Stadt will Rathausplatz umgestalten

Historisches Pflaster soll größtenteils bleiben Barrierefreiheit ist Ziel Bürgerbüro zieht ins Jugendheim um

Die Stadt Neustadt will den Rathausplatz barrierefrei gestalten.

Beim Rathaus an sich ist ein solches Vorhaben kaum umsetzbar, daher steht die Umfunktionierung des Jugendheims an.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Ritter- und Turmstraße kommen bereits seit j einigen Jahren in modernem j Chique daher. Nun will die Stadt auch den Rathausplatz anpassen und, vor allem, möglichst barrierefrei machen. Das war einst schon während der Altstadtsanierung geplant, damals fehlte allerdings das notwendige Kleingeld.

Inzwischen sieht’s aus finanzieller Sicht besser aus – und das , auch, weil die Stadt Glück und eine Art Schleichweg gefunden I hat: 800 000 Euro sagte der Bund den Neustädtern im Jahr 2015 ; aus Mitteln des Kommunalen I Investitionsprogramms (KIP) zu, von denen die Kommune lediglich ein Zehntel tragen muss. „Bisher war angedacht, die Gelder ins Haus der Begegnung zu investieren“, berichtet Bürgermeister Thomas Groll und fügt hinzu: „Aber da gibt es ja inzwischen andere Pläne. Und in einen Neubau dürfen wir die KlP-Mittel nicht investieren.“ „Stadt will Rathausplatz umgestalten“ weiterlesen

Zuversicht trotz einiger Verzögerungen

Nach Baustopp in der Rotebergstraße hinken Mengsbergs Bioenergiegenossen ihrem Zeitplan hinterher

Es soll dabei bleiben: Am 22. Dezember können die ersten Mengsberger ihre Häuser mit Bioenergie beheizen. Sagt Karlheinz Kurz, Ortsvorsteher und Vorstandsmitglied der Genossen in Personalunion.

von Florian Lerchbacher

Mengsberg. An mehreren Ecken der Mengsberger Großbaustelle kam und kommt es zu Verzögerungen. Am meisten in der Rotebergstraße, wo die Leitungen nicht tief genug in der Erde lagen (die OP berichtete). Vier Wochen Baustopp und einige klärende Gespräche zog der Pfusch hinter sich her. Inzwischen geht es aber weiter – und das, obwohl ein notwendiges Statikgutachten noch nicht vorliegt. „Aber das ist mit Hessen Mobil abgesprochen“, betont Karlheinz Kurz, Vorstandsmitglied der Bioenergiegenossenschaft. „Zuversicht trotz einiger Verzögerungen“ weiterlesen

Sanierung des Historischen Rathauses geht planmäßig voran

Die Sanierung des Historischen Rathauses in Neustadt geht planmäßig voran. In den letzten Wochen gab es keine unliebsamen Überraschungen mehr. Vor Jahresfrist ging man von Bruttobaukosten von rund 200.000 Euro aus. Die aktualisierte Kostenschätzung nennt nun 266.000 Euro, allerdings mit einer darin enthaltenen Sicherheit von 20.000 Euro für „Unvorhergesehenes“, vor dem man nie gefeit ist. Über die Kostenentwicklung hatte Bürgermeister Groll die städtischen Gremien bereits im Oktober 2017 informiert.

„Bei Fachwerkbauten kommen trotz Voruntersuchungen leider oftmals noch Ausgaben hinzu, die so zu Beginn nicht absehbar waren. Dickster Brocken ist die seitens des Denkmalschutzes als notwendig angesehene Verschalung eines Giebels mit Holzschindeln, die mit über 21.000 Euro zu Buche schlägt. Hierzu habe das Schadensbild Anlass gegeben. Auch haben sich Schäden bei den Dachrinnen gezeigt. Hier nutzen wir das vorhandene Gerüst und tauschen aus. Mehrkosten 13.000 Euro. Auch im Bereich der vier Erker waren zusätzliche Arbeiten notwendig, die Kosten belaufen sich auf knapp 6.000 Euro. Dort kam es aufgrund fehlender Dämmung zu Durchfeuchtungen“, erläutert Thomas Groll. „Sanierung des Historischen Rathauses geht planmäßig voran“ weiterlesen

Nach Pfusch und Lüge war Vertrauen weg

Bioenergiegenossen müssen für Landes- und Kreisstraßen noch statische Gutachten vorlegen

„Bei der Leitungsverlegung hat es einige Probleme gegeben – aber wir haben Lösungen gefunden“, fasst Eugen Reichwein von Hessen Mobil das Gespräch mit drei Bioenergiegenossenschaften zusammen.

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von Florian Lerchbacher

Mengsberg. Die Sorgen aufseiten der Bioenergiegenossen waren groß vor einem Gespräch mit Hessen Mobil. Größte Befürchtung war, dass sie ihre Nahwärmeleitungen tiefer als die im Gestattungsvertrag als Mindestwert angegeben 90 Zentimeter legen müssen – was einiges an Mehrkosten mit sich gebracht hätte. Doch letztendlich ließen sich die Bedenken in einem persönlichen Gespräch mit Eugen Reichwein, dem Regionalbevollmächtigten Westhessen von Hessen Mobil, und Michael Stahl, dem Chef der ‚ Kirchhainer Straßenmeisterei, c ausräumen. „Nach Pfusch und Lüge war Vertrauen weg“ weiterlesen

Alte Gebäude halten Stadt auf Trab

Sanierung des historischen Rathauses verläuft planmäßig

Die nächsten Projekte warten bereits

Mal passiert etwas auf der Baustelle am historischen Rathaus, mal nicht. „Der Maler muss seine Arbeiten aufgrund der Witterung immer wieder unterbrechen, denn unter fünf Grad geht nichts mehr“, erklärt Thomas Groll.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Seit Monaten steht ein Baugerüst am historischen Rathaus in der Neustädter Kernstadt – und aller Wahrscheinlichkeit nach bleibt das auch noch eine Weile so. Die Sanierung schreite zwar planmäßig voran, wie Bürgermeister Thomas Groll berichtet, das Gerüst (zumindest in der Marktstraße) werde aber wohl bis mindestens zum Frühjahr stehen. „Es sei denn, es ist länger kalt. Dann lassen wir es abbauen, denn das wäre günstiger als die Vorhaltekosten“, wirft Peter Lippert, der stellvertretende Fachbereichsleiter Bauen, ein. Die Wiedereinweihung sei jedenfalls für Ostern 2018 geplant. Es sei denn, im Januar und Februar gebe es einen starken Winter: Dann dauere es länger.
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Neustadt bekommt für Neubau fast drei Millionen Euro

Neustadt. Geldsegen für Neustadt: Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz stellt der Stadt über das Städtebauförderprogramm 2,88 Millionen Euro zur Verfügung – zu denen die Neustädter für den Neubau des Hauses der Begegnung lediglich rund 300 000 Euro beisteuern müssen. Doch damit nicht

genug: Die Stadt erhielt zudem aus Wiesbaden die Nachricht, dass sie zusätzlich mit ihrem Vorhaben in den Investitionspakt „Soziale Infrastruktur im Quartier“ aufgenommen wird. Wie viel Geld sie dann noch bekommt, teilt das Ministerium aber erst Anfang Dezember mit. „Wir sind auf gutem Weg“, freut sich Bürgermeister Thomas Groll. „Neustadt bekommt für Neubau fast drei Millionen Euro“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Spatenstich für die Erweiterung des Baugebietes „Im Weinberger Grund“ in Speckswinkel

Am 8. November 2017 fand der erste Spatenstich für die Erweiterung des Baugebietes „Im Weinberger Grund“ im Neustädter Stadtteil Speckswinkel statt. Bürgermeister Thomas Groll, Ortsvorsteher Karl Stehl und Thomas Barg, Geschäftsführer der Geißler Infra GmbH vollzogen im Beisein von Erstem Stadtrat Wolfram Ellenberg, Stadträtin Anita Ochs und Fachbereichsleiter Thomas Dickhaut diesen symbolischen Akt und setzten damit, so der Bürgermeister, ein positives Zeichen für die Entwicklung Speckswinkels.

Seit rund zehn Jahren war es Ziel der Kommune, im kleinsten Stadtteil verfügbares Bauland auszuweisen. Zunächst versuchte man im Ortszentrum aktiv zu werden und strebte dazu u.a. den Abriss leerstehender Gebäude an. Der vom Bürgermeister dazu initiierte Architektenwettbewerb fand allgemeine Beachtung. Leider ließ sich das Vorhaben sowohl aus Gründen des Denkmalschutzes als auch der Wirtschaftlichkeit nicht umsetzen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Ab Anfang 2018 kann gebaut werden

Das Neubaugebiet „Im Weinberger Grund“ zieht ehemalige Speckswinkler Familien zurück in ihr Dorf

Den symbolischen ersten Spatenstich für die Erweiterung des Baugebietes „Im Weinberger Grund“ vollzogen Ortsvorsteher Karl Stehl (von rechts), der Erste Stadtrat Wolfram Ellenberg, Bürgermeister Thomas Groll, Stadträtin Anita Ochs, der Geschäftsführer der Geißler Infra GmbH Thomas Bark und Fachbereichsleiter Thomas Dickhaut.

Mit dem ersten Spatenstich hat die Erschließung des Baugebietes „Im Weinberger Grund“ begonnen. Auf einer Fläche von 8 000 Quadratmetern entstehen acht Bauplätze.

von Karin Waldhüter

Speckswinkel. „Das ist heute für Speckswinkel ein guter Tag“, erklärte Bürgermeister Thomas Groll. In den vergangenen Jahren habe es mit Schließung des Kindergartens, der Schule und des Lebensmittelgeschäftes Ereignisse gegeben, die nicht so erfreulich gewesen seien, so Groll. Er wertete den ersten Spatenstich als ein positives Zeichen für die Entwicklung Speckswinkels.

Verfügbares Bauland im kleinsten Stadtteil Neustadts auszuweisen, war laut Groll seit rund zehn Jahren Ziel der Kommune. Zunächst war versucht worden, im Ortszentrum Bauland zu schaffen. Dazu strebte man unter anderem den Abriss leerstehender Häuser an. Ein von Bürgermeister Thomas Groll initiierter Architektenwettbewerb fand allgemein Beachtung, doch das Vorhaben ließ sich, sowohl aus Gründen des Denkmalschutzes als auch der Wirtschaftlichkeit, nicht umsetzen. „Ab Anfang 2018 kann gebaut werden“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

„Hessen lebt Respekt!“ – Integrations-Blitzturnier auf der „Ochsenwiese“ Kult-Trainer Dragoslav Stepanovic in Neustadt zu Gast

Nachdem sich Stepanovic auf Bitten des Bürgermeisters in das Goldene Buch der Kommune eingetragen hatte, besuchte er die drei Teams, die sich auf dem Kunstrasenplatz warm machten. Es gab ein Foto und mit „Good Luck“ ermunterte „Stepi“ die Spieler. Sieger des Blitzturniers wurde die Kombination VfL/Intertürk. Die beiden anderen Teams hielten aber gut mit. Kaum ein Foul war zu verzeichnen und alle hatten Freude am Spiel.

Vor einem Jahr wurde der Kunstrasenplatz „Ochsenwiese“ mit einem Spiel der Eintracht Frankfurt-Traditionsmannschaft gegen die VfL-Allstars eingeweiht. Am 26. Oktober 2017 war nun einer der beliebtesten und erfolgreichsten Trainer der „Diva vom Main“ in Neustadt zu Gast: Dragoslav „Stepi“ Stepanovic. Der Serbe war nicht nur erfolgreicher Trainer in Frankfurt, Leverkusen oder Bilbao, sondern auch ein herausragender Verteidiger. Der 34-malige jugoslawische Nationalspieler schnürte seine Fußballschuhe u. a. für Roter Stern Belgrad, die Eintracht und Manchester City. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Politischer Stratege mit Faible für Lokalpolitik

Professor Hanns Jürgen Küsters sprach zum 50. Todestag Konrad Adenauers in Neustadt

Im Rahmen der Neustädter zeitgeschichtlichen Veranstaltungsreihe erinnerte der Adenauer- Kenner Professor Hanns Jürgen Küsters an den vor 50 Jahren verstorbenen Gründungskanzler der Bundesrepublik.

von Klaus Böttcher

Neustadt. 90 interessierte Besucher waren trotz der vormittäglichen Zeit in das Haus der Begegnung gekommen und erlebten einen spannenden Vortrag. Davor ließ Neustadts Bürgermeister Thomas Groll einen kurzen Film über das Leben von Dr. Konrad Adenauer abspielen. Der erste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland lebte von 1876 bis 1967 und habe somit vier Zeitepochen erlebt, erklärte Groll in seiner Einführung. „Wiederaufbau, Wirtschaftswunder, die Heimholung der letzten Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion, Westintegration und Aussöhnung mit Frankreich werden für immer mit dem Wirken des legendären Staatsmannes verbunden bleiben“, so schrieb der Bürgermeister in der Einladung. Das war ihm Grund genug, zum 50. Todestag von Konrad Adenauer an dessen Leben und Wirken zu erinnern. „Politischer Stratege mit Faible für Lokalpolitik“ weiterlesen