Momberger kommen an ihre Grenzen

800-Jahr-Feier: Grenzgang am 1. Mai führt zu Besonderheiten wie dem Unterschlupf einer Räuberbande
Von Florian Lerchbacher

Neustadt-Momberg.
Aus der Zeit 200 bis 400 nach Christus müsste der Name „Moumenberg apud tiliam“ – also Momberg bei den Linden – stammen. So heißt es in einer der Chroniken, die es über den heutigen Neustädter Stadtteil gibt. Die erste urkundliche Erwähnung fand „Muminberg“ dann in einer Urkunde des Klosters Haina, die vom 21. September 1226 stammt. Und so feiert das Dorf in diesem Jahr sein 800-jähriges Bestehen: als Nächstes mit einem Festkommers am Donnerstag, 30. April, ab 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus samt Maifeuer (ab 20 Uhr) an der Grillhütte sowie einem Grenzgang am Freitag, 1. Mai (Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Feuerwehrhaus, Start um 11 Uhr).
Dabei gibt es einiges zu sehen und zu erkunden, denn die rund zwölf Kilometer lange Strecke führt an zahlreichen Besonderheiten vorbei, wie Ortsvorsteher Timo Stark und Willibald Groß vom Orgateam betonen. Und das, obwohl der südliche Teil der Gemarkungsgrenze komplett ignoriert wird, denn dort führt heutzutage die Autobahn 49 vorbei, was die Gegend für eine Wanderung alles andere als attraktiv macht, wie Stark erklärt: „Aber zwölf Kilometer reichen ja auch völlig aus. Und wem das zu viel ist: Es besteht die Möglichkeit, sich von den beiden Rastplätzen aus mit dem Bürgerbus zurück ins Dorf bringen zu lassen.“

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