Neustädter Mitteilungsblatt

Sächsische Staatsministerin Petra Köpping besuchte Multifunktionales Haus Momberg

Mancher der regelmäßigen Gäste des Momberger Dorfcafes mag sich sicher über den Auflauf am 15. August gewundert haben.
Ortsvorsteher Jörg Grasse, Bürgermeister Thomas Groll und auch Landrat Jens Womelsdorf waren um 14 Uhr vor Ort und auch einen Polizeiwagen sah man vor dem Dorfgemeinschaftshaus ste­hen. Dann fuhr eine Limousine vor und auch Sicherheitskräfte waren zu sehen.
Was war da nur los?
Petra Köpping, sächsische Staatsministerin für Soziales und ge­sellschaftlichen Zusammenhalt, war an diesem Tag im Landkreis Marburg-Biedenkopf zu Gast und besuchte dabei unter anderem das Multifunktionale Haus in Momberg. Seit Corona ist für Köp­ping aufgrund von Anfeindungen Personenschutz nötig.
„Ich möchte mir positive Beispiele ansehen und etwas mit in meine Heimat nehmen. Solche Reisen unternehme ich immer wieder ein­mal, man kann dabei nur lernen“, so die Politikerin, die in ihrer poli­tischen Laufbahn auch bereits Bürgermeisterin ihres Heimatortes, Landrätin des Landkreises Leipzig und Landtagsabgeordnete war. Schwerpunkt ihrer Reise war diesmal ehrenamtliches Engage­ment und der Umgang mit Leerständen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Sachsen will von Momberg lernen

Sächsische Staatsministerin Petra Köpping besuchte das Multifunktionale Haus
Neustadt-Momberg. Petra Köpping, sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, war zu Gast im Landkreis Marburg-Biedenkopf und besuchte währenddessen auch das Multifunktionale Haus in Momberg. Ebenfalls vor Ort waren Ortsvorsteher Jörg Grasse, Bürgermeister Thomas Groll und Landrat Jens Womelsdorf.

„Ich möchte mir positive Beispiele ansehen und etwas mit in meine Heimat nehmen. Solche Reisen unternehme ich immer wieder einmal, man kann dabei nur lernen“, sagt die Politikerin, die in ihrer politischen Laufbahn bereits Bürgermeisterin ihres Heimatortes, Landrätin des Landkreises Leipzig und Landtagsabgeordnete war. Schwerpunkt ihrer Reise war diesmal ehrenamtliches Engagement und der Umgang mit Leerständen. „Sachsen will von Momberg lernen“ weiterlesen

Ehrung für Gründungsmitglieder

Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher bei Sommerkonzert in Neustadt / 50 Jahre „Förderverein Bürgerpark“
Von Klaus Böttcher
Neustadt. Mehr als 200 Besucher kamen zum Sommerkonzert in den Bürgerpark Neustadt. Im Pavillon spielte die durch einen Keyboarder und eine Sängerin verstärkte Band „Western-Unlimited-Reloaded“. Zur Begeisterung der auch von auswärts angereisten Line-Dance-Gruppen spielten sie viel Westernmusik, und die Tanzgruppen zeigten auf der Fläche vor dem Pavillon ihr Können.

Eingebunden in das Sommerkonzert war die Erinnerung an die Gründung des „Fördervereins Bürgerpark“ vor 50 Jahren und die Entstehung des Parks aus einer Sumpfwiese. Neustadts Bürgermeister Thomas Groll sprach in einer Musikpause ein Grußwort. Er dankte den Verantwortlichen des Vereins für die geleistete Arbeit und drückte die Hoffnung aus, dass es Bürger geben würde, die sich weiter im Förderverein engagieren, damit es auch in Zukunft Sommerkonzerte und Flohmärkte geben könne.

