Neustädter Mitteilungsblatt

Meinungsaustausch mit Bürgermeister Künz (Kirtorf)

Kürzlich trafen die Bürgermeister Ulrich Künz und Thomas Groll zu einem Meinungsaustausch im Kirtorfer Rathaus zusammen. Im Mittelpunkt der Unterredung standen die Auswirkungen des demographischen Wandels auf kleinere Kommunen in Mittelhessen und die zukünftige Entwicklung der Innenstädte und der Ortskerne, der Dörfer.
Künz berichtete, dass es auch in Kirtorf und seinen Stadtteilen vermehrt Leerstände zu beklagen gäbe. Ein Leerstandskataster, darin waren sich die Bürgermeister einig, könne durchaus sinnvoll sein, um potentiellen Interessenten einen Überblick über das Angebot zu geben und so Wohn- und Gewerbeflächen besser zu vermarkten. Beide vertraten die Auffassung, dass die Ausweisung neuer Baugebiete in diesem Zusammenhang kritisch hinterfragt werden müsse.
Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen müsse es vielmehr Ziel der Kommunalpolitik sein, Leben in die Innenbereiche zu bekommen. Der Dreiklang Leben-Wohnen-Freizeit müsse angestrebt werden. Einig war man sich darin, dass diese Aufgabe keinesfalls von den Kommunen alleine geschultert werden könne. Hier seien alle gefragt: Eigentümer, Gewerbetreibende, Städte und Gemeinden, aber auch das Land, denn ohne dessen finanzielle Hilfe seien die Herausforderungen nicht zu meistern. Thomas Groll informierte seinen Amtskollegen in diesem Zusammenhang auch über die gemeinsame Veranstaltung von Kommune und Hessen-Agentur zur Zukunft der Neustädter Innenstadt. Diese findet am 14. Februar 2008 ab 19.30 im Historischen Rathaus statt.
Künz und Groll vereinbarten abschließend, ihre Gespräche regelmäßig fortsetzen.

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Der DRK Rettungsdienst Mittelhessen weihte in Neustadt eine neue Rettungswache ein

Die Nutzung des Gebäudes in der Industriestraße wurde für 25 Jahre festgeschrieben
Zu Gast bei der Übergabe Landrat Robert Fischbach, Bürgermeister Thomas Groll, Altbürgermeister Manfred Hoim, der Geschäftsführer des DRK Rettungsdienstes Markus Müller, der Bau- herr Günter Martin, Vertreter der Bundeswehr, der Feuerwehren Neustadt und Kirchhain, Mitarbeiter der Wache und dem Fachbereich Gefahrenabwehr im Landkreis.
„Die Rettungswache in Neustadt wurde bereits Anfang Dezember 2007 in Betrieb genommen“, so der Geschäftsführer des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen Markus Müller. „Der Umzug führte zu einer enormen Standortverbesserung, vorher war man in der Ernst-Moritz-Arndt Kaserne untergebracht. Durch die günstige Lage an der Bundesstraße ist ein schnelleres Ausrücken des Fahrzeuges möglich. Auch für die Mitarbeiter der Wache haben sich die räumlichen Bedingungen verbessert. Seit September 2007 entstand in einem neuen Gewerbekomplex am Ortsrand diese neue Rettungswache. Auslöser für das Neubauprojekt war die anstehende Schliessung der Ernst-Moritz-Arndt Kaserne. Der damalige Neustädter Bürgermeister Manfred Hoim erkannte dies bereits im Herbst 2006 und brachte die jetzigen Bau- und Vertragspartner zusammen. Auf Ulm2 entstanden die Funktions und Aufenthaltsräume der Wache. Wie bisher wird ein Einsatzfahrzeug mit zwei Mitarbeitern zwölf Stunden täglich vorgehalten. Die Kosten des Neubaues trug der Bauherr, die Refinanzierung erfolgt durch die Miete des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen. Um eine optimale Versorgung der Bevölkerung im Landkreis sicherzustellen, wurde die Tagwache Neu- Stadt bereits im Mai 1996 errichtet. Seit September 1998 befand sich die Rettungswache im Sanitätsbereich der Neustädter Kaserne.“ „Es ist ein guter Tag für den Rettungsdienst und auch für Neustadt“, so Bürgermeister Thomas Groll. „Schnelle Hilfe ist hier gesichert, für die Mitarbeiter ist mit Komfort gesorgt. Wenn sie Hilfe brauchen, wenden sie sich an uns. Was wünscht man „Wenig Einsätze“. Außenanlagen müssten noch gemacht werden und wir brauchen einen Radweg, waren die ersten Wünsche. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

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Ein letztes Mal fand für die im Sommer zu schließende Ernst-Moritz-Arndt Kaserne in Neustadt ein Kommandowechsel statt

Oberst Theodor Herkel übergab den Staffelstab des Brigadeführers an Oberstleutnant Willi Dechert
Zum Kommandowechsel, der im Offizierskasino in Stadtallendorf stattfand, waren Bürgermeister Thomas Groll aus Neustadt, Bürgermeister Manfred Vollmer aus Stadtallendorf und viele andere Gäste aus Politik und Wirtschaft anwesend. Das Heeresmusikkorps 2 aus Kassel umrahmte das Ganze musikalisch. Der Appell ist einer in einer ganzen Serie von Appellen anlässlich von Übergaben, Unterstellungswechseln und Auflösungen, so Oberst Theodor Herkel in seiner Ansprache, denn das Gesicht der Panzerbrigade 14 hat sich in den letzten Monaten entscheidend gewandelt. „Inzwischen befinden wir uns geradewegs auf der Zielgeraden zur Auflösung. Heute bin ich an der Reihe mich von ihnen zu verabschieden. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in den letzten zwei Jahren in Neustadt begleitet haben. Danken möchte ich hier besonders Altbürgermeister Manfred
Hoim für die jahrelange treue Begleitung unserer Soldaten. Den Soldaten, die Neustadt verlassen werden, wünsche ich Glück und Erfolg in ihrer neuen Verwendung. Für mich persönlich war die Zeit in der Panzerbrigade 14, bei den „Hessischen Löwen“ die Erfüllung in einer langen militärischen Karriere. Last but not least noch einen Gruß an meinen Nachfolger Oberstleutnant Willi Dechert, der das letzte Stück Weg mit der Brigade gehen darf.“ Der Kommandeur der Division Luftbewegliche Operationen Generalmajor Carl-Hubertus von Butler erklärte, dass der Appell unter dem großen Vorzeichen der Auflösung der Brigade stehe. Nach 50 Jahren gilt es, die Soldaten in Folgeverwendungen zu führen und dabei möglichst deren Wünsche zu berücksichtigen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

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Altstadtsanierung in Neustadt, was wurde wann von 1978-2008 gemacht, was steht bis 2009 noch aus

Wissenswertes für Jedermann
Mehr als 20 Jahre Altstadtsanierung sind abgearbeitet, Sanierungsträger und Treuhänder ist die Hessenagentur, vertreten durch Dipl. Ing. Anja Ceulaers und dem Regionalen Kooperationsbüro BAS (Büro für Architektur und Stadtplanung), vertreten durch Dipl. Ing. Architekt Holger Möller.
Ablauf der Sanierung
1978 Beschluss über die vorbereitende Untersuchung Teil 1,
1979 Durchführung vorbereitende Untersuchung Teil 1,
1984 Aufnahme in das Sanierungsförderprogramm,
1986 Beschluss über die vorbereitende Untersuchung Teil 2
(Erweiterungsgebiet)
1987 Durchführung der vorbereitenden Untersuchung Teil 2,
1987 förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes
gemäß Bau GB,
1987 Genehmigung der Satzung durch den RP und
Rechtswirksamkeit,
1990 Sanierung des Historischen Rathauses,
2005 Sanierung Haus der Vereine,
2007 Fertigstellung Markstraße,
2009 vorgesehener Abschluss der Sanierung
Maßnahmen im Sanierungsgebiet
1. Geförderte private Modernisierungsmaßnahmen? Sanierung von Gebäuden
36 abgeschlossene Maßnahmen mit Einsatz von Städtebauförderung
4 Maßnahmen noch in der Durchführung, kurz vor dem Abschluss
4 Maßnahmen noch in der Vorbereitung (z. T. nur Förderung der Planung)
Das heißt ca. 44 private Bauvorhaben werden bis Ende 2009 durchgeführt und mit Hilfe von Sanierungsmitteln gefördert sein.
2. Geförderte öffentliche Maßnahmen an Altbauten bzw. Baudenkmälern
5 öffentliche Sanierungsmaßnahmen wurden durchgeführt
1 Maßnahme wurde planerisch vorbereitet (Marktgasse 3, ehemalige Jugendräume) =
3. Geförderte öffentliche Maßnahmen im Straßenbau und in der Wohnumfeldgestaltung „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

