Neustädter Mitteilungsblatt

Unterwegs in Speckswinkel Dorfentwicklungsprogramm als Chance nutzen

Ende September waren Ortsvorsteher Karl Stehl und Bürgermeister Thomas Groll in Speckswinkel unterwegs, um sich vor Ort weitere Gedanken über die Umsetzung des Dorfentwicklungsprogramms zu machen.
Ausgangspunkt ihres Rundgangs war der Dorfplatz beim „Zollhof“. Hier steht für beide fest, dass es einer „Begradigung“ der Pflasterfläche bedarf, da diese momentan aufgrund der vorhandenen Neigung nicht optimal genutzt werden kann.
Beim Dorfteich soll – wie bereits berichtet – eine Verbesserung der Wegeführung über das Förderprogramm des Landes erreicht werden.
Von besonderer Bedeutung für Ortsvorsteher und Bürgermeister ist die Frage des Umgangs mit leerstehenden Wohn- und Scheunengebäuden. Hier wurde bereits 2008/09 ein Planungswettbewerb mit guten Vorschlägen mehrerer Architekten gestartet. Dem Vorhaben war allerdings aus mehreren Gründen – keine Einigung über den Erwerb, Denkmalschutz, hohe Erschließungskosten – kein Erfolg beschieden. Gleichwohl fand es großes öffentliches Interesse, u.a. beim damaligen Gießener Regierungspräsidenten Dr. Lars Wittek.
sollen Vorschläge erarbeitet und mit den Behörden bzw. möglichen Investoren diskutiert werden. „Ein solches Revitalisierungskonzept bietet eine Chance für Speckswinkel und kann auch für die beiden anderen Stadtteile und die Kernstadt wichtige Erkenntnisse bringen“, so der Bürgermeister. Dieser sprach zugleich davon, dass es in seinen Augen besser sei, ein Gebäude dessen Substanz erhebliche Mängel aufweise und für das es keine Interessenten gebe, abzureißen, als einen „Schandfleck“ zwanghaft zu erhalten.
„Im Weinberger Grund“ konnten sich die beiden Kommunalpolitiker davon überzeugen, dass die Bautätigkeit im erweiterten Baugebiet begonnen hat. „Hier haben wir eine gute Entscheidung getroffen. Junge Familien können sich ihr Eigenheim schaffen. In den anderen Teilen der Kommune wollen wir dies in der Folge auch noch erreichen“, erklärte der Bürgermeister.
Zum Abschluss wurde noch über die Situation der Freiwilligen Feuerwehr Speckswinkel gesprochen. Für deren Fahrzeug steht eine Ersatzbeschaffung an. Voraussetzung hierfür sind aber Veränderungen bei der Unterkunft. Dieses Thema, so Thomas Groll, werde man mit der Wehrführung besprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Er versicherte dem Ortsvorsteher, dass eine Aufgabe des Feuerwehrstandortes Speckswinkel nicht in seiner Absicht liege. „Wir müssen überlegen, planen, Kosten ermitteln und darauf aufbauend die Angelegenheit angehen. Möglicherweise können wir hierfür ebenfalls Mittel der „Hessenkasse“ nutzen. Ich bitte aber um Verständnis dafür, dass wir hier nicht kurz-, sondern mittelfristig agieren werden“, erläuterte Groll seine angedachte Vorgehensweise.