Der langjährige Schriftführer des Vereins, Karl-Joseph Lemmer, gab Einblicke in die Vereinsgeschichte und berichtete über die Entstehung des Parks sowie über Erweiterungen und Veränderungen im Laufe der vergangenen 50 Jahre. Die Aufforderung und der Wunsch von Seiten der damaligen Politiker habe gelautet, einen Bürgerpark für alle zu schaffen – einen Park von den Bürgern für die Bürger. Daher sei es auch zur Gründung des Fördervereins gekommen, der zeitweise 250 Mitglieder hatte. „Ehrung für Gründungsmitglieder“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Verkehrskonzept Innenstadt und weiteres Förder­gebiet „Sozialer Zusammenhalt“ liegt vor

Vorstellung in der Sitzung der Stadtverordneten­versammlung am 18. September 2023
Im Rahmen des Städtebauförderungsprogrammes „Sozialer Zu­sammenhalt“ beauftragte die Stadt Neustadt (Hessen) die mociety GmbH Wiesbaden und das Planungsbüro VIA eG Köln ein Verkehrskonzept für das Fördergebiet mit besonderer Schwer­punktsetzung auf die Innenstadt zu erstellen. Beide Büros waren gleichzeitig auch mit der Erstellung eines sogenannten Nahmobi­litätschecks für die gesamte Kommune befasst, der schon seit eini­gen Monaten vorliegt.
„Als örtliche Kommunalpolitiker wissen wir natürlich um etliche Stärken und Schwächen des Verkehrs vor Ort, aber wir sind kei­ne Experten und oftmals ist der Blick von außen bereichernd und bringt durchaus neue Ansatzpunkte“, so Bürgermeister Thomas Groll.
„In der Vergangenheit haben wir sehr gute Erfahrungen damit gemacht, an wichtige Themen konzeptionell heranzugehen. Dies dauert dann zwar länger, aber wir haben eine fundierte Basis für spätere Maßnahmen und auch Fördergeber legen Wert auf ent­sprechende Ausarbeitungen“, betont der Rathauschef die Intenti­on der Kommune für die Beauftragung von Verkehrskonzept und Nahmobilitätscheck. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustadt erwartet mehr Verkehr

Verkehrskonzept für Innenstadt liegt vor / Vorschläge für Marktstraße
Von Michael Rinde
Neustadt. Der Verkehr in der Stadt ist ein Dauerthema für die Neustädter. Und das seit den 1980er Jahren bereits. Immer wieder gab es Eingriffe und Veränderungen – beispielsweise die Einbahnregelung für die Marktstraße, später die Einführung von Tempo-30-Regelungen. Angesichts von weiterer Verkehrszunahme und vor dem Hintergrund des Weiterbaues der A 49 sieht die Stadt aber erneut Handlungsbedarf.

Jetzt liegt ein Gutachten mit einem Verkehrskonzept vor, das Mitte September im Stadtparlament ausführlich präsentiert wird. Die Stadt hatte es bei zwei Fachbüros in Auftrag gegeben, die die Neustädter Verhältnisse schon kannten.

„Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem Blick von außen auf Problemstellungen gemacht“, betont Bürgermeister Thomas Groll (CDU). Angesichts der Geschehnisse und Debatten in Marburg um „Move 35“ und Gießen hebt er hervor, dass Neustadt seine Bürgerinnen und Bürger und natürlich auch die Kommunalpolitik bei den Debatten und Entscheidungen mitnehmen werde. „Es wird eine aktive Öffentlichkeitsarbeit geben“, versichert Groll. „Neustadt erwartet mehr Verkehr“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Danke Gerhard Bieker und Hans-Richard Krapp
Zwei Gästeführer der ersten Stunde verabschiedet

