Der Abfallkalender kommt aufs Handy

Die Stadt Neustadt geht neue Wege

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Die Stadt Neustadt erweitert ihr Service-Ange­bot: Den Abfallkalender gibt es nun auch online – und wer ein Smartphone besitzt, kann sich die Termine auch auf dem Han­dy speichern. Den entsprechen­den QR-Code zum Abscannen gibt es ebenso wie die Abfuhr­termine auf der Homepage der Stadt unter dem Punkt Service, Unterpunkt „Abfallkalender on­line.

Dort können sich die User der Seite auch einen persönlichen Abfallkalender erstellen las­sen – auf der Papierversion sind schließlich sämtliche Abfuhrter­mine eingetragen. Online ist es möglich, sich die Termine nach Stadtteil oder, in der Kernstadt Neustadt, nach Straßen anzei­gen zu lassen. Diese Termine lassen sich dann auch in einen Online-Kalender kopieren. User können sich aber auch Erinne­rungs-Mails schicken lassen. „Das Ausbleiben einer Erinne­rungs-Mail hat keine Ansprüche auf Nachleerung der Gefäße zur Folge“, schränkt Amtmann Hol­ger Michel ein, der die Home­page der Stadt erstellt – was die­ser wiederum einiges an Kos­ten erspart. Den Online-Abfall­kalender hat Michel gemeinsam mit Kollegin Guendalina Balzer erstellt. Sie ergänzt, ein Man­ko sei, dass sich der online er­stellt individuelle Abfallkalen­der noch nicht ausdrucken las­se, verspricht aber: „Wir arbei­ten daran.“ Und zur Not gibt es schließlich immer noch die Ver­sion auf Papier.

Stadt will mehr Platz für Windräder bekommen

Die ausgewiesenen Flächen sind den Neustädtern zu klein

Die Stadt Neustadt übt Kritik am Teilregionalplan Energie Mittelhessen und fordert das Regierungs­präsidium unter anderem auf, die Anforderungen zur Mindest-Windgeschwindigkeit zu senken.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Am liebsten wäre es den Neustädtern, das Regie­rungspräsidium würde zu den einst in der Studie „Potenzialflächen Wind“ aufgestellten Min­destanforderungen zurückkeh­ren: Eine Windgeschwindig­keit von 5,5 Metern pro Sekun­de wurde darin als Untergren­ze für potenzielle Standorte für Windräder festgelegt. Für den Teilregionalplan Energie Mit­telhessen schraubte das Regie­rungspräsidium diesen Wert je­doch auf 5,75 Meter pro Sekun­de hoch. Die Neustädter kri­tisieren dies – dabei gehen sie davon aus, dass auf den für sie ausgewiesenen Flächen ohne­hin eine Windgeschwindigkeit von mehr als sechs Metern pro Sekunde herrscht. „Stadt will mehr Platz für Windräder bekommen“ weiterlesen

Kulturelles Programm steht

In Neustadt gibt es wieder Gedenkveranstaltungen und mehr

Mit der Unterstützung zahlreicher Vereine und Arbeitsgemeinschaften bietet die Stadt Neustadt auch in diesem Jahr wie­der ein abwechslungsrei­ches kulturelles Pro­gramm.

Neustadt. Mit „überschau­barem finanziellen Aufwand“ ein abwechslungsreiches Kul­turangebot auf die Beine stel­len“ gibt Bürgermeister Thomas Groll als Motto für seine Kom­mune und glaubt, dieses Ziel für das Jahr 2013 erreicht zu haben. Das Programm steht – soll aber, so die Hoffnung des Magistrats -noch um eine Kunstausstellung im Historischen Rathaus sowie Lesungen in der kommunalen Bücherei ergänzt werden. M Am Samstag, 4. Mai, tritt das fränkische Frauen-Vokalquin­tett „Take 5″ um den Pianis­ten Wolfgang Klösel mit seinem Programm „good vibrations“ im Historischen Rathaus auf. Die Musikerinnen kündigen ein „Potpourri bekannter Liebeslie­der“ aus verschiedenen Stilrich­tungen an. Wolfgang und Sil­via Klösel sind den Neustädtern auch schon bekannt: Sie gaben im Vorjahr als „Edgar und Irmi“ ein erfolgreiches Gastspiel in Neustadt. „Kulturelles Programm steht“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Wir stellen vor: Peter Lippert

Seit Januar 2013 ist der 49-jährige Peter Lippert aus Alsfeld-Leu­sel als stellvertretender Leiter des Fachbereiches III – Bauen, Pla­nen & Umwelt bei der Stadt Neustadt (Hessen) tätig.