2019 – 70 Jahre Grundgesetz Ein Grund zu feiern und zum Nachdenken

Am 23. Mai 1949 verabschiedete der Parlamentarische Rat in Bonn unter dem Vorsitz des späteren Bundeskanzlers Dr. Konrad Adenauer das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland. Vier Jahre nach dem Ende des II. Weltkriegs quasi die Geburtsstunde unseres Landes. 2019 jährt sich dieses herausragende Ereignis zum siebzigsten Male.
Für Neustadts Bürgermeister Thomas Groll ist dies zunächst ein Anlass zum Feiern. „Das Grundgesetz ist, wie es der frühere Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert einmal gesagt hat, das wichtigste Dokument unseres demokratischen Selbstverständnisses und die freiheitlichste Verfassung, die Deutschland je hatte. Natürlich werden wir dies im Rahmen unserer zeitgeschichtlichen
Erinnerungsreihe würdigen“, betont Groll.
Im Mai kommenden Jahres wird es daher eine Veranstaltung geben, zu der bereits der bekannte Staats- und Verfassungsrechtler Prof. Dr. Paul Kirchhof, von 1987-1999 Richter am Bundesverfassungsgericht, seine Zusage gegeben hat.
Im Kontext mit der Verabschiedung des Grundgesetzes sieht der Bürgermeister zwei weitere Ereignisse, die sich 2019 ebenfalls jäh- ren: Den 1. September 1939, der Beginn des vom nationalsozialistischen Deutschland verursachten II. Weltkrieges, und den 9. November 1989, den Fall der Berliner Mauer. Auch zu diesen Terminen soll es Gedenkveranstaltungen geben.
„Nur den 23. Mai als Jubiläum zu feiern, wäre mir aber – gerade auch in der aktuellen Situation unseres Landes – viel zu kurz gegriffen. Wir müssen das kommende Jahr nutzen, um über unser Selbstverständnis als Deutsche im 21. Jahrhundert nachzudenken. Wir müssen zurück, vor allen Dingen aber nach vorne schauen. Da gibt es sicher viele unterschiedliche Aspekte. Aber eines muss doch klar sein, Basis für uns alle sind das Grundgesetz mit den darin formulierten Grundrechten für alle in Deutschland lebenden Menschen und die soziale Marktwirtschaft“, stellt Thomas Groll heraus.
Ausgehend von den Geschehnissen in Deutschland in den Jahren 1933-1945 haben die Mütter und Väter des Grundgesetzes nach den Worten des Bürgermeisters eine Verfassung erarbeitet, die sich gegen jede Form von Extremismus und Rassismus wendet. Auch daran müsse im kommenden Jahr erinnert werden.
Für das „Erinnern“ und „Nachdenken“ möchte Thomas Groll Partner wie die Martin-von-Tours-Schule, die Gemeinwesenarbeit, aber auch die Kirchen gewinnen.
„Alle, die das gesellschaftliche Leben unserer Kommune mitprägen, sind eingeladen, sich einzubringen. Mir ist ein breiter Diskurs wichtig. Unsere Verfassung geht alle an“, betont der Bürgermeister.
Es müsse gemeinsame Aufgabe sein, der jüngeren Generation die Werte des Grundgesetzes zu vermitteln. Gleiches gelte auch für Menschen, die neu nach Deutschland gekommen seien. „Für mich gibt es zwei wichtige Voraussetzungen zur Integration: Das Erlernen unserer Sprache und die Akzeptanz unserer Verfassung als Grundlage für ein friedliches Zusammenleben“, hebt Groll hervor. Gerne würde Thomas Groll im Lauf des nächsten Vierteljahres gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern einen Veranstaltungskanon für 2019 erarbeiten.

Elternabende in den kommunalen Kindergärten Fünfte Gruppe in der Allee soll 2019 entstehen

