– Vorverkauf beginnt –
Comedy, Zauberei und Artistik erwartet die Besucher
Am 18. Januar 2014 findet ab 20.00 Uhr im „Haus der Begegnung“ die III. Neustädter-Varietenacht statt.
Veranstalter Michael Stern ist es erneut gelungen, namhafte Künstler für einen Auftritt in der Junker-Hansen-Stadt zu gewinnen. Die Besucher dürfen sich auf Bauchredner Walter König, Weltklassejongleur Daniel Hochsteiner, die Tanzcomedy von Gernot Frischling und den Handschattenspieler Robert Blake freuen. Alle Akteure traten bereits in namhaften Varietes in Deutschland und Europa auf und gewannen verschiedenste Preise für ihr Können.
Das rund zweistündige Programm wird von Gastgeber Michael Stern moderiert, der natürlich auch wieder einige Zaubertricks vorführt.
Am Ende der Veranstaltung wird Bürgermeister Thomas Groll den von der Sparkasse Marburg-Biedenkopf gesponserten „Neustädter Varietepreis“ überreichen. Dessen Gewinner wird von einer fünfzehnköpfigen Publikumsjury ermittelt. „III. Neustädter Varietenacht am 18. Januar 2014“ weiterlesen
Vom Herrenwald ins Marburger Land
Stadtallendorf und Neustadt orientieren sich neu • Regionalförderung der EU hat neue Regeln
Die Städte Neustadt und Stadtallendorf, die gemeinsam bisher die „Region Herrenwald“ bildeten, wollen der „Region Marburger Land“ beitreten, um weiterhin an EU-Fördermittel zu kommen.
von Florian Lerchbacher
Ostkreis. Ein letztes Mal haben die Städte Neustadt und Stadtallendorf als „Region Herrenwald“ ein Projekt abgeschlossen, für das sie EU-Fördermittel kassierten: An der Grillhütte in Neustadt beginnt der Naturlehrpfad „Märchenhafter Herrenwald“, der durch den Herrenwald zur Südschule in Stadtallendorf führt und auf rund 20 Tafeln Informationen rund um Natur und Märchen enthält. Die Einweihung des Pfades, den der Marburger Verein Spielraum Umweltbildung begleiten will, ist für das kommende Jahr geplant.
Dann wird die „Region Herrenwald“ nach sechsjähriger Förderperiode bereits der Geschichte angehören: Laut neuen Vorgaben der EU für die Förderperiode 2014 bis 2020 müssen Regionen künftig mindestens 50 000 Einwohner haben. Die „Region Herrenwald“ erfüllt diese Kriterien nicht – und war auch schon in den vergangenen sechs Jahren nur Dank einer Sonderregelung anerkannt.
Sowohl die Stadt Neustadt als auch die Stadt Stadtallendorf und die Gemeinde Lohra wollen daher der „Region Marburger Land“ beitreten, der bereits die Außenstadtteile der Stadt Marburg sowie Amöneburg, Ebsdorfergrund, Fronhausen und Weimar angehören – und die mit bisher 38 000 Einwohnern die neuen Förderkriterien eben¬falls nicht erfüllt. „Vom Herrenwald ins Marburger Land“ weiterlesen
Dorf droht ein weiterer bitterer Verlust
Magistrat der Stadt Neustadt plant die Schließung des Speckswinkler Kindergartens zum 31. Juli 2014
Grundschule und Lebensmittelladen sind bereits geschlossen. Das gleiche Schicksal erleidet wohl auch der Kindergarten -ausschlaggebend sind die Geburtenzahlen und die Finanznöte der Stadt.
von Florian Lerchbacher
Speckswinkel. Eigentlich ist Karl Stehl für sein moderates Auftreten bekannt, doch nach Bekanntwerden eines weiteren möglichen Rückschlages für sein Heimatdorf geht ihm der Hut hoch: „Das ist der falsche Weg. Wir bewerben uns für die Teilnahme am Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft‘ und die Aufnahme in das Hessische Dorfentwicklungsprogramm – und gleichzeitig wird uns der letzte Magnet weggenommen, mit dem wir junge Familien nach Speckswinkel lotsen können.“ Als Stadtverordneter könne er zwar verstehen, dass die Stadt sparen und auch unpopuläre Entscheidungen treffen müsse. Als Ortsvorsteher müsse er sich jedoch gegen die vom Magistrat vorgeschlagene Schließung des Kindergartens zum 31. Juli des kommenden Jahres wehren. „Das ist eine traurige Angelegenheit. Was haben wir denn dann noch, das uns attraktiv für junge Familien macht?“, fragt er und verweist auf die zurückliegenden Schließungen der Grundschule und des Lebensmittelgeschäftes. „Dorf droht ein weiterer bitterer Verlust“ weiterlesen
Neustadts Müllgebühren sollen sinken
Magistrat plant die Einrichtung eines „kleinen Recylinghofs“ und rechnet mit rund 20 000 Euro an Kosten
Vor drei Jahren führte die Stadt Neustadt beim Abfall eine neue Gebührenordnung ein. Nun steht die erste „Anpassung“ bevor, bei der es sich -zum Glück für die Bürger -um eine Senkung bei Rest- und Biomüll handelt.
