Es war einmal ein runder Geburtstag

Kindergarten „Sonnenschein“ besteht seit 40 Jahren Kinder umrahmten Festakt mit Märchen-Aufführungen

Sogar der Himmel hielt ein passendes Geschenk bereit: Der lichtete sich pünktlich zum großen Festakt „40 Jahre Sonnenschein“ und machte damit dem Neustädter Kindergarten alle Ehre.

von Yanik Schick

Neustadt. Heute ist er Bürgermeister, doch einst war Thomas Groll eins der ersten Kinder, das nach der offiziellen Einweihung am 18. Februar 1974 in der städtischen Tageseinrichtung der Eichsfelder Straße betreut wurde. 40 Jahre später feierte der Bürgermeister beim Sommerfest gemeinsam mit gut 150 Eltern, Verwandten und Freunden der Jungen und Mädchen, die aktuell im Kindergarten untergebracht sind, den runden Geburtstag des „Sonnenscheins“. „Es war einmal ein runder Geburtstag“ weiterlesen

Baugebiet ist eine Notlösung

Speckswinkler glauben derzeit nicht an Zukunft der Dorfmitte

Der Speckswinkler Ortsbeirat beschäftigte sich mit der Zukunft der Ortsmitte, dem Leben im Dorf und sprach sich für ein Neubaugebiet im Weinberger Grund aus.

von Klaus Böttcher

Speckswinkel. Das Dorf benötigt Bauplätze für junge, bauwillige Familien. Das wurde während der Sitzung des Speckswinkler Ortsbeirates deutlich.

Ziel war ursprünglich gewesen, im Ort vorhandene Baulücken zu schließen und somit das Leben zurück in die Dorfmitte zu bringen. Ein Dorn im Auge sind seit Jahren zwei Gebäude, die langsam verfallen, aber bisher nicht abgerissen werden durften. Inzwischen hat sich eine potentielle Käuferin gemeldet. Die Stadt hat zwar ein Vorkaufsrecht, jedoch in diesem Jahr kein Geld dafür im Haushalt eingestellt. „Baugebiet ist eine Notlösung“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

„Meilenstein in der heimischen Energieversorgung” Stadtwerke übernehmen Gasnetz-Konzessionen im Ostkreis

Seit letzten Montag ist es amtlich. Bürgermeister Christian Somogyi (Stadtallendorf), sein Kollege aus Kirchhain, Bürgermeister Jochen Kirchner sowie der Rathaus-Chef aus Neustadt, Bürgermeister Thomas Groll unterzeichneten gemeinsam mit ihren Stellvertretern die Verträge zur Übergabe der Gasnetz-Konzessionen an die Stadtwerke Marburg. Der heimische Energieversorger wird sein Gasnetz nun um rund 130 km erweitern und mindestens für die nächsten 20 Jahre betreuen.

Sichtlich erfreut angesichts des eindeutigen Votums der Kommunalpolitiker zeigt sich Stadtwerke Geschäftsführer Norbert Schüren. „Als kommunales Unternehmen in der Heimatregion freut es uns natürlich sehr, dass wir uns gegen unsere Mitbewerber durchsetzen konnten“, erklärt Norbert Schüren. „Unser Dank gilt in erster Linie all denen, die das Ausschreibungsverfahren begleitet haben. Wir wissen, dass die verantwortlichen Kommunalpolitiker viel Zeit und Energie in das Verfahren investiert haben und versichern Ihnen, dass wir diesen Vertrauensbeweis als Ansporn sehen, unsere Arbeit gut zu machen.“, so Schüren. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Querungshilfe scheitert an Anliegern

 

Ortsbeirat Neustadt diskutierte problematische Verkehrsthemen  Kernstadt vor „großer Baustelle“

Zur Ortsbeiratssitzung kamen wegen des Themas Verkehrssituation in der Ringstraße und Am Schalkert ein Dutzend interessierte Bürger, was eher ungewöhnlich ist.

von Klaus Böttcher

Neustadt. Die zukünftige Verkehrssituation in der Ringstraße und der Straße Am Schalkert erhitzt die Gemüter der Neustädter Bürger. Bürgermeister Thomas Groll erläuterte, dass es zwei Modelle gebe. Bei beiden ist ein Einbahnverfahren vorgesehen (die OP berichtete). Andere Vorschläge von Bürgern seien trotz Aufforderung der Stadtverwaltung nicht abgegeben worden. Der Plan werde allerdings im Moment nicht weiter verfolgt, da davon auszugehen sei, dass Neustadt in den nächsten drei Jahren eine große Baustelle sei.