„Es ist ganz einfach, Stadtfüh­rer zu werden. Man muss nur drei Dinge haben: ein Hustenbonbon, einen Regenschirm und alles über Neustadt wissen“, diese Worte äußerte Gerhard Bieker 1999, als die ersten neun Gästeführer ihr Zerti­fikat erhielten.
Nach über zwei Jahr­zehnten schieden der Vorsitzende des Kultur­historischen Vereins und Hans-Richard Krapp, eben­falls Gästeführer seit Anbe­ginn, aus der Gruppe aus.
Bürgermeister Thomas Groll hatte aus die­sem Anlass in den Sitzungssaal des Rathauses eingeladen und dankte Gerhard Bieker und Hans-Richard Krapp gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat Wolfram Ellenberg und Oberamtsrat Holger Michel, der die Gästeführer seitens der Stadtverwaltung betreut, für ihr engagiertes Wirken.
„Sie beide haben sich um die Neustädter Gästeführer verdient ge­macht. Im Laufe der Jahre haben sie weitere Frauen und Männer ausgebildet und dabei ihr großes Wissen um die Geschichte unse­rer Heimatstadt weitergegeben. Sie beide dürften diejenigen sein, die am meisten über die Lokalhistorie und die örtliche Kirchen­geschichte wissen“, betonte der Bürgermeister in seiner Laudatio. Gerhard Bieker hat die Geschichte Neustadts in zwei Büchern festgehalten. Gemeinsam mit Andrea Freisberg, der heutigen Stadtarchivarin, verfasste er die Chronik „Nova Civitas“ und zum Stadtjubiläum „Neustadt 750“ brachten beide das Buch „Eine NEUe STADT entsteht“ heraus. Darüber hinaus wirkt Bieker seit Jahrzehnten als Vorsitzender des Kulturhistorischen Vereins. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

„Integration und Inklusion gelingen nicht nebenbei“

OP-Interview mit SPD-Landtagskandidat Sebastian Sack (Wahlkreis 13)
Von Björn Wisker
Marburg. Sebastian Sack tritt für die SPD als Landtagskandidat im Wahlkreis 13 an.

Politiker statt Pauker, vom Pausenhof ins Parlament: Wie schlimm ist der Lehrerjob denn?

Es ist mein Traumberuf, man arbeitet an und für die Zukunft von Menschen – auch wenn es mit manchen schwieriger ist als mit anderen. Im Idealfall wechsle ich von einem in den anderen Traumberuf.

Ökonomie, Programmieren und Berufsorientierung als Schulfächer, Englisch als zweite Unterrichts-Sprache ist in anderen Ländern normal. Wieso nicht in Deutschland, in Hessen?

Wir müssen die Lehrpläne deutlich entschlacken und auch andere, neue Inhalte und Fächer vermitteln. Etwa Arbeitslehre an Gymnasien. Grundsätzlich muss es gelingen, Kinder in einer internationalen, technisierten und in Medien- und Kommunikationsverhalten ganz anderen Welt zu fördern, als sie zu der Zeit war, aus der viele Lehrpläne stammen. Auf diesem Weg kommt Englisch eine zentrale Rolle zu, sollte als zweite Sprache Teil des Regelunterrichts werden. Aber auch in Deutsch müssen wir es schaffen, dass jeder in Wort und Schrift an Bord bleibt – das ist nämlich oft nicht mehr der Fall. „„Integration und Inklusion gelingen nicht nebenbei““ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

„Das gab’s nur einmal“

Konzert der a-cappella-Gruppe „The Ladies Voice“ im Dorfgemeinschaftshaus Momberg
Am Samstag, dem 02.09.2023 findet im Dorfgemeinschafts­haus Momberg ab 19:30 Uhr ein Konzert der bekannten Marburger Frauen a-cappella-Gruppe „The Ladies Voice“ statt. Hierzu lädt der Ortsbeirat Momberg alle Bür­gerinnen und Bürger von nah und fern herzlich ein.
The Ladies Voice gründeten sich im Jahr 2006 und sind bekannt für ihr großes Repertoire im Bereich Jazz und Evergreens und ihre vielfältigen Konzerte.
„Das gab’s nur einmal“, so lautet das musikalische Motto an die­sem Abend. Die Ladies lassen unvergessliche Melodien aus den 1920er bis 1980er Jahren wieder neu erklingen. Mal romantisch, mal peppig oder mit Comedy-Effekt, aber immer in ihrem ganz eigenen und charmanten a-cappella-Stil. Freuen Sie sich auf ein buntes und beschwingtes Pro­gramm und ein Wiederhören mit Evergreens aus Swing & Jazz, Musical- und Broadway-Melo­dien, deutschem und englischem Schlager und dem Pop-Sound der 70er + 80er.
Für das leibliche Wohl der Besu­cher werden die Momberger Kaf­feetanten Sekt, Cocktails und einen kleinen Imbiss reichen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neue Geräte für Neustadts Feuerwehren

Übergabe eines „Feuerlöschtrainers“ und eines „Totmannmelders“
Neustadt. Den Feuerwehren der Stadt Neustadt wurde während des letzten Dienstes vor den Sommerferien ein sogenannter Feuerlöschtrainer übergeben. Diese Beschaffung in Höhe von etwa 6.000 Euro wurde zu einer Hälfte durch die Stadt Neustadt getragen und zur anderen durch eine Spende der ortsansässigen Werkzeugfabrik Felo ermöglicht.

Das Gerät steht nicht nur allen vier Wehren Neustadts zur Verfügung, sondern wird auch für die Ausbildung der werkseigenen Brandschutzhelfer von Felo genutzt, um Brände bereits bei der Entstehung verhindern oder eindämmen zu können. Mit diesem Trainer können verschiedene Brandszenarien realistisch dargestellt und beispielsweise die Handhabung mit Feuerlöschern geübt werden.

Vertretend für die Firma Felo sagen Thomas Gnau, ebenfalls ein Kamerad des Nachbarlandkreises, und Geschäftsführer Andreas Siewert, dass sie sich immer freuen, die Feuerwehr unterstützen zu können. Bereits im Januar dieses Jahres wurden beispielsweise die Führungskräfte der Feuerwehren Neustadts zu einer Werksbesichtigung geladen. Außerdem wurde einige Tage später eine Einsatzübung unter Atemschutz im Werk durchgeführt.

Bürgermeister Thomas Groll bedankte sich bei der Firma Felo für die Spende und wünschte den Kameraden viele Einsätze mit dem Trainer. Gleichzeitig hofft er auf wenig „ernste“ Einsätze. Er hob hervor, dass es ihm wichtig sei, dass seine Feuerwehr jederzeit gut ausgerüstet, gut ausgestattet und gut ausgebildet ist. „Neue Geräte für Neustadts Feuerwehren“ weiterlesen

Moderne Fahrradabstellanlagen für Neustadts Bahnhof

Mitte Juli 2023 konnte Bürgermeister Thomas Groll gemeinsam mit Fachbereichsleiter Holger Michel und dem für Radverkehr zuständigen Mitarbeiter Stephan Henrich die neuen Fahrradab­stellanlagen am Bahnhof in Neustadt offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Probeweise stellte man bereits mit Simone Michel und Heike Lotter von der Verwaltung einmal Räder ab.
Die insgesamt 72 Stellplätze sind aus der Bike+Ride-Offensive entstanden, bei der die Deutsche Bahn (DB) zusammen mit den interessierten Kommunen mehr Platz für Fahrräder an Bahnhö­fen schafft.
Ziel der Offensive ist es, das klimafreundliche Zusammenspiel von Fahrrad- und Bahnfahren zu fördern.
Insgesamt wurden für die Anlagen 135.000 € investiert. Der Bund förderte den Bau mit knapp 95.000 €.
Die Tiefbauarbeiten wurden durch Mitarbeiter des Bauhofes in den letzten Wochen zu Ende gebracht und die letzten Abstellele­mente montiert.
Unter der offenen Überdachung können 48 Fahrräder doppel­stöckig eingestellt werden. Daneben steht eine Sammelschließ­anlage mit 24 Stellplätzen zur Verfügung. Die Buchung über die App des Rhein-Main-Verkehrsverbundes wird in Kürze möglich sein.
Außerdem sollen noch 4 Lastenradboxen und ein Schließfach­schrank zum Aufladen von eBike-Akkus errichtet werden.
Mit der Bike+Ride-Offensive wollen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und die DB mög­lichst viele Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen errichten. „Moderne Fahrradabstellanlagen für Neustadts Bahnhof“ weiterlesen