von Florian Lerchbacher
Neustadt. Wenn die Stadtverordneten am 16. Dezember zu ihrer letzten Sitzung des Jahres zusammenkommen, legt ihnen der Magistrat der Stadt Neustadt eine neue Gebührenordnung vor, an der es eigentlich keine Kritik geben sollte: Beim Restmüll müssen die Bürger -falls die Versammlung zustimmt – ab dem 1. Januar rund elf Prozent weniger zahlen, beim Biomüll rund acht Prozent. Jährlich zahlen die Neustädter bisher bei einem dreiwöchentlichen Abfuhrrhythmus zum Beispiel für ein 80-Liter-Gefäß 125,40 Euro -dieser Betrag soll auf 112,80 Euro sinken. Mehrpersonen-Haushalte, die eine 60-Liter-Tonne nutzen, sollen künftig statt 95,40 Euro nur noch 85,20 Euro berappen. Und natürlich behält die Stadt auch ihre Sonderregelung für Ein-Personen-Haushalte bei: Diese zahlen künftig für ein 60-Liter-Gefäß (nur bei dieser Tonnengröße gibt es Rabatt) 73,20 Euro – statt bisher 80,40 Euro. „Neustadts Müllgebühren sollen sinken“ weiterlesen
Neustädter Mitteilungsblatt
Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbandes Neustadt (Hessen)
Franz-W. Michels als Vorsitzender wieder gewählt
Am 15. November 2013 fand die diesjährige Hauptversammlung des CDU-Stadtverbandes Neustadt (Hessen) im „Haus der Vereine“ statt.
Der besondere Gruß des Vorsitzenden Franz-W. Michels galt zu Beginn dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Christean Wagner, Bürgermeister Thomas Groll und dem Kreisbeigeordneten Manfred Hoim.
In seinem ausführlichen Grußwort dankte Dr. Christean Wagner den Neustädter Christdemokraten für ihr großes Engagement bei der Bundes-, Landtags- und Landratswahl. Die örtliche CDU hätte erneut überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen können. Ein Grund hierfür sei sicherlich auch die gute kommunalpolitische Arbeit, die man gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Groll leiste. Dr. Wagner informierte die Anwesenden über den Stand der Koalitionsverhandlungen auf Bundes- und Landesebene. Er verwies darauf, dass es auch in Koalitionen wichtig sei, das Profil der CDU zu erkennen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen
Der Laubfrosch profitiert von den Ausgleichsabgaben
In den Hienerswiesen richteten Naturschützer flache Gewässer ein
Im Sommer ließ der BUND-Ortsverband in den Hienerswiesen bei Neustadt flache Mulden anlegen, die sich inzwischen mit Wasser gefüllt haben und dem Laubfrosch eine neue Heimat bieten sollen.
von Florian Lerchbacher
Neustadt. „An diesem Projekt lässt sich sehr gut zeigen, was mit den Ausgleichsabgaben passiert, die für Bauprojekte fällig werden“, sagte Landrat Robert Fischbach, während er rund 500 Meter südwestlich der ehemaligen Ergee-Werke in schicken Lederschuhen im Matsch der Hienerswiesen stand und sich von den Naturschützern informieren ließ.
Seit den 1990er Jahren ist die rund 25 Hektar große Fläche der Hienerswiesen, die dem Landkreis, dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), dem Naturschutzbund (Nabu) und der Stadt Neustadt gehören, ein Naturschutzgebiet. „Sie ist vor allem botanisch von großer Bedeutung“, betonte Uwe Krüger von der Unteren Naturschutzbehörde. Das Wasser fließe nahe der Wasserscheide nicht so schnell ab und es bildeten sich Niedermoore, erklärte er. Im Zuge der Kultivierung sei das Gebiet als Wiese genutzt worden – aber es habe nach Angaben von alteingesessenen Neustädtern immer als schlechteste Wiese der Region gegolten. „Der Laubfrosch profitiert von den Ausgleichsabgaben“ weiterlesen
Stadt setzt beim Ritterspektakel lieber auf Profis
Die heimischen „Dörnbergs Recken“ hätten im kommenden Jahr gerne einen Mittelaltermarkt veranstaltet
Nachdem der bisherige Veranstalter eines Mittelaltermarkts abgesprungen ist, hat sich die Stadt Neustadt sehr zur Enttäuschung von „Dörnbergs Recken“ für das Jahr 2014 erneut für einen externen Anbieter entschieden.
von Florian Lerchbacher
Neustadt. „Unser Ziel war es, die Mittelaltervereine aus der Umgebung zusammenzuführen und einen familiengerechten Markt zu veranstalten“, sagt Andreas Mann von der Ritterschaft „Dörnbergs Recken“ und ergänzt enttäuscht: „Leider hat der Kommerz wieder gesiegt.“
Zwei externe Veranstalter hatte es bei den vier mittelalterlichen Märkten in den vergangenen sieben Jahren gegeben. Der letzte habe „sicher nicht die Besucherzahlen erreicht, die er sich gewünscht hat“, wie Bürgermeister Thomas Groll sagt. Dies habe sicherlich auch mit den Preisen zu tun gehabt:
„Aber da ließen sie sich nicht reinreden“, ergänzt er und betont, die Stadt habe den Veranstalter darauf hingewiesen, dass neun Euro Eintritt zu viel seien: „Aber sie sagten, das sei, was sie brauchten, um ihre Unkosten zu decken.“
„Stadt setzt beim Ritterspektakel lieber auf Profis“ weiterlesen
Zum Auftakt geht es bayrisch zu
Programm der Trinitatis-Kirmes steht: Etliche bekannte Showbands unterhalten das Publikum in Neustadt
Vom 13. bis 16. Juni 2014 findet die 510. Neustädter Trinitatis-Kirmes statt. Bürgermeister Thomas Groll und René Spatzier von der Stadtverwaltung präsentierten das Programm jetzt erstmals der Öffentlichkeit.
Neustadt. Festbeginn ist am Freitagabend um 19.30 Uhr mit einer „Wiesn-Gaudi“ im Festzelt in der „Lehmkaute“. Nach dem Fassanstich durch Pfarrerin Kerstin Kandziora heißt es „O’zapft is und die Krüge hoch“. „Die Dorfhelden“, der „Gaudi-Sepp – das Urvieh aus Bayern“ und die bayerische Schlagersängerin Romy sollen im Verlauf des Abends für beste Stimmung sorgen.
Thomas Groll und René Spatzier erläuterten, dass man einmal etwas Neues wagen wolle und daher im kommenden Jahr auf eine Discoveranstaltung verzichte. „Oktoberfeste oder bayerische Stimmungsabende erfreuen sich landauf, landab großer Beliebtheit und sprechen Alt und Jung gleichermaßen an. Wir sind uns sicher, dass wir für die Trinitatis-Kirmes die richtigen Stimmungskanonen verpflichtet haben“, so Groll. Im Festzelt wird es natürlich die passende blau-weiße Dekoration geben und eine Wahl zur „Miss Dirndl“ und zum „Mister Lederhose“ wird angedacht. „Zum Auftakt geht es bayrisch zu“ weiterlesen
Jugendpflege-Konzept hat sich bewährt
Akteure freuen sich über gute Kooperation
Neustadt. Seit Herbst 2011 ist der Verein zur Förderung bewegungs- sportorientierter Jugendsozialarbeit Marburg (bsj) verantwortlich für die kommunale Jugendarbeit in Neustadt. Der Magistrat hatte sich seinerzeit dafür entschieden, die Jugendarbeit neu auszurichten und gleichzeitig eine engere Zusammenarbeit mit der Martin-von-Tours-Schule zu suchen.
Regelmäßig finden seither Gespräche zwischen den beteiligten Partnern statt, um sich auszutauschen und gemeinsam Ziele für die zukünftige Arbeit festzulegen. Nun trafen sich Schulleiter Hartmut Boß, bsj-Geschäftsführer Jochem Schirp, die beiden vor Ort zuständigen Mitarbeiter Sebastian Habura und Anika Mund und Bürgermeister Thomas Groll. Sie hielten fest, dass sich die Neupositionierung der Jugendarbeit auch in den vergangenen zwölf Monaten weiter bewährt habe. „Jugendpflege-Konzept hat sich bewährt“ weiterlesen
Initiative für das Wir-Gefühl
Speckswinkel will bei „Unser Dorf hat Zukunft“ mitmachen
Die Fußstapfen, die Mengsberg beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hinterließ, sind riesig – entsprechend will sich Speckswinkel auch gar nicht an der Erfolgsgeschichte des Nachbarorts orientieren.
von Florian Lerchbacher
Speckswinkel. „Mit Mengsberg können wir nicht konkurrieren – aber wir wollen die Chance nutzen, die Dorfgemeinschaft zu fördern“, sagt Karl Stehl nach dem einstimmigen Beschluss der Speckswinkler Ortsbeirats, im kommenden Jahr am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilzunehmen. „Wenn es uns gelingt, die Leute zu motivieren und das Wir-Gefühl wieder zu stärken, dann ist das bereits ein Erfolg“, ergänzt der Ortsvorsteher. „Initiative für das Wir-Gefühl“ weiterlesen