In diesem Jahr werde in der Hindenburgstraße der erste Abschnitt ausgebaut und 2015 folge der nächste. Das bedeutet acht Monate Bauzeit mit Sperrungen. Da es sich um eine Bundesstraße handelt, wird der Verkehr weiträumig umgeleitet von Treysa und Cölbe aus. Umleitungen werde es geben und Schleichwege seien dann nicht auszuschließen. Andere Ortsteile dürften davon auch betroffen sein, meinte Bürgermeister Thomas Groll.

Der Ortsvorsteher der Kernstadt, Klaus Groll, hatte ausnahmsweise Fragen der Zuhörer zugelassen. Es kam der Vorschlag, einen Teil der Ringstraße als Spielstraße auszuweisen, und es wurde bemängelt, dass in der Straße Am Schalkert viel zu schnell gefahren werde. Durch Aufstellen von Schildern seien die Probleme nicht zu lösen, verdeutlichte Thomas Groll, sondern es müsse auch kontrolliert werden. Um den Ausbau der Hindenburgstraße ging es auch in einem weiteren Punkt der Tagesordnung. Klaus Groll trug den Wunsch des Ortsbeirates vor, im Bereich der Einmündung Nellenburgstraße eine Querungshilfe einzubauen. „Wir haben uns mit dem Thema Querungshilfe beschäftigt und mit den Anliegern bei der Versammlung darüber gesprochen“, erklärte der Bürgermeister. Der Bauamtsleiter der Stadt, Thomas Dickhaut, erläuterte die Probleme, warum es bisher keine Querungshilfe im Bereich der Einmündung Nellenburgstraße geben kann, obwohl es da durchaus sinnvoll sei. Die Anlieger seien nicht bereit, etwas von ihrem Grundstück abzugeben.

Da es sich um eine Bundesstraße handelt, sind gewisse Vorgaben einzuhalten. So muss die Fahrbahn vom Fahrbahnteiler bis zur Bordsteinkante 3,5 Meter breit sein. Die Querungshilfe soll eine Breite von 2,5 Meter haben und der Gehweg 1,5 Meter. Dickhaut rechnete das hoch und stellte fest, dass die Anlieger einen Streifen von einem Meter Breite abgeben müssten. Die Anlieger verweigern das aber, weil der Verkehr dann zu nahe an die Gebäude herankomme.

 

Die nächsten naturnahen Projekte sollen folgen

Heimat- und Verschönerungsverein plant diverse Vorhaben

Kinderwald, Baum-des-Jahres-Gatter, Naturlehrpfad – die Verbundenheit der Mengsberger zur Natur wird durch zahlreiche Projekte sichtbar. Nun sollen weitere folgen.

von Florian Lerchbacher

Mengsberg. Es dauert noch etwas mehr als zwei Wochen, dann kommt die Jury des Europäischen Dorferneuerungspreises nach Mengsberg. Einmal mehr putzt sich das Golddorf für hohen Besuch heraus und setzt alles daran, am Mittwoch, 4. Juni, ab 16 Uhr die Gäste zu beeindrucken. Die Planungen laufen allerdings weit über diesen Termin hinaus.

Bereits klar ist, dass sich die geplante Spielscheune (die OP berichtete) bis zu diesem Stichtag keinesfalls umsetzen lässt -dennoch ist sie natürlich ein Projekt, mit dem sich bei der Jury punkten lässt. Es gibt aber noch weitere Anliegen – die zwar weitaus kleiner sind, das Dorf allerdings voranbringen.

Der Heimat- und Verschönerungsverein hat ein computergestütztes System mit Wegweisern und Informationstafeln in verschiedenen Ausführungen zur Ausschilderung der Gemarkung und der Wegweiser erarbeitet. So können sich Gäste, die Mengsberg seit dem Gewinn der Goldmedaille bei „Unser Dorf hat Zukunft“ vermehrt verzeichnet, problemlos zurechtfinden. Neben Richtungs- und Entfernungsangaben enthalten die Schilder und Tafeln nämlich Angaben zu Standort, Höhe, GPS-Koordinaten und Flurbezeichnungen.