Mitte September fanden die Elternabende der kommunalen Kindergärten statt. Wie seit 2007 üblich nahm auch Bürgermeister Thomas Groll hieran teil, berichtete über aktuelle und zukünftige Entwicklungen und stand den Eltern des Waldkindergartens und der Kindertagesstätten „Regenbogen“ und „Sonnenschein“ Rede und Antwort.
Der Bürgermeister freute sich über die positive Entwicklung des Waldkindergartens im ersten Jahr, den gegenwärtig elf Kinder besuchen und der in den kommenden Monaten weitere Kinder aufnehmen wird. Er dankte den Erzieherinnen, den Eltern und dem Förderverein für ihre engagierte Arbeit und das gute Miteinander. Thomas Groll hob hervor, dass sich Förderverein und Kindergarten – wie die „alt eingessenen Einrichtungen auch bereits bei zahlreichen Veranstaltungen der Kommune beteiligt hätten. „Es war
richtig, die pädagogische Arbeit dem bsj Marburg zu übertragen, dort verfügt man über große Erfahrungen im Bereich der Natur- und Waldpädagogik. Der Waldkindergarten rundet unser Angebot ab. Ich bin zuversichtlich, dass die Betreuungsplätze bis Ende 2019 weitgehend belegt sein werden“, so der Bürgermeister.
Vor Eltern und Erzieherinnen der KiTa „Regenbogen“ ging Thomas Groll auf die teilweise Beitragsfreiheit für Kinder über drei Jahren ein. Er verwies auch darauf, dass Neustadt nach seiner Kenntnis die einzige Kommune im Landkreis sei, die Eltern von Kindern unter drei Jahren zunächst für den Zeitraum vom 1.8.- 31.12.2018 eine anteilige Rückerstattung auf den Kindergartenbeitrag gewähren werde. Die Stadtverordnetenversammlung sei seinem Vorschlag gefolgt, eine Rückzahlung des Landkreises hierfür zu verwenden. Über die Höhe könne er gegenwärtig noch keine genaue Auskunft geben („Ich denke im mittleren zweistelligen Bereich pro Monat.“). Unklar sei zudem noch, ob und ggf. in welcher Höhe es auch 2019 eine Rückerstattung geben werde. „Das hängt von zahlreichen Parametern ab. Die Rückerstattung ist leider kein dauerhafter Automatismus“, so der Bürgermeister.
Kurz ging er auf die Neustrukturierung des Familien- und Generationenzentrums von 0-99 Jahren ein. Dieses wird ab 2020 seinen Platz im neuen Kultur- und Bürgerzentrum finden, das inhaltliche Angebot ausbauen und eine eigenständige Einrichtung sein, die natürlich eng mit den Kindertagesstätten kooperieren soll.
Die Kommune wird nach den Worten des Bürgermeisters auf die stark vermehrte Nachfrage nach Betreuungsplätzen für unter Dreijährige reagieren. Die bisherige Bücherei soll daher bereits 2019 in eine fünfte Gruppe für die KiTa „Regenbogen“ umgebaut werden. Die Inbetriebnahme dürfte zum neuen Kindergartenjahr erfolgen. „Bis dahin müssen wir über die Runden kommen. Die Eltern bitte ich hierfür um Verständnis. Wir werden alsbald handeln, müssen aber zunächst die genehmigungs- und haushaltsrechtlichen Vorschriften schaffen“, erläuterte Thomas Groll.
Nach seinen Worten wäre es wünschenswert, wenn es in Neustadt mehr Tagesmütter gäbe. Dies würde die KiTas entlasten. Er wolle diesbezüglich das Gespräch mit dem Kreis suchen, sagte Groll. Abschließend dankte der Bürgermeister Elternbeirat und Förderverein für die engagierte Arbeit zum Wohl der Einrichtung. Die Kommune wird für den Außenbereich ein weiteres Spielgerät an- schaffen und der Förderverein sich hieran mit einem nennenswerten Betrag beteiligen. Dank dieser Mithilfe könnte aus der „Pflicht“ eine „Kür“ werden.
Auch in der KiTa „Sonnenschein“ befasste sich der Bürgermeister zunächst mit allgemeinen Fragestellungen. Danach ging er auf den Außenbereich ein. Hier gibt es den Wunsch von Erzieherinnen, Eltern und natürlich Kindern nach einer umfassenden Neugestaltung. Dem, so Groll, wolle er sich grundsätzlich nicht verschließen. Zunächst gelte es aber über das „Wie“ zu sprechen. Er persönlich fände eine aktive Beteiligung der Kinder und Eltern spannend. Das Konzept beim Spielplatz in der Emil-Rössler-Straße habe ihn diesbezüglich überzeugt. Auch die Frage der Kosten und eines Sponsorings durch Förderverein und Dritte gelte es zu prüfen. Auch im „Sonnenschein“ dankte er Erzieherinnen, Elternbeirat und Förderverein für das Zusammenwirken zum Wohle der KiTa und damit letztlich der Kinder. „Alle drei Einrichtungen sind gut aufgestellt und erfüllen ihren Bildungsauftrag. Natürlich gebe es immer noch etwas zu verbessern. Daran arbeiten wir alle, insbesondere auch daran, wie wir auf die geänderte Zusammensetzung der Kinder eingehen können. Die KiTas sind der erste Ort, wo Sprache vermittelt und Integration gelebt wird“, so die Einschätzung des Bürgermeisters.
Auch beim kirchlichen Kindergarten „Arche Noah“ Momberg- Mengsberg steht der Bürgermeister regelmäßig im Gespräch mit den Verantwortlichen. Hier ist kurzfristig eine Erweiterung der Stellplätze vorgesehen. Mittelfristig, so Thomas Groll, müsse man die Belegungszahlen beobachten und prüfen, ob eine räumliche Erweiterung notwendig werde. Eine Frage, die natürlich auch mit der katholischen Pfarrgemeinde Momberg zu besprechen sei.

