Alternative ist doch keine Alternative

Breitband GmbH verhandelt mit Telekom über Mengsberg und will den Glasfaseranschluss sicherstellen

Hieß es während einer ersten Infoversammlung noch, Mengsberg bekomme keinen Internetanschluss über Glasfaserkabel, so klingt dies in einem Aushang der Breitband GmbH nun anders.

von Florian Lerchbacher

Mengsberg. „Wir sind sehr zuversichtlich, Ihnen dort eine Lösung vorstellen zu können, wie Mengsberg über Glasfaser mit Bandbreiten im VDSL-Bereich versorgt wird“, heißt es in einem am Wochenende veröffentlichten Aushang der Breitband GmbH, mit dem sie für den 26. März, 19.30 Uhr, ins Gasthaus Ochs zu einer extra einberufenen Infoveranstaltung einlädt.

„Das klingt doch schon mal super“, kommentiert Ortsvorsteher Karlheinz Kurz, der noch vor einer Woche mit Entsetzen auf die während einer ersten Infoveranstaltung vermittelte Nachricht reagiert hatte, dass Mengsberg nicht Teil des landkreisweiten Glasfaserkabelnetzes werden sollte. Auf Anfrage dieser Zeitung hatte Klaus Bernhardt, der Geschäftsführer der Breitband GmbH, erklärt, auch er sei von der Neuigkeit überrascht gewesen und habe im Vorfeld nichts davon gewusst. „Alternative ist doch keine Alternative“ weiterlesen

Stadt sucht neue Wege für alte Menschen

Neustädter Seniorengipfel» dreht sich rund um das Angebot für Menschen über 60 Jahren

Von den rund 8 600 Bürgern der Stadt Neustadt sind etwa 2 400 älter als 60 Jahre – Tendenz steigend. Daher will sich die Kommune nun verstärkt den Herausforderungen des demografischen Wandels widmen.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Die Bürgerhilfe in Mardorf und das Soziale Netzwerk in Kirchhain sind gute Beispiele für das, was die Stadt Neustadt unbedingt auch für ihr Gebiet haben möchte: Ehrenamtliches Engagement für -aber auch von – Senioren.

„Vereine, Verbände, Kirchengemeinden sowie die Seniorenbildung der Volkshochschule leisten bereits wertvolle Arbeit im ehrenamtlichen Bereich“, weiß Bürgermeister Thomas Groll, dennoch strebt er einen Ausbau des Angebotes für Senioren an. Ein Ziel sei unter anderem, Netzwerke aufzubauen oder zu stärken – zum Beispiel, um Nachbarschaftshilfen zu fördern. Diese sollen es älteren Menschen ermöglichen, länger in der vertrauten Umgebung ihrer Heimat zu leben, ohne gleich ins Heim zu müssen, weil sie die kleinen Dinge des Alltages nicht mehr alleine bewältigen können. In Mardorf gibt es dafür einen Pool von Bürgerhelfern, die kleine Aufgaben übernehmen und beispielsweise für Senioren einkaufen gehen, sie mit dem Auto zum Arzt fahren, ihnen beim Putzen helfen oder einfach nur zum Reden da sind. „Stadt sucht neue Wege für alte Menschen“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Trinitatis-Kirmes 2014

Es liegen über 30 Zusagen für den Festplatz vor!

Vom 13. bis 16. Juni 2014 findet die 510. Neustädter Trinitatis-Kirmes statt.

Kürzlich schaute Generalpächter Konrad Ruppert aus Bad Wildungen im Rathaus vorbei, um Bürgermeister Thomas Groll die vorläufige Besetzung des Festplatzes mit Karussells, Schau- und Ausspielungsgeschäften sowie gastronomischen Betrieben vorzustellen. Ruppert, der auch zugleich Vorsitzender des Schaustellerverbandes Kassel-Göttingen ist, konnte dem Bürgermeister die erfreuliche Nachricht übermitteln, dass über 30 seiner Berufskollegen zugesagt hätten, am Wochenende nach Pfingsten in die Junker-Hansen-Stadt zu kommen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Grundschule hier, Kindergarten dort?

Aufgrund zurückgehender Kinderzahlen könnte es künftig nur noch einen Schul- und einen Kita-Standort geben

Eine Zusammenlegung der Schulstandorte Momberg und Mengsberg scheint aufgrund zurückgehender Kinderzahlen in den Orten unumgänglich. Die Schulkonferenz hat nun die Initiative ergriffen.

von Florian Lerchbacher

Mengsberg / Momberg. „Ich möchte den Schulstandort an sich erhalten“, sagt Leiterin Regina Kirchner – ob nun Mengsberg oder Momberg den Zuschlag erhalte, sei egal: „Es geht mir um die Sache: Die Kinder sollen ordentlich lernen können.“ Bisher gehen die Erst- und Zweitklässler am Standort Momberg und die Dritt-und Viertklässler am Standort Mengsberg zur Schule. Fakt sei, dass die Schülerzahlen – außer im Jahr 2015 – rückläufig seien und bald Kombiklassen gebildet werden müssen, betont Kirchner und erklärt: „Wir sprechen von Kombiklassen, wenn die Klassenstärke von 13 Schülern in einem Jahrgang nicht erreicht wird und somit zwei Jahrgänge und somit zwei Jahrgänge zu einer Klasse zusammengelegt werden.“ „Grundschule hier, Kindergarten dort?“ weiterlesen

