Amortisationszeiten von relativ kostenintensiven Sanierungsmaßnahmen oftmals bei vielen Jahren liegen“ – und Immobilienbesitzer daher noch die Investition scheuen.

Beratungsangebote bereits auf den Weg gebracht

Deshalb regt der Konzern zunächst Beratungsangebote an – ein Punkt, den die Stadt bereits über die Klimamanagerinnen auf den Weg gebracht hat. Ebenfalls großes Einsparpotenzial sieht die EAM bei der Mobilität, wo über „Vermeidung, Verlagerung und verbesserte Technologie“ die Energienachfrage von 58 Gigawattstunden auf 16 reduziert werden könne. „EAM hat Neustadt ein Energiewendekonzept erstellt / Kommen weitere Bioenergiedörfer hinzu?“ weiterlesen

Wanderung zum Dreiherrenstein

Stadt Neustadt lädt am 3. Oktober ihre Nachbarn zu historischem Ort ein
Neustadt. Seit jeher ist der in der Nähe der Straße nach Arnshain gelegene Dreiherrenstein ein besonderer Ort. Mit dem Kurfürstentum Hessen-Kassel, der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und dem Königreich Preußen trafen hier schon im 19. Jahrhundert die Territorien dreier Staaten aufeinander.

Heute sind es die Landkreise Marburg-Biedenkopf, Schwalm-Eder und Vogelsberg, die hier einen gemeinsamen Grenzpunkt haben. Im Rahmen des Stadtjubiläums „Neustadt 750“ lädt die Jubiläumskommune alle ihre Nachbarn zu einem Treffen am Dreiherrenstein ein und knüpft damit an eine Veranstaltung an, die unter anderem 2004 im Rahmen der 500. Trinitatis-Kirmes stattfand.

Vom Neustädter Schlossplatz am Rathaus wandert man um 10 Uhr los. In benachbarten Orten wird es von den jeweiligen Ortsbeiräten verantwortete Sternwanderungen zum Dreiherrenstein geben. Dort beginnt dann gegen 12 Uhr ein gemütliches Beisammensein, das bis in den späten Nachmittag hinein dauern soll.

Parkplätze stehen nur begrenzt zur Verfügung. Für Musik sorgen die Junker-Hansen-Musikanten. Die Verpflegung mit Speisen und Getränken wird von der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt-Mitte gewährleistet. Bürgermeister Thomas Groll hat zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens zu dieser Begegnung am Tag der deutschen Einheit eingeladen, darunter Mitglieder des Europäischen Parlaments, des Deutschen Bundestages und des Hessischen Landtages sowie die Regierungspräsidenten von Gießen und Kassel, Landräte und Bürgermeister.

Beim Festzug wird’s politisch

Zahlreiche Gruppen nahmen bei Momberger Kirmes Stellung zu aktuellen gesellschaftlichen Themen
Momberg. Nach zwei Jahren Pandemie fand in diesem Jahr die Momberger Kirmes wieder traditionell mit Festzug statt. Die Kirmes startete am Freitagabend mit einem Disco-Abend. Der Samstag begann mit einem Familiennachmittag, und am Abend spielten „The Skyliners“ auf der Momberger Wiesn-Party.

Am Sonntag ließen sich die Momberger Vereine vom Regenwetter nicht abschrecken und fuhren mit ihren selbst gebauten Motivwagen durch die geschmückten Straßen.

Die Traditionsfigur der „Momberger Ranzemann“, in diesem Jahr erstmals verkörpert von Zimmermann Axel Groß, führte vor dem Modell der Pfarrkirche den Festzug an. Nach den Ehrengästen, dem Königspaar und den Klängen der Emsdorfer Blasmusik wurde es politisch. Die Ranzemannschaft schlug auf ihrem Wagen vor, die Gasspeicher durch die Produktion von eigenem Bio-Gas aus den eigenen Toiletten zu füllen. Die Kindergartenkinder, verkleidet als kleine Handwerker, möchten den städtischen Bauhof unterstützen. Auch der Reiterverein ging auf das Thema „Klimaschutz“ ein, stellte aber fest, dass „ohne Pferd und ohne Gas“, der Spaß ziemlich auf der Strecke bleibt. Der Gesangverein nahm es sportlich und haute kräftig in die Pedale um die „Vokale“ besser zu treffen. „Beim Festzug wird’s politisch“ weiterlesen

