Junge Frau mit einem Faible für Altes

Verband baugewerblicher Unternehmer zeichnete Katja Hills Arbeit zur Sanierung von Fachwerkhäusern aus

„Tradition bewahren und Zukunft entwickeln“ ist ein zentrales Motto der Mengsberger Arbeits­gruppe „Baugestal­tung / Bauentwicklung“ -Katja Hill macht diesem Anliegen alle Ehre.

von Florian Lerchbacher

Mengsberg. 28 Kulturdenkmä­ler und 68 „erhaltenswerte Ge­bäude“ gibt es in Mengsberg -und eine junge Frau, die sich für ihre Bachelorarbeit mit den Ge­gebenheiten vor Ort auseinan­dergesetzt hat. Und das mit Er­folg: Der Verband baugewerb­licher Unternehmer Hessen, der alljährlich die besten Examens­arbeiten prämiert, zeichnete ihr Werk mit dem Titel „Sanierung von historischen Fachwerkhäu­sern – beispielhaft erläutert an einer alten Fachwerkscheune“ im Bereich Bauingenieurwesen mit der Silbermedaille aus. „Junge Frau mit einem Faible für Altes“ weiterlesen

15 Minuten sichern die Fördermittel

 

Stadt verlängert aufgrund der Vorgaben des Kinderförderungsgesetzes die Kernbetreuungszeiten in Kitas

20 000 Euro sind für die Stadt eine Menge Holz. Um diese Fördermittel zu sichern, will sie die Kern­betreuungszeiten in den Kindergärten verlängern. Gleichzeitig plant sie die Erhöhung der Gebühren.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Als der Magis­trat während der Oktobersit­zung der Stadtverordnetenver­sammlung eine Erhöhung der Kindergartengebühren vorschlug, fehlten ihm noch De­tails zu den Vorgaben des Kin­derförderungsgesetzes. Weni­ge Tage später seien die Förder­bedingungen durch eine Infoveranstaltung des Jugendamtes beim Landkreis konkretisiert worden, berichtet Bürgermeis­ter Thomas Groll. Die Folge ist, dass die Stadt ihre Gebühren­erhöhung und ihr Angebot um­strukturiert – durch die Verlän­gerung der Kernbetreuungszeit um eine Viertelstünde sichert sie sich schließlich Fördermittel in Höhe von 20 000 Euro. „15 Minuten sichern die Fördermittel“ weiterlesen

III. Neustädter Varietenacht am 18. Januar 2014

– Vorverkauf beginnt –
Comedy, Zauberei und Artistik erwartet die Besucher
Am 18. Januar 2014 findet ab 20.00 Uhr im „Haus der Begegnung“ die III. Neustädter-Varietenacht statt.
Veranstalter Michael Stern ist es erneut gelungen, namhafte Künstler für einen Auftritt in der Junker-Hansen-Stadt zu gewinnen. Die Besucher dürfen sich auf Bauchredner Walter König, Weltklassejongleur Daniel Hochsteiner, die Tanzcomedy von Gernot Frischling und den Handschattenspieler Robert Blake freuen. Alle Akteure traten bereits in namhaften Varietes in Deutschland und Europa auf und gewannen verschiedenste Preise für ihr Können.
Das rund zweistündige Programm wird von Gastgeber Michael Stern moderiert, der natürlich auch wieder einige Zaubertricks vorführt.
Am Ende der Veranstaltung wird Bürgermeister Thomas Groll den von der Sparkasse Marburg-Biedenkopf gesponserten „Neustädter Varietepreis“ überreichen. Dessen Gewinner wird von einer fünfzehnköpfigen Publikumsjury ermittelt. „III. Neustädter Varietenacht am 18. Januar 2014“ weiterlesen

Vom Herrenwald ins Marburger Land

Stadtallendorf und Neustadt orientieren sich neu • Regionalförderung der EU hat neue Regeln

Die Städte Neustadt und Stadtallendorf, die gemeinsam bisher die „Region Herrenwald“ bildeten, wollen der „Region Marburger Land“ beitreten, um weiterhin an EU-Fördermittel zu kommen.
von Florian Lerchbacher
Ostkreis. Ein letztes Mal haben die Städte Neustadt und Stadtallendorf als „Region Herrenwald“ ein Projekt abgeschlossen, für das sie EU-Fördermittel kassierten: An der Grillhütte in Neustadt beginnt der Naturlehrpfad „Märchenhafter Herrenwald“, der durch den Herrenwald zur Südschule in Stadtallendorf führt und auf rund 20 Tafeln Informationen rund um Natur und Märchen enthält. Die Einweihung des Pfades, den der Marburger Verein Spielraum Umweltbildung begleiten will, ist für das kommende Jahr geplant.
Dann wird die „Region Herrenwald“ nach sechsjähriger Förderperiode bereits der Geschichte angehören: Laut neuen Vorgaben der EU für die Förderperiode 2014 bis 2020 müssen Regionen künftig mindestens 50 000 Einwohner haben. Die „Region Herrenwald“ erfüllt diese Kriterien nicht – und war auch schon in den vergangenen sechs Jahren nur Dank einer Sonderregelung anerkannt.
Sowohl die Stadt Neustadt als auch die Stadt Stadtallendorf und die Gemeinde Lohra wollen daher der „Region Marburger Land“ beitreten, der bereits die Außenstadtteile der Stadt Marburg sowie Amöneburg, Ebsdorfergrund, Fronhausen und Weimar angehören – und die mit bisher 38 000 Einwohnern die neuen Förderkriterien eben¬falls nicht erfüllt. „Vom Herrenwald ins Marburger Land“ weiterlesen