Breitband GmbH sucht Gespräch mit Stadt

Infoveranstaltung ist für März geplant

von Florian Lerchbacher

Mengsberg. Die Versorgung des Gold-Dorfes mit schnellem Internet war nach der gestrigen OP-Berichterstattung zum Loch im eigentlich flächendeckenden Breitband-Projekt ein prägendes Thema in Neustadt. Inzwischen steht fest, dass es am 26. März in Mengsberg eine Informationsveranstaltung geben wird. Bürgermeister Thomas Groll teilte mit, dass er sich mit Klaus Bernhardt, dem Geschäftsführer der „Breitband Marburg-Biedenkopf GmbH“ beraten habe. Dieser habe betont, dass auch die Breitband GmbH daran interessiert sei, alle Ortsteile im Landkreis mit 25 bis 50 MBit/s zu versorgen. „Breitband GmbH sucht Gespräch mit Stadt“ weiterlesen

Das Gold-Dorf soll draußen bleiben

Glasfasernetz der „Breitband Marburg-Biedenkopf GmbH“ reicht voraussichtlich nicht bis nach Mengsberg

Als die „Breitband Marburg-Biedenkopf GmbH“ in Neustadt ihr Projekt vorstellte, klappten die Kinnladen von Bürgermeister Thomas Groll und allen Mengsbergern herunter.

von Florian Lerchbacher

Mengsberg. 95,4 Prozent aller Haushalte des Landkreises Marburg-Biedenkopf will die Breitband GmbH mit schnellem Internet von 25 bis 50 Mbit/s versorgen. Über Glasfaser soll die Versorgung funktionieren – das entsprechende Netz muss vielerorts noch verlegt werden. Für Mengsberg sind die notwendigen Erdarbeiten für November geplant, die Inbetriebnahme ist für August 2015 vorgesehen. So steht es auf der Internetseite der „Breitband Marburg-Biedenkopf GmbH“. „Das Gold-Dorf soll draußen bleiben“ weiterlesen

Kissen für die Feuerwehr

Nun brauchen die Einsatzkräfte noch eine Wärmebildkamera

Neustadts Feuerwehr erhielt für 13 500 Euro neue Geräte – entweder, weil sie aufgrund ihres Alters ausgetauscht werden, oder weil die Einsatzkräfte zusätzliches Material benötigt hatten.

von Klaus Böttcher

 Neustadt. Die Neustädter denken noch mit Schrecken an die Unwetterereignisse des Jahres 2011 zurück. Aus dem in der Folge gebildeten Ansatz von Haushaltsmitteln zur Beschaffung von Geräten des Katastrophenschutzes wurde nun eine weitere Pumpe zum Preis von 2 600 Euro für die Momberger Wehr beschafft. Einen zusätzlichen Wassersauger im Wert von 2 200 Euro gab es für die Wehr der Kernstadt.
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Neustädter Mitteilungsblatt

Neu- und Ersatzbeschaffungen für die Freiwilligen Feuerwehren überreicht

Am 27. Januar 2014 konnte Bürgermeister Thomas Groll im Beisein von Stadtbrandinspektor Erhard Wölk, dessen Stellvertreter Arno Sack und dem zuständigen Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung, Norbert Gies, mehrere Neu- und Ersatzbeschaffungen für die Freiwilligen Feuerwehren der Kommune übergeben.

An der Zusammenkunft im Neustädter Feuerwehrhaus nahmen auch Wehrführer Wolfram Streichert und der stellv. Wehrführer Ludger Schmitt sowie zahlreiche Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt (Hessen)-Mitte teil, die an diesem Termin Übungsabend hatten. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Initiative gegen Raser

Stadt Neustadt hat drei Standorte für Blitzer im Visier

Anlieger berichten von großen Geschwindigkeits-übertretungen, Messungen mit mobilen Geräten brachten die Bestätigung. Nun lässt die Stadt drei Standorte für fest installierte Blitzer prüfen.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. In der Wasenberger, der Kasseler und der Marburger Straße hängen unscheinbare graue Kästen an Laternenpfählen. Mit ihnen misst ein Unternehmen das Verkehrsaufkommen auf den drei Ausfallstraßen, analysiert die Daten und teilt der Stadt Neustadt mit, ob sich dort ein fest installierter Blitzer rentieren würde. „Das Aufstellen ist mit Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich verbunden“, sagt Bürgermeister Thomas Groll und betont, dass die Stadt sich daran nicht beteiligen werde. Will heißen: Das Unternehmen würde sich um die Blitzer kümmern und pro Fall eine Pauschale kassieren. Der Rest käme der Stadtkasse zugute. „Initiative gegen Raser“ weiterlesen

Speckswinkler treten für ihr Dorf ein

Nur Stehl und Ochs stimmten gegen den Haushaltsplan Einzig der Erste Stadtrat hat kein Verständnis dafür

Kleinere verbale Attacken gab es in den Haushaltsreden der Fraktionsvorsitzenden, doch insgesamt stehen Neustadts Stadtverordnete wieder auf einer Seite – mit abgesegneten Ausnahmen.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Nur Anita Ochs (SPD) und Karl Stehl (CDU) sprachen sich gegen den Haushaltsplan für das Jahr 2014 aus. „Als Stadtverordneter habe ich das Ganze zu betrachten, aber trotz allem bin ich Speckswinkler Bürger und kann aus diesem Grunde dem Haushalt nicht zustimmen“, hatte der Stadtverordnetenvorsteher erklärt – eine Aussage die nahezu überall auf Verständnis stieß. Erster Stadtrat Werner Kappel allerdings konnte es sich nicht verkneifen, das eigentlich übliche Schweigen auf der Magistratsbank zu brechen. „Das ist doch ein Witz“, murmelte er mehrfach deutlich hörbar vor sich hin. In seiner Erklärung gegenüber dieser Zeitung warf er Stehl genau das vor, wozu dieser sich offen bekannt hatte: „Das ist reines Dorfdenken.“ „Speckswinkler treten für ihr Dorf ein“ weiterlesen