Die Ratgeberinnen

Marieke Knabe und Juliane Liebelt sind als Klimaschutzmanagerinnen für fünf Ostkreis-Kommunen zuständig
Von Florian Lerchbacher
Kirchhain. Juliane Liebelt und Marieke Knabe sind die Gesichter eines Projektes, das bisher einmalig in den Ostkreis-Kommunen ist – aber richtungsweisend sein könnte: Mit Kirchhain, Neustadt, Amöneburg, Rauschenberg und Wohratal kooperieren über Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) gleich fünf Städte und Gemeinden erstmalig gemeinsam. Und das bei einem Thema, das aktueller kaum sein könnte: dem Klimaschutzmanagement. Ursprünglich war angedacht, dass eine Person diese Aufgabe übernehmen soll – als die Kommunen aber merkten, wie vielfältig die Aufgaben sind und wie weit der Weg zur Energiewende ist, entschieden sie sich für zwei Stellen. In den kommenden zwei Jahren gibt es dafür vom Bundesumweltministerium über die Nationale Klimaschutzinitiative Zuschüsse.

Mobilität auf dem Land steht im im Focus

Und so kümmern sich nun Liebelt und Knabe ums Klimaschutzmanagement – und zwar von Kirchhain aus. Ein Hauptaugenmerk werden die beiden Frauen auf die Frage der Mobilität im ländlichen Raum richten, sagt Liebelt und nennt Schlagwörter wie Carsharing, E-Mobilität (mit der dazugehörigen Ladesäulen-Infrastruktur) oder Lastenfahrräder. Aber gerade durch den Angriffskrieg in der Ukraine rückten natürlich die Möglichkeiten der Energieeinsparung und -effizienz sowie die Fragen der Wärmeversorgung immer mehr in den Fokus – sowohl für Städte und Gemeinden als auch die Bürgerinnen und Bürger. Die weitere Prioritätensetzung werde dann im Zuge der Abstimmung mit den einzelnen Kommunen erfolgen, ergänzt sie: In einer kleinen Gemeinde wie Wohratal gebe es schließlich andere Bedürfnisse als in einer Stadt wie Kirchhain. „Die Ratgeberinnen“ weiterlesen

Eine Million Euro für das Waldstadion

Startschuss für grundhafte Sanierung / Gelände künftig mit 375 Meter langer Tartanbahn ausgestattet
Neustadt. Aus dem Bundesprogramm „Investitionspakt Sportstätten“ erhält die Stadt Neustadt (Hessen) rund eine Million Euro für eine grundhafte Sanierung des Mitte der 1960er-Jahre eingeweihten „Waldstadions“. Anfang September gab Bürgermeister Thomas Groll im Beisein des Ersten Stadtrates Wolfram Ellenberg und des Fachbereichsleiters Bauen, Planen und Umwelt, Thomas Dickhaut, im Vereinsheim des VfL Neustadt den symbolischen Startschuss für das Vorhaben.

An der Besprechung nahmen neben dem beauftragten Planer Uwe Richter – von der Richter Sportstätten GmbH aus Hermsdorf in Sachsen – auch der Fachdienstleiter Kultur und Sport vom Landkreis Marburg-Biedenkopf, Dr. Markus Morr, Sportkreisvorsitzender Stefan Backhaus, VfL-Vorsitzender Klaus Busch, sein Stellvertreter Uwe Breuer, Platzwart Frank Pfab sowie der Direktor der Martin-von-Tours-Schule, Volker Schmidt, teil.

Bürgermeister Groll betonte, dass es ihm wichtig sei, die Nutzer des Stadions von Anfang an in die Planungen einzubeziehen und von deren Erfahrungen zu profitieren. Das Waldstadion soll zum Beispiel einen Rasenplatz mit LED-Flutlicht erhalten, dessen Bewässerung gegebenenfalls über einen Brunnen sichergestellt wird.

Zudem soll eine attraktive Anlage für den Schulsport geboten werden, in der auch Freizeitsportler Angebote vorfinden. Abschließend soll auch die Infrastruktur verbessert werden, wenn es nötig erscheint. Die Baumaßnahme soll im Frühjahr 2023 beginnen und im Herbst kommenden Jahres beendet sein. Während dieser Zeit wird das Stadion nicht nutzbar sein. „Eine Million Euro für das Waldstadion“ weiterlesen