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Über 20 Jahre Stadtsanierung in Neustadt, jetzt wurde Bilanz gezogen

Bürgermeister Thomas Groll hatte aus diesem Anlass die Presse geladen
An dem Gespräch rund um Stadtentwicklung und Vorstellung von Workshops nahmen Bürgermeister Thomas Groll, Friedhelm Flug, Geschäftsführer der Hessen-Agentur Stadtentwicklung aus Wiesbaden sowie Anja Ceulaers und Holger Möller als örtliche Vertreter des Sanierungsträgers, teil.
„1984 wurde Neustadt in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen“, so Bürgermeister Thomas Groll. In mehr als zwei Jahrzehnten wurde dadurch in Neustadt viel bewegt. Zahlreiche kommunale und private Maßnahmen wurden in diesen Jahren auf den Weg gebracht. Das Historische Rathaus, das Haus der Vereine oder die Umgestaltung von Marktstraße, Turmstraße und der erste Teil der Ritterstraße. Es gibt weiteren Handlungsbedarf, ich denke hier an das Deutsche Haus, den Bayerischen Hof oder die Neugestaltung von der Ritterstraße, Teil II, den Rathausund den Rabenauplatz oder das Haus Kreuzgasse 7. Nach heutigem Stand wird die Städtebauförderung im Jahr 2009 auslaufen. Auf Grund der noch vielfältigen Aufgaben bedürfen wir noch weiterer Förderung über 2009 hinaus. Aus diesem Grund habe ich im Hessischen Wirtschaftministerium schon Gespräche geführt. Neustadt will gerne den Anteil zur Fortführung beitragen, ist aber unweigerlich auf Hilfe angewiesen.“ „Die Stärkung und Aufwertung der Innenstädte dient der Stabilisierung oder Wiederherstellung einer ausgewogenen Mischung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Dazu ist es notwendig Leerstände bei Wohngebäuden oder Gewerbeflächen zu verringern. Das kann die Kommune keinesfalls alleine erreichen. Hier müssen Eigentümer, Mieter/Pächter und potentielle Interessenten einbezogen werden. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Retter wechseln aus der Kaserne ins Gewerbegebiet – MNZ

Deutsches Rotes Kreuz bezieht in Neustadt eine neue Rettungswache/Neuer Standort liegt verkehrsgünstig
Neustadt (awsj. Die Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (DRKJ hat ein neues Domizil. Markus Müller, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes Mittelhessen, Landrat Robert Fischbach, Bürgermeister Thomas Groll und Altbürgermeister Manfred Hoim haben die neue Wache zur Übergabe inspiziert.
Bereits Anfang Dezember 2007 war die neue Wache, die täglich in der Zeit von 8 bis 18 Uhr von zwei Rettungssanitätern besetzt ist, in Betrieb gekommen worden. Sie befindet sich verkehrs- und einsatzgünstig am westlichen Stadtrand von Neustadt, direkt an der Bundesstraße 454, in einem Gewerbekomplex, der unmittelbar gegenüber der Einfahrt zur Siedlung „Steimbel“ liegt. „Das ist ein guter Tag sowohl für den Rettungsdienst als auch für die Stadt. Wir haben nun ein Rettungsfahrzeug hier und damit auch schnell vor Ort“, freute sich Bürgermeister Thomas Groll (CDU] über die neue Rettungswache.
Auf rund 111 Quadratmetern Fläche waren die für einen reibungslosen Betrieb notwendigen Funktions- und Aufenthaltsräume entstanden. Auf Grund der geplanten Aufgabe der Ernst-Moritz-Arndt Kaserne, in der die Rettungswache in der Vergangenheit stationiert war, musste deren Standort verlagert werden.
Die außerhalb der Stadt gelegene Kaserne war schon immer ein Problem bei der Einhaltung der geforderten Ausrückzeiten gewesen. Der Umzug in die neuen Räume führt in Neustadt nun zu einer enormen Standortverbesserung. „Retter wechseln aus der Kaserne ins Gewerbegebiet – MNZ“ weiterlesen

Landrat: Neue Rettungswache ist für Bürger im Ostkreis ein Gewinn

Neustädter Rettungswache ist für 25 Jahre gesichert Dienst von 8 bis 18 Uhr
Neustadt. Direkt an der Bundesstraße 454 wurde die neue Rettungswache eingeweiht. Sie ist als Tagwache von 8 bis 18 Uhr besetzt.
von Klaus Böttcher
Markus Müller, Geschäftsführer des Rettungsdienstes Mittelhessen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), begrüßte zur Einweihungsfeier zahlreiche Vertreter aus der Politik und dem Rettungswesen.
Die Rettungswache Neustadt wurde 1996 als Tagwache in Neustadt errichtet und befand sich seit 1998 im Sanitätsbereich der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne. Auslöser für die Verlegung war die anstehende Schließung der Kaserne. Neustadts Altbürgermeister Manfred Hoim erkannte dies schon im Herbst 2006 und stellte die Kontakte zwischen dem Bauherrn Günter Martin, dem Landkreis als Träger sowie dem DRK-Rettungsdienst Mittelhessen als Nutzer her.
„Eine langfristige Nutzung der Rettungswache in Neustadt ist gesichert, da der Landkreis mit dem Bauherrn Günter Martin eine Sicherstellungsvereinbarung über 25 Jahre getroffen hat“, sagte Landrat Robert Fischbach. „Landrat: Neue Rettungswache ist für Bürger im Ostkreis ein Gewinn“ weiterlesen

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Freiwillige Polizeihelfer sollen Sicherheit in Neustadt stärken

Staatssekretärin Oda Scheibelhuber unterzeichnete gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Groll und dem Ersten Stadtrat Werner Kappel den Koordinationsvertrag
Freiwillige Polizeihelfer werden in Zukunft als Ansprechpartner in Neustadt vor Ort sein, so Bürgermeister Thomas Groll bei der Begrüßung der Gäste. Die Mittel für den freiwilligen Polizeidienst wurden in den Haushalt eingestellt, es ist eine sinnvolle Sache. „Wir sind uns sicher, dass es wichtig ist, dass Bürger in Uniform hier in Neustadt präsent sind. Ich bin der Meinung, dass es das Sicherheitsgefühl, besonders der älteren Bürger, stärkt. Wir werden hier auch mit Stadtallendorf kooperieren. In meinen Augen ist freiwilliger Polizeidienst wichtig. Ich denke, dass die Bürger dort eher bereit sind, etwas anzugeben, was ihnen aufgefallen ist.“
Der Vertrag sieht vor, so Groll, in Neustadt zwei Freiwillige Polizeihelfer einzusetzen. Sie werden hauptsächlich im Innenstadtbereich mit Marktplatz, Bahnhofsgebiet, den Parkanlagen und an den Schulen eingesetzt. Sie werden auch in den frühen Abendstunden präsent sein. Die Ausbildung der freiwilligen Helfer wird die Polizei übernehmen. Maximal 20 Stunden im Monat werden sie ihren Dienst versehen, und erhalten dafür eine Vergütung von 7,00 Euro pro Stunde. Die Ausbildung umfasst 50 Unterrichtsstunden in Theorie und Praxis. Dem Freiwilligen Polizeidienst steht neben dem so genannten „Jedermannsrechten“ eine ganze Reihe von Befugnissen zu. So dürfen sie zum Beispiel die Identität feststellen und Platzverweise erteilen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort bei der Polizei oder bei der Stadtverwaltung für den Frei-‚ willigen Polizeidienst anmelden. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

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Ökumenische Diakoniestation Neustadt/Stadtallendorf bekam Spende in Höhe von 500 Euro

Die Ökumenische Diakoniestation Neustadt/Stadtallendorf, eine Aufgabe der evangelischen Kirche, wird von den Städten Neustadt und Stadtallendorf unterstützt. Die Katholische Kirche gibt auch eine Unterstützung, deshalb Ökumene. Seit zwölf Jahren betreut Irmgard Baum die Diakoniestation ehrenamtlich, und das mit ausgesprochenem Engagement, so Pfarrerin Kerstin Kandziora. „Wir hoffen, dass die Station mit der Spende wieder weiter helfen kann.“
„Am 11. Januar diesen Jahres fand das erste Neujahrskonzert der Stadt Neustadt statt. Es war ein großer Erfolg“, so Bürgermeister Thomas Groll. „Das besondere an diesem Konzert war, dass man nach dem Konzert nicht einfach auseinander gegangen ist, sondern noch gemütlich bei guter Stimmung zusammen war. Wir haben keinen Eintritt genommen, aber um eine Spende gebeten. Die Stadt hat den Rest auf 500 Euro aufgestockt, und deshalb können wir heute einen Scheck in dieser Höhe an Irmgard Baum übergeben.“ Es wird im kommenden Jahr wieder ein Neujahrskonzert geben, versprach Groll, auch die evangelische Kirche soll wieder Austragungsort sein

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Land Hessen will Kommune bei Sanierung des „Waldstadions“ unterstützen

Staatssekretärin Oda Scheibelhuber deutete bei ihrem Besuch in Neustadt eine Förderrate von 30 % an
Das Neustädter Waldstadion ist in die Jahre gekommen. Anfang der 1960er Jahre wurden der Rasenplatz und die Leichtathletikanlagen eingeweiht. Mittlerweile beklagen sich die Fußballer immer wieder über den schlechten Zustand des Platzes. Auch Läufer, Springer und Werfer finden keine guten Bedingungen mehr vor. Darunter leidet nicht nur die Leichtathletik-Abteilung des VfL, sondern auch die örtliche Gesamtschule, die das Stadion rege für den Schulsport nutzt. Im städtischen Haushalt 2008 sind 7.500,- Euro für die Sanierung der Weitsprunganlage vorgesehen. Bei der Einbringung des Etats gab Bürgermeister Thomas Groll der Hoffnung Ausdruck, dass sich der Landkreis Marburg-Biedenkopf als Schulträger an den Kosten beteiligen werde. Seinerzeit verwies Groll darauf, dass die zweifellos notwendigen Arbeiten im „Waldstadion“ vor dem Hintergrund der Finanzsituation der Kommune nur Schritt für Schritt vonstatten gehen könnten. Die im Haushalt eingestellte Summe bezeichnete er als „Anlaufrate“.
Nun scheint Bewegung in die Angelegenheit zu kommen und mehr möglich zu sein, als im Dezember 2007 noch gedacht. Ermutigt durch die großzügige Unterstützung heimischer Sportvereine durch das Land Hessen im Rahmen des Sonderinvestitionsprogrammes „Sportland Hessen“ hatte sich der Bürgermeister Mitte Januar direkt an Staatssekretärin Oda Scheibelhuber gewandt und angefragt, ob das Land die Kommune nicht bei der Sanierung des Stadions unterstützen könne. Parallel fand auch ein Gespräch mit dem Sportkreis statt. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen