Mengsberger diskutierten über die Einführung von DSL und Verschönerungsprojekte für den Ort
Mengsberg. Bei der Bürgerversammlung in Mengsberg suchten interessierte Bürger das Gespräch mit heimischen Politikern.
von Silke Becker
Wichtige Themen bei der Mengsberger Bürgerversammlung waren die Gestaltung der Grünfläche vor dem Feuerwehrhaus, DSL für Mengsberg und die Zukunft des Mengsberger Hallenbads. Für die Gestaltung der Grünfläche vor dem Feuerwehrhaus stellte Ortsvorsteher Karl-Heinz Kurz den ausgearbeiteten Gestaltungsvorschlag vor: Der Rasen soll bleiben und mit einer Bank oder einem Springbrunnen verschönert werden. Gleichzeitig rief er die Bürger von Mengsberg auf, ihre Gestaltungsvorschläge einzubringen.
Björn Wolfig stellte einen vom Heimat- und Ortsverschönerungsverein ausgearbeiteten Gegenentwurf vor. Der Verein schlägt vor die Rasenfläche zu pflastern und mit einer Mauer zu begrenzen. Die Mauer soll auch den entstehenden Spielplatz eingrenzen, für den ein Posten im Haushalt in Mengsberg veranschlagt ist. Außerdem sollen Bäume neben die Mauer gepflanzt werden. Im bereits ausgearbeiteten Gestaltungsvorschlag sehen die Vereinsmitglieder nur Nachteile: Sie befürchten, dass die Rasenfläche vor dem Feuerwehrhaus das stille Örtchen der Mengsberger Hunde werden könnte. Außerdem werde kein Mengsberger Bürger gerne auf einer Bank an der Hauptstraße sitzen, bemerkte Wolfig in der Versammlung. Der neue Vorschlag wird auch von der Mengsberger Feuerwehr unterstützt.
Ortsvorsteher Karl-Heinz Kurz zeigte sich mit dem Vorschlag einverstanden, bemerkte aber, dass der Ortsbeirat darüber erst beraten müsse. „Dorf wartet auf schnelle Datenleitung“ weiterlesen
Momberger Ortskern soll nicht leer stehen – MNZ
Staatssekretär Karl-Winfried Seif verspricht Neustadt weitere 100 000 Euro für Dorferneuerung
Neustadt-Momberg (aws). Eine gerahmte Landkarte von 1858 hat die Stadt Neustadt von Staatssekretär Karl-Winfried Seif erhalten. Der Mitarbeiter des hessischen Ministeriums für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz war zur Wiedereröffnung des Momberger Dorfgemeinschaftshauses gekommen, dass im Rahmen der Dorferneuerung saniert worden war. Im Gepäck hatte Seif zudem die Zusage für weitere 100 000 Euro für die Dorferneuerung in Neustadt.
Damit wurde der förderfähige Betrag für Momberg mit seinen rund 1200 Einwohnern von 700 000 Euro auf 800 000 Euro erhöht. Für die Sanierung des Dachs des Dorfgemeinschaftshauses wurde allein ein Zuschuss in Höhe von rund 46 000 Euro gezahlt. Außerdem sind für etwa 20 private Projekte Zuschüsse in Höhe von fast
140 000 Euro gewährt worden. Nach der Förderung der Schießanlage des Schützenvereins Horrido, dem Zuschuss zur Sanierung des „Waldstadions“, der Zusage zur Errichtung eines Kleinspielfeldes auf dem Gelände der Waldschule hat die Junker-Hansen-Stadt in diesem Jahr schon Fördermittel von mehr als 200 000 Euro aus Wiesbaden erhalten.