Außerdem stimmten die Mitglieder des Vereins während der Jahreshauptversammlung den Plänen zur Übernahme der freiwerdenden Fischereirechte an der örtlichen Welzebach zu. Über Patenschaften und Aktionstage soll das Gewässer Bestandteil des Mengsberger Lebens werden: „Fischerei- und naturinteressierte Menschen sind zur Mitarbeit herzlich eingeladen“, betont Burkhard Stern, der zweite Vorsitzende des Vereins. Zudem haben die Heimatverschönerer vor, durch verschiedene Beweidungsformen den ursprünglichen Vegetationsstand der Wacholderheide am „Roten Berg“ wiederherzustellen. „Wir planen, Ziegen, Rinder, Pferde, Esel und Schafe zur Beweidung einzusetzen“, sagt Stern und hebt hervor: „Dabei kommt uns natürlich entgegen, dass es für die Tiere im Tal direkt eine Quelle gibt.“

Bei all den positiven Nachrichten gibt es im Verein aber auch noch einen Wermutstropfen: Der Vorstand habe beschlossen, in diesem Jahr auf die Ausrichtung der Ferienspiele zu verzichten. „Nicht nachvollziehbare Kritik ortsfremder Personen“, gibt Stern als Grund an-zum Beispiel sei kritisiert worden, dass vor Ort Bierbänke und ein Kühlwagen gestanden hätten. Es habe allerdings intensive Diskussionen im Verein gegeben, ergänzt der zweite Vorsitzende. Ziel sei es, sich mit anderen Vereinen zusammenzutun und über Art und Umgang der Ferienspiele zu beraten, „damit diese in diesem Jahr doch noch stattfinden können“.

 

Neustädter Mitteilungsblatt

Eine Region stellt sich auf Region Marburger Land erarbeitet Entwicklungskonzept

Seit 2007 gibt es die Region Herrenwald, bestehend aus den Städten Neustadt (Hessen) und Stadtallendorf. In dieser Zeit konnten knapp 400.000,- Euro an Fördergeldern der Europäischen Union (EU) für kommunale und private Vorhaben eingeworben werden. Dank dieser Unterstützung wurden Gesamtinvestitionen von weit über 1 Mio. Euro ausgelöst.

Aufgrund einer Vorgabe der EU müssen Regionen in der Förderperiode 2014-2020 mindestens 50.000 Einwohner aufweisen. Ein Kriterium, welches weder die Region Herrenwald, noch die bisherige Region Marburger Land (Amöneburg, Ebsdorfergrund, Fronhausen, Weimar, Außenstadtteile der Stadt Marburg/L.) erfüllen können. Daher haben sich die Bürgermeister dieser Kommunen dafür ausgesprochen, zukünftig zusammen zu arbeiten und die Region Marburger Land weiter zu fassen. Hinzu kommt auch noch die Gemeinde Lohra, die bisher zum Lahn-Dill-Bergland gehört. Sämtliche Städte und Gemeinden eint, dass sie bis zur Gebietsreform 1974 zum Altkreis Marburg gehörten.

In den nächsten Wochen soll nun ein Regionales Entwicklungskonzept (REK) erarbeitet werden. Die Koordination dieses Vorhabens wurde dem Niedensteiner Büro cognitio übertragen, das über große Erfahrungen in diesem Bereich verfügt.

Die Auftaktveranstaltung mit rund 60 Teilnehmern aus Bürgerschaft, Vereinen, Wirtschaft und Kommunalpolitik fand am 9. Mai 2014 in Roßdorf statt.

Amöneburgs Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg hieß die Anwesenden willkommen. Sein Amtskollege Peter Eidam aus Weimar blickte auf die Arbeit der Region Marburger Land zurück, deren Vorsitzender er ist, und ging auf die Neugestaltung der EU-Regionalförderung ein.

Neustadts Bürgermeister Thomas Groll, Vorsitzender der Region Herrenwald, verwies darauf, dass man „als kleine, aber feine Region“ dankbar auf das Gewesene zurückblicke, sich aber nun gemeinsam mit den neuen Partnern mutig den neuen Herausforderungen stellen müsse. Er lud die „regionalen Akteure“ zum Mitmachen ein. „Bringen Sie sich ein, werben Sie für Ihre Projekte, es geht um unsere gemeinsame Zukunft“, so seine Aufforderung.

Moderiert von Dr. Bettina Hoffmann und Ellen Ehring erarbeitete man an diesem Abend nach einigen einführenden Vorträgen Stärken und Entwicklungschancen der Region in den Themenbereichen „Bildung und Arbeit“, „Heimat und Gastlichkeit“, „Gemeinschaft und Tradition“ sowie „Klimaschutz und innovative Technologien“. Diese Fragestellungen sollen nun in vier Arbeitskreisen weiterbehandelt werden.