Zu seinem Aufgabenbereich gehören u. a. die Leitung des städti­schen Bauhofes und die Betreuung zahlreicher kommunaler Lie­genschaften.

Der Maurermeister war zuvor als Bauleiter in einem Bauunterneh­men bzw. einem Ingenieurbüro tätig. Derzeit lernt Lippert natur­gemäß vorrangig „Land und Leute“ kennen, hat aber auf Bitten von Bürgermeister Groll auch bereits mit den Planungen für zwei größere Projektarbeiten des städtischen Bauhofes begonnen.

Aufgrund einer Erbschaft ist es der Stadt Neustadt (Hessen) in die­sem Jahr möglich, sowohl im Bereich des Kleinkinder- und Senio­renspielplatzes im Bürgerpark als auch auf der Freifläche vor dem Jugendraum (ehemals „Abenteuerspielplatz“) jeweils 10.000,00 € zu investieren. Es fanden bereits erste Abstimmungsgespräche mit dem Vorstand des Fördervereines Bürgerpark und dem städtischen Jugendpfleger statt. Die Maßnahmen sollen im II. Quartal 2013 umgesetzt werden. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Unterschriftensammlung „Ja zur A 49 – Nein zu einem „Verkehrskollaps“

in Neustadt!“ Ministerpräsident Bouffier antwortet Bürgermeister Groll

Am 10. Januar 2013 überreichten Bürgermeister Thomas Groll und die Ortsvorsteher von Neustadt, Mengsberg, Momberg und Speckswinkel an Staatsminister Michael Boddenberg über 2.300 Unterschriften, um auf diese Weise der Sorge der Bürgerschaft nach einem mittel- oder sogar längerfristigen Autobahnende bei Schwalmstadt und den damit einhergehenden negativen Folgen für die Stadt Neustadt (Hessen) und die Stadtteile Ausdruck zu verleihen.

Mittlerweile hat sich der Hessische Ministerpräsident Volker Bouf­fier in dieser Angelegenheit schriftlich an Bürgermeister Groll ge­wandt. Eingangs seines Schreibens stellt Bouffier fest, dass es sich um eine „eindrucksvolle Unterschriftensammlung“ handele, die er mittlerweile an das zuständige Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung weitergeleitet habe. Der Ministerpräsident verweist weiter darauf, dass die Sorge der Bürgerinnen und Bürger Neustadts, dass es für den Fall, dass die A 49 in Schwalmstadt oder in Stadtallendorf enden sollte, zu übermä­ßigen Belastungen im nachgeordneten Straßennetz kommt, von der hessischen Landesregierung sehr ernst genommen werde. Gleichwohl sei er nach wie vor sehr zuversichtlich, dass es gelinge, den gesamten Lückenschluss in engem zeitlichen Zusammenhang zu realisieren und Zwischenzustände mit provisorischen Anbindungen der Autobahn an das nachgeordnete Straßennetz auf das unvermeidbare Maß zu begrenzen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Bouffier ist von Neustädtern beeindruckt

Neustadt. Als eindrucksvolles Votum bezeichnet Ministerprä­sident Volker Bouffier die Un­terschriftensammlung, die Bür­germeister Thomas Groll und die Ortsvorsteher an Staats­minister Michael Boddenberg Anfang des Monats übergaben. 2 300 Bürger hatten sich mit ih­ren Unterschriften für den Bau der A 49 aber gegen einen dro­henden Verkehrskollaps bei ei­nem mittel- oder längerfristigen Autobahnende bei Schwalm­stadt ausgesprochen.

Groll teilte mit, Bouffier habe die Unterschriftensammlung an das zuständige Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Lan­desentwicklung weitergeleitet. Der Ministerpräsident habe be­tont, dass die Landesregierung die Sorgen der Neustädter und die Furcht vor übermäßigen Be­lastungen sehr ernst nehme. Gleichwohl sei Bouffier nach wie vor sehr zuversichtlich, dass es gelinge, den gesamten Lücken­schluss in engem zeitlichen Zu­sammenhang zu realisieren und Zwischenzustände mit proviso­rischen Anbindungen der Au­tobahn an das nachgeordnete Straßennetz auf das unvermeid­bare Maß zu begrenzen, berich­tet Groll aus dem Schreiben aus Wiesbaden. „Bouffier ist von Neustädtern beeindruckt“ weiterlesen

Neustadts Schlagerstars kehren zurück

Für die Trinitatis-Kirmes plant die beliebte Playbackgruppe ein Comeback • Helene-Fischer-Double kommt

Ein Getränkewagen hatte bei der vergangenen Trini­tatis-Kirmes in Neustadt gefehlt. Das war einer der größten Kritikpunkte-entsprechend wird es die­sen Makel in diesem Jahr nicht wieder geben, von Florian Lerchbacher

Neustadt. Die 509. Trinita­tis-Kirmes findet vom 24. bis zum 27. Mai statt. Auch in die­sem Jahr nehmen die Neustäd­ter keinen Eintritt. „Das hat sich bewährt“, betont Bürgermeister Thomas Groll und kündigt ein attraktives und abwechslungs­reiches Programm an, das er ge­meinsam mit Verwaltungsmit­arbeiter René Spatzier zusam­mengestellt habe. „Neustadts Schlagerstars kehren zurück“ weiterlesen

Noch sind viele Fragen offen

Mengsberger diskutierten Bioenergiedorf-Überlegungen

Eine Machbarkeitsstudie soll klären, welche Mög­lichkeiten Mengsberg hat, um ein Bioenergiedorf zu werden, von Klaus Böttcher

Mengsberg. Mehr als 100 in­teressierte Bürger kamen ins Gasthaus Ochs und ließen sich über die Möglichkeiten infor­mieren, Bioenergiedorf zu wer­den. Ortsvorsteher Karlheinz Kurz wies auf den Landeswett­bewerb „Unser Dorf hat Zu­kunft“ hin. Im Vorfeld der Wett­bewerbsteilnahme seien vie­le gute Ideen entwickelt wor­den. „Dazu zählte auch, Mengs­berg zu einem Bioenergiedorf zu entwickeln.“ In einem ers­ten Schritt sollte bei der Ver­sammlung die Information der Mengsberger erfolgen. Dazu hatte der Arbeitskreis Mengs­berg zwei Diplomingenieure der Firma Viessmann eingeladen, die sich mit Bioenergiedörfern und deren Systemen beschäfti­gen. Das war der Leiter der Ab­teilung Marco Ohme und Georg Stegemann. Zusätzlich war Dr. Norbert Clemens gekommen, der dem Fachbereich ländlicher Raum beim Landkreis angehört und sich auf erneuerbare Ener­gien spezialisiert hat. „Noch sind viele Fragen offen“ weiterlesen

Du bist du und ich bin ich

Vorschulkinder lernten in speziellem Kurs, sich wahrzunehmen

In dem Kurs „Handwerk­zeug für Kinder“ werden Vorschulkinder im Famili­enzentrum „Regenbo­gen“ für den Schulanfang gestärkt.

von Klaus Böttcher

Neustadt. „Bei uns sieht jeder anders aus, so wird es immer sein, der eine der ist groß und dick, der andere dünn und klein. Du bist du und ich bin ich und daran ändert sich auch nichts.“ Mit diesem Lied drücken die Vorschulkinder der KiTa Regen­bogen aus, dass sie gelernt ha­ben, sich selbst wahrzunehmen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Und genau das ist auch eines der Ziele: In dem Kurs der Evan­gelischen Familienbildungsstät­te Marburg lernen die Kinder spielerisch, ihre Gefühle wahr­zunehmen und zu benennen, genau zuzuhören und die eige­ne Meinung zu sagen. Die Kin­der sollen auch dazu gebracht werden, Freundschaften und Kooperationen einzugehen. Sie sollen Konflikte erkennen und Lösungsmöglichkeiten ent­wickeln, aber auch lernen, mit der eigenen Wut umzugehen. „Du bist du und ich bin ich“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Deutlicher Wahlsieg für Thomas Groll

Amtsinhaber gewinnt Bürgermeisterwahl mit 60,2 %

Die Neustädter Bürgermeisterwahl hat einen klaren Sieger: Tho­mas Groll (CDU) gewann am vergangenen Sonntag mit 2.222 Stim­men (60,2%) gegenüber Georg August Metz (SPD), der 1.469 Stimmen (39,8%) erzielte.

Die Wahlbeteiligung betrug 56,6%, was sicherlich auch dem Win­tereinbruch geschuldet war.

Thomas Groll erzielte in allen Wahllokalen der Kernstadt und in Speckswinkel deutliche Zugewinne gegenüber der Wahl im Januar

2007. In Mengsberg erreichte er mit 71,9% sein bestes Ergebnis. Auch die Briefwahl sah ihn mit knapp 69% als klaren Sieger.

In Momberg hingegen erreichte Georg August Metz 56,9%, wäh­rend Thomas Groll nur auf 43,1% kam. Vor sechs Jahren lag der Christdemokrat dort noch deutlich vorne. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen