Rotkäppchen und „Bembelbar“

Momberger feierten traditionelle Kirmes mit Festzug
Momberg. Momberg feierte unter der Organisation der „Ranzemannschaft“ ein sonniges Kirmeswochenende mit zahlreichen Besuchern an allen drei Veranstaltungstagen.

Bereits am Freitagabend tanzten die Jungen und Junggebliebenen auf der Music-Party der musikalischen Zeitreise mit ausgelassener Stimmung im vollen Festzelt zu den Hits von den 1980er- bis in die 2010er-Jahrgänge.

Die Aufregung der Kinder am Samstag war riesig, weil sie am Nachmittag von der „Bimmelbahn“ an den verschiedenen Haltestellen im Dorf abgeholt und auf den Festplatz gefahren wurden. Auch so mancher Erwachsene hat dieses Kirmes-Taxi dankbar angenommen. Da in diesem Jahr die Momberger Kirmes als „Hessenkirmes“ gefeiert wurde, war die Kinder-Trachtengruppe aus Loshausen in ihren „Rotkäppchen-Trachten“ zu Gast, um den anwesenden Kindern und Erwachsenen ihre Trachtentänze zu präsentieren.

Am Samstagabend begeisterte die siebenköpfige Band „The Music Jokers“ mit ihrer stimmungsvollen Tanz- und Unterhaltungsmusik. Auch an diesem Abend zeigte sich die Hessenkirmes nicht nur in der Zeltdekoration, sondern insbesondere in der „Bembelbar“, in der man hessischen Apfelwein, „Bembel-Gin“ und „Mispelchen“ genießen konnte. „Rotkäppchen und „Bembelbar““ weiterlesen

„Das wird ein schwieriger Weg“

Neustadt sucht Lösungen für ein neues Feuerwehrhaus
Von Nadine Weigel
Neustadt. Die Mängelliste des Feuerwehrhauses ist lang: Es gibt keine wirksame Raumlüftung in der Fahrzeughalle zur Vermeidung der Ausbreitung von Abgasen. Es fehlen mehr als 20 Parkplätze im Einsatzfall. Es gibt keine geeignete Be- und Entlüftung in der Kleiderkammer. Und es gibt auch keine getrenntgeschlechtlichen Umkleiden. Dies alles stellte der Technische Prüfdienst vor gut einem Jahr fest.

Das Feuerwehrhaus der Neustädter Wehr, das 1983 in Betrieb genommen wurde, ist mehr als in die Jahre gekommen. Es entspricht in keiner Weise den heutigen Anforderungen. Die Brandschutzaufsicht des Landkreises Marburg-Biedenkopf kritisiert zudem die Enge des Umkleidebereiches und die begrenzte Zahl der Spinde. Die Unterstellplätze für die Fahrzeuge entsprechen nicht mehr den heutigen Normen, außerdem fehlt ein eigener Stellplatz für das fünfte Fahrzeug.

Im Feuerwehrhaus gibt es darüber hinaus zu wenig Lagermöglichkeiten für Gerätschaften und Bekleidung. Und zu guter Letzt ist auch das Dach erneuerungsbedürftig und die Toiletten sowie weitere Räumlichkeiten müssten nach vierzig Jahren dringend grundsaniert werden. „„Das wird ein schwieriger Weg““ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Bürgermeister Groll: Kommune wird Sicherheits­dienst im Bereich der „Struth“ einsetzen

