Neustädter Mitteilungsblatt

Neustadt im Advent
Ein stimmungsvoller 3. Advent in Neustadt

Dreigeteilt und doch zusammengehörend war die Ver­anstaltungsfolge am dritten Adventssonntag in Neu­stadt: der Besuch des Nikolauses, das gemeinsame Sin­gen von Weihnachtsliedern und der „Leuchtende Zug“ sorgten für einen stimmungsvollen Nachmittag und Abend. Insbesondere die bunte Lichterfahrt durch die Kernstadt und die Stadtteile reihte sich in die bisherigen Höhe­punkte des Stadtjubilä­ums „Neustadt 750″ ein.
Gegen 15 Uhr betrat zu­nächst der Nikolaus auf Einladung des Gewer­bevereins Neustadt e.V. und mit Unterstützung der Kommune die Trep­pe des Historischen Rat­hauses. 250 Kinder hat­ten im Vorfeld einen Bon erworben und erhielten
(dafür eine Geschenktüte. Da der Nikolaus für jedes Kind ein persönliches Wort bereithielt, dauerte es über eine Stunde bis sich die Schlange der Anstehenden lichtete. Während die Kinder warteten, konnten die Großen ; schon die Angebote der Historischen Bürgerwehr, der
Tanzgarde des VfL, der Roten Garde des Frauenver­eins 1958 e.V. und von Maria Happel & Team nutzen, die u.a. Feuerzangenbowle, Glühwein, Waffeln und Bratwurst bereithielten.
Kurz nach 16 Uhr hieß Bürgermeister Thomas Groll sicher 400 Besucher auf dem Marktplatz willkommen. „Wir leben gegenwärtig in herausfordernden Zeiten, in denen wir uns verstärkt auf Traditionen besinnen sollten. Mancher mag fragen, ob vor dem Hinter­grund der aktuellen Geschehnisse ein „Leuchtender Zug“ oder das Singen fröhlicher Lieder angezeigt ist, meine Antwort darauf ist ein klares „Ja“. Wir können nicht den Kopf in den Sand stecken und ständig Trüb­sal blasen, sondern müssen auch einmal aus dem All­tag ausbrechen“, so der Bürgermeister, der für diese Aussage Zustimmung der Anwesenden erhielt.
Begleitet vom Neustädter Blasorchester (wieder un­terstützt von Musikerinnen und Musikern des Spiel­mannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhain) unter der Leitung von Heiko Jahnke sangen viele bei den traditionellen Weihnachtsliedern kräftig mit. Christiane Krapp dirigierte den „Neustädter Chor“ und Sonja Stark moderierte. Das gemeinsame Singen kam gut an und einige konstruktive Vorschläge für eine mögliche Wiederauflage kamen bereits auf. Man müsse sehen, so der Bürgermeister im Nachgang, ob daraus eine Tradition erwachsen könnte. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Energiegenossen spenden für Neustadts Kinder

3.000 Euro der Vogelsberger Gesellschaft sind für die örtlichen Kindergärten bestimmt
Neustadt. Seit einem Jahrzehnt arbeiten die Energiegenossenschaft Vogelsberg (EGV) und die Stadt Neustadt bereits eng zusammen. Nachdem schon auf dem Dach des Bauhofs II (ehemalige Mehrzweckhalle Kaserne) eine PV-Anlage errichtet worden war, konnte 2022 mit der PV-Freiflächenanlage gegenüber der „Hainmühle“ ein größeres Projekt erfolgreich umgesetzt werden. Weitere Kooperationen sollen folgen, etwa ein weiterer Solarpark und die Errichtung mehrerer Windkraftanlagen im Stadtwald.

Traditionell unterstützt die EGV nach der Realisierung des ersten größeren Projektes eine soziale Einrichtung in der jeweiligen Kommune.

In Neustadt fiel die Wahl nun auf die örtlichen Kindergärten. Kürzlich überreichten die EGV-Vorstandsmitglieder Günter Mest und Udo Pfeffer einen Scheck über 3.000 Euro an Neustadts Bürgermeister Thomas Groll, der wie der ebenfalls anwesende Hans-Gerhard Gatzweiler dem Aufsichtsrat der Genossenschaft angehört. „Energiegenossen spenden für Neustadts Kinder“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Zweites Vernetzungstreffen im Projekt Global Nachhaltige Kommune Hessen

In dem Projekt Global Nachhaltige Kommune (GNK) Hessen werden bis Ende 2023 13 hessische Städte und Gemeinden sowie zwei Landkreise dabei unterstützt, kommunale Nachhaltigkeits­strategien im Kontext der Agenda 2030 und der hessischen Nach­haltigkeitsstrategie gemeinsam mit der Verwaltung, Kommunal­politik und anderen engagierten Akteurinnen und Akteuren zu entwickeln.
Die regelmäßigen Vernetzungstreffen bieten den Kommunen Ge­legenheit, sich zu den Chancen und Herausforderungen bei der Erarbeitung ihrer Nachhaltigkeitsstrategien auszutauschen und kollegial zu beraten.
In Kleingruppen werden Erfahrungen diskutiert und Potentiale des Zusammenwirkens identifiziert, im Plenum werden konkrete Unterstützungsangebote aufgezeigt und Best Practices vorgestellt. Aus den Vernetzungstreffen nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Impulse und einen klaren Blick auf die nächsten Prozessschritte mit.
Nach dem virtuellen Auftakttreffen Ende Juni 2022 bot nun der
erste Vernetzungstermin vor Ort am 9. November 2022 in Gießen die Gelegenheit eines persönlichen Kennenlernens und intensiven Austausches.
Aus Neustadt (Hessen) nahmen hieran Bürgermeister Thomas Groll, Fachbereichsleiter Holger Michel und Jahrespraktikantin Selina Renn teil.
Auf Postern stellten sich die einzelnen Städte und Gemeinden so­wie Landkreise näher vor. Interessanterweise hing die zweitkleins­te Kommune Neustadt neben der größten Frankfurt a.M.
Neustadt hob bei seinem Auftritt hervor, dass man sich bis 2030 zu einer attraktiven Wohnstadt entwickeln wolle und dabei Zu­kunftsthemen wie Mobilität und Klimaschutz bzw. Klimaanpas­sung an hervorgehobener Stelle positionieren werde. Dies solle u. a. in interkommunaler Zusammenarbeit geschehen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Gräben und Mulden sollen Neustadt vor Wasser schützen

Land fördert Erstellung von Starkregenkarte für Neustadt mit 64.000 Euro
Neustadt. Von Starkregenereignissen ist gerade immer wieder das „Heidental“ in Neustadt betroffen, das ein Einzugsgebiet von fast 100 Hektar umfasst. In der Folge kommt es dann zu Überschwemmungen in den angrenzenden Straßenzügen bis hin zur Stadtmitte.

Die nach der Fertigstellung der A 49 im Bereich Neustadt beginnende Flurbereinigung bietet nach den Worten von Bürgermeister Thomas Groll die Möglichkeit, die Problematik anzugehen. Beispielsweise können Gräben und Mulden angelegt, Bewirtschaftungsrichtungen verändert und Grünstreifen geschaffen werden.

Mit dem Beginn der Flurbereinigung dürfte ab dem Jahr 2026 zu rechnen sein. Bürgermeister Groll vertritt allerdings die Auffassung, dann nicht „bei null“ zu starten, sondern bereits jetzt mit konzeptionellen Vorbereitungen zu beginnen. Aus diesem Grunde hat die Kommune beim Land Fördermittel für die Erstellung einer Starkregenkarte beantragt. Diese soll dabei helfen, zukünftige Maßnahmen punktgenau umzusetzen.

Nun bekam die Stadt Neustadt einen Zuwendungsbescheid aus dem Landesprogramm für Klimaschutz und Klimaanpassung. Da Neustadt nicht nur Klimakommune ist, sondern auch über zahlreiche Windenergieanlagen im Stadtgebiet verfügt, wurde eine hundertprozentige Förderung in Höhe von 64.000 Euro gewährt. Gerade in Zeiten angespannter Finanzen, so der Bürgermeister, ist eine solche Unterstützung des Landes natürlich willkommen.

Hans von Dörnberg – ein Mächtiger seiner Zeit

Vortrag von Albert-Frederick Freiherr von Dörnberg zum Stadtjubiläum
Neustadt. Zu einem Stadtjubiläum gehören nicht nur rauschende Feste, Festivals und Konzerte, sondern auch das Besinnen auf die Vergangenheit der Kommune. Aus diesem Grunde hat die Stadt Neustadt anlässlich von „Neustadt 750“ zwei Bücher herausgegeben, zum Tag der hessischen Landesgeschichte eingeladen und eine Ausstellung über die Verbindungen Neustadts zu den Grafen von Ziegenhain veranstaltet.

„Wer über Neustadts Geschichte spricht, der kommt an Hans von Dörnberg nicht vorbei. Der Junker prägt mit seinen Bauten – dem nach ihm benannten Turm, der Stadtpfarrkirche und dem Dörnberg’schen Schloss, dem heutigen Rathaus – bis in unsere Tage das Bild Neustadts. Daher beschäftigen wir uns im Rahmen des Stadtjubiläums mit seinem Leben und sind froh, dass uns ein Nachfahre dieses Mannes seine Vita näherbringt“, sagte Bürgermeister Thomas Groll.

Albert-Frederick Freiherr von Dörnberg aus Bad Hersfeld ist nach Neustadt gekommen, um einen Vortrag über Leben und Wirken seines berühmten Vorfahren zu halten. Die Familie von Dörnberg stammt von einem Bruder des Junker Hans ab. „Hans von Dörnberg – ein Mächtiger seiner Zeit“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungblatt

Hans von Dörnberg – ein Mächtiger seiner Zeit
Vortrag von Albert-Frederick Freiherr von Dörnberg zum Stadtjubiläum

Zu einem Stadtjubiläum, so Bürgermeister Thomas Groll, ge­hören nicht nur rauschende Feste, Festivals oder Konzerte, sondern auch das Besinnen auf die Vergangenheit der Kom­mune. Aus diesem Grunde hat die Stadt Neustadt (Hessen) anlässlich von „Neustadt 750“ zwei Bücher herausgegeben, zum Tag der hessischen Landesgeschichte eingeladen und eine Ausstellung über die Verbindungen Neustadts zu den Grafen von Ziegenhain veranstaltet.
„Wer über Neustadts Geschichte spricht, der kommt an Hans von Dörnberg nicht vorbei. Der Junker prägt mit seinen Bau­ten – dem nach ihm benannten Turm, der Stadtpfarrkirche und dem Dörnberg’schen Schloss, dem heutigen Rathaus – bis in unsere Tage das Bild Neustadts. Daher beschäftigen wir uns im Rahmen des Stadtjubiläums mit seinem Leben und sind froh, dass uns ein Nachfahre dieses Mannes seine Vita näherbringt.“
Albert-Frederick Freiherr von Dörnberg, der Kommune seit Jahren verbunden, war mit seiner Gattin aus Bad Hersfeld nach Neustadt gekommen, um einen Vortrag über Leben und Wirken seines berühmten Vorfahren zu halten. Die Familie von Dörnberg stammt von einem Bruder des Junker Hans ab. Rund 50 Interessierte waren zu dem Vortrag in das Kul­tur- und Bürgerzentrum gekommen, darunter Baronin von Schwertzell aus Willingshausen, das Ehepaar von Schenk aus Schweinsberg und Ruth Piro-Klein, die stellvertretende Vor­sitzende des Hessischen Vereins für Geschichte und Landes­kunde. Natürlich durften auch „Junker Hans“ Tom Streichert und Burgfräulein Anna Mix nicht fehlen.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch Einspielungen aus dem Musical „Nova Civitas“ von Christiane Krapp. „Neustädter Mitteilungblatt“ weiterlesen

Erste Autobahnkilometer bekommen im Frühjahr Beton

Deutlich erkennbare Baufortschritte auf der A 49 zwischen Schwalmstadt, Neustadt, Stadtallendorf
Von Michael Rinde
Neustadt. Große Fortschritte beim Streckenbau sind auf Teilen der A-49-Trasse erkennbar, vor allem zwischen Schwalmstadt und Neustadt. Auf einzelnen Abschnitten bauen „Grader“, Straßenbaumaschinen, inzwischen die Frostschutzschicht ein. Auch bei den Brückenbauwerken gibt es deutlich sichtbare Fortschritte. Immer weiter pflanzt sich der Überbau der Gleentalbrücke zwischen Herrenwald und Dannenröder Forst fort. Die Brücke über die Joßklein ist geschlagen, um zwei Beispiele zu nennen.