Momberg befindet sich noch bis 2012 im dem Dorferneuerungsprogramm der Landesregierung. „Momberger Ortskern soll nicht leer stehen – MNZ“ weiterlesen
Eine neue Gartenkultur für Neustadt
Bürger unterstützen die Stadt bei der Bepflanzung und Umgestaltung der Grünflächen
Neustadt. Die Stadtmitte soll bunter werden, ein Anfang ist gemacht: Die ersten von 10000 Krokussen blühen auf der Wiese im Bürgerpark am Neustädter Rathaus.
von Florian Lerchbacher
„Wir möchten, dass Neustadt schöner wird“, sagt Bürgermeister Thomas Groll und ergänzt: „Wenn es an vielen Orten blüht, wirkt eine Stadt einfach freundlicher.“
Im vergangenen Jahr sei die Idee erstmals aufgekommen, und so erhöhten die Neustädter ihre Haushaltsmittel für Dorf- und Stadtverschönerung: für Neustadt von 3 000 auf 4 200 Euro, für Mengsberg von 1130 auf 1 600 Euro, für Momberg von 1530 auf 2 200 Euro und für Speckswinkel von 670 auf 1000 Euro. „Wir haben in den Stadtteilen sehr engagierten Ortsvorsteher und Verschönerungsvereine“, lobt Groll, weist aber sofort auch auf die gute Arbeit des Bürgerparkvereins in der Kernstadt hin.
Der Bauhof hat mit tatkräftiger Unterstützung des Hobby-Gärtners und Krokus-Experten Thomas Huber im Bürgerpark 10 000 der Blumen gepflanzt, die Stück für Stück austreiben. „So viel Geld haben wir nicht zur Verfügung, deswegen greifen wir auf den Sachverstand zurück, den wir vor Ort haben“, erklärt der Bürgermeister.
Mit der Unterstützung der Neustädterin Gunhild Kappen wurde auch das Beet an der Friedhofsmauer abgeräumt und neu bepflanzt. Weitere Verschönerungspläne betreffen
die Grünfläche am Friedhofsparkplatz und die Beete am Rathaus. „Außerdem möchten wir mit den Mitgliedern des Bürgerparkvereins entlang des Baches Osterglocken pflanzen. Am Rathaus bringen wir zudem zehn Blumenkästen an“, fügt Groll hinzu.
Der Bürgerparkverein hatte bereits im vergangenen Herbst einen Rhododendronhügel angelegt. „Das Beet blüht bald“, freut sich Werner Gatzweiler und kündigt an, dass die Vereinsmitglieder in diesem Jahr die Blumenkübel neben dem Pavillon im Park durch Beete
ersetzen wollen. Außerdem planen sie, den Weg zum Rathaus pflastern zu lassen und eine der beiden Weiden zu ersetzen: „Sie muss leider weg, weil sie hohl ist.“ Zudem werden ein Metalltor zwischen Mauer und Pavillon aufgestellt, um Rosen daran hochwachsen zu lassen. „Eine neue Gartenkultur für Neustadt“ weiterlesen
„Wenn wir Eigeninitiative sehen, gibt die Stadt auch etwas dazu“
Bürgermeister Groll sprach mit Jugendlichen Speckswinkler sollen sich Gedanken zu Leerständen machen
von Klaus Böttcher
Speckswinkel. Im frisch renovierten Jugendraum trafen sich fünf Jugendliche aus Speckswinkel mit Neustadts Bürgermeister Thomas Groll und Stadtjugendpfleger Erik Hoffmann. „Wir wollen hören, was die Jugendlichen bedrückt“, sagte Groll und sprach ein Lob aus zur Renovierung des Raumes, bei der auch Erwachsene geholfen hatten. Im Gegenzug hatten die Jugendlichen bei den Eigenleistungen an der Grillhütte angepackt. „Den Raum könnt Ihr gestalten, wie Ihr wollt“, sicherte ihnen der Bürgermeister zu. Ortsvorsteher Karl Stehl hatte eine Material-Wunschliste der Jugendlichen dabei, auf der Barhocker, ein Stehtisch und Rollos für die Fenster stehen. „Wenn wir Eigeninitiative sehen, gibt die Stadt auch etwas dazu“, sagte Groll und regte an, dass die Jugendlichen bei der Jugendsammelwoche etwas dazu verdienen könnten.
Zu den Wünschen der Jugendlichen zählt auch ein Billardtisch. Der Bürgermeister schlug vor, nach Mengsberg zu fahren – dort könnten sie Billard spielen und Jugendliche der anderen Stadtteile zu Billard- oder Tischfußball-Turnieren zu fordern.
Weitere Themen waren die Aufbewahrung des Schlüssels zum Jugendraum, eine Fahrt zu einer Go-Kart-Bahn, Beschädigungen und Schmierereien an Allgemeingut sowie Kirchenbesuche nach der Konfirmation.
Der Bürgermeister sprach den demografischen Wandel und die damit verbundenen Leerstände im Dorf an. Er forderte die Jugendlichen auf, sich zu diesem Thema Gedanken zu machen. „„Wenn wir Eigeninitiative sehen, gibt die Stadt auch etwas dazu““ weiterlesen
Trachtenstube macht gute Fortschritte
Mengsberger kauften mehrere Stücke
von Klaus Böttcher
Mengsberg. Während der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verschönerungsvereins thematisierten die Mengsberger unter anderen touristische Mögichkeiten der Region.
Der Vorsitzende Helmut Zieße freute sich, dass auch interessierte Nichtmitglieder an der Versammlung in der Hegeholzklause teilnahmen. Neben Neustadts Bürgermeister Thomas Groll, der auch Vereinsmitglied ist, begrüßte Zieße Hartmut Reiße von der Tour GmbH des Landkreises Marburg-Biedenkopf, der über die touristischen Möglichkeiten in der Region referierte.
In ihren Grußworten stellten Bürgermeister Thomas Groll und Ortsvorsteher Karl Heinz Kurz die gute Zusammenarbeit des Vereins mit den städtischen und örtlichen Gremien heraus. Beide sicherten dem Verein die weitere Unterstützung bei seinen vielfältigen Aktivitäten zu.
Helmut Zieße bedankte sich beim Bürgermeister für die Überlassung des wertvollen Ölgemäldes „Schwälmer Taufzug“ für das Heimatmuseum. Das Bild, das aus dem Landratsbüro kommt, gehöre „ohnehin hierher“, da Mengsberg als einziger Ort des Landkreises noch zur Schwalm gerechnet werden könne, so Zieße.
In seinem Bericht ließ der Vorsitzende die umfangreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren, wobei der Museumstag und die Dreimärkerwanderung neben den Ferienspielen zu den Höhepunkten zählten. Gute Fortschritte habe es bei der weiteren Ausgestaltung der Trachtenstube gegeben. Durch Spenden sei die Anschaffung weiterer Trachten und entsprechenden Zubehörs möglich geworden. „Trachtenstube macht gute Fortschritte“ weiterlesen
Staatssekretär bringt 100000 Euro mit
Karl-Winfried Seif machte sich mit den Bürgern Gedanken über die Leerstände in der Ortsmitte
Momberg. Staatssekretär Karl-Winfried Seif sucht gestern nicht nur das Gespräch mit Neustadts Bürgermeister Thomas Groll, sondern tauschte sich auch mit den Bürgern aus.
von Florian Lerchbacher
Der Staatssekretär vom hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz sprach während einer Ortsbegehung lange mit Momberger Bürgern über das alte Backhaus in der Ortsmitte – einen Vorschlag für Sanierung und künftige Nutzung hatte aber niemand parat.
Dafür überbrachte Seif Neustadts Bürgermeister gute Nachrichten: Groll hatte gebeten, den förderfähigen Gesamtinvestitionsrahmen von 700000 auf 800000 Euro zu erhöhen – diesen Wunsch erfüllt ihm das Land.
Seit dem Jahr 2004 läuft die Dorferneuerung in Momberg. Umgesetzte Projekte sind der Kinderspielplatz, die Neugestaltung des Kirchplatzes und der neue Teil des Dorfgemeinschaftshauses. Insgesamt gab die Stadt 280000 Euro aus. Dem gegenüber standen Einnahmen in Höhe von 142000 Euro. „Staatssekretär bringt 100000 Euro mit“ weiterlesen
Neustädter Mitteilungsblatt
Schulungsseminar „Doppik“ durchgeführt
Am 22. und 23. Februar 2008 fand ein gemeinsames Schulungsseminar für Stadtverordnete, Magistratsmitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung im „Haus der Begegnung“ statt.
Geschäftsführer Christian Bölsche von der Schüllermann Consulting GmbH vermittelte den Teilnehmern in einem „Rundumschlag“ die Grundzüge der Doppik. „Doppik“ ist ein Kunstwort und steht für DOPPelte Buchführung In Konten Soll und Haben. Mit der Umstellung von der jahrhundertealten Kameralistik auf die Doppik erwartet der Gesetzgeber für die öffentlichen Verwaltungen mehr Kostentransparenz, Kostenvorteile und ein insgesamt effizienteres Arbeiten. Nach Vorgabe durch die Hessische Gemeindeordnung muss die Umstellung zum 1. Januar 2009 erfolgen. Wie Bürgermeister Thomas Groll zu Beginn mitteilte, begann die Stadtverwaltung bereits unter seinem Vorgänger Manfred Hoim mit den umfangreichen Vorbereitungsarbeiten. Seit 2005 nehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung regelmäßig an Sitzungen einer interkommunalen Arbeitsgruppe teil. Sämtliche Grundstücke (2.700), Gebäude/Bauwerke (70) und Brücken (20) der Kommune wurden bzw. werden erfasst und bewertet. Ebenso der Wald (1.000 ha), die Gemeindestraßen (51 km) und die Inventargüter (rund 2.200, wobei „Gruppenbildung“ möglich ist). Dies ist notwendig, um die vorgeschriebene Eröffnungsbilanz zum Stichtag 1. Januar 2009 zu erstellen.
Nach einer Berechnung von Oberinspektor Holger Michel, der das Projekt leitet, wurden hierfür bisher ca. 1.500 Arbeitsstunden geleistet. Innerhalb von zehn Stunden gab Christian Bölsche einen Einblick in die Grundlagen des doppischen Haushalts- und Rechnungswesens, die doppische Buchführung, die Eröffnungsbilanz, den Haushaltsplan, die Kosten- und Leistungsrechnung, Controlling und Berichtswesen, sowie den kommunalen Jahresabschluss. Seine Feststellung „Lieber bescheiden beginnen, schrittweise ausbauen, statt groß angelegt zu scheitern!“ fand die Zustimmung der Anwesenden. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen
Neustädter Mitteilungsblatt
DSL für Mengsberg – Unterschriften übergeben
Seit längerem besteht bei vielen Mengsberger Bürgerinnen und Bürgern der Wunsch nach einer DSL-Versorgung. Dies war für Ortsvorsteher Karlheinz Kurz Anlass, eine Unterschriftenaktion zu starten. Gemeinsam mit Horst Happel, Joachim Juretzki und Karl-Heinz Waschkowitz sammelte er in den vergangenen Wochen rund 200 Unterschriften. Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Groll übergab Kurz diese am 29. Februar 2008 an Susanne Kießling, Telekomshopleiterin in Schwalmstadt.
Ortsvorsteher Kurz gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Telekom eine DSL-Versorgung für Mengsberg realisieren könne. Thomas Groll verwies darauf, dass eine solche auch für den ländlichen Raum von Wichtigkeit sei und er daher das Anliegen der Mengsberger mit Nachdruck unterstütze.
Susanne Kießling sagte zu, die Unterschriften rasch weiterzuleiten, damit die Telekom den Wunsch der Mengsberger prüfen könne.
Neustädter Mitteilungsblatt
Jugendversammlung hatte im Jugendclub in Speckswinkel Premiere
Bürgermeister Thomas Groll hatte eingeladen, ferner dabei Ortsvorsteher Karl Stehl, Stadtjugendpfleger Eric Hofmann, Reiner
Maikranz (CDU) und Anita Ochs (SPD). Bürgermeister Thomas Groll freute sich, dass sich doch fünf Jugendliche eingefunden hatten. Der eine oder andere war schon beim Pflastern an der Grillhütte dabei. „Ich könnt hier heute sagen und fragen, was ihr wollt.“ Es wurde zunächst die Frage des Schlüssels für den Jugendraum gestellt. Die Jugendlichen waren der Meinung, dass ihn einer haben müsse, der auch zu den Öffnungszeiten im Ort sei. Die Öffnungszeiten für die Kids seien jeweils donnerstags von 15.00-19.00 Uhr, so Eric Hoffmann, der den Schlüssel bekommt, muss dann auch Verantwortung übernehmen. „Ihr habt mit der Renovierung des Jugendraumes einen guten Start hingelegt“ so Karl Stehl. „Es fehlen noch Rollos für die Fenster, Stehtische und Barhocker. Wir haben für Euch einen Medienschrank geschreinert. Ihr könnt euch auch selber etwas an Geld erwirtschaften. In der Sammelwoche im März könnt Ihr schon ein paar Euro zusammen bekommen. Wenn Ihr Euch dafür angemeldet habt, bekommt ihr einen Ausweis.“ „Wenn wir sehen, dass Ihr hier etwas in Eigeninitiative macht, dann kann die Stadt auch mal ein paar Euro dazulegen für eine Anschaffung. Nach ihren Wünschen befragt, würden sie gerne auf eine Cartbahn gehen. Angeboten wird eine Fahrt in den Heidepark Soltau (ca. 28 Euro) und Wasserski (ca. 9.50 Euro). Ferienfreizeit nur für Speckswinkler Jugendliche, das würde ihnen auch gefallen. Eine Playstation 3 und ein Billardtisch, das wäre toll, das könnte schon auf der Wunschliste der Kids stehen.
Nach Vandalismus im Ort oder dem Unterschied zu Neustadt befragt, gaben die Kids an, dass sie sich in Speckwinkel wohler fühlen, als in der Kernstadt. Was Vandalismus betrifft, da wüsste im Dorf gleich jeder, wer es war, aber anschwärzen würden sie keinen. Das sah auch Reiner Maikranz ein, denn zum Helden seien weder Erwachsene noch Jugendliche geboren. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen
Neustädter Mitteilungsblatt
Aus der Bürgerversammlung im Stadtteil Speckswinkel
Zu der Bürgerversammlung hatte SVVst. Norbert Krapp geladen. Er konnte neben den Bürgern aus Speckswinkel auch Bürgermeister Thomas Groll, den Ersten Stadtrat Werner Kappel, Ortsvorsteher Karl Stehl und Karlheinz Kurz aus Mengsberg, sowie verschiedene Mandatsträger begrüßen.
Bürgermeister Thomas Groll machte zunächst Ausführungen zu aktuellen kommunalpolischen Fragen. Dabei schloss er die demographische Entwicklung in der Gesamtkommune ein. Nicht nur in den Stadtteilen, sondern auch in der Kernstadt müsse man sich mit Leerständen beschäftigen und Möglichkeiten suchen, dagegen zu wirken. Dazu muss man den Kontakt mit der Bevölkerung suchen. Speckswinkel habe einen Kindergarten, eine Schule, man kann Lebensmittel einkaufen und es herrscht eine rege Vereinstätigkeit. „Die Mitte vom Dorf, das macht uns große Sorgen. Wir wollen und können als Kommune keine Planung machen. Abrissbirne und dann in die freie Landschaft, das wird nichts. Wir müssen Altes erhalten, und Neues soll dazukommen. Machen Sie sich doch einmal Gedanken, wie es in Speckswinkel im Jahr 2020 aussehen kann.“ Groll informierte über die Anschaffung einer Wallgrabenheckenschere, über die zusätzliche Anschaffung eines Mulchers und einer Grabenfräse, über Straßenbau am Wassumshof, der Straße am Sportfeld und dem Weinberger Grund, die in die Prioritätenliste aufgenommen wurden. Er informierte über die Region Herrenwald und die Ernst-Moritz-Arndt Kaserne. Zum Thema Dorfplatz erklärte Horst-Günther Freund, dass er unbedingt dafür wäre, den Platz gerade zu richten. So wäre das schließlich kein Zustand. Der Dorferneuerungsbeirat war seinerzeit auch nicht glücklich mit der Umsetzung, aber lieber den Spatz in der Hand, war damals die Devise. Freund schlug ferner vor, im Treppenaufgang Zollhof die Freiflächen (Schießscharten) abzudichten, denn sowohl bei Schnee und Regen wäre die Treppe eine Rutschbahn.
Groll informierte dann über Straßenreinigung, wann muss wer Schnee fegen, wie lange kann man mähen und mit welchem Gerät?