Ideenfindung:

Bildung und Arbeit sowie Heimat und Gastlichkeit, 21. Mai 2014, 18.00 Uhr, Bürgerhaus Ginseldorf

Klimaschutz und innov. Techn. sowie Gemeinschaft und Tradition,

22. Mai 2014, 18.00 Uhr, Rathaus Neustadt

Projektfindung:

Bildung und Arbeit sowie Heimat und Gastlichkeit, 11. Juni 2014, 18.00 Uhr, DGH Heskem

Klimaschutz und innov. Techn. sowie Gemeinschaft und Tradition, 12. Juni 2014, 18.00 Uhr, Bürgerhaus Lohra

Über die Ergebnisse soll dann am 16. Juli 2014 in Stadtallendorf weiter im Plenum aller Arbeitsgruppen und interessierten Bürger beraten werden.

Das REK wird dann bis zum 1. September 2014 erstellt und beim hessischen Umweltministerium eingereicht.

Sollte die Bewerbung der Region Marburger Land Erfolg haben, erhält man ab 2015 weiterhin Fördergelder der EU. Im Vordergrund soll dabei auch die Schaffung einer „regionalen Identität“ stehen.

Bürgermeister Thomas Groll bittet alle Interessierten auf örtlicher Ebene sich aktiv in die Erstellung des REK einzubringen. Für Fragen steht die zuständige Mitarbeiterin der Verwaltung, Gitta Vettel (Tel. 0 66 92-89 15), zur Verfügung._

 

Naturlehrpfad „Märchenhafter Herrenwaldlädt zur Erkundung der heimischen Fauna und Flora ein

Der Naturlehrpfad „Märchenhafter Herrenwald“ erstreckt sich zwischen den beiden Nachbarstädten Neustadt und Stadtallendorf über eine Länge von 12 Kilometern.

Man kann sowohl in Neustadt an der Grillhütte starten und dem Weg Richtung Stadtallendorf folgen oder von der dortigen Südschule aus Richtung Neustadt wandern. Auch kleine Schleifen sind möglich.

Entlang des Weges sind 14 Thementafeln aufgestellt, die über Fauna und Flora des Herrenwaldes informieren und stets den Bezug zur Geschichte der Region und Märchen der Brüder Grimm herstellen.

Im Rahmen der Region Herrenwald wurde der Pfad von den Nachbarkommunen Neustadt und Stadtallendorf initiiert. Die Kosten belaufen sich auf etwa 25.000,- €. Hiervon wurden 16.000,-€ aus Mitteln der Europäischen Union gefördert.

Die offizielle Eröffnung des Pfades ist im Rahmen eines „Familienwald-Aktionstages“ von Hessen Forst am Sonntag, dem 18. Mai 2014. Alle, die Lust haben, einmal durch den Herrenwald zu radeln und dabei noch lernen möchten, treffen sich um 13.30 Uhr an der Neustädter Grillhütte. Nach der Begrüßung durch die Bürgermeister Thomas Groll und Christian Somogyi übernimmt Umweltpädagoge Florian Zürn von Hessen Forst, unterstützt von zwei Kollegen, die Leitung.

Für den 3. Juli 2014 haben die beiden Kommunen Erzieherinnen der örtlichen Kindergärten und Kindertagesstätten sowie Lehrer an Neustädter und Stadtallendorfer Schulen zu einem Workshop eingeladen.

Hierbei soll der Naturlehrpfad „Märchenhafter Herrenwald“ vorgestellt werden. Darüber hinaus wird der Levari GbR entwickelte Aktionskoffer für „Forscher auf träge“, Spiele und Aktionen vorgestellt und es werden praktische Übungen angeboten.

Druckfrisch ist der Informationsflyer zum „Märchenhaften Herrenwald“. Er wurde ebenso wie der Naturlehrpfad selbst von Dr. Astrid Wetzel und Thomas Batinic erstellt. Ihr Flyer ist zunächst in den beiden Rathäusern erhältlich.

 

Kein Märchen: Märchenpfad ist fertig

Zur Eröffnung findet am Sonntag eine Radtour statt  Route durch Herrenwald ist gespickt mit Informationen

Es war einmal ein Bürgermeister, der im Herrenwald einen Märchenpfad einrichten wollte. Drei Jahre sind seitdem vergangen. Doch da das Projekt in dieser langen Zeit nicht gestorben ist, steht nun die Einweihung an.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. 14 Tafeln stehen bereits seit einiger Zeit im Herrenwald. Auf ihnen gibt es Informationen rund um Wüstungen, Teiche oder Brunnen, die es zwischen Neustadt und Stadtallendorf zu entdecken gibt. Weitere Themen sind unter anderem der Kolkrabe, der Bär, der Wolf und weitere Tiere.