Ende 2014 beschloss das Land Hessen in großen Teilen der leer­stehenden Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne in Neustadt eine Außen­stelle der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete (HEAE) zu schaffen. Dies geschah entgegen mancher immer wie­derkehrender Behauptungen ohne aktives Zutun der Kommune, sondern war einzig in der Tatsache begründet, dass hier eine geeignete öffentliche Liegenschaft kurzfristig zur Verfügung stand.
Nachdem mit der Umsetzung des Vorhabens be­gonnen wurde, hat der Bürgermeister bei der Lan­desregierung immer wieder betont, dass Neustadt eine herausfordernde Aufgabe für das gesamte Bundesland wahrnehme und dafür permanente Unterstützung eingefordert.
Daraufhin wurden der Kommune in den letzten Jahren regelmäßig finanzielle Hilfen bzw. die Auf­nahme in Förderprogramme gewährt, ohne die zahlreiche infrastrukturelle Maßnahmen der Ver­gangenheit nicht möglich gewesen wären.
Bereits heute äußert Bürgermeister Groll gegen­über dem Land die Erwartung, dass die Kommu­ne nach Auslaufen des aktuellen Städtebauförde­rungsprogrammes wieder in eine vergleichbare Förderung aufgenommen wird, denn die HEAE wird über 2025 hinaus Bestand haben. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Solarboot basteln und Schäfchen schauen

Tag der Nachhaltigkeit des Kreises findet am Samstag in Neustadt statt
Von Nadine Weigel
Neustadt. Nachdem im vergangenen Jahr der Tag der Nachhaltigkeit in Cölbe gut angenommen wurde und sich nachhaltige lokale Vereine, Initiativen und Akteure vorstellen und vernetzen konnten, ist die Veranstaltung in diesem Jahr in Neustadt zu Gast. Wie der Landkreis entwickelt momentan auch die Stadt Neustadt eine Nachhaltigkeitsstrategie im Rahmen des Projektes „Global Nachhaltige Kommune“.

Die Zusammenarbeit soll nun beim Tag der Nachhaltigkeit sichtbar gemacht werden, teilt der Kreis mit. Bei der Veranstaltung präsentieren sich in Sachen Nachhaltigkeit engagierte Initiativen und bieten Mitmachaktionen für die Besuchenden an. An Ständen finden sich unter anderem das Bieneninstitut aus Kirchhain, der Hof Fleckenbühl mit eigens produziertem Käse, der mietbare Fahrrad-Camping-Anhänger „RentBikeCamper“, der Bürgerverein „Wir für uns!“ aus Neustadt, die Umwelt- und Naturschutzgruppe aus Momberg mit einer Apfelpresse und vieles mehr.

Buntes Programm für Kinder

Auch der Zoo Frankfurt ist mit einer Handy-Sammel-Box dabei. Bei dieser können Besucherinnen und Besucher für einen guten Zweck ihre alten Handys abgeben. Für Kinder gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Thema Nachhaltigkeit spielerisch kennenzulernen: von der Stroh-Hüpfburg über das Solarboot-Basteln bis hin zum Schäfchen-Schauen mit altersgerechten Informationen zum nachhaltigen Bauernhof. „Solarboot basteln und Schäfchen schauen“ weiterlesen

Spätsommerwetter bei Grenzgang und Keltereifest

800 Jahre Speckswinkel: 200 Grenzgänger marschierten den zweiten Teil der Grenze ab
Neustadt-Speckswinkel. Mehr als 200 Grenzgänger marschierten den zweiten Teil der Speckswinkler Gemarkungsgrenze anlässlich des 800-jährigen Dorfjubiläums ab. Nach der Hälfte der acht Kilometer langen Strecke wurde eine Brotzeit eingelegt. Auf Höhe der Georgsteiche überraschten die Nachbarn aus Wolferode die Grenzgänger mit einem musikalischen Ständchen und überreichten eine Edelkastanie als Geschenk.

Nach etwa drei Stunden trafen die Wanderer auf dem Hof der Kelterei Matsch und Brei ein. Bei Kaffee, Kuchen, Imbiss und kühlen Getränken verbrachten die rund 400 Besucher einen gemütlichen Nachmittag. Für musikalische Unterhaltung und gute Stimmung sorgte die Musikband „Coronas“ um die Speckswinkler Trompetenlegende „Konni“ Will.

Grenzgang und Firmenjubiläum

Für Kinder gab es ein vielfältiges Spieleangebot mit einer Hüpfburg, einer Torwand, verschiedene Malmöglichkeiten und Basteln von Traumfängern mit während des Grenzgangs selbst gesammelten Naturmaterialien. Auch das Apfelsaftpressen und ein kleiner Kinderflohmarkt erfreuten sich großer Beliebtheit. „Spätsommerwetter bei Grenzgang und Keltereifest“ weiterlesen

32.000 Euro für Radkonzept

Neustadt plant „vernünftiges Nebeneinander von Rad, Fußgängern und Auto“
Von Nadine Weigel
Neustadt. Das Land Hessen unterstützt die Stadt Neustadt mit 32.000 Euro bei der Erstellung eines Rad- und Fußverkehrskonzeptes für das Gebiet der Kernstadt sowie die umliegenden Stadtteile und hin zu den angrenzenden Kommunen. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) kürzlich in Wiesbaden mit. Die Gesamtausgaben für das Projekt belaufen sich auf rund 40.000 Euro.

Das auszuarbeitende Konzept baue auf dem bereits durchgeführten und ebenfalls vom Land geförderten Nahmobilitäts-Check auf und soll diesen vertiefen, ausgestalten und erweitern. Im Stadtgebiet sowie zwischen den Stadtteilen Mengsberg, Momberg und Speckswinkel sowie Neustadt sollen mit ausgebauten Rad- und Fußwegen neue Infrastrukturangebote erarbeitet werden. Hierdurch sollen dann schrittweise und entsprechend den finanziellen Möglichkeiten attraktive Verbindungen sowohl für den Berufs- und Pendlerverkehr als auch für den sonstigen Alltagsverkehr entstehen. „32.000 Euro für Radkonzept“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Modell für Kunstwerk am KuBüZ liegt vor

Bereits in der Bauphase war klar, dass zum Neustädter Kultur- und Bürgerzentrum auch ein Kunstwerk gehören soll.
Der Magistrat beauftragte den renommierten Künstler Hans Schohl aus Kirchhain-Anzefahr mit der Konzeption, informierte im Fachausschuss darüber und stellte einen positiv bescheidenen Förderantrag beim Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zu­sammenhalt“.
Der Pädagoge Hans Schohl, langjähriger Lehrer an der Marbur­ger Blindenstudienanstalt, schlug vor, ein Kunstwerk im Partizi­pations-Verfahren entstehen zu lassen und dabei Bezug auf die Neustädter Geschichte zu nehmen.
Die Idee, Kinder und Menschen mit Handicap aktiv mitwirken zu lassen, wurde seinerzeit von den Verantwortlichen vor Ort aus­drücklich begrüßt. Hans Schohl hatte diesen Ansatz vor einigen Jahren auch in Japan im Vorfeld der Paralympics gewählt und unter medialer Begleitung erfolgreich umgesetzt.
In Neustadt soll der Junker Hans auf einem Ziegenbock gen Him­mel reiten und eine staunende Menge nebst Tieren dem Gesche­hen folgen.
Gemeinsam mit dem Familienzentrum und der Hephata Diakonie wurden interessierte Kinder und Menschen mit Handicap gefun­den, die Zeichnungen für die Figuren erstellten. Geeignete wur­den von Hans Schohl ausgewählt und als Modell im Maßstab 1:10 in Auftrag gegeben.
Kürzlich konnte der Künstler Bürgermeister Thomas Groll die Ergebnisse zeigen. Groll zeigte sich dabei begeistert von der bis­herigen Umsetzung.
Die Figuren werden nun aus Cortenstahl hergestellt. Die Ein­weihung soll zum Stadtgeburtstag im Mai 2024 mit einem kleinen Fest erfolgen.
„Sicher wird über das Kunstwerk diskutiert werden. Das ist ja auch die Aufgabe von Kunst. Ich bin mir aber sehr sicher, dass dieses in der Region einmalige Werk Zuspruch finden wird. Unter Anlei­tung haben sich Kinder und Menschen mit Handicap mit unserer Geschichte beschäftigt und einen Zugang hierzu gefunden. Auf das fertige Kunstwerk freue ich mich schon sehr. Nutzer des Ku­BüZ haben etwas Schönes für uns alle entworfen. Frauen, Männer und Kinder, Hunde, Katzen und auch ein Biber werden das Tun von Junker Hans verfolgen“, so Thomas Groll. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Neue Lademöglichkeiten in Neustadt (Hessen)

Die E-Mobilität ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Die Elektrifizierung der Mobilität kann aber nur durch einen Ausbau der Ladeinfrastruktur gelingen. Wie wichtig öffentliche Lademög­lichkeiten an gut frequentierten Standorten sind, haben die EAM als kommunaler Energieversorger und die Stadt Neustadt erkannt. Vor dem Kultur- und Bürgerzentrum in der Querallee sowie bei dem Parkplatz in der Ritterstraße an der Transformatorenstation hat die EAM im Auftrag der Stadt Neustadt Ladepunkte instal­liert. Am Mittwoch, dem 18. Juli nahmen Bürgermeister Thomas Groll und der Leiter der EAM-Netzregion Marburg, Burkhard Meth, diese in Betrieb.
Ausgerüstet sind die beiden Wallboxen jeweils mit einem AC-La- depunkt mit bis zu 11 kW Ladeleistung. Dies entspricht der übli­chen Wechselstrom-Ladeleistung der gängigen Elektrofahrzeuge. Die Ladepunkte können mit allen gängigen Ladekarten und Apps genutzt werden. Zusätzlich wird auch Ad-hoc-Laden über einen angebrachten QR-Code angeboten. Generell laden die Nutzer hier Ökostrom von der EAM. „Mit den neuen Ladepunkten wol­len wir den Bürgerinnen und Bürgern sowie Besuchern das Laden in der Stadt anbieten. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Erst Wanderung, dann großes Fest

Speckswinkeler unternehmen zweiten Grenzgang im Jubiläumsjahr
VON MICHAEL RINDE
NEUSTADT-SPECKSWINKEL.
Das Jubiläumsjahr in Spe­ckswinkel ist noch nicht zu En­de. Vieles ist zwar schon sehr erfolgreich gelaufen, Spe­ckswinkel hat sich von seiner besten Seite gezeigt, doch mindestens ein Glanzlicht wird es noch geben. Und zwar am Samstag, 2. September. Dann begeben sich die Spe­ckswinkeler, allen voran der Festausschuss, noch einmal auf Schusters Rappen.
Party wie früher
Sie laufen den zweiten Teil der Ortsgrenzen des Neustädter Stadtteils ab. Wieder erwartet die Teilnehmer eine Strecke zwischen acht und neun Kilo­metern Länge. Start ist am Samstag um 11 Uhr von Spe­ckswinkels grüner Mitte aus. Dort könne man sich bereits mit Verpflegung eindecken und etwas trinken, sagt Martin Naumann, Speckswinkels Ortsvorsteher, der auch für den Festausschuss spricht. Von dort aus geht es zunächst den Krückeberg hoch, nach anderthalb Stunden steht die Pause mit einer Brotzeit an. Dann geht es weiter in Rich­tung Georgsteiche. Auf der Strecke werden die Grenzen zu Erksdorf und Wolferode ab- gelaufen und „überprüft“. „Es geht über Stock und Stein na­türlich, festes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung ist zu empfehlen“, sagt Naumann.
Beim ersten Grenzgang beim Auftakt waren es mehre­re Hundert ‚Teilnehmer, die sich auf den Weg gemacht hat­ten; Naumann ist zuversicht­lich, dass es dieses Mal wieder ähnlich viele werden. Bisher war die Resonanz auf alle Spe­ckswinkeler Veranstaltungen in diesem Jahr herausragend gut, die Stimmung hervorra­gend.

Bei der Pausenstation wer­den zwei Busschen bereitste­hen. Wer Bedarf hätte, könnte mit ihnen zurückfahren, zu­rück zur Speckswinkeler Fir­ma „Matsch&Brei“. Dort geht das Fest dann nämlich ab 14 Uhr etwa weiter – mit einem Keltereifest. Denn die Kelterei besteht seit nunmehr 40 Jah­ren. Bis 2009 gehörte in Spe­ckswinkel das jährliche Kelte­reifest zum Jahresprogramm. Jetzt lebt es wieder auf. „Das
bietet sich im Jubiläumsjahr doch an“, sagt Reinhard Ku­ball, der Inhaber der Kelterei. Als ihn Ortsvorsteher Nau­mann gefragt habe, habe er sofort Ja gesagt.
Und er plant ein Feiern wie früher, einschließlich der „Party im Schwemmkanal“. Für alle Nicht-Insider: Auf der Fläche des Schwemmkanals lagern ab dem Herbst die fri­schen Äpfel, von dort nehmen sie ihren Weg in die Maschi­nen und werden zu Bio-Apfel- wein, zu Bio-Secco oder auch zu Bio-Apfelsaft. Zwischen 100.000 und 150.000 Liter fri­schen Apfelwein produziert „Matsch&Brei“ im Jahr. Die Kunden sitzen in Frankfurt und im Großraum Wiesbaden, hergestellt werden diese be­sonderen Produkte wie am Anfang schon in Speckswin­kel. Beim Keltereifest gibt es natürlich auch ein kleines Kin­derprogramm mit einer Hüpf­burg und vielen Spielen.
Die Erwachsenen bekom­men von Beginn an Livemusik zu hören. Zunächst spielen ab 14.30 Uhr die „Coronas“, im Laufe des Nachmittags treten dann auch die „Ukulele-La­dies“ auf, sie spielen natürlich Ukulele. Und am Abend, bei der Party am Schwemmkanal, sorgen dann die „Seven Blocks“ für die musikalischen Highlights. „Gefeiert wird bis in die Nacht“, freut sich Spe­ckswinkels Ortsvorsteher auf die nächste Attraktion im Ju­biläumsjahr.

Groll beklagt Verfall des Bahnhofs

Neustadts Bürgermeister: „Mein Interesse ist erlahmt / Denkmalbehörde des Landkreises wird tätig
VON MICHAEL RINDE
NEUSTADT.
Wer Neustadts Bahnhof betritt, der fühlt sich sofort etwas eingezäunt. Zur rechten wie zur linken Hand stehen Absperr-Bauzäune. Rechts befanden sich einst­mals die Fahrkartenschalter. Vor dieser Nische muss auch zwingend ein Bauzaun ste­hen. In der Decke klafft ein großes Loch, Schutt liegt auf dem Boden. Links sperrt der Zaun ebenfalls beschädigte Bereiche ab.
Auch vor dem Gebäude sind Bauzäune gestellt. Sie sperren zwei Parkplätze, am Gebäude sind an dieser Stelle zwei Fenster mit Sperrholz­platten verschlossen, augen­scheinlich schon länger. Die Fenster gehören zum früheren Gebäudeteil, in dem Bahnfah­rer ihre Karten kauften.
Auch sonst macht das Ge­bäude aus der Gründerzeit keinen guten Eindruck von außen wie innen, es ist dre­ckig, außen sprießen Unkraut und Gräser rund um die Außenwände und auch auf dem Bahnsteig zu Gleis 1 müsste etwas passieren.
Groll ist verärgert: „Ein Trauerspiel“
Neustadts Bürgermeister Tho­mas Groll (CDU) hatte einst die Vision formuliert, mit dem und rund um den Bahnhof eine Neustädter Mobilitäts­zentrale zu schaffen. Ein Bau­stein waren dabei die inzwischen aufgestellten Fahrrad­boxen, die auch genutzt wer­den, wie sich beim Besuch der OP am Freitag zeigte. „Groll beklagt Verfall des Bahnhofs“ weiterlesen