Neustadt erweitert Betreuung

von Stephan Schienbein
Neustadt. Mit Beginn dieses Jahres hat Neustadt das Betreuungsangebot in den städtischen Kindergärten um 25 Prozent ausgeweitet.
So wurden im Kindergarten „Sonnenschein“ in der Kernstadt eine fünfte Gruppe eingerichtet und 20 zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen. „Durch die neue Gruppe gibt es zudem fünf weitere Plätze für Kinder unter drei Jahren“, erläuterte Bürgermeister Thomas Groll. Für diese Gruppe hat die Stadt auch zwei Erzieherinnen eingestellt. Um die erweiterten Betreuungszeiten abzudecken, wurden zudem die Arbeitszeiten des vorhandenen Personals ausgeweitet.
Wie der Rathauschef sagte, ermögliche das neue Betreuungsangebot den Eltern künftig noch mehr Flexibilität bei der Auswahl der Betreuungszeiten. So können Eltern in der Kernstadt zwischen vier, in den Stadtteilen zwischen zwei verschiedenen Zeitmodulen wählen.
Der Ausbau des Betreuungsangebotes trägt laut Groll dazu bei, Neustadt als kinder- und familienfreundliche Stadt weiterzuentwickeln. Neustadt sei im Laufe der Jahre zu einer Wohngemeinde geworden. Daher sei es wichtig, durch die Stärkung so genannter weicher Standortfaktoren gerade junge Familien in der Stadt zu halten.
Im November des vergangenen Jahres beschloss das Stadtparlament das neue Betreuungskonzept, das das Haushaltsdefizit im Bereich der Kinderbetreuung um bis zu 45000 Euro auf 660000 Euro klettern lassen könnte.
Das neue Konzept der Kinderbetreuung soll laut Bürgermeister Groll jetzt bis Juni überprüft und dann bei Bedarf nachgebessert werden.

150 Gäste erleben das Neujahrskonzert – MNZ

Vorwiegend heimische Künstler überzeugen mit ihren Darbietungen
Neustadt (aws). Zu einem vollen Erfolg ist das erste Neustädter Neujahrskonzert, das am vergangenen Freitagabend in der evangelischen Kirche in Neustadt stattgefunden hat, geworden.
Rund 150 begeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten in dem fast eineinhalbstündigen Programm einen Musikgenuss, der in professioneller Qualität von vorwiegend einheimischen Künstlern dargeboten wurde.
Die Idee dazu hatte Bürgermeister Thomas Groll gehabt, und organisiert wurde das Konzert von Karl-Joseph Lemmer, der dazu noch als aktiver Künstler mit seiner Trompete im „Trio Semplice“ das Konzert mitgestaltete. Was an diesem Abend dabei herauskam, konnte sich wirklich sehen und hören lassen.
Mit einem musikalischen Feuerwerk wollte Neustadts Bürgermeister das neue Jahr beginnen. „Wir möchten, dass man über Neustadt im positiven Sinne spricht. Mit vielen kleinen Veranstaltungen und Aufführungen, die dazu noch geringe Kosten verursachen, wollen wir eine Politik der kleinen Schritte beschreiten sagte das Stadtoberhaupt.
Kerstin Kandziora, Pfarrerin und Hausherrin der evangelischen Kirche, hatte zuvor die Gäste der Veranstaltung, an der viele Bürgerinnen und Bürger aus Neustadt, den Stadtteilen und auch auswärtige Gäste teilgenommen hatten, mit ihren Gedanken zur Zeit begrüßt. „Bei solch musikalischem Hochgenuss vergeht die Zeit wie im Fluge. Ich wünsche uns allen, dass wir in der Zukunft viel Zeit mit- und füreinander haben werden“, wünschte sich die Pfarrerin. „150 Gäste erleben das Neujahrskonzert – MNZ“ weiterlesen

„Löwen“ empfingen zum letzten Mal

Rund 200 Gäste kamen zum Neujahrsempfang der Panzerbrigade 14 nach Neustadt
Neustadt. Rund 200 Gäste kamen am Freitagvormittag zum letzten Neujahrsempfang der Panzerbrigade 14 „Hessischer Löwe“.
von Stephan Schienbein
Ein Hauch von Wehmut war zu spüren, der durch das Haus der Begegnung in Neustadt wehte, als Brigadeführer Theodor Herkel die Gäste zum nunmehr „allerletzten „Neujahrsempfang begrüßte. „Wir haben ja schon im vergangenen Jahr an gleicher Stelle verkündet, es sei der letzte Empfang“, sagte der Oberst. Herkel sagte, die Anzahl der Gäste unterstreiche die hohe Wertschätzung und Anerkennung für die Soldaten.
Der Brigadeführer berichtete in seinem Rückblick auf 2007 über ein ereignisreiches Jahr. In dessen Mittelpunkt habe neben der Ausbildung der vier-monatige Einsatz im Kosovo gestanden. Die Panzerbrigade 14 war der verantwortliche Großverband zur Aufstellung des 17. deutschen Einsatzkontingents der KFOR.
Letztes Gelöbnis für Hessen-Nord
Die „Hessischen Löwen“ veranstalteten zudem das letzte und feierliche Gelöbnis für den Ausbildungsverband Hessen-Nord in der Neustädter Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne. Im Juli übernahm Oberst Theodor Herkel das Kommando über die Brigade.
Die letzte Großveranstaltung der Brigade war der Rückkehrer- und Verabschiedungsappell Ende Oktober, an dem auch Ministerpräsident Roland Koch teilnahm.
Öffentlich aktiv war die Brigade letztmalig beim traditionellen Wohltätigkeitskonzert in Neustadt. „„Löwen“ empfingen zum letzten Mal“ weiterlesen

Zum Abschied kommen 200 Gäste – MNZ

Tradition endet in Neustadt: Letzter Neujahrsempfang der „Hessischen Löwen“
Von Alfons Wieber (0 64 28) 44 88 40 redaktion.mnz@mittelhessen.de
Neustadt. Eine langjährige Tradition ist gestern in Neustadt zu Ende gegangen. Letzt-malig in ihrer 52-jährigen Geschichte hatte die Panzerbrigade 14 „Hessischer Löwe“ zum Neujahrsempfang in das Haus der Begegnung in Neustadt eingeladen.
Mehr als 200 Gäste aus Wirtschaft, Bundeswehr und Politik, darunter auch die Landtagsabgeordneten Frank Gotthardt, Anne Oppermann (beide CDU) und Thomas Spies (SPD), waren in Anerkennung und Wertschätzung der Neustädter Soldaten dieser Einladung gefolgt.
In seiner Ansprache ließ Brigadeführer Oberst Theodor Herkel noch einmal das für die Brigade ereignisreiche vergangene Jahr Revue passieren. In dessen Mittelpunkt hatten die Vorbereitungen und der anschließende Einsatz im 17. deutschen Einsatzkontingent KFOR im Kosovo gestanden. Von Mai bis September vergangenen Jahres hatten rund 600 Soldaten der Neustädter Panzerbrigade den Friedensprozess auf dem Balkan unterstützt.
Beim Rückkehr- und Verabschiedungsappell, der letzten Großveranstaltung in der Geschichte der Brigade am 26. Oktober vergangenen Jahres, hatte sich die Brigade noch einmal in voller Größe der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei waren die Leistungen der „Hessischen Löwen“ durch den Divisionskommandeur Generalmajor Carl-Hubertus von Butler und den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) gewürdigt worden. Neben dem Wohltätigkeitskonzert am 27. November, war dies das letzte große öffentliche Ereignis im vergangenen Jahr gewesen.
Der Schwerpunkt für die „Hessischen Löwen“ im bevorstehenden letzten halben Jahr ihres Bestehens wird der Auflösungsprozess sein. Voraussichtlich am 16. April dieses Jahres wird der Neustädter Bürgermeister Thomas Groll (CDU) die Soldaten aus der bisherigen Garnisonsstadt verabschieden. „Zum Abschied kommen 200 Gäste – MNZ“ weiterlesen

„Löwen“ laden zum letzten Empfang nach Neustadt

Heute findet im Haus der Begegnung der letzte Neujahrsempfang der Panzerbrigade 14 statt
von Stephan Schienbein
Neustadt. Heute lädt die Panzerbrigade 14 „Hessischer Löwe“ zu ihrem letzten Neujahrsempfang ein.
Zu der Veranstaltung, die um 11 Uhr im Neustädter Haus der Begegnung beginnt, werden Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung erwartet. Das Bläser-Quintett des Heeresmusikkorps 2 aus Kassel wird die Veranstaltung musikalisch umrahmen.
Für Brigadekommandeur Oberst Theodor Herkel wird es der erste und zugleich letzte Neujahrsempfang in Neustadt. Er wird während der Veranstaltung eine Rückschau auf das vergangene Jahr halten, in dem der Kosovo-Einsatz der Truppe und der Rückkehrer-Appell die Höhepunkte waren. Die Vorschau auf das Jahr 2008 wird dagegen eher kurz ausfallen: Herkel wird über den Stand der Auflösung der Brigade berichten.
Auch einen verdienten Soldaten der Brigade wird Herkel auszeichnen.
Die Auflösung der „Hessischen Löwen“ wird bis 30. Juni abgeschlossen sein. Wie Hauptmann Holger Henning berichtete, seien die Großgeräte der Brigade schon fast komplett weg. In Neustadt seien derzeit noch rund 200 Soldaten im Dienst, die die Auflösung und Abwicklung der Einheit organisieren.
Brigadeführer Herkel wird die Einheit schon vor dem 30. Juni verlassen. Der Neujahrsempfang wird eine seiner letzten Amtshandlungen sein. Er tritt frühzeitig den Dienst in seiner neuen Verwendung im Streitkräfteamt der Bundeswehr in Bonn an und wird am 23. Januar das Kommando an Oberstleutnant Willi Dechert übergeben. Das Besondere daran: Dechert ist bereits Reservist und wird die Brigade im Rahmen einer Wehrübung in die Auflösung führen. Die „Hessischen Löwen“ sind dem 51-Jährigen aus Lauterbach aber nicht unbekannt: Er war während seiner aktiven Zeit in dieser Einheit im Einsatz.

Polizeihelfer sollen Sicherheit erhöhen

Neustadt stellt Geld für Freiwilligen Polizeidienst bereit Zwei Ehrenamtliche sollen Streife gehen
Neustadt. Mit Freiwilligen Polizeihelfern will die Junker-Hansen-Stadt für mehr Sicherheit in den Straßen sorgen.
von Stephan Schienbein
Im Haushaltsplan sind 2 500 Euro für die Aufwandsentschädigungen der Polizeihelfer vorgesehen. Kosten, die die Stadt tragen muss. Für Ausbildung, Ausrüstung und Dienstkleidung der Helfer sorgt hingegen das Land.
Neustadts Bürgermeister Thomas Groll ist davon überzeugt, dass durch den Einsatz dieser ehrenamtlichen Helfer das Sicherheitsgefühl der Bürger in der Stadt erhöht werden kann. In der Nachbarstadt Stadtallendorf sind diese Helfer bereits seit längerer Zeit im Einsatz.
Groll glaubt, dass sich durch die Präsenz dieser Helfer, die mit sieben Euro pro Stunde entschädigt werden, insbesondere ältere Menschen sicherer fühlen. Er sieht die Helfer auch als Ansprechpartner für die Bürger, zumal es in Neustadt keine Polizeistation gebe. Der Bürgermeister plant mit zwei Polizeihelfern für seine Stadt.
Gespräche mit Polizei und Innenministerium
Wann es losgeht, kann Groll noch nicht sagen. Die Stadtverordnetenversammlung hat den Haushaltsplan genehmigt. Jetzt müssten Gespräche mit dem hessischen Innenministerium und mit dem zuständigen Polizeipräsidium in Gießen geführt werden. „Polizeihelfer sollen Sicherheit erhöhen“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Groll: „Für die künftige Nutzung der Kaserne gibt es keine Patentrezepte.“

Anlässlich einer Sitzung der CDU-Fraktion ging Bürgermeisterkandidat Thomas Groll auf künftige Nutzungsmöglichkeiten der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne ein. „Neben der Entwicklung der Innenstadt muss diesem Thema in den kommenden Jahren besondere Bedeutung eingeräumt werden.
Zerfallende Gebäude mit allen damit verbundenen Problemen darf es nicht geben. Nach wie vor ist mir die Entscheidung der SPD-geführten Bundesregierung vom November 2004 unverständlich. In Neustadt schließt man eine Kaserne in einem ordentlichen Zustand. In Stadtallendorf muss man hingegen erst viele Millionen Euro investieren, um die notwendige Infrastruktur (wieder) zu schaffen.“ Aber der Blick zurück, so Groll, helfe nicht weiter. Man müsse nun nach vorne schauen und sich der Herausforderung stellen. „Patentrezepte für die Nutzung von Gebäude und Gelände gibt es keine. Ich trete dafür ein, jede Idee vorurteilsfrei zu prüfen. Man muss auch schauen, wie andere Kommunen in der Vergangenheit mit dem Thema umgegangen sind. Vergessen wir aber dabei nicht, dass dies damals leichter war. Weil die betroffenen Kommunen finanzielle Hilfen erhielten.“ Groll verwies darauf, dass die Stadt nicht Eigentümer der Kaserne sei. „Ich wäre auch dagegen, die gesamte Fläche zu übernehmen. Wenn die Konditionen stimmen, sollten wir uns aber intensiv um den Sportplatz und die Sporthalle bemühen. Dies wäre auch ein Beitrag zur Förderung der Vereinsarbeit.“ „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Aus der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neustadt/HessenHaushalt

2008 (Magistratsvorlage)
Vor der Beschlussfassung des Haushaltsplanes für das Jahr 2008 hatte jede Fraktion noch einmal die Gelegenheit, sich dazu zu äußern.
Franz Michels (CDU) erklärte in seinen Ausführungen, dass die CDU das umfangreiche Zahlenwerk ohne Wenn und Aber mit trägt. Die CDU-Fraktion sehe ihre kommunalpolitischen Vorstellungen verwirklicht und teile die Auffassung von Bürgermeister
Thomas Groll, dass mit dem vorliegenden Haushalt die Stadt wieder ein Stück mehr vorangebracht werde. Mit dem Investitionsvolumen von weit über 5,3 Millionen trage man zur Stärkung der Wirtschaft bei und sichere damit auch Arbeitsplätze. Eine Kreditaufnahme sei unvermeidbar gewesen, man sei aber der Auffassung, dass sie in den kommenden Jahren deutlich verringert werden müsse, besser wäre es, ohne Schulden auszukommen. In seinen Ausführungen ging Franz Michels auf einige markante Punkte, wie Mehrausgaben in Kindergärten, Finanzierung von Spielplätzen, Förderung der Jugendarbeit, Kultur- und Vereinsförderung, um nur einiges zu benennen, ein, das finde die Unterstützung der Fraktion. Auch die erhöhten Ansätze für die Mitarbeiterschulung seien notwendig. Die Sanierung des HdB, die Errichtung einer Urnenwand auf dem Friedhof, u.v.m. trage man mit. Franz Michels ging zudem auf die Änderungsvorschläge der SPD zum aktuellen Haushalt ein. Nicht alle werden von der CDU befürwortet. Einige wurden komplett angelehnt, bei anderen wurde ein Kompromiss gefunden, anderes in spätere Haushaltsjahre verlegt. Alles in allem könne man mit dem vorliegenden Zahlenwerk zufrieden sein. Es wird den Kernaussagen von Bürgermeister Thomas Groll gerecht, der in seiner Etatrede sagten Neustadt soll als familienfreundliche Stadt weiterentwickelt werden, in Neustadts Zukunft soll investiert werden und Neustadt soll der Ort sein, wo Jung und Alt gerne leben. Die CDU-Fraktion, so Michels wird dem Haushalt zustimmen und bedankt sich bei dem Magistrat, dem Bürgermeister und der Verwaltung für die gute Arbeit. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustädter Parlament billigt ersten Haushalt von Groll – MNZ

SPD handelt Zuschuss für Hauskäufer heraus / Für Erstellung eines Sportstätten-Konzeptes steht kein Geld zur Verfügung
Von Alfons Wieber (0 64 28) 44 88 40 redaktion.mnz@mittelhessen.de
Neustadt. Ohne Probleme hat der erste von Bürgermeister Thomas Groll (CDU] vorgelegte Haushalt die Hürde des Neustädter Stadtparlamentes genommen. Bis auf eine SPD-Stadtverordnete, die sich der Stimme enthielt, billigten alle Parlamentarier das vorgelegte Zahlenwerk für das Haushaltsjahr 2008.
Nicht überzeugen konnte die SPD-Fraktion die Parlamentarier von FWG, Republikanern und CDU mit ihren Änderungsvorschlägen zum Haushalt 2008. 10 000 Euro wollte die Fraktion für die Aufstellung eines Entwicklungskonzeptes für die Sportstätten der Kernstadt unter Berücksichtigung der freiwerdenden Sportanlagen der Bundeswehr vorsehen. „Zu einer familien- und kinderfreundlichen Stadt gehört auch ein attraktives Freizeitangebot. Neustadt verfügt über ein reges Vereinsleben, das den Grundstock für attraktive Freizeitangebote liefert“, begründete der SPD-Stadtverordnete Thomas Hörn den Antrag.
Die Kostenpauschale für Straßenreparaturen, die im Haushalt mit 20 000 Euro vorgesehen war, sollte nach dem Willen der SPD um 10 000 Euro erhöht werden. Außerdem wollten die Genossen weitere 30 000 Euro für die Verbesserung der Radwegeverbindung zwischen den Stadtteilen Mengsberg und Momberg entlang der Eisenmühle zur Verfügung stellen. Hier soll nach den Ausführungen von Hörn im Investitionsplan für 2009 zusätzlich noch einmal eine Summe von 35 000 Euro veranschlagt werden. 15 000 Euro einsparen wollte die SPD bei der Anschaffung eines städtischen Fahrzeugs, das nicht gekauft, sondern geleast werden sollte. „Neustädter Parlament billigt ersten Haushalt von Groll – MNZ“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Speckswinkler Dorfchronik wurde neu aufgelegt

Heimatkalender 2008 fertig gestellt
Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Groll stellte Anita Ochs, die Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatkalender, kürzlich die neu aufgelegte Dorfchronik von Speckswinkel und den Heimatkalender 2008 vor. Die Chronik wurde seinerzeit zur 750-Jahrfeier von Otto Knaak verfasst, der vom damaligen Bürgermeister Heinrich Naumann sen. unterstützt wurde. Werner Naß schrieb sie mit Schreibmaschine nieder.
Vor etwa drei Jahren, so Anita Ochs, sei die Idee entstanden, das Werk neu aufzulegen. Bewusst habe man auf Ergänzungen aus den Jahren 1973-2008 verzichtet. Hier überlege man noch, eine separate Schrift zu verfassen. Der Chronik, von welcher 200 Stück gedruckt wurden, ist eine CD-Rom beigefügt, die den Text des umfangreichen Werkes enthält.
Bürgermeister Groll dankte dem Arbeitskreis für sein Engagement, welches die Stadt mit 500 Euro unterstützt habe. Die Dorfchronik kann bei Anita Ochs, Birkenstrasse 4, oder im Rathaus zum Preis von 19,95 Euro erworben werden.
Die Arbeitskreis-Vorsitzende überreichte dem Bürgermeister zugleich den ersten Speckswinkler Heimatkalender für das kommende Jahr. Diese Schrift wird bereits seit 1993 herausgegeben und erfreut sich großer Beliebtheit. Die diesjährige Auflage beträgt 350 Stück. Der Kalender kostet 5,00 Euro und kann ebenfalls bei Anita Ochs erworben werden. Er enthält wieder vieles aus der Speckswinkler Geschichte und Gegenwart und wurde von einem siebenköpfigen Redaktionsteam verfasst.
Thomas Groll nutzte die Gelegenheit, um auf verschiedene Neustadt-Souvenirs hinzuweisen, die sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk eignen. Die Vitrine mit den Artikeln befindet sich seit kurzem im Rathausnebengebäude, welches derzeit neu gestaltet wird.