Was stark nach einem Naturlehrpfad klingt, ist indes noch viel mehr: Den roten Faden bilden die Märchen der Brüder Grimm. In dem von der Region Herrenwald – also den Städten Neustadt und Stadtallendorf -initiierten Projekt sind sie das übergreifende Thema. „Da hat jeder eine bestimmte Vorstellung im Kopf, sagt Astrid Wetzel, die mit dem Büro „biopresent – Naturwissen auf neuen Wegen“ die Entwicklung der Tafeln übernommen hatte. Sie hat Figuren, Tiere und Symbole ausgewählt und vergleicht, wie sie im Märchen geschildert werden und wie und wo der Mensch ihnen in der Realität begegnen kann. „Neben dem Einführungstext gibt es immer ein Zitat aus einem Märchen, in dem das entsprechende Tier oder Thema vorkommen. Dem gegenübersteht, wie es damit im tatsächlichen Leben im Herrenwald aussieht“, ergänzt sie. „Kein Märchen: Märchenpfad ist fertig“ weiterlesen

Niemand will den Junker Hans mimen

Stadt Neustadt hat bisher keine Bewerbungen vorliegen Einführung war für den 23. Mai geplant

Was haben die Neustädter Witze gemacht, als Stadtallendorfs Narren ohne Prinzenpaar dastanden, nun scheint auch in der Junker-Hansen-Stadt die Suche nach Repräsentanten erfolglos zu bleiben.

Von Florian Lerchbacher

Neustadt. Im Frühjahr haben sie noch gelacht, inzwischen wissen auch die Neustädter, wie ernüchternd eine erfolglose Suche sein kann, gleich bei mehreren Veranstaltungen hatten Neustadts Narren Witze über die Gleichgesinnten aus der Nachbarstadt gemacht, weil der FCKK Stadtallendorf ohne Prinzenpaar dastand. Der VfL Neustadt stellte sogar ein Zweit-Prinzenpaar auf die Beine, das letztendlich den Weg nach Stadtallendorf nicht fand. Es wurde zum Running Gag, dass Birgit Amstätter und Otto Müller fröhlich durch ihre Heimat kurven – obwohl sie eigentlich zehn Kilometer weiter feiern sollten. „Niemand will den Junker Hans mimen“ weiterlesen

Von Brot, Wurst und Schuhschränken

Zahlreiche Speckswinkler nutzen erstes Gastspiel des mobilen Supermarktes Einweihung des neuen Platzes

So wird Einkaufen zum echten Erlebnis: Als gestern der mobile Supermarkt erstmals in Speckswinkel Halt machte, sorgten zahlreiche Bürger für gute Stimmung und unterhaltsame Wartezeit.

von Florian Lerchbacher

Speckswinkel. „Am besten, Sie gehen rückwärts raus“, sagt Holger Nachtwey zu Anni Naumann (81), einer seiner ersten Kundinnen in Speckswinkel. Der Hinweis kommt jedoch zu spät: Die Seniorin hat sich im mobilen Supermarkt bereits an den „Abstieg“ gemacht und klettert aus dem mit Waren vollgestopften, aber gut sortierten Kleinlastwagen heraus. Der gutgelaunte und extrem hilfsbereite Verkäufer hat ihr zuvor mit großer Sorgfalt beim Einkaufen geholfen und trägt ihr nun noch die Taschen zum Auto. „Von Brot, Wurst und Schuhschränken“ weiterlesen

Landesförderung für das Familienzentrum

12 000 Euro fließen diesmal nach Neustadt

Neustadt. Dieser Tage erhielt die Stadt Neustadt eine freudige Nachricht vom Regierungspräsidium Kassel: Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die Kindertagesstätte „Regenbogen“ in der Allee zum dritten Mal in Folge als Familienzentrum anerkannt und eine Landesförderung in Höhe von 12 000 Euro für das Jahr bewilligt.

Bürgermeister Thomas Groll sieht darin eine Bestätigung der guten Arbeit, die in der Einrichtung seit der Einweihung im August 2011 geleistet werde. In den vergangenen Jahren sei es gelungen, das Familienzentrum bekannt zu machen und mit verschiedensten Behörden, Institutionen und Vereinen zu vernetzen. Er sei sich sicher, dass die Erzieherinnen um Leiterin Claudia Orth auch für die kommenden Monate wieder zahlreiche Projekte und Vorträge auf den Weg bringen.

Bürgermeister Groll übergab an Claudia Orth und Susanne Lenz den Bewilligungsbescheid und lobte sie und ihre Kolleginnen für die engagierte Arbeit. Bei dieser Gelegenheit wies er nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Angebote des Familienzentrums allen Interessierten aus dem Stadtgebiet offenstehen und es nicht darauf ankomme, ob Kinder die Kindertagesstätte „Regenbogen“ besuchten oder nicht.