Neustadts SPD verwählt sich

Konstituierende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Kurioser Schnitzer bleibt folgenlos
Von Florian Lerchbacher

Neustadt.
Es hätte eine ganz normale konstituierende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung werden können. Doch ein kurioser Patzer während der Wahl des Magistrats sorgte kurzzeitig für Aufregung und dafür, dass zumindest bei einem Stadtverordneten die Stimmung kippte.
13 Sitze hat die CDU in der neu zusammengesetzten Neustädter Stadtverordnetenversammlung, auf je fünf kommen die SPD und die FWG. Und so war die Verwunderung natürlich groß, als bei der Magistratswahl 14 Stimmen auf die CDU-Liste entfielen und nur vier auf die SPD-Liste – lediglich die fünf Kreuze der FWG waren wie erwartet. Plötzlich wurden Taschenrechner gezückt und das große Rechnen begann. Denn es stand im Raum, dass die SPD durch das Verwählen (oder war es Absicht?) einen Magistratsplatz an die CDU verlieren könnte. Den Sozialdemokratinnen und -demokraten war die Aufregung deutlich anzusehen, selbst CDU-Bürgermeister Thomas Groll war unruhig – und auch Stefanie Pieper hatte kurz die Hitze, denn sie wäre von einer Stadtverordneten zum Magistratsmitglied geworden.

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