Vertrag über Erwerb der „Mehrzweckhalle“ in der ehemaligen Kaserne unterzeichnet

Kommune möchte bei der Veräußerung weiterer Hallen usw. „Fuß in der Tür“ haben.
Am 26. September Unterzeichneten Bürgermeister Thomas Groll und Erster Stadtrat Wolfram Ellenberg für die Kommune den Kaufvertrag mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BI- mA) über den Erwerb der „Mehrzweckhalle“ in der ehemaligen Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne sowie des früheren Exerzierplatzes und weiterer Flächen. Insgesamt erwarb die Kommune 21.000 qm,
die Halle hat eine Grundfläche von 1.000 qm.
Nach den Worten des Bürgermeisters hat die Kommune ein Erstzugriffsrecht auf ehemalige Kasernenflächen, wenn sie diese für öffentliche Zwecke nutzt. Zudem könnte in diesem Fall eine Kaufpreisreduzierung von 50 % geltend gemacht werden. Mithin zahlt die Stadt Neustadt (Hessen) 178.000 Euro an die BImA.
„Der städtische Bauhof bekommt nun endlich ausreichende Lagerflächen. Wir können Mietobjekte abgeben und die dezentrale Lagerung von Gerätschaften und Material beenden. In den letzten Jahren veräußerten wir den „Bullenstall“, das Gefrierhaus in der Hindenburgstraße und die Feldscheune „An der Stuffert“, auch das wird nun kompensiert“, erklärte der Bürgermeister.
Zudem könne man in einem zweiten Schritt auf der befestigten Fläche einen kleinen Wertstoffhof anlegen. Zunächst aber soll ein Hochregallagersystem und ein Hublader erworben werden. Die Gelder hierfür stehen ebenso wie für den Erwerb der Halle zur Verfügung.
Der Fachbereich II wird in den kommenden Wochen die weiteren Planungen vorantreiben. Thomas Groll geht davon aus, die notwendige Ertüchtigung des Gebäudes mit Mitteln der „Hessenkasse“ anzugehen. Dann trüge die Kommune nur 10 % der Kosten.
Als notwendige Arbeiten stehen u.a. der Austausch der Tore, die Erneuerung der Dachrinne oder ein (Teil-)Austausch von Glasbausteinen an. Für diese „Verschleißschäden“ wurde beim Kaufpreis seitens der BImA ein Abzug vorgenommen. Hinzu kommt für die Kommune noch eine Umzäunung und in der Folge eine Verbesserung der sanitären Situation. Man werde hier, ebenso wie bei der Erschließung, schrittweise Vorgehen, da keine Eile bestehe, betonte Thomas Groll.
Nach den Worten des Bürgermeisters bleibt der Bauhof auch weiter in der Stadtmitte vertreten, dort gibt es u.a. das Sozialgebäude für die Mitarbeiter.
„Wenn man den Kaufpreis und die notwendigen Investitionen nimmt und ins Verhältnis zu dem setzt, was wir bekommen, dann war die von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig getroffene Entscheidung für den Erwerb zweifellos richtig“, so Thomas Groll.
Eine wichtige Neuigkeit hatte der Bürgermeister bei einem Pressetermin noch zu berichten: Die Kommune möchte bei der anstehenden Veräußerung der Konversionsfläche II (Hallen, Schleppdächer und Freiflächen) einen „Fuß in die Tür“ bekommen.
„Wir wollen nicht, dass ein Investor alles von der BImA erwirbt und wir keinen Einfluss auf die Nutzung haben. Unser Ziel ist es, entsprechend des bestehenden Bebauungsplanes dort Gewerbe bzw. Handwerksbetriebe anzusiedeln. Hier gibt es zahlreiche Nachfragen. Als Bürgermeister möchte ich hier aktiv Stadtentwicklungspolitik betreiben. Nach zahlreichen Vorgesprächen mit meinem Fachbereichsleiter Thomas Dickhaut bereiten wir hierfür gegenwärtig den Boden dafür. Es wäre wünschenswert, hier mit einem Partner Bodenbevorratung zu betreiben“, erläuterte Thomas Groll seine Planungen. Er geht davon aus, in den nächsten zwei Monaten zum Ziel zu kommen. Entsprechende Gespräche laufen derzeit.

Aqua Fitness & Aqua Rehasport – neues Angebot im Rotkäppchenbad in Mengsberg

Na gut, man könnte es auch einfach Wassergymnastik nennen, aber Aqua Fitness klingt einfach trendig und laut Janet Höhne, Bewegungswissenschaftlerin an der Universität Potsdam und Vorsitzende des Aqua-Fitness-Verbandes Deutschland, ist es das auch. Immer mehr Sportarten wie Jogging, Zumba oder Boxen finden nun auch im Wasser statt. Immer mehr Anbieter von Sport- und Wellnesskursen bieten Aqua-Fitness an. Wir nun auch!
Bewegungen im Wasser sind vor allem für Senioren geeignet, aber auch für Übergewichtige und Menschen mit Erkrankungen oder Behinderungen, denn der Körper wird auf schonende Weise trainiert. Aqua Fitness bietet sich zur Prävention von Erkrankungen, zur Rehabilitation und als Fitnesstraining an. „Es optimiert immer das Herz-Kreislaufsystem und ist gut für den Stoffwechsel“, betont Ute Repschläger, Vorsitzende des Bundesverbandes selbstständiger Physiotherapeuten (IFK).
Nur wenige Vorerkrankungen sprechen gegen das Aqua-Training. Wenden Sie sich am besten an die Sport- und Gesundheitstrainerin Eva Weiher. Sie bespricht mit Ihnen ganz individuell an welchem Kurs Sie teilnehmen möchten, ob Aqua-Rehasport oder Aquafitness.
Für den Aqua-Rehasportkurs wird eine Verordnung vom Arzt benötigt. Eva Weiher rechnet die Kursstunden direkt mit der Krankenkasse ab und Sie müssten lediglich den Eintritt ins Schwimmbad bezahlen. Der Kurs findet ab 5 Teilnehmerinnen statt, maximal jedoch 15.
Der Aqua-Fitnesskurs findet ab 10 Teilnehmer*innen statt. Für die Teilnahme können Sie bei Eva Weiher folgende Gutscheinkarten erwerben: 10er = 25 € (2,50 €/Kursstunde*), 15er = 33 € (2,20 €/Kursstunde*) oder 20er = 40 € (2,00 €/Kursstunde*). Hinzu kommt auch hier der Eintritt ins Schwimmbad.
Die Kurse starten am 7. November 2018 im Rotkäppchenbad in Mengsberg. 1. Kurs startet um 15 Uhr, der 2. Kurs um 16 Uhr. Bei großer Nachfrage kann auch ein 3. Kurs um 17 Uhr angeboten werden. Die Kursdauer beträgt 45 Minuten. Sollten Sie nicht wissen wie Sie zum Rotkäppchenbad kommen sollen, dann teilen Sie uns das bitte mit. Wir organisieren dann Fahrten mit unserem Mini- Bus.
Ob fit bleiben oder fit werden – melden Sie sich an!
Für Anmeldungen und bei Fragen:
Eva Weiher | Tel. 0160 99618284
Svetlana Nerenberg, Koordinatorin „Älterwerden in Neustadt“

Bürgermeisterwahl 28. Oktober 2018 Viel getan. Viel zu tun.

Am 1. Oktober fand ein weiterer gut besuchter politischer Dämmerschoppen im Vorfeld der Bürgermeisterwahl statt. Diesmal sprach Thomas Groll in der Gaststätte Amstätter in Neustadt sowohl über die Ergebnisse seiner bisherigen Amtszeit, als auch über seine Ideen für die Zukunft unserer Kommune. Mit den Worten „Viel getan. Viel zu tun.“ lassen sich seine Ausführungen prägnant zusammenfassen.
Seit 2007, so der amtierende Bürgermeister, konnte viel für die Kernstadt und die Stadtteile Mengsberg, Momberg und Speckswinkel erreicht werden. Beispielsweise wurden erhebliche Investitionen in die Kinderbetreuung getätigt. Die Öffnungszeiten der Einrichtungen wurden erweitert und flexibler gestaltet. Die Kindertagesstätte „Regenbogen“ wurde neu errichtet, die KiTa „Sonnenschein“ um einen zusätzlichen Gruppenraum erweitert. Das Grundschulgebäude in Momberg wurde zu einer Kindertagesstätte umgebaut, die von der katholischen Kirchengemeinde Momberg betrieben wird und Kinder aus Momberg und Mengsberg betreut. Ein Waldkinderkarten entstand und hat sich als weiteres Angebot etabliert. „Die Neuordnung der Kinderbetreuung in den Stadtteilen war notwendig und leider alternativlos. Qualitativ gibt es dadurch für alle Kinder klare Verbesserungen“, so Thomas Groll. Nun gelte es weitere Plätze für unter Dreijährige zu schaffen, dies soll durch den zeitigen Umbau der Bücherei in der Allee geschehen.
Neben zahlreichen Investitionen in die kommunale Infrastruktur und die historische Bausubstanz hätten die Freiwilligen Feuerwehren und das Vereinswesen im letzten Jahrzehnt besondere Aufmerksamkeit erfahren. „Unsere Freiwilligen Feuerwehren sind unverzichtbar. Sie brauchen eine gute Ausrüstung bzw. Unterbringung und eine gute Ausbildung. Auch in Zeiten leerer Kassen haben wir danach gehandelt. Ein reges Vereinsleben prägt eine Kommune. Daher verstehe ich mich als Partner der Vereine und unterstütze deren Investitionen. Der Kunstrasenplatz auf der „Ochsenwiese“ ist hierbei sicher herausragend“, betonte Thomas Groll. Diesen Kurs wolle er auch zukünftig beibehalten. Beispielsweise werde eine Sanierung der Laufbahn im „Waldstadion“ positive Auswirkungen auf den Vereins- und Schulsport haben.
Wichtig für Thomas Groll ist es auch, die dörfliche Identität in Mengsberg, Momberg und Speckswinkel zu stärken. „Zusammen bilden wir eine Kommune, aber jeder Ort hat seine Besonderheiten. Deshalb lag mir der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
sehr am Herzen und ich habe die vielfältigen Aktivitäten der Dorfgemeinschaften gerne unterstützt. Die erzielten Erfolge waren großartig und sind eine gute Basis für die weitere Arbeit.“
Aber auch die Innenstadt wurde immer wieder durch Veranstaltungen belebt. Herausragend dabei, dass Neustadt zweimal Landessieger der Innenstadt-Offensive Hessen „Ab in die Mitte“ werden konnte.
In den kommenden zwei Jahren werde zunächst die Neustädter Kernstadt zu einer großen Baustelle: Vom Rathausplatz über den Bürgerpark und den Schulhof der Martin-von-Tours-Schule bis hin zum Kultur- und Bürgerzentrum sowie dem Freibad werde gearbeitet. „10 Millionen Euro werden hier investiert. Das Gesicht Neustadts verändert sich dadurch positiv“, so Thomas Groll.
Zeitversetzt kommen dann auch die Stadtteile an die Reihe. Auch hier gibt es zahlreiche Projekte, die insbesondere mit dem Dorfentwicklungsprogramm und der „Hessenkasse“ umgesetzt werden sollen. Hier rechnet der amtierende Bürgermeister bis Ende 2024 mit einem Investitionsvolumen von über 2 Mio. Euro.
„Wir haben viel vor, packen wir es an. Künftige Generationen werden uns dankbar sein und noch davon profitieren“, stellte Thomas Groll zum Abschluss des Abends fest.

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