Dorf droht ein weiterer bitterer Verlust

Magistrat der Stadt Neustadt plant die Schließung des Speckswinkler Kindergartens zum 31. Juli 2014

Grundschule und Lebens­mittelladen sind bereits geschlossen. Das gleiche Schicksal erleidet wohl auch der Kindergarten -ausschlaggebend sind die Geburtenzahlen und die Finanznöte der Stadt.

von Florian Lerchbacher

Speckswinkel. Eigentlich ist Karl Stehl für sein moderates Auftreten bekannt, doch nach Bekanntwerden eines weiteren möglichen Rückschlages für sein Heimatdorf geht ihm der Hut hoch: „Das ist der falsche Weg. Wir bewerben uns für die Teil­nahme am Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft‘ und die Auf­nahme in das Hessische Dorf­entwicklungsprogramm – und gleichzeitig wird uns der letz­te Magnet weggenommen, mit dem wir junge Familien nach Speckswinkel lotsen können.“ Als Stadtverordneter könne er zwar verstehen, dass die Stadt sparen und auch unpopuläre Entscheidungen treffen müs­se. Als Ortsvorsteher müsse er sich jedoch gegen die vom Ma­gistrat vorgeschlagene Schlie­ßung des Kindergartens zum 31. Juli des kommenden Jah­res wehren. „Das ist eine trau­rige Angelegenheit. Was haben wir denn dann noch, das uns attraktiv für junge Familien macht?“, fragt er und verweist auf die zurückliegenden Schlie­ßungen der Grundschule und des Lebensmittelgeschäftes. „Dorf droht ein weiterer bitterer Verlust“ weiterlesen

Neustadts Müllgebühren sollen sinken

Magistrat plant die Einrichtung eines „kleinen Recylinghofs“ und rechnet mit rund 20 000 Euro an Kosten

Vor drei Jahren führte die Stadt Neustadt beim Ab­fall eine neue Gebühren­ordnung ein. Nun steht die erste „Anpassung“ bevor, bei der es sich -zum Glück für die Bürger -um eine Senkung bei Rest-­ und Biomüll handelt.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Wenn die Stadtver­ordneten am 16. Dezember zu ihrer letzten Sitzung des Jahres zusammenkommen, legt ihnen der Magistrat der Stadt Neu­stadt eine neue Gebührenord­nung vor, an der es eigentlich keine Kritik geben sollte: Beim Restmüll müssen die Bürger -falls die Versammlung zustimmt – ab dem 1. Januar rund elf Pro­zent weniger zahlen, beim Biomüll rund acht Prozent. Jährlich zahlen die Neustädter bisher bei einem dreiwöchentlichen Ab­fuhrrhythmus zum Beispiel für ein 80-Liter-Gefäß 125,40 Euro -dieser Betrag soll auf 112,80 Euro sinken. Mehrpersonen-Haus­halte, die eine 60-Liter-Ton­ne nutzen, sollen künftig statt 95,40 Euro nur noch 85,20 Euro berappen. Und natürlich behält die Stadt auch ihre Sonderrege­lung für Ein-Personen-Haushalte bei: Diese zahlen künftig für ein 60-Liter-Gefäß (nur bei die­ser Tonnengrö­ße gibt es Ra­batt) 73,20 Euro – statt bisher 80,40 Euro. „Neustadts Müllgebühren sollen sinken“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbandes Neustadt (Hessen)

Franz-W. Michels als Vorsitzender wieder gewählt

Am 15. November 2013 fand die diesjährige Hauptversammlung des CDU-Stadtverbandes Neustadt (Hessen) im „Haus der Verei­ne“ statt.

Der besondere Gruß des Vorsitzenden Franz-W. Michels galt zu Beginn dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Christean Wagner, Bürgermeister Thomas Groll und dem Kreisbeige­ordneten Manfred Hoim.

In seinem ausführlichen Grußwort dankte Dr. Christean Wagner den Neustädter Christdemokraten für ihr großes Engagement bei der Bundes-, Landtags- und Landratswahl. Die örtliche CDU hät­te erneut überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen können. Ein Grund hierfür sei sicherlich auch die gute kommunalpolitische Ar­beit, die man gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Groll leiste. Dr. Wagner informierte die Anwesenden über den Stand der Ko­alitionsverhandlungen auf Bundes- und Landesebene. Er verwies darauf, dass es auch in Koalitionen wichtig sei, das Profil der CDU zu erkennen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Der Laubfrosch profitiert von den Ausgleichsabgaben

In den Hienerswiesen richteten Naturschützer flache Gewässer ein

Im Sommer ließ der BUND-Ortsverband in den Hie­nerswiesen bei Neustadt flache Mulden anlegen, die sich inzwischen mit Wasser gefüllt haben und dem Laubfrosch eine neue Heimat bieten sollen.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. „An diesem Projekt lässt sich sehr gut zeigen, was mit den Ausgleichsabgaben pas­siert, die für Bauprojekte fällig werden“, sagte Landrat Robert Fischbach, während er rund 500 Meter südwestlich der ehema­ligen Ergee-Werke in schicken Lederschuhen im Matsch der Hienerswiesen stand und sich von den Naturschützern infor­mieren ließ.

Seit den 1990er Jahren ist die rund 25 Hektar große Fläche der Hienerswiesen, die dem Land­kreis, dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), dem Naturschutzbund (Nabu) und der Stadt Neustadt gehören, ein Naturschutzgebiet. „Sie ist vor allem botanisch von großer Be­deutung“, betonte Uwe Krüger von der Unteren Naturschutz­behörde. Das Wasser fließe na­he der Wasserscheide nicht so schnell ab und es bildeten sich Niedermoore, erklärte er. Im Zuge der Kultivierung sei das Gebiet als Wiese genutzt wor­den – aber es habe nach Anga­ben von alteingesessenen Neu­städtern immer als schlechteste Wiese der Region gegolten. „Der Laubfrosch profitiert von den Ausgleichsabgaben“ weiterlesen

Stadt setzt beim Ritterspektakel lieber auf Profis

Die heimischen „Dörnbergs Recken“ hätten im kommenden Jahr gerne einen Mittelaltermarkt veranstaltet

Nachdem der bisherige Veranstalter eines Mittel­altermarkts abgesprungen ist, hat sich die Stadt Neu­stadt sehr zur Enttäu­schung von „Dörnbergs Recken“ für das Jahr 2014 erneut für einen externen Anbieter entschieden.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. „Unser Ziel war es, die Mittelaltervereine aus der Umgebung zusammenzufüh­ren und einen familiengerech­ten Markt zu veranstalten“, sagt Andreas Mann von der Ritter­schaft „Dörnbergs Recken“ und ergänzt enttäuscht: „Leider hat der Kommerz wieder gesiegt.“

Zwei externe Veranstalter hat­te es bei den vier mittelalterli­chen Märkten in den vergan­genen sieben Jahren gegeben. Der letzte habe „sicher nicht die Besucherzahlen erreicht, die er sich gewünscht hat“, wie Bürgermeister Thomas Groll sagt. Dies habe sicherlich auch mit den Preisen zu tun gehabt:

„Aber da ließen sie sich nicht reinreden“, ergänzt er und be­tont, die Stadt habe den Ver­anstalter darauf hingewiesen, dass neun Euro Eintritt zu viel seien: „Aber sie sagten, das sei, was sie brauchten, um ihre Un­kosten zu decken.“
„Stadt setzt beim Ritterspektakel lieber auf Profis“ weiterlesen

Zum Auftakt geht es bayrisch zu

Programm der Trinitatis-Kirmes steht: Etliche bekannte Showbands unterhalten das Publikum in Neustadt

Vom 13. bis 16. Juni 2014 findet die 510. Neustädter Trinitatis-Kirmes statt. Bürgermeister Thomas Groll und René Spatzier von der Stadtverwaltung präsentierten das Pro­gramm jetzt erstmals der Öffentlichkeit.

Neustadt. Festbeginn ist am Freitagabend um 19.30 Uhr mit einer „Wiesn-Gaudi“ im Fest­zelt in der „Lehmkaute“. Nach dem Fassanstich durch Pfarre­rin Kerstin Kandziora heißt es „O’zapft is und die Krüge hoch“. „Die Dorfhelden“, der „Gaudi-Sepp – das Urvieh aus Bayern“ und die bayerische Schlager­sängerin Romy sollen im Verlauf des Abends für beste Stimmung sorgen.

Thomas Groll und René Spat­zier erläuterten, dass man ein­mal etwas Neues wagen wolle und daher im kommenden Jahr auf eine Discoveranstaltung ver­zichte. „Oktoberfeste oder baye­rische Stimmungsabende er­freuen sich landauf, landab gro­ßer Beliebtheit und sprechen Alt und Jung gleichermaßen an. Wir sind uns sicher, dass wir für die Trinitatis-Kirmes die richtigen Stimmungskanonen verpflich­tet haben“, so Groll. Im Festzelt wird es natürlich die passende blau-weiße Dekoration geben und eine Wahl zur „Miss Dirndl“ und zum „Mister Lederhose“ wird angedacht. „Zum Auftakt geht es bayrisch zu“ weiterlesen