Der Einbau der Frostschutzschicht ist ein entscheidender Moment im Trassenbau. Auf diese Schicht, die bereits extrem verdichtet wird, folgt dann die Betondecke, auf der in der Zukunft Fahrzeuge unterwegs sein werden. Rund 75 Zentimeter ist diese Frostschutzschicht dick, so sehen es die Richtlinien vor. Rechts und links dieser Trassenabschnitte stehen bereits Pfeiler. In diesem Teil der Autobahn sind Irritationsschutz-Zäune vorgesehen. Die Zaunelemente werden eingehängt, bevor die abschließende Betonschicht aufgebracht wird.

„Wir sind auf dem Abschnitt zwischen Schwalmstadt und Neustadt auf einem wirklich guten Weg“, sagt Jürgen Driebe, einer der beiden Geschäftsführer der A 49 Autobahn GmbH gegenüber der OP. Aktuell gehen die Planungen davon aus, dass im späten Frühjahr nächsten Jahres erstmals der Betonfertiger auf die Strecke zwischen Schwalmstadt und Neustadt geht. Er trägt eine 25 bis 27 Zentimeter dicke Betonschicht auf. Auf dieser Schicht könnten dann theoretisch, aber auch nur theoretisch, bereits die Fahrzeuge fahren. Doch die eigentliche Fertigstellung von Streckenkilometern dauert dann noch Monate, etwa für Schutzplanken, Markierungsarbeiten, Zaunbau und Schildermontage. „Erste Autobahnkilometer bekommen im Frühjahr Beton“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

100.000 neue Fahrradstellplätze an Bahnhöfen sollen entstehen
Neustadt (Hessen) ist mit 76 dabei

Die Zahl der Verkehrsteilnehmer, die sich in Deutschland dafür entscheiden, mit Fahrrad und Bahn mobil zu sein, soll deutlich erhöht werden. Bisher geht es hier nur langsam voran. Einer der Gründe: Es besteht Bedarf an guten und vor allem sicheren Fahrradabstellmöglichkeiten an deutschen Bahnhöfen – so auch in Neustadt (Hessen).
Mit der Bike & Ride-Offensive hat die Deutsche Bahn bereits im Jahr 2019 ein Förderprogramm initiiert, um den gezielten Zubau an Radabstellanlagen an Bahnhöfen zu beschleuni­gen. Durch die Förderung des Bundesumweltministeriums im Rahmen der Nationalen Klimaschutzrichtlinie sollen zunächst 100.000 neue Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen entstehen. Projektträger ist dabei das Forschungszentrum Jülich.
Auch die Stadt Neustadt (Hessen) beteiligt sich an der Bike & Ride-Offensive.
Auf dem Bahnhofsvorplatz, so Bürgermeister Thomas Groll, werden 48 überdachte Stellplätze sowie eine Sammelschließan­lage mit 24 Plätzen entstehen. Hierfür rechnet man mit Kosten von 135.000 Euro, wobei die Förderung für die Kommune 95.000 Euro beträgt.
Einer Anregung der Stadtverordneten Merve Hamel folgend, legt man zudem vier Lastenradboxen an.
Zudem stellt die Kommune neun Schließfächer mit Ladeanschluss für E-Bike-Akkus auf.
Für diese beiden Vorhaben fallen nochmals Kosten von 36.000 Euro an. Auf Nachfrage des Bürgermeisters hat der Rhein-Main- Verkehrsverbund (RMV) angekündigt, sich hieran mit rund 25.000 Euro zu beteiligen.
Momentan haben die vorbereitenden Arbeiten begonnen. Mit­arbeiter des städtischen Bauhofs legen die Fundamente an.
„Unser Bahnhof soll im Lauf des nächsten Jahrzehntes zu einer Mobilitätszentrale werden. Als erster Bahnhof im RMV-Verbandsgebiet wollen wir attraktiv sein. Die Radabstellanlagen sind der erste Schritt, dem noch viele weitere folgen müssen“, so Neu­stadts Bürgermeister.
Konkret denkt er hier an die Schaffung einer Park & Ride-Anlage und den barrierefreien Zugang zu den Gleisen.
„Die Bahn hat angekündigt, erst ab 2024 mit uns wieder über die Park & Ride-Anlage reden zu wollen, weil sie zuvor keine Flächen abgeben könne. Hier sind wir seit 1995 aktiv. Bisher leider ohne Erfolg. Wer mittags am Bahnhof ist, sieht sofort den Handlungs­bedarf“, betont Groll. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Die Kleine Bibernelle wächst nun auf dem Friedhof

Stadt macht Anlage zum „Ort der Biodiversität“ / Künftig sind Baumbestattungen möglich
Von Florian Lerchbacher
Neustadt. 600 Pflanzen hat die Stadt auf ihrem Friedhof in der Kernstadt anpflanzen lassen – von der Großen Fetthenne über Schlüsselblumen bis hin zur, wie soll es in Neustadt (deren Bewohner im Scherz Sumpfbiber genannt werden) anders sein, Kleinen Bibernelle. Die Auswahl habe Dr. Ursula Mothes-Wagner von der Agentur für Naturentwicklung getroffen, berichtet Bürgermeister Thomas Groll und erklärt: Der Friedhof solle nicht nur ein Ort der Trauer und der Stille sein, sondern auch ein Ort der Biodiversität. Außerdem sei es ein Ziel, der Anlage einen Park-Charakter zu geben.

„Aufgrund einer gewandelten Bestattungskultur – immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Urnenbestattung – gibt es auf dem Friedhof freie Flächen, die für eine naturnahe Gestaltung zur Verfügung stehen“, hebt Groll hervor. Früher habe es akuten Platzmangel gegeben, doch das sei nun anders und gebe ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten. Sollte das Vorhaben erfolgreich sein, würden auch noch Blühbeete angelegt und Bäume gepflanzt. „Die Kleine Bibernelle wächst nun auf dem Friedhof“ weiterlesen

Mehr Service für Radfahrer an Bahnhof

Neustadt baut Fahrradboxen und Ladestationen für E-Bikes auf
Von Florian Lerchbacher
Neustadt. Die Stadt Neustadt lässt derzeit eine Verkehrsstudie für die Innenstadt erstellen, die Ende des Jahres vorliegen soll. Dann werde es auch Erkenntnisse dazu geben, wie sich die Situation für Radfahrende im Stadtgebiet verbessern lasse, sagt Bürgermeister Thomas Groll auf Nachfrage dieser Zeitung – ein entsprechender Wunsch nach Verbesserungen war im Zuge einer Bürgerbefragung aufgekommen. Außerdem regten Studierende aus Kassel und Alexandria (Ägypten), die sich mit der städtebaulichen Entwicklung der Stadt auseinandergesetzt hatten, das Einführen von Fahrradstreifen an. Die Idee sei gut, kommentiert der Rathauschef: „Wir müssen die Umsetzbarkeit prüfen – man braucht schließlich auch die entsprechenden Flächen für die Straßen.“

Einen ersten Schritt geht die Stadt nun in Sachen Sicherheit: Die krummen Fahrradständer am Bahnhof kommen weg. Mitarbeiter des Bauhofs bereiten gerade den Aufbau von 48 überdachten Abstellplätzen vor. Zudem wird eine Sammelschließanlage aufgestellt, in deren Boxen 24 Fahrräder eingeschlossen werden können. Die Kosten belaufen sich auf 135 000 Euro – von denen das Bundesumweltministerium 95 000 Euro über die „Nationalen Klimaschutzrichtlinien“ trägt, die das Ziel hat, an Bahnhöfen 100 000 neue Fahrradabstellplätze entstehen zu lassen. „Mehr Service für Radfahrer an Bahnhof“